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2  Materialien

2.1 Chemikalien

Aldrich Chemie, Deutschland
Neufuchsin

Fluka
Natriumnitrit
Naphthol-As-Bi-Phosphat

GibcoBRL Life Technologies, Paisley, Großbritannien
RPMI 1640 Medium

Hoechst AG, Frankfurt a.M., Deutschland
Mowiol

Leica Mikroskopie und Systeme GmbH, Wetzlar, Deutschland
Immersionsöl

C. Roth GmbH & Co., Karlsruhe, Deutschland
Ethanol
Roti-Phenol
Roti-Purent
Salzsäure
tri-Natriumzitrat-dihydrat

Serva
Natriumazid
RPMI

Sigma, St. Louis, USA
ACS Reagent
BSA
Levamisol
Natriumchlorid
N, N-Dimethylformamid
Tris
Tris / HCl

2.2 Antikörper

DAKO A/S, Glostrup, Dänemark
Anti-Kaninchen-Immunglobulin (Maus, monoklonal)
Anti-Maus-Immunglobulin (Kaninchen)

2.3 Kits

DAKO A/S, Glostrup, Dänemark
APAAP (Maus, monoklonal)


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2.4  Filmmaterialien

Eastman Kodak Company, Rochester, New York, USA
Elite 400 (Farbdiafilm)

2.5 Technische Geräte

Beckman Instruments Inc., Fullerton, USA
32 pH-Meßgerät

Heidolph, Deutschland
Polymax 2040 (Schüttler)

Millipore Corp., Bedford, USA
Reinstwasseranlage

2.6 Tumorgewebe

Die Untersuchungsmaterialien, welche im Rahmen einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit von der Frauenklinik der Technischen Universität München zur Verfügung gestellt wurden, waren Gewebsschnitte von 83 Patientinnen, die zwischen 1987 und 1996 in dieser Frauenklinik wegen Brustkrebs behandelt wurden. Alle Patientinnen wurden entweder einer modifizierten radikalen Mastektomie oder einer Brust-erhaltenden Operation mit anschließender Bestrahlung unterzogen. Jede Patientin hatte vor der Operation ihre schriftliche Einwilligung zur wissenschaftlichen Untersuchung des Tumorgewebes erteilt. Eine Entscheidung über die Art der Behandlung wurde aufgrund klinischer und etablierter histomorphologischer Parameter, wozu der Lymphknoten-Status, die Tumorgröße, das histologische Grading und der Steroid-Rezeptor-Status gehören, gefällt (Tabelle 1).

Tabelle 1: Übersicht über die Tumoreigenschaften

Tumoreigenschaften

 

Patientinnen gesamt (n = 83)

Patientinnen mit postop. Chemotherapie (n = 41)

Patientinnen ohne postop. Chemotherapie(n = 42)

Menopausaler Status

pre / peri

post

30 (37 %)

52 (63 %)

14 (35 %)

26 (65 %)

16 (38 %)

26 (62 %)

Lymphknotenstatus

N 0

N +

45 (55 %)

37 (45 %)

5 (12 %)

36 (88 %)

40 (98 %)

1 (2 %)

Tumorgröße

< 2 cm

> 2 cm

30 (38 %)

48 (62 %)

12 (32 %)

25 (68 %)

18 (44 %)

23 (56 %)

Hormonrezeptorstatus

postiv

negativ

67 (81 %)

16 (19 %)

30 (73 %)

11 (27 %)

37 (88 %)

5 (12 %)

Östrogenrezeptorstatus

positiv

negativ

56 (76 %)

18 (24 %)

27 (66 %)

14 (34 %)

29 (88 %)

4 (12 %)

Progesteronrezeptorstatus

positiv

negativ

51 (69 %)

23 (31 %)

23 (56 %)

18 (44 %)

28 (85 %)

5 (15 %)

Histologisches Grading

G 1 / 2

G 3 / 4

43 (52 %)

39 (48 %)

12 (29 %)

28 (71 %)

31 (74 %)

11 (26 %)

41 der 83 Patientinnen wurden nach der Operation mit Chemotherapie behandelt. 88% dieser Patientinnen wies einen positiven Lymphknotenbefall auf. Die Medikation war wie folgt verteilt: 34 der 41 Chemotherapie-Patientinnen wurden mit Anthrazyclin-enthaltenden Medikamenten behandelt, 4 erhielten CMF (Cyclophosphamid, Methotrexat und 5-Fluoruracil) und 3 eine andere Medikation.


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13 der 83 Patientinnen erhielten sowohl eine Chemo- als auch eine Hormontherapie im Anschluss an die Operation. 5 Patientinnen wurden nur mit Tamoxifen im Rahmen einer postoperativen Hormontherapie behandelt. 42 Patientinnen, von welchen 95 % einen negativen Lymphknotenbefall aufwiesen, wurden nicht mit postoperativer Chemotherapie behandelt.

Zur Zeit der Operation betrug das mittlere Alter der Patientinnen 54 Jahre, wobei die Spanne von 31 bis 82 Jahren reichte. Nach der Operation wurden in regelmäßigen Abständen Nachfolgeuntersuchungen durchgeführt (Harbeck et al., 1999b). Die durchschnittliche Zeit, während der die Patientinnen nach der Operation zu regelmäßigen Zeitpunkten untersucht wurden, betrug 61 Monate, mit einer Spanne von 1 bis 139 Monaten. Nach der Operation trat innerhalb der Untersuchungszeit bei 22 Patientinnen (27 %) ein Rezidiv auf und 13 Patientinnen (16%) verstarben.


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18.02.2004