Anmerkungen

1) Diese Aufgabe bleibt nach der Beendigung des "Kalten Krieges" und der Auflösung eines Blockes für die indische Außenpolitik aktuell. Dazu sagte der jetzige Premierminister Indien, N. P. V. Rao: "Wenn ich unabhängig bleiben will, (...) ist es mir gleichgültig, ob es zwei Blöcke oder drei Blöcke oder einen Block gibt" (India won't sign NPT: Rao. -In: National Herald: International Weekly. -New Delhi, XI(1992)37. -S. 1.).

2) Viele politische Beobachter bestätigten mir dies mit den Worten: "They react" (Sie, die Massen, reagieren).

3) Adivasi- Stammesangehhöriger. Harijan- Unberührbarer (außerhalb der Kastenordnung). Shudra- unterste Kasten innerhalb der Kastenordnung.

4) Zu den sieben Fesseln zählte er: "'Lotibandi' (Verbot von Trinkwasser); 'Rotibandi' (Verbot von Lebensmitteln); 'Betibandi' (Verbot der Heirat zwischen Angehörigen verschiedener Kasten); 'Sparshbandi' (Unberührbarkeit); 'Shuddhibandi' (Verbot der Re-Konversionen); 'Sindhubandi' (Verbot von Seereisen)" (Savarkar 1985, 157).

5) Acharya, Guru - religiöser Lehrer; Sampradaya - religiöse Gruppe bzw. Schule im Hinduismus.

6) Die Zeitschrift "Radiance" wies darauf hin, daß Teile dieser Legende erstmalig von einem gewissen Lal Sita Ram im Jahre 1928 unter dem Titel "Outlines of a History of Ayodhya from the Earliest Times to the Muhammadan Conquest" in den "Allahabad University Studies. Vol. iv. p. 433-489" veröffentlicht wurden. -In: Kaur, S.: Janmasthan Controversy: A Brainchild Of Lala Sita Ram. -In: Radiance. -Delhi, XXVI(1990)9. -S. 5.

7) Dies ist übrigens eine allgemein übliche Regelung, die aber erst in moderner Zeit bei ähnlich gelagerten Streitfällen angewandt wurde. Sie ist allgemein bekannt, und sie wurde hier einfach auf die Zeit des 16. Jahrhunderts zurückverlagert. Ähnlich verhält es sich mit der Tatsache, daß Hindus im Hof der Moschee Lieder rezitieren. Dies ist erst aus dem 19. Jahrhundert bekannt.

8) Die Namen dieser vier Organisationen lauten: "Akhand Shri Sitaram Nam Sankirtan Kosh" (1949), Priester, die mit der ununterbrochenen Rezitation von Gesängen im Vorhof der Babri-Moschee beschäftigt sind; "Shri Ram Janmabhumi Seva Samiti", mit dem Gottesdienst in der Moschee beauftragt; "Shri Ram Janmabhumi Seva Trust Sansthan" (1986), Zusammenschluß verschiedener Persönlichkeiten zur Pflege des kulturellen und historischen Erbes und zum Unterhalt kostenloser Krankenhauspflege; "Shri Sitaram Ann Kshetr Samiti" (1989), zur Unterstützung von Armen und Hilflosen, Austeilung eines kostenlosen Essens am Tag.

9) Dies spielt jedoch real nicht die Rolle, wie es zu sein scheint, denn es wurde ermittelt, daß die Kinder allgemein dem Wahlverhalten der Eltern folgen (Butler u. a., 11).

10) Zur Basis der Parteien: Graham entwickelte ein Parteienmodell, das ich, zwar mit einigen Abstrichen, unterstütze. Um die Kongreßpartei sind die oppositionellen Parteien entlang zweier Achsen organisiert. Eine Achse stellt das unterschiedliche Staatskonzept dar, wo sich an den jeweils unterschiedlichen Enden der Achsen die BJP mit ihrer Vorstellung eines unitären Hindu-Staates und regionale, lokale und Kastenparteien befinden. Die andere Achse teilt die Parteien ihrer unterschiedlichen Sozial- und Wirtschaftspolitik nach. Der Kongreß vereint als Partei der Mitte Teile jeder Forderung. –In: Graham.

Abb. 1: Parteienmodell. –In Graham, 207-208

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Basis der Unterstützung der nationalen Parteien bei den Wahlen 1989 nach Geschlecht, Alter, Wohngegend und Kaste. Die Frage, wie Kasten die einzelnen Parteien unterstützen, wurde in einer Umfrage 1991 wie folgt ermittelt: Die Kongreßpartei unterstützen: 50 % der Moslems, 67 % der Christen, 41 % der Brahmanen, 43 % der Vaishyas, 35 % der Kshatriyas, 46 % der OBC, 37 % der Unberührbaren und Stammesangehörigen; die Janata Dal: 25 % der Moslems, 12 % der Kshatriyas, 19 % der OBC, 14 % der Unberührbaren und Stammesangehörigen; die BJP: 24 % der Hochkastigen, 14 % der OBC, 17 % der Unberührbaren und Stammesangehörigen. -In: The Sunday Times Of India. (1991-10-6). -In: Muslim India. -New Delhi, IX(November 1991)107. -S. 487. Dies belegt die hohe Basis, die die Kongreßpartei durchschnittlich in allen Bevölkerungsschichten hat.

Abb. 2: Wählerbasen der Parteien. -In: Butler u. a., 17

11) Dieser Rat existiert seit 30 Jahren und tagt nur sporadisch, z. B. zwischen 1968 und 1980 fand keine einziges Treffen statt. Er setzt sich aus Politikern aller Parteien, Vertretern der Zentralregierung und Regierungen der Unionsstaaten, Personen des öffentlichen Interesses wie Künstlern und Intellektuellen zusammen. Seine Erklärungen zu verschiedenen Fragen, die nationale Interessen betreffen (z. B. Punjab, Kashmir, Fragen der Bildungspolitik und nun auch Ayodhya), haben empfehlenden nicht bindenden Charakter.

12) Die Ergebnisse der 10. Unterhauswahlen vom Mai/Juni 1991 lauten: Kongreß: 36, 7 %, 218 Sitze; BJP: 20, 3 %, 116 Sitze; Allianz NF/Linksfront: 28, 7 %, 131 Sitze, davon Janata Dal: 11, 6 %, 56 Sitze. -In: Frontline. -Madras, (1991-7-6/19). -S. 105-114.

13) Im Rechtsverfahren zu klärende Streitfragen, herausgegeben vom Sondergericht, das mit der Ayodhya-Frage beschäftigt ist, am 22. Mai 1990 (Auszug): Ob dieses Gebäude ein Moschee ist. Wann es gebaut wurde und von wem. Ob das Gebäude gebaut wurde, nachdem ein Hindu-Tempel zerstört worden war. Ob sich dieses Gebäude auf den besagten, im Jahre 1931 dokumentarisch nachgewiesenen Parzellen befindet. Ob dieses Gebäude dem allmächtigen Gott gewidmet ist. Ob dieses Gebäude seit undenklichen Zeiten von Mitgliedern der Moslem-Gemeinde benutzt wird. Ob sie 1949 enteignet wurden. Ist dieses Eigentum die Geburtsstätte Ramas. Wurden dessen Bildnisse in der Nacht vom 22. zum 23. Dezember in dem Gebäude aufgestellt, oder waren sie schon vorher dort. Beten die Hindus diesen Ort seit undenklichen Zeiten als Geburtsstätte Ramas an. Gehört den Moslems das Eigentum seit 1528 ununterbrochen und mit Wissen der Hindus. Ist das besagte Gebäude eine Moschee, da es keine Minarette hat. Ob die Säulen in dem besagten Gebäude Hindu-Götter darstellen und daher das Gebäude keine Moschee sein kann. Ob das Gebäude ein sunnitisches Eigentum sein kann, da es von einem Schiiten (Mir Baqi) errichtet worden war. -In: Muslim India. -New Delhi, VIII(October 1990)94. -S. 444-445.

14) Eine "Ordinance" kann vom Präsidenten erlassen werden, wenn das Parlament keine Sitzungsperiode abhält. Sie ist wie ein Gesetz des Parlaments anzusehen. Sie läuft aus, wenn sie vom Parlament nicht innerhalb der ersten sechs Wochen der nächsten Sitzungsperiode angenommen wird. Der Präsident kann sie bis dahin jederzeit wieder zurückziehen. -In: Dictionary of Constitutional and Parliamentary Terms. -Lok Sabha Secretariat. -New Delhi, 1991. -S. 350. (Text der "Ordinance" vom 19. 10. 1990 siehe: Aggarwal, 38-43).

15) Nach diesem Gesetz ist die Regierung der Union oder des Unionsstaates ermächtigt, "jegliche Person in Sicherungsverwahrung (...) zu nehmen, wenn sie überzeugt sind, ihn davon abzuhalten, in irgendeiner Weise zu handeln, (...) das für die Sicherheit Indiens schädlich ist" (The National Security Act, 1980 (Act No. 65 of 1980).

16) Diesem Bericht liegen folgende Quellen zugrunde: National Herald. -New Delhi, XXVII(1990-10-31)=235.; The Hindu. -Gurgaon, 113(1990-10-31)=257.; The Hindustan Times. -New Delhi, LXVII(1990-10-31)=301.; Indian Express. -New Delhi, LVIII(1990-10-31)=311.; TOI. -New Delhi, CLIII(1990-10-31)=297.; TOI. -New Delhi, CLIII(1990-11-3)=300.; The Statesman. -Calcutta, CXXIX(1990-11-3)=9153. The Hindustan Times. -New Delhi, LXVII(1990-11-3)=304.; Indian Express. -New Delhi, LIX(1990-11-3)=1.; Kapoor, C.: The Saffron Upsurge. -In: The Illustrated Weekly Of India. -Bombay, CXI(1990-12-22/23)50. -S. 10-15.; Mukerji, D.: Avenging fury: Brutal police reaction quiets Ayodhya. -In: The Week. -Cochin, 8(1990-11-18)47. -S. 8-10.; Mukerji, D./Blashankar, R.: Rite Of Passage: Police lent a helping hand in the storming of the shrine. -In: The Week. -Cochin, 8(1990-11-11)46. -S. 30-37.; A Team Of Reporters: The Truth About Ayodhya. -In: Probe India. -Allahabad, XI(December 1990)10. -S. 3-9.; Ramaseshan, R.: The Battle Of Ayodhya. -In: Sunday. -Calcutta, 17(1990-11-11/17)44. -S. 36-41.; Mitra, Ch.: Turning Point. -In: The Sunday Observer. -New Delhi, V(1990-11-4/10)44. -S. 5.; Sharma, A.: Diary of a 'kar sewak': Journey to nowhere. -In: Sunday Observer. -New Delhi, V(1990-11-4/10)44. -S. 1, 2.; (Team): Fear Is The Key. -In: The Sunday Times Of India. -New Delhi, I(1990-11-4)6. -S. 13.; Sahay, T. S.: Ayodhya Diary: Stoming the barricade. -In: Sunday Mail. -New Delhi, V(1990-11-4)39. -S. 4.; Saksena, N. S.: Ayodhya: Why The Police Bungled. -In: TOI. -New Delhi, CLIII(1990-11-27)=319. -S. 6.; (Correspondent): Local populace helped kar sevaks. -In: The Hindustan Times. -New Delhi, LXVII(1990-11-2)=303. -S. 10.; Gupta, K.: Why 'kar sevaks' succeeded on Oct 30. -In: The Statesman. -Calcutta, CXXIX(1990-11-4)=9154. -S. 7.; Lal, S.: Mob outnumbered security forces. -In: The Sunday Times Of India. -New Delhi, I(1990-11-4)6. -S. 8.; Roy, P. K.: Emotions build up to catastrophic climax. -In The Hindu. -Gurgaon, 113(1990-11-4)=261. -S. 5.; Lal, P./Kapoor, P.: Inquest On Ayodhya: Eyewitness account. -In: Blitz. -Bombay, L(1990-11-10)45. -S. 4.

17) In einer Broschüre der VHP wird als Errungenschaft dieses Tages u. a. folgendes bezeichnet: Die Mönche sind zum Schutz des Dharmas aus ihren Klöstern herausgekommen. Die Hindu-Gesellschaft gab ihre seit 1200 Jahren unterdrückte Seele auf und brachte Kühnheit und Heldenmut zum Vorschein. Während des 18tägigen großen Kampfes (vom 21. 10. bis 7. 11. 1990) bewies die Hindu-Jugend, daß das Ziel mit Wahrheitsliebe, Entsagung, Recht, Treue und Opfer erfüllt werden kann. Im Hindu erwachte das Selbstvertrauen, das durch die Qualen (vorhergehender Jahre) erzeugt worden war. Und es zeigte sich, daß Hindus vereint handeln. Im Ausland, wo man den Hindus als ängstlich, feige und schwach gehalten hatte, hält man nun den Hindu für kühn und heldenhaft. Auf der politischen Ebene erfolgte zu solchen Fragen wie Säkularismus, Minderheiten und Pseudo-Säkularismus eine Polarisierung. Der staatliche Rundfunk verlor einfach seine Bedeutung, (da er aus Ayodhya nahezu überhaupt nicht berichtete). Die englisch- und urdusprachige Presse wurde liegengelassen, und die nationale (d. h. Hindi-) Presse wurde dem Volk näher. Unter den Moslems herrscht eine geringe Bildung, und somit können ihre Führer sie ihm Namen der Religion aufhetzen. Doch Ayodhya wurde zu einer solchen Frage, daß erstmals seit 1947 intelligente Moslems offen erklären, daß die Moslems mit dem guten Willen der Hindus nicht spielen und deshalb Ram Janmabhumi den Hindus übergeben sollten. (Damit sind einige Moslems gemeint, die sich für die Beseitigung der Moschee ausgesprochen haben). -In: Sharma, R. P. c, 154-157.

18) Einige der verwandten Losungen, die in der Originalfassung aussagekräftiger sind, lauteten: "Das Blut eines Hindu, das nicht kocht, ist nicht Blut, sondern Wasser"!; "Die religiöse Pflicht eines jeden Hindu ist es, denjenigen, der eine Kuh schlachtet, zu töten"!; "Zerstört die Moschee, baut den Tempel"!, "Immer wenn die Hindus erwachen, fliehen die Mullahs aus dem Land"., "Kinder, Kinder Ramas, macht die Arbeit Janmabhumis"!, "Wer auch immer den Bau des Tempels aufhält, der soll nach Pakistan geschickt werden"!, "Hindu, Hindi, Hindustan, woher kommt der Muselman"?, "Sage mit Stolz, daß Du ein Hindu bist"!, "Gebt den Kindern Babars einen weiteren Schlag"!

19) Die Zahlenangaben sind folgenden Quellen entnommen: Baxter, 33; Jhangiani, 14; Graham, 17; India Today. -New Delhi, XIV(1989-6-30)12. -S. 58-59; India Today. -New Delhi, XVII(1992-1-31)2. -S. 31.

20) Auf welchen ideologischen Merkmalen jene neue Gemeinschaft basiert, habe ich unter 1. 5./ 2. 4. 1./ 3. 1. 2./ 3. 1. 3. und 4. 3. 2. dargelegt.

21) Versucht man daher die Bewegung, die für den Bau eines Tempels in Ayodhya ins Leben gerufen wurde, mit anderen Bewegungen in der Welt zu vergleichen (siehe Riesebrodt, Meyer, Tibi), so kommt man zu dem Schluß, daß es sich hierbei um eine Realisierung des Fundamentalismus im Hinduismus handelt. Andere Definitionen, die seinen formalen Gesichtspunkt, die ihm seinen Namen gegeben hat, im Blickwinkel haben, geraten zu kurz. In der Geschichte gibt es oft Bewegungen, die sich zu ihrer Legitimation auf eine geschichtliche Periode beziehen. Lt. einer solchen Bestimmung wäre demnach Luther mit seinem Ausspruch "Zurück zur Bibel" ein Fundamentalist. Oder moslemische Frauen, die zur Emanzipation ihrer selbst Textstellen des Koran heranziehen, würden also auch in diese Kategorie fallen. Ein anderes Beispiel für eine Definition ist Jäggi. Für ihn kann sogar ein Aufklärer, und er hatte hier wohl Thomas Meyer im Auge, "in eine fundamentalistische Haltung verfallen. (Das ist ...), wenn (jemand) sein Weltbild als allein richtig auffaßt und auf Kosten anderer Weltbilder mit allen Mittel durchsetzen will" (Jäggi, 19). Nun ein solcher Mensch kann im höchsten Falle intolerant werden, aber nicht fundamentalistisch. Auch in Indien gab einen solchen leichten Umgang mit dem Begriff. So wurden V. P. Singh und Mulayam Singh Yadav als "säkulare Fundamentalisten" bezeichnet. In Deutschland wären aus dieser Warte gesehen, alle, die für die Verteidigung des Artikel 1 des Grundgesetzes streiten, Fundamentalisten. Nun das mag zwar witzig sein, hilfreich ist es nicht. Ich habe hingegen versucht zu zeigen, den Fundamentalismus inhaltlich als eine heterogene neue Gemeinschaft zu verstehen, die sich entlang des Modernisierungsprozesses bildet, und sich dabei auf einige gemeinsame Prinzipien beruft. Als formale Aspekte des Fundamentalismus im Hinduismus, könnten folgende Grundsätze genannt werden: "Bharat Mata" als vereinigendes Grundprinzip der RSS (siehe 2. 4. 1. 2.). Der Vielseitigkeitsaspekt im Hinduismus, der so verstanden wird, daß Hinduismus per se die toleranteste und damit einzig wahre Religion der Welt ist (siehe 2. 1.). Die Erklärung, daß die Erde ursprünglich hinduistisch gewesen sei, und sie wird es im 21. Jahrhundert auch wieder werden wird. Die Erklärung, daß genau dort, wo die Babri-Moschee steht, Rama geboren wurde, und daher dort, komme was wolle, ein Tempel zu errichten sei.

22) siehe dazu folgende Artikel von: Neri; Menon, S.; Bagchi; Datta; Banerjee; Jha; Chakravarty, K.

23) Der Schauspieler Victor Banerjee, der in den Unterhauswahlen 1991 für die BJP kandidierte, kann auch als ein Beispiel dafür gelten. Seine Kandidatur schockierte viele Intellektuelle. Er spielte vor allem in Filmen des weltberühmten Regisseurs Satyajit Ray, der für sein säkulare und demokratische Auffassung bekannt ist. In einem Interview entwickelte Banerjee seine Gedanken. In dessen Verlauf bestand er darauf, nicht auf Advanis "Rathyatra" eingehen zu wollen. Er hob aber folgenden Aspekt hervor: "'Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie teuer heute ein Stückchen Seife ist? Oder Schuhe von Bata? Ein Paar kostet so zwischen 400 Rs und 800 Rs. Ist das nicht lächerlich? (...) Ich kann es mir nicht leisten, Schuhe zu kaufen. Ich kann alle meine Schuhe für Sie ausziehen. Sie sind alle ausgebessert. Jede simple Sache ist außerhalb der Reichweite des einfachen Mannes'. -Frage: 'Wie wird die BJP diesen Trend zurückkehren'? -Antwort: 'Ich weiß es nicht. Ich bin selbst kein Ökonom. Aber ich kann sagen, in der BJP gibt es ein wirkliches Bewußtsein über das Problem. Es ist etwas, worüber sie reden, worüber keine andere Partei spricht'". -In: "Hindu Rashtra Is The Right Name For India": (Interview). -In: The Illustrated Weekly Of India. -Bombay, CXI(1991-5-4/5)18. -S. 14-15.

24) Riesebrodt bemängelte bei anderen Arbeiten über den Fundamentalismus die "Generalisierung des Gewaltaspekts" (15), und er betonte den Protestgedanken im Fundamentalismus. Bei mir ist es nun gerade anders. Ich bemängele seine Generalisierung des Protests und betone wiederum den Gewaltaspekt. Da das letztliche Prinzip, auf dem der Fundamentalismus beruht, die Gewalt ist.

25) "Places of Worship (Special Provisions) Bill, 1991. In der Lok Sabha verabschiedet am 12. September 1991. Der Fall der Babri-Moschee wurde ausgenommen, da es "eine Klasse für sich selbst bildet". -In: Muslim India. -New Delhi, IX(October 1991)106. -S. 443-444.


© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
DiML DTD Version 4.0Zertifizierter Dokumentenserver
der Humboldt-Universität zu Berlin
HTML-Version erstellt am:
14.01.2008