<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><etd lang="de">
	<front id="front">
		<school>
			Aus der Abteilung für Kieferorthopädie und Orthodontie<br/>des Zentrums für Zahnmedizin <br/>der Medizinischen Fakultät Charité<br/>der Humboldt-Universität zu Berlin<br/>
		</school>
		<submission>Dissertation</submission>
		<title>Quantitative und qualitative Auswertung kieferorthopädischer Behandlungen</title>
		<degree>zur Erlangung des akademischen Grades<br/>Doctor medicinae dentariae<br/>(Dr. med. dent.)</degree>
		<major>vorgelegt der Medizinischen Fakultät der<br/>Humboldt-Universität zu Berlin</major>
		<author>von<br/>
			<given>Nicola</given>
			<surname>Schmidt-Rogge</surname>
			<br/>
			<suffix>aus Berlin</suffix>
		</author>
		<p>
			
		</p>
		<dean>
			<br/>Prof. Dr. med. Dr. h. c. R. Felix</dean>
		<approvals>
			<name>Prof. Dr. Miethke</name>
			<name>Prof. Dr. Pancherz</name>
			<name>Prof. Dr. Harzer</name>
		</approvals>
		<date>Datum der Einreichung:1.12.2000</date>
		<date>Datum der Promotion:14.5.2001</date>
	</front>
	<body>
		<chapter id="chapter1" label="1">
			<head>
				<pagenumber id="N10055" label="5" numbering="arabic" start="5"/>Einleitung</head>
			<p>Bei der Beurteilung kieferorthopädischer Behandlungsergebnisse sind zwei Fakto­ren von größter Wichtigkeit: die Behandlungsqualität und die Behandlungsdauer. Folglich sollte möglichen Einflußgrößen auf beide Parameter große Aufmerksam­keit gewidmet werden.</p>
			<p>Zwar wurden in den letzten Jahren immer häufiger Untersuchungen auf diesem Gebiet durchgeführt, jedoch präsentierten diese überwiegend stark selektierte, gute Behandlungsergebnisse, ausgesuchte Patientengruppen oder spezielle Behandlungsmethoden [<link ref="Angermann1999">7</link>, <link ref="Baker1999">9</link>, <link ref="Buchanan1996">24</link>, <link ref="Burden1998">28</link>, <link ref="Eisel1994">35</link>, <link ref="Eisman1973">37</link>, <link ref="Holman1996">56</link>, <link ref="Holman1998">57</link>, <link ref="Kerr1993">63</link>, <link ref="Kerr1994">64</link>, <link ref="Kerr1996">65</link>, <link ref="Sadowsky1994"/>
				<link ref="LopezGravito1985">69</link>, <link ref="Ngan1997">80</link>, <link ref="OBrien1995">84</link>, <link ref="Otuyemi1995a">85</link>, <link ref="PangrazioKulbersh1999">87</link>, <link ref="Riedmann1999">102</link>]. Nachuntersuchungen von kieferorthopädischen Gesamtkollektiven sind ver­gleichsweise seltener [<link ref="Ahlgren1993">2</link>, <link ref="Berg1979">12</link>, <link ref="Blümchen1974">19</link>, <link ref="Dyras1974">34</link>, <link ref="Graf1972">48</link>, <link ref="Karageorgiou1996">61</link>, <link ref="Myrberg1973">78</link>, <link ref="Richmond1993a">94</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>, <link ref="Rose1974">105</link>, <link ref="Turbill1999b">125</link>].</p>
			<p>Doch nach welchen Kriterien ist die Qualität einer kieferorthopädischen Behand­lung zu beurteilen [<link ref="Berg1990">14</link>, <link ref="DiSalvo1986">32</link>, <link ref="Eisman1971">36</link>, <link ref="Hotz1962">60</link>, <link ref="Karageorgiou1996">61</link>, <link ref="Moyers1990">76</link>, <link ref="Schmuth1962">109</link>]? Eine gebräuchliche Methode ist der Vergleich von Anfangs- und Schlußmodellen. Zahlreiche Autoren bemühten sich, Methoden zu entwickeln, um hierbei qualitative Faktoren quantifizierbar zu machen [<link ref="Berg1981">13</link>, <link ref="Brook1989">21</link>, <link ref="Crawford1994">30</link>, <link ref="Draker1960">33</link>, <link ref="Eisman1971">36</link>, <link ref="Gottlieb1975">47</link>, <link ref="Grainger1967">49</link>, <link ref="Grewe1972">50</link>, <link ref="Little1975">66</link>, <link ref="Lobb1994">68</link>, <link ref="Richmond1992a">92</link>, <link ref="Salzmann1968">108</link>, <link ref="Summers1971">118</link>, <link ref="Turner1990">126</link>]. Auf diese Wei­se sollte die Subjektivität bei der Begutachtung von Modellen reduziert werden. So entstanden verschiedene okklusale Indizes. Ein okklusaler Index beschreibt mit Punkt­werten oder alphanumerischen Klassifizierungen dentale und okklusale Merkmale, die die Ausprägung einer Dysgnathie wiederspiegeln sollen.</p>
			<p>Nicht alle okklusalen Indizes eignen sich jedoch zur Beurteilung von Behand­lungs­erfolgen. Mehrere Indizes wurden zur Beurteilung der Behandlungsbe­dürf­tigkeit entwickelt [<link ref="Brook1989">21</link>, <link ref="Grainger1967">49</link>, <link ref="Salzmann1968">108</link>]. Weiterhin erwiesen sich einige Methoden als zu aufwen­dig [<link ref="Eisman1971">36</link>, <link ref="Summers1971">118</link>], um weite Verbreitung zu erlangen. Zudem machten die aus­gewähl­ten Kriterien einen Vergleich zwischen verschiedenen Indizes schwierig.</p>
			<p>Der gegenwärtig am häufigsten benutzte okklusale Index zur Bewertung von Behand­lungsergebnissen ist der <strong>P</strong>eer <strong>A</strong>ssessment <strong>R</strong>ating (<strong>PAR</strong>) Index [<link ref="Richmond1992a">92</link>]. Er wurde in den Jahren 1987 bis 1992 von zehn erfahrenen Kieferorthopäden in England erarbeitet (British Orthodontic Standards Working Party), um den kiefer­or­thopädischen Standard des &#8222;General Dental Service&#8220; zu überprüfen. Der PAR Index ermöglicht eine einfache, schnelle und reproduzierbare Bewertung von Mo­del­len. Anders als die meisten vorherigen Indizes wurde der PAR Index gewis­sen­haft auf seine Reliabilität (Zuverlässigkeit der Ergebnisse einer Messung) und Vali­dität (Übereinstimmung der Meßergebnisse mit dem, was zu messen beab­sichtigt ist) getestet [<link ref="Richmond1992a">92</link>]. Die Reliabilität des PAR Indexes gilt als exzellent. Zur Prü­fung der Validität wurde ein Gremium von 74 britischen Zahnärzten und Kiefer­or­tho­pä­den berufen. Sie beurteilten bei 272 Modellpaaren die Abweichun­gen der Okklu­sion anhand einer Skala von null bis acht. Die Übereinstimmung zwi­schen der gemittelten Meinung des Gremiums und dem PAR Index war hoch und konnte durch die Berechnung von Gewichtungsfaktoren für bestimmte Kom­po­nenten des PAR Indexes noch gesteigert werden (r = 0,85 [<link ref="Richmond1992a">92</link>]).</p>
			<p>
				<pagenumber id="N1015E" label="6" numbering="arabic" start="6"/>Eine ähnliche Validitätsprüfung wurde später noch einmal in den USA durchge­führt. Hier wurden allerdings andere Gewichtungsfaktoren ermittelt [<link ref="DeGuzman1995">31</link>]. Da alle darauffolgenden Studien die jeweiligen länderspezifischen Gewichtungsfaktoren anwendeten, sind die PAR Werte europäischer und amerikanischer Studien &#8211; bedauerlicherweise &#8211; nicht direkt vergleichbar.</p>
			<p>Der PAR Index wurde bislang in vielfältigen Untersuchungen verwendet, unter an­de­rem zur Prüfung der Effektivität verschiedener Behandlungsmethoden, kiefer­or­tho­pädischer Einrichtungen und Gesundheitssysteme. Einen Überblick über die zahlreichen und thematisch sehr unterschiedlichen Veröffentlichungen lie­fert Tabelle 1.</p>
			<p>In den letzten Jahren wurden mehrere Studien über die Qualität kieferorthopä­discher Behandlungsergebnisse in England und Wales durchgeführt, da es Hin­weise auf Defizite innerhalb des &#8222;General Dental Service&#8220; gab [<link ref="Richmond1990">91</link>, <link ref="Shaw1983">111</link>]. Bei nahezu ¼ der Patienten konnte, beurteilt mit dem PAR Index, kein wesentlicher Nutzen durch die kieferorthopädische Behandlung erzielt werden (&#8222;worse &#8211; no diffe­­rent&#8220;) [<link ref="Richmond1992b">93</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>]. Richmondet al.[<link ref="Richmond1992a">92</link>] fanden für den &#8222;General Dental Service&#8220; eine durch­schnittliche prozentuale Verbesserung der Dysgnathie von 50%. Der mittlere PAR Endwert nach Behandlungsende lag zwischen 9,0 und 12,7 PAR Punkten [<link ref="Fox1993">44</link> bzw. <link ref="Turbill1996a">122</link>]. Untersuchungen innerhalb des &#8222;Hospital Ortho­dontic Service&#8220; lieferten bessere Ergebnisse [<link ref="OBrien1993a">82</link>, <link ref="Shaw1991a">112</link>]. <br/>Eine Untersuchung der Behandlungsqualität norwegischer Kieferorthopäden erbrach­te dagegen eine mittlere prozentuale Verbesserung von fast 78% und einen durchschnittlichen PAR Endwert von 4,4. Nur 4% der Patienten erzielten keine deutliche Verbesserung [<link ref="Richmond1993a">94</link>].</p>
			<p>Verschiedene Studien fanden die besten Behandlungsergebnisse bei der Anwen­dung festsitzender Apparaturen in beiden Kiefern gegenüber der Behandlung mit herausnehmbaren Apparaturen oder festsitzender Behandlung in nur einem Kie­fer [<link ref="Fox1994">45</link>, <link ref="OBrien1993a">82</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>]. In anderem Zusammenhang führten auch Richmond et al. [<link ref="Richmond1993a">94</link>] den hohen Standard der Behandlungsergebnisse norwegischer Kieferorthopäden auf den häufigen Einsatz festsitzender Apparaturen zurück.</p>
			<p>O´Brien et al. [<link ref="OBrien1993a">82</link>] und Fox [<link ref="Fox1997">46</link>] fanden, daß neben der Behandlungsmethode auch die Qualifikation des Behandlers das Resultat beeinflußt. Andere Studien konnten diesen Einfluß nicht nachweisen [<link ref="Richmond1993b">95</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>].</p>
			<p>Die Bedeutung unterschiedlicher Faktoren auf die Behandlungsdauer wurde bis­her nur vereinzelt untersucht. Verbreitet waren hierbei Studien, die eine große An­zahl verschiedener Faktoren mittels multipler Regressionsanalysen auf Signifi­kanz testeten [<link ref="Beckwith1999">10</link>, <link ref="Fink1992">42</link>, <link ref="Kerr1994">64</link>, <link ref="Taylor1996">120</link>, <link ref="Vig1990">127</link>]. Dabei konnten jedoch lediglich 25% bis 50% der Varianz bei der Behandlungszeit durch die untersuchten Faktoren erklärt werden.</p>
			<p>Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Behandlungsqualität und die Behand­lungs­dauer bei Patienten der Abteilung für Kieferorthopädie und Orthodontie der Charité Berlin zu bestimmen. Des weiteren sollte der Einfluß verschiedener <pagenumber id="N101DA" label="7" numbering="arabic" start="7"/>Faktoren auf die Behandlungsqualität als auch die Behandlungsdauer parallel untersucht werden.</p>
			<p>
				<table frame="all" id="N101E1" orient="port" tocentry="1">
					<caption>
						<link id="_Ref450851580"/>
						<link id="_Ref450879666"/>Tab. 1:Literaturübersicht von Veröffentlichungen zum PAR Index.</caption>
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<thead valign="bottom">
							<row>
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									<p>Autor</p>
								</entry>
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									<p>Titel der Veröffentlichung</p>
								</entry>
							</row>
						</thead>
						<tbody valign="top">
							<row>
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									<p>Afsharpanah et al. 1996 [<link ref="Afsharpanah1996">1</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Assessment of orthodontically untreated adoles­cents using the PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
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									<p>AlYami et al. 1998a [<link ref="AlYami1998a">4</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Assessment of biological changes in a non­ortho­dontic sample using the PAR Index.</p>
								</entry>
							</row>
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									<p>Al Yami et al. 1998b [<link ref="AlYami1998b">5</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Occlusal outcome of orthodontic treatment.</p>
								</entry>
							</row>
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									<p>Al Yami et al. 1999 [<link ref="AlYami1999">6</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Stability of orthodontic treatment outcome: Follow-up until 10 years postretention.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
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									<p>Angermann et al. 1999 [<link ref="Angermann1999">7</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Erfolgsbewertung nach kieferorthopädischer Be­hand­lung von markanten Abweichungen der Angle-Klasse III.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Baker et al. 1999 [<link ref="Baker1999">9</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Occlusal outcome in patients undergoing ortho­gna­thic surgery with internal fixation.</p>
								</entry>
							</row>
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									<p>Beglin et al. 1996 [<link ref="Beglin1996">11</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Skeletal and dental variables do not explain occlu­sal outcome variations (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
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									<p>Bergström et al. 1997 [<link ref="Bergström1997">15</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Comparison of three indices in evaluation of ortho­dontic treatment outcome.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
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									<p>Birkeland et al. 1997a [<link ref="Birkeland1997a">17</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Evaluation of treatment and post-treatment chan­ges by the PAR Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
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									<p>Birkeland et al. 1997b [<link ref="Birkeland1997b">18</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Subjektive Bewertung von dentalen und psycho­sozialen Ergebnissen nach kieferorthopädischer Behandlung.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Bremen 2000 [<link ref="Bremen2000">20</link>]</p>
								</entry>
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									<p>Effizienz kieferorthopädischer Therapie des Distal­bisses (Angle Klasse II:1).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Buchanan 1991 [<link ref="Buchanan1991">22</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The evaluation and initial testing of an index to assess orthodontic treatment standards: the PAR Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Buchanan et al. 1993 [<link ref="Buchanan1993">23</link>]</p>
								</entry>
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									<p>A comparison of the reliability and validity of the PAR Index and Summers´ Occlusal Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<pagenumber id="N10367" label="8" numbering="arabic" start="8"/>Buchanan et al. 1996 [<link ref="Buchanan1996">24</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Practical application of the PAR Index: an illustra­tive comparison of the outcome of treatment using two fixed appliance techniques.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Buchsieb et al. 1996 [<link ref="Buchsieb1996">25</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The effect of compliance on outcomes in two or­tho­dontic programs (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
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								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Burden et al. 1996 [<link ref="Burden1996">27</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Training dental nurses in the use of the PAR Index: a pilot study.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Burden et al. 1998 [<link ref="Burden1998">28</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Treatment outcome for a sample of patients with Class II division 1 malocclusion treated at a re­gional hospital orthodontic department.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Crawford 1994 [<link ref="Crawford1994">30</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The long-term effect of orthodontic treatment - <br/>a study of occlusal change using the PAR Index (EOS Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>DeGuzman et al. 1995 [<link ref="DeGuzman1995">31</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The validation of the Peer Assessment Rating In­dex for malocclusion severity and treatment diffi­culty.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Feghali et al. 1996 [<link ref="Feghali1996">39</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assessing orthodontic treatment outcome from 1980-85 using the PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Feghali et al. 1997 [<link ref="Feghali1997">40</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Comparing orthodontic treatment outcome of two geographically different clinic samples (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Fellner et al. 1996 [<link ref="Fellner1996">41</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Der PAR-Index - eine praktikable Methode der Qualitätssicherung.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Firestone et al. 1999 [<link ref="Firestone1999">43</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Treatment results in dental school orthodontic patients in 1983 and 1993.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Fox 1993 [<link ref="Fox1993">44</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The first 100 cases: a personal audit of orthodontic treatment assessed by the PAR (Peer Assessment Rating) Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Fox et al. 1994 [<link ref="Fox1994">45</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The first 100 cases of orthodontic treatment: one year out of retention.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Fox et al. 1997 [<link ref="Fox1997">46</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Factors affecting the outcome of orthodontic treat­ment within the General Dental Service.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Hamdan et al. 1999 [<link ref="Hamdan1999">51</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>An appraisal of the Peer Assessment Rating (PAR) Index and a suggested new weighting system.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<pagenumber id="N104CB" label="9" numbering="arabic" start="9"/>Harre et al. 1996 [<link ref="Harre1996">52</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Treatment outcome for orthodontists and non-orthodontists using the PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Hassanein et al. 1996 [<link ref="Hassanein1996">53</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assessment of orthodontic treatment outcome using the PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Holman et al. 1996 [<link ref="Holman1996">56</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assessing extraction vs nonextraction orthodontic treatment using the PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Holman et al. 1998 [<link ref="Holman1998">57</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>An assessment of extraction versus nonextraction orthodontic treatment using the Peer Assessment Rating (PAR) Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Horn et al. 1997 [<link ref="Horn1997">58</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The PAR Index as a tool for treatment planning and quality control (EOS Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Horn et al. 1998 [<link ref="Horn1998">59</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Treatment success and duration in consideration of the PAR Index (EOS Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Kelly et al. 1996 [<link ref="Kelly1996">62</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Specialist orthodontics in the General Dental Ser­vice.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Kerr et al. 1993 [<link ref="Kerr1993">63</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Use of the PAR Index in assessing the effective­ness of the removable orthodontic appliances.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Kerr et al. 1994 [<link ref="Kerr1994">64</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Factors influencing the outcome and duration of removable appliance treatment.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Kerr et al. 1996 [<link ref="Kerr1996">65</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The use of removable orthodontic appliances in the General Dental Service.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Mayes 1997 [<link ref="Mayes1997">70</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Odontometrische Langzeitstudie zur Stabilität kie­ferorthopädischer Behandlungsergebnisse anhand des PAR-Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>McGorray et al. 1999 [<link ref="McGorray1999">71</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Evaluation of orthodontists´ perception of treat­ment need and the Peer Assessment Rating (PAR) Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>McGuinness et al.1993[<link ref="McGuinness1993">72</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Holograms and study models assessed by the PAR (Peer Assessment Rating) Index of mal­occlusion - a pilot study.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>McGuinness et al.1994[<link ref="McGuinness1994">73</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>An introduction to indices of malocclusion.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>McGuinness et al.1998[<link ref="McGuinness1998">74</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The influence of operator changes on orthodontic treatment times and results in a postgraduate teaching environment.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<pagenumber id="N10646" label="10" numbering="arabic" start="10"/>Mehdizadeh et al. 1997 [<link ref="Mehdizadeh1997">75</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assessing the outcome of orthodontic treatment using the PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Muelenaere et al.1998[<link ref="Muelenaere1998">77</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The treatment need of a group of senior dental students as assessed by the IOTN and PAR Indices.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Ngan 1997 [<link ref="Ngan1997">80</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assessment of orthopedic treatment of Class III malocclusion using PAR Index (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Nurminen et al. 1999 [<link ref="Nurminen1999">81</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Motivation for and satisfaction with orthodontic-surgical treatment: a retrospective study of 28 patients.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>O´Brien et al. 1993a [<link ref="OBrien1993a">82</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The use of occlusal indices in assessing the provi­sion of orthodontic treatment provided by the Hos­pital Orthodontic Service.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>O´Brien et al. 1993b [<link ref="OBrien1993b">83</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Process analysis of treatment provided by the Hospital Orthodontic Service.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>O´Brien et al. 1995 [<link ref="OBrien1995">84</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The effectiveness of Class II division 1 treatment.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Otuyemi et al. 1995a [<link ref="Otuyemi1995a">85</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Long-term evaluation of treated Class II division 1 malocclusion utilizing the PAR Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Otuyemi 1995b [<link ref="Otuyemi1995b">86</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Evaluation of orthodontic treatment outcome: a personal clinical audit using the PAR Index (Peer Assessment Rating).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Pangrazio-Kulbersh et al. 1999 [<link ref="PangrazioKulbersh1999">87</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Early treatment outcome assessed by the Peer Assessment Rating Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Power et al. 1996 [<link ref="Power1996">90</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>An investigation into the standard of orthodontic treatment carried out by GDPs after completion of a clinical assistant training.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond 1990 [<link ref="Richmond1990">91</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>A critical evaluation of orthodontic treatment in the General Dental Services of England and Wales.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1992a [<link ref="Richmond1992a">92</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The development of the PAR Index (Peer Assess­ment Rating): reliability and validity.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1992b [<link ref="Richmond1992b">93</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The PAR Index (Peer Assessment Rating): me­thods to determine outcome of orthodontic treat­ment in terms of improvement and standards.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1993a [<link ref="Richmond1993a">94</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Orthodontic treatment standards in Norway.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<pagenumber id="N107C1" label="11" numbering="arabic" start="11"/>Richmond et al. 1993b [<link ref="Richmond1993b">95</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Orthodontics in the General Dental Service of Eng­land and Wales: a critical assessment of stan­dards.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1993c [<link ref="Richmond1993c">96</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The provision of orthodontic care in the General Dental Services of England and Wales: extraction patterns, treatment duration and standards.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond 1993d [<link ref="Richmond1993d">97</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Personal audit in orthodontics.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1993e [<link ref="Richmond1993e">98</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Calibration of non-dental personnel in the use of the PAR Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1994 [<link ref="Richmond1994">99</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>An introduction to occlusal indices.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1995 [<link ref="Richmond1995">100</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Calibration dentists in the use of occlusal indices.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Richmond et al. 1997 [<link ref="Richmond1997">101</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The professional perception of orthodontic treat­ment complexity.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Riedmann et al. 1999 [<link ref="Riedmann1999">102</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Retrospektive Bewertung des Therapieerfolgs bei kieferorthopädischer Behandlung von Erwach­se­nen.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Robb et al. 1998 [<link ref="Robb1998">103</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Effectiveness and duration of orthodontic treat­ment in adults and adolescents.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Rodrigues-Garcia et al. 1998 [<link ref="RodriguesGarcia1998">104</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Effects of major Class II occlusal corrections on temporomandibular signs and symptoms.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Saelens et al. 1998 [<link ref="Saelens1998">107</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Therapeutic changes in extraction versus non-extraction orthodontic treatment.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Shanker et al. 1996 [<link ref="Shanker1996">110</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>A comparison of mean treatment effect by city and epoch (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Shaw et al. 1991a [<link ref="Shaw1991a">112</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Quality control in orthodontics: indices of treatment need and treatment standards.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Shaw et al. 1991b [<link ref="Shaw1991b">113</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Quality control in orthodontics: risk/benefit conside­rations.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Shaw et al. 1995 [<link ref="Shaw1995">114</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>The use of occlusal indices: a European perspec­tive.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Stephens et al. 1993 [<link ref="Stephens1993">117</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Consultant opinion on orthodontic treatment plans used by dental practitioners: a pilot study.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<pagenumber id="N10955" label="12" numbering="arabic" start="12"/>Taylor et al. 1996 [<link ref="Taylor1996">120</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Factors associated with the standard and duration of orthodontic treatment.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Turbill et al. 1994 [<link ref="Turbill1994">121</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>A preliminary comparison of the DPB´s grading of completed orthodontic cases with the PAR Index.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Turbill et al. 1996a [<link ref="Turbill1996a">122</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assessment of General Dental Services ortho­don­tic standards: the Dental Practice Board´s gradings compared to PAR and IOTN.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Turbill et al. 1996b [<link ref="Turbill1996b">123</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>A critical assessment of orthodontic standards in England and Wales (1990-1991) in relation to chan­ges in prior approval.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Turbill et al. 1999a [<link ref="Turbill1999a">124</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>A closer look at General Dental Service orthodon­tics in England and Wales. I: Factors influencing effectiveness.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Turbill et al. 1999b [<link ref="Turbill1999b">125</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>A closer look at General Dental Service orthodon­tics in England and Wales. II: What determines appliance selection?</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Vig et al. 1998 [<link ref="Vig1998">128</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Orthodontic process and outcome: efficacy studies - strategies for developing process and outcome measures: a new era in orthodontics.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Weiland et al. 1997 [<link ref="Weiland1997">129</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Secular trends in malocclusion in Austrian men.</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Wheeler et al. 1996 [<link ref="Wheeler1996">130</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Comparison of orthodontist´s determination of orthodontic need assessment with the PAR Index (IADR-Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Woodford et al.1997[<link ref="Woodford1997">131</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Orthodontic extraction rates and patterns over time in private practices (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Zody et al. 1997 [<link ref="Zody1997">132</link>]</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Occlusal outcome comparison of private orthodontic practices over ten years (IADR Abstract).</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
		</chapter>
		<chapter id="chapter2" label="2">
			<head>
				<pagenumber id="N10A6C" label="13" numbering="arabic" start="13"/>Fragestellung</head>
			<p>Ziel dieser Arbeit war es, die Patientenklientel, das Behandlungsspektrum, die Behandlungsqualität und die Behandlungsdauer der Abteilung für Kieferortho­pädie und Orthodontie des Zentrums für Zahnmedizin der Humboldt-Universität Berlin zu untersuchen und mögliche Einflußfaktoren auf das Therapieresultat und die Behandlungsdauer zu bestimmen.</p>
			<p>Im einzelnen sollten folgende Fragen beantwortet werden:</p>
			<p>
				<ol numbering="arabic">
					<li>
						<p>Wie ist die durchschnittliche Patientenklientel charakterisiert?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Welche Therapiemittel kommen zum Einsatz?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Wie ist die Qualität der Behandlungsergebnisse, ausgedrückt durch den PAR Index?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Welchen Einfluß haben die folgenden Faktoren auf die Behandlungsqualität:<br/>&#8729; Behandlungsmittel<br/>&#8729; Extraktionstherapie sowie Nichtanlagen<br/>&#8729; <em>Angle</em>-Klassen<br/>&#8729; Mitarbeit<br/>&#8729; Geschlecht?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Wie lange dauert eine Behandlung im Durchschnitt?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Welchen Einfluß haben die folgenden Faktoren auf die Behandlungsdauer:<br/>&#8729; Ausprägung der Dysgnathie<br/>&#8729; Behandlungsmittel<br/>&#8729; Extraktionstherapie sowie Nichtanlagen<br/>&#8729;<em>Angle</em>-Klassen<br/>&#8729; Mitarbeit<br/>&#8729; Geschlecht<br/>&#8729; Alter bei Behandlungsbeginn?</p>
					</li>
				</ol>
			</p>
		</chapter>
		<chapter id="chapter3" label="3">
			<head>
				<pagenumber id="N10AC5" label="14" numbering="arabic" start="14"/>Material und Methode</head>
			<section id="N10ACA" label="3.1">
				<head>Patientenklientel</head>
				<p>Die Patientenklientel umfaßte 106 Individuen. Zugrunde lagen die Behandlungs­akte sowie das Anfangs- und Abschlußmodell jedes Patienten. Die Patienten­aus­wahl erfolgte retrospektiv anhand aufeinanderfolgender Abschlußmodelle.<br/>Sechs Patienten wurden nicht in diese Studie aufgenommen: Ein Patient wegen vorzeitigen Behandlungsabschlusses durch Auswanderung,<em color="#800080" slant="roman"/>drei Patienten wegen Behandlungsabbruchs<em color="#800080" slant="roman"/>und zwei Patienten wegen eines - zu Beginn der Behand­lung festgelegten - eingeschränkten Behandlungsziels. Insgesamt wurden somit die Behandlungsunterlagen von 100 Patienten ausgewertet.</p>
				<p>Die kieferorthopädischen Behandlungen erfolgten in den Jahren 1987 bis 1998 in der Abteilung für Kieferorthopädie und Orthodontie der Humboldt-Universität zu Berlin (bis 1994 Freie Universität Berlin, Standort Nord) und wurden von insge­samt 22 Wissenschaftlichen Mitarbeitern (d. h. Weiterbildungsassistenten) durch­ge­führt. Die Autorin war an der Behandlung von vier Patienten beteiligt. Die Pati­enten hatten zwischen ein und fünf verschiedene, aufeinander folgende Behand­ler; der Durchschnitt lag bei 2,1 Behandlern pro Patient. Nur 29 Patienten wurden kontinuierlich von einem Behandler betreut, 71 Patienten hatten zwei oder mehr Behandler (<link ref="_Ref457129579">Abb. 1</link>).</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik1" file="schmidt_rogge_html_4516be04.gif" id="N10AE5" label="468#374">
						<caption>
							<link id="_Ref457129557"/>
							<link id="_Ref457129579"/>Abb. 1:Verteilung der Anzahl der Behandler pro Patient.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<pagenumber id="N10AF6" label="15" numbering="arabic" start="15"/>Folgende Informationen über die Patienten wurden der jeweiligen Behandlungs­ak­te entnommen:</p>
				<p>
					<ul>
						<li>
							<p>Alter bei Behandlungsbeginn</p>
						</li>
						<li>
							<p>Geschlecht</p>
						</li>
						<li>
							<p>Nichtangelegte Zähne</p>
						</li>
						<li>
							<p>Extrahierte Zähne</p>
						</li>
						<li>
							<p>
								<em>Angle</em>-Klassifikation [<link ref="Angle1899">8</link>]</p>
						</li>
						<li>
							<p>Behandlungsdauer:<br/>Als Beginn galt die Eingliederung des ersten aktiven Gerätes, als Ende die Ent­fernung aller aktiven Apparaturen. Wurde zum Abschluß der Behandlung ein Positioner nach &#8222;set-up&#8220; des Modells eingesetzt, wurden 3 Monate zur akti­ven Behandlungsdauer addiert. Eindeutige Behandlungspausen ab 6 Mo­naten Dauer (7 Patienten) wurden von der Gesamtbehandlungszeit abgezogen.</p>
						</li>
						<li>
							<p>Behandlungsapparaturen und jeweilige Tragedauer</p>
						</li>
						<li>
							<p>Anzahl versäumter Termine</p>
						</li>
						<li>
							<p>Anzahl der Ermahnungen wegen schlechter Mitarbeit</p>
						</li>
						<li>
							<p>Zeitspanne zwischen Ende der aktiven Behandlung und Abschlußmodell­her­stel­lung</p>
						</li>
						<li>
							<p>Anzahl der Behandler.</p>
						</li>
					</ul>
				</p>
			</section>
			<section id="N10B4D" label="3.2">
				<head>
					<link id="_Ref450564319"/>
					<link id="_Ref455901750"/>
					<link id="_Ref456676768"/>
					<link id="_Ref486579645"/>Modellvermessung mittels PAR Index</head>
				<p>Der PAR Index wird im allgemeinen auf das Anfangs- und Abschlußmodell ange­wendet. Das Konzept des PAR Indexes ist es, verschiedenen dentalen und okklu­salen Abweichungen Punktwerte zuzuordnen, die durch Multiplikation unter­schied­lich gewichtet (<link ref="_Ref450875318">Tab. 2</link>) und abschließend summiert werden [<link ref="Richmond1992a">92</link>]. Als Endergebnis ergibt sich so eine einzige Zahl als Ausdruck des Schweregrades der Dysgnathie. Je größer die Abweichung, desto höher ist der PAR Wert [<link ref="Richmond1992a">92</link>, <link ref="Richmond1994">99</link>]. Als Höchstwert ist eine Summe von 120 möglich, praktisch werden jedoch selten Werte über 50 erreicht [<link ref="Richmond1993b">95</link>]. Allerdings ist auch der optimale PAR Wert null nicht mit einer per­fek­ten Zahnstellung und Okklusion gleichzusetzen, da jede Komponente des Indexes (<link ref="_Ref450875318">Tab. 2</link>) geringe Unregelmäßigkeiten vor der ersten Punktvergabe erlaubt (<link ref="_Ref449864677">Abb.2</link>).</p>
				<p>
					<table frame="all" id="N10B7F" orient="port" tocentry="1">
						<caption>
							<link id="_Ref450875318"/>
							<link id="_Ref450875308"/>
							<pagenumber id="N10B8C" label="16" numbering="arabic" start="16"/>Tab. 2: Komponenten und Gewichtung des PAR Indexes.</caption>
						<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
							<colspec colname="1" colnum="1"/>
							<colspec colname="2" colnum="2"/>
							<tbody valign="top">
								<row>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>Komponenten des PAR Indexes</p>
									</entry>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>Gewichtung</p>
									</entry>
								</row>
								<row>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>1. Kontaktpunktabweichungen des oberen und unteren anterioren Segments (inklusive Impaktionen)</p>
									</entry>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>x 1</p>
									</entry>
								</row>
								<row>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>2. Rechte und linke Seitenzahnokklusion (sagittal, trans­versal, vertikal)</p>
									</entry>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>x 1</p>
									</entry>
								</row>
								<row>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>3. Sagittale Schneidezahnstufe</p>
									</entry>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>x 6</p>
									</entry>
								</row>
								<row>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>4. Vertikaler frontaler Überbiß</p>
									</entry>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>x 2</p>
									</entry>
								</row>
								<row>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>5. Mittellinienabweichung zwischen Ober- und Unterkiefer</p>
									</entry>
									<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
										<p>x 4</p>
									</entry>
								</row>
							</tbody>
						</tgroup>
					</table>
				</p>
				<p>Das anteriore Segment umfaßt die 4 Schneidezähne, das rechte und linke Seiten­zahn­segment reicht vom Eckzahn bis zum letzten durchgebrochenen Molaren. Gemessen werden nur Abweichungen bleibender Zähne, Milchzähne bleiben unberücksichtigt.</p>
				<p>Hilfsgerät zur Vermessung der Modelle ist ein speziell entwickeltes Lineal, der &#8222;ruler&#8220; (<link ref="_Ref449864677"/>, <link ref="_Ref449867224">Abb. 3</link>), ein transparenter Plastikstreifen, mit dem alle notwen­digen Messungen durchgeführt werden können.</p>
				<p>Abbildung 4 und Abbildung 5 zeigen beispielhaft die Beurteilung eines Anfangs- und Abschlußmodells durch den PAR Index mit dazugehörigem Auswertungs­bogen.</p>
				<p>Detaillierte Beschreibungen zur Anwendung des PAR Indexes finden sich bei <em>Richmond</em> et al. [<link ref="Richmond1992a">92</link>, <link ref="Richmond1992b">93</link>, <link ref="Richmond1994">99</link>].</p>
				<p>
					<pagenumber id="N10C48" label="17" numbering="arabic" start="17"/>
					<mm entity="Grafik2" file="schmidt_rogge_html_361e0a10.jpg" id="N10C4C">
						<caption>
							<link id="_Ref449864677"/>Abb. 2: Zur Erleichterung der Modellvermessung wurde ein &#8222;ruler&#8220; entwickelt. Auf diesem Lineal sind sämtliche durch­zuführenden Messungen vermerkt.<br/>Die oberen drei Abschnitte des Lineals betreffen die Ver­messung der Seitenzahnokklusion, darunter folgen die Mittellinienabweichung zwischen Ober- und Unterkiefer, der vertikale frontale Überbiß, die Kontaktpunktabwei­chun­gen des anterioren Segments (inklusive Impaktionen) und zum Schluß die sagittale Schneidezahnrelation. </caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik3" file="schmidt_rogge_html_m19ee8be8.png" id="N10C5B" label="586#189">
						<caption>
							<link id="_Ref449867224"/>Abb. 3: Anwendung des &#8222;rulers&#8220;.<br/>Links: Messung der Kontaktpunktabweichungen im Unterkiefer mit Hilfe des &#8222;rulers&#8220;. Hierbei werden alle Abweichungen vom mesialen Kontaktpunkt des blei­benden Eckzahns einer Seite bis zu dem der anderen Seite gemessen und an­schließend summiert. Die Messung für den Kontaktpunkt zwischen rechtem Eck­zahn und seitlichem Schneidezahn ergiebt hier den PAR Wert &#8222;1&#8220;.<br/>Rechts: Messung der sagittalen Schneidezahnstufe mit dem unteren Teil des &#8222;rulers&#8220;. Das am stärksten abweichende Schneidezahnpaar wird gewertet. Das Line­al wird dabei parallel zur Okklusionsebene und radial zum Zahnbogen gehal­ten. Der ermittelte PAR Wert beträgt hier &#8222;4&#8220;.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik4" file="schmidt_rogge_html_m49e9b3a1.png" id="N10C6D" label="586#794">
						<caption/>
						<caption>
							<link id="_Ref450980796"/>Abb. 4: Modellansicht einer Patientin vor (links) und nach (rechts) kieferortho­pä­discher Behandlung mit Gaumennahterweiterung, Multibandapparatur und Ex­trak­tion der Zähne 14, 24 und 36. Der PAR Anfangswert betrug &#8222;43&#8220;, der PAR End­wert &#8222;3&#8220;. Der zugehörige Auswertungsbogen ist in Abbildung 5 dargestellt.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik5" file="schmidt_rogge_html_1d9af170.jpg" id="N10C7D" label="510#814">
						<caption>
							<link id="_Ref498157741"/>
							<link id="_Ref450981073"/>Abb. 5: Auswertungsbogen der in Abbildung 4 dargestellten Modellpaare. Der PAR Wert wurde von &#8222;43&#8220; auf &#8222;3&#8220; reduziert. Das entspricht einer prozentualen Ver­besserung von 93% und der Verbesserungskategorie &#8222;greatly improved&#8220;.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Der Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung kann auf verschiedene Arten dargestellt werden:</p>
				<p>
					<ol numbering="arabic">
						<li>
							<p>Als absoluter PAR Endwert. Nach <em>Richmond</em> et al. [<link ref="Richmond1992a">92</link>] steht ein Endwert &#8804; 5 für eine nahezu ideale, ein Wert &#8804; 10 für eine akzeptable Okklusion.</p>
						</li>
						<li>
							<p>Als PAR Differenz zwischen Anfangs- und Endwert (PAR Anfang - PAR Ende).</p>
						</li>
						<li>
							<p>Als prozentuale Verbesserung in Relation zum Ausgangswert<br/>({PAR Anfang - PAR Ende} x 100 / PAR Anfang) [<link ref="Richmond1993b">95</link>].</p>
						</li>
						<li>
							<p>Als Darstellung von PAR Anfangs- und Endwert im Nomogramm. Das No­mo­gramm wurde aus einer Validitätsuntersuchung entwickelt. Hierbei ord­nete ein Gremium den Grad der Verbesserung in drei Kategorien ein: &#8222;worse - no different&#8220;, &#8222;improved&#8220; und &#8222;greatly improved&#8220;. Anschließend wur­de durch Diskriminanz-Analyse der Zusammenhang zum PAR Index errechnet [<link ref="Richmond1992b">93</link>]. Demnach ist ein Behandlungsergebnis als &#8222;greatly impro­ved&#8220; einzustufen, wenn die Verbesserung mindestens 22 PAR Punkte beträgt. In der &#8222;improved&#8220; Kategorie muß eine prozentuale Verbesserung von mindestens 30% erreicht sein. Schlechtere Ergebnisse werden als &#8222;worse &#8211; no different&#8220; bezeichnet.</p>
						</li>
					</ol>
				</p>
				<p>Richmond et al. [<link ref="Richmond1992b">93</link>, <link ref="Richmond1993a">94</link>] geben folgende Kriterien als Kennzeichen eines hohen Be­handlungsstandards an:<br/>Die mittlere prozentuale Verbesserung aller behandelten Patienten sollte so hoch wie möglich sein (über 70%), die Anzahl der Patienten in der &#8222;worse - no different&#8220; Kategorie sollte gering (unter 5%) und der Anteil in der &#8222;greatly improved&#8220; Katego­rie wiederum hoch sein (über 40%).</p>
				<p>Eine Anleitung und anschließende Kalibrierung in der Anwendung des Indexes ist erforderlich, um die Reliabilität und Validität der Messungen des PAR Indexes durch einen Untersucher zu gewährleisten [&#8222;Therefore, it is possible, with confi­dence, to compare the results found in this study with those of other workers simi­larly calibrated in the use of this index.&#8220;<link ref="Buchanan1996">24</link>]. Die Autorin wurde im Sommer 1997 in der Anwendung des PAR Indexes von Dr. S. Richmond unterwiesen und erfolg­reich kalibriert (Anhang Seite <link ref="_Ref498417179">92</link>).</p>
				<p>Die PAR Messung vor Behandlungsbeginn wurde anhand des Planungsmodells durchgeführt. Das Abschlußmodell, welches für die Messung nach kieferortho­pä­discher Behandlung diente, wurde im Durchschnitt 10 Monate (0 bis 33 Monate) nach Abschluß der aktiven Behandlung erstellt (<link ref="_Ref498490623">Abb. 6</link>).</p>
				<p>
					<pagenumber id="N10CE0" label="21" numbering="arabic" start="21"/>
					<mm entity="Grafik6" file="schmidt_rogge_html_5846e5f2.gif" id="N10CE4" label="472#377">
						<caption>
							<link id="_Ref498490623"/>Abb. 6: Zeitraum zwischen Ende der aktiven Behandlung und Herstellung des Abschlußmodells in Monaten (Mo).</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N10CF1" label="3.3">
				<head>Statistik</head>
				<p>Die mathematisch-statistische Auswertung wurde in Zusammenarbeit mit dem In­stitut für medizinische Dokumentation und Statistik der Freien Universität Berlin durchgeführt.<br/>Die statistischen Werte, Grafiken und Zusammenhänge wurden mit dem Pro­gramm SPSS für Windows (Version 8.0) berechnet. Es wurden der arithmetische Mittelwert, der Median, die Standardabweichung (Stabw.), sowie das Minimum und Maximum bestimmt.<br/>In Voruntersuchungen wurden die verschiedenen untersuchten Parameter auf Nor­mal­verteilung getestet. Es zeigte sich, daß diese nicht für alle Parameter ge­geben war, sondern daß die Werte mitunter zu einer asymmetrischen Vertei­lung neigten. Unterschiede wurden deshalb (der Einheitlichkeit halber durchge­hend) mit dem H-Test nach Kruskal und Wallis (für mehrere unabhängige Stich­pro­ben) und, falls hier Signifikanzen vor­lagen, anschließend mit dem U-Test nach Mann und Whitney (für zwei unabhängige Stichproben) statistisch analy­siert (nicht­para­metrische Tests) [<link ref="Bühl1996">26</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>].<br/>Korrelationen verschiedener Parameter wurden mit dem Korrela­tionskoeffizienten nach Pearson bestimmt. <br/>Das Signifikanzniveau wurde mit p &#8804; 0,05 festgelegt. </p>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter4" label="4">
			<head>
				<pagenumber id="N10D13" label="22" numbering="arabic" start="22"/>Ergebnisse</head>
			<p>Die Ergebnisse werden der Übersichtlichkeit halber vorwiegend in Tabellen, Bal­ken­diagrammen und Boxplots dargestellt. Boxplots (<link ref="_Ref455476164">Abb. 7</link>) bieten den Vorteil der gleichzeitigen Darstellung verschiedener statistischer Werte. Die Box schließt 50% der Meßwerte ein und wird vom ersten und dritten Quartil (25. bzw. 75. Per­zen­til) begrenzt. Ihre innere Linie repräsentiert den Median, der Punkt der Meß­wert­skala unterhalb und oberhalb dessen jeweils die Hälfte der Meßwerte liegen. Seine La­ge innerhalb der Box gibt Auskunft über eine symmetrische oder asym­me­tri­sche Verteilung der Werte. Weiter werden Minimum und Maximum markiert, sofern sie keine Ausreißer sind. Zwischen ihnen und der Box liegen die äußeren 25% der Ver­teilung. Werte, die um mehr als anderthalb Boxlängen außerhalb liegen (Aus­reißer), werden mit einem Kreis gekennzeichnet. Werte, die um mehr als drei Box­längen außerhalb liegen (Extremwerte), kennzeichnet ein Stern [<link ref="Bühl1996">26</link>].</p>
			<p>
				<link id="_Ref457725573"/>
				<mm entity="Grafik7" file="schmidt_rogge_html_2fca4e69.gif" id="N10D28" label="585#335">
					<caption>
						<link id="_Ref455476164"/>Abb. 7: Schematische Darstellung eines Boxplots.</caption>
				</mm>
			</p>
			<p/>
			<p>Da 100 Patienten untersucht wurden, entspricht die ermittelte Anzahl der Patien­ten auch ihrer prozentualen Verteilung, auf deren zusätzliche Angabe daher in der Regel verzichtet wurde.</p>
			<section id="N10D39" label="4.1">
				<head>
					<pagenumber id="N10D3D" label="23" numbering="arabic" start="23"/>Patienten- und Behandlungsprofil</head>
				<subsection id="N10D42" label="4.1.1">
					<head>Patientenprofil</head>
					<block id="N10D47" label="4.1.1.1">
						<head>Geschlechtsverteilung</head>
						<p>Die untersuchte Patientengruppe enthielt deutlich mehr weibliche als männliche Pa­tienten (<link ref="_Ref455839946">Abb. 8</link>).</p>
						<p>
							<mm entity="Grafik8" file="schmidt_rogge_html_m68546ecd.gif" id="N10D55" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref455839946"/>Abb. 8: Geschlechtsverteilung der untersuchten Patienten.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N10D62" label="4.1.1.2">
						<head>Altersverteilung bei Behandlungsbeginn</head>
						<p>Das durchschnittliche Alter bei Behandlungsbeginn lag bei 14,9 Jahren, der Medi­an bei 12,1 Jahren. Der jüngste Patient war 7,4 Jahre, der älteste 42,2 Jahre alt. Am häufigsten waren die Patienten bei Behandlungsbeginn 9 bis 10 Jahre alt. <br/>24 der untersuchten Patienten waren erwachsen (<link ref="_Ref450876108">Tab. 3</link>, <link ref="_Ref452306147">Abb. 9</link>).<br/>
						</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N10D78" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref450876108"/>
									<pagenumber id="N10D82" label="24" numbering="arabic" start="24"/>Tab. 3: Alter bei Behandlungsbeginn in Jahren.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="6">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<colspec colname="6" colnum="6"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Median</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Stabw.</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Minimum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Maximum</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Alter bei Behandlungsbeginn</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14,9</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7,5</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7,4</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>42,2</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<mm entity="Grafik9" file="schmidt_rogge_html_m74e1c743.gif" id="N10E1C" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref452306147"/>Abb. 9: Altersverteilung der Patienten bei Behandlungsbeginn in Jahren.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N10E29" label="4.1.1.3">
						<head>
							<em>Angle</em>-Klassen</head>
						<p>Die Verteilung der Patienten auf die verschiedenen Dysgnathie-Klassen nach der <em>Angle</em>-Klassifikation [<link ref="Angle1899">8</link>
							] ist aus Abbildung 10 ersichtlich. Die <em>Angle</em>-Klasse II,1 (48 Patienten) war am häufigsten vertreten, gefolgt von den nahezu gleich häufigen <em>Angle</em>-Klassen II,2 (23 Patienten) und I (21 Patienten); am seltensten war die Klas­se III (8 Patienten).</p>
						<p>
							<pagenumber id="N10E43" label="25" numbering="arabic" start="25"/>
							<mm entity="Grafik10" file="schmidt_rogge_html_m5aba3db5.gif" id="N10E47" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref456503025"/>Abb. 10: Verteilung der Patienten nach der <em>Angle</em>-Klassifizierung.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N10E57" label="4.1.1.4">
						<head>Nichtanlagen</head>
						<p>In der untersuchten Patientengruppe waren bei 28 Patienten bleibende Zähne nicht angelegt. Ein Weisheitszahn oder mehrere Weisheitszähne fehlten bei 22 Patienten. Andere Zähne, als Weisheitszähne, fehlten bei 8 Patienten (<link ref="_Ref456610821">Tab. 4</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N10E65" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref456610821"/>Tab. 4: Übersicht über nicht angelegte bleibende Zähne; Weisheitszähne sind nicht berücksichtigt.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Nichtanlage</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Anzahl der Patienten</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35 und 45</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12 und 22</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12 oder 22</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15 oder 25</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>41</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N10F04" label="4.1.1.5">
						<head>
							<pagenumber id="N10F08" label="26" numbering="arabic" start="26"/>Mitarbeit</head>
						<p>Um einen Eindruck über die Patientenmitarbeit zu erhalten, wurden die Anzahl der unentschuldigt versäumten Termine und die Anzahl der Ermahnungen wegen un­zu­reichender Mitarbeit aus der Behandlungsakte entnommen.</p>
						<p>Von allen Patienten hatten lediglich 23 Patienten jeden vereinbarten Termin ein­gehalten. 30 Patienten hatten 4 bis 13 Termine versäumt (<link ref="_Ref456519384">Abb. 11</link>). Der Durch­schnitt lag bei 2,9 versäumten Terminen pro Patient.</p>
						<p>
							<mm entity="Grafik11" file="schmidt_rogge_html_674ceaea.gif" id="N10F19" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref456519384"/>Abb. 11: Häufigkeitsverteilung nicht eingehaltener Termine.</caption>
							</mm>
						</p>
						<p>Bei 80 Patienten wurde eine aktive Mitarbeit während der Therapie benötigt, da her­ausnehmbare Apparaturen, Außenspangen (Headgear) oder Gummizüge zum Einsatz kamen. Von diesen wurden 38 Patienten (48%) ermahnt, ihre Geräte mehr zu tragen, davon 19 Patienten ein- bis dreimal und 19 Patienten vier- bis dreizehnmal (<link ref="_Ref456520414">Abb. 12</link>).</p>
						<p>
							<pagenumber id="N10F2E" label="27" numbering="arabic" start="27"/>
							<mm entity="Grafik12" file="schmidt_rogge_html_m4903c855.gif" id="N10F32" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref456520414"/>Abb. 12: Häufigkeitsverteilung der Ermahnungen wegen schlechter Mitarbeit.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N10F40" label="4.1.2">
					<head>Behandlungsprofil</head>
					<block id="N10F45" label="4.1.2.1">
						<head>Behandlungsmittel</head>
						<p>Die kieferorthopädischen Behandlungsmittel wurden folgenden Behandlungs­grup­pen zugeordnet:</p>
						<p>
							<ol numbering="arabic">
								<li>
									<p>Herausnehmbare Apparaturen (nur HA)</p>
								</li>
								<li>
									<p>Festsitzende Apparaturen (nur FA)</p>
								</li>
								<li>
									<p>Behandlungsabfolge von herausnehmbaren und festsitzenden Apparatu­ren (HA und FA)</p>
								</li>
								<li>
									<p>Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie (KFO-KCHIR)</p>
								</li>
							</ol>
						</p>
						<p>Bei 95 Patienten war im Laufe ihrer Behandlung eine Multibandapparatur einge­glie­dert. Bei mehr als der Hälfte der Patienten erfolgte die Therapie ausschließ­lich mit dieser Apparatur, ein Drittel der Patienten wurde sowohl herausnehmbar als auch festsitzend behandelt und 10 Patienten wurden kombiniert kieferorthopä­disch und kieferchirurgisch therapiert (<link ref="_Ref490628024">Tab. 5</link>).
						
						</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N10F75" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref490628003"/>
									<link id="_Ref490628024"/>
									<pagenumber id="N10F82" label="28" numbering="arabic" start="28"/>Tab. 5: Häufigkeiten der verwendeten Behandlungsmittel bezogen auf die Grup­pen­einteilung.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="3" rotate="0" valign="top">
												<p>Multibandapparatur (beteiligt)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Behandlungsmittel</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur<br/> herausnehmbar<br/> (nur HA)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur <br/>festsitzend<br/>(nur FA)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>herausnehmbar-<br/>festsitzend<br/>(HA und FA)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Kieferorthopädie-<br/>Kieferchirurgie <br/>(KFO-KCHIR)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Patientenanzahl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>52</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>33</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>31 Patienten trugen herausnehmbare funktionskieferorthopädische Geräte (zum Teil verschiedene). Die 5 Patienten, die ausschließlich mit herausnehmbaren Ap­pa­raturen behandelt wurden, trugen ebenfalls funktionskieferorthopädische Geräte.</p>
						<p>Grundlage der festsitzenden Behandlung war die &#8222;Straight-Wire-Technik&#8220;, jedoch kamen auch Elemente der Segmentbogentechnik zum Einsatz.</p>
						<p>42% der mit Multibandapparaturen behandelten Patienten wurden sequentiell be­bändert; das bedeutet, daß zunächst nur ein Teil der Apparatur eingegliedert wur­de. Zwischen der initialen und der vollständigen Bebänderung lag dabei ein Zeit­raum von mindestens 3 Monaten.</p>
						<p>Eine detaillierte Auflistung der angewendeten Therapiemittel und ihrer Häufigkei­ten gibt Tabelle 6.</p>
						<p>10 Patienten wurden, wie bereits erwähnt, zusätzlich kieferchirurgisch behandelt. Bei 4 Patienten lag eine <em>Angle</em>-Klasse II,1 vor und bei 6 Patienten eine <em>Angle</em>-Klas­se III. 2 Patienten mit einer <em>Angle</em>-Klasse II,1 wurden ausschließlich im Unter­kiefer operiert, weitere 2 bimaxillär. 5 Patienten mit einer <em>Angle</em>-Klasse III wurden bimaxillär operiert; bei einem Patienten wurde lediglich eine Segment­osteotomie im Unterkiefer durchgeführt (<link ref="_Ref456512460">Tab. 7</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N11051" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref490628074"/>
									<pagenumber id="N1105B" label="29" numbering="arabic" start="29"/>Tab. 6: Häufigkeiten einzelner angewandter Behandlungsmittel.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>Behandlungsmittel</strong>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>Patientenanzahl</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="2" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>Herausnehmbare Apparaturen</strong>:</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Aktive Platte</p>
												<p>Aktivator-Headgear</p>
												<p>Funktionsregler nach <em>Fränkel</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>9</p>
												<p>20</p>
												<p>16</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="2" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>Festsitzende Apparaturen</strong>:</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Multiband-Apparatur (2 Kiefer, 1 Kiefer)</p>
												<p>Quadhelix </p>
												<p>Gaumennahterweiterung</p>
												<p>Transpalatinalbogen</p>
												<p>Lingualbogen</p>
												<p>
													<em>Herbst</em>-Scharnier</p>
												<p>
													<em>Jasper</em>-Jumper</p>
												<p>
													<em>Wilson</em>-Apparatur</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>95 (85, 10)</p>
												<p>15</p>
												<p>6</p>
												<p>44</p>
												<p>19</p>
												<p>1</p>
												<p>1</p>
												<p>1</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="2" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>Weitere Behandlungsmittel</strong>:</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Headgear</p>
												<p>Reversed Headgear</p>
												<p>Intermaxilläre Gummizüge</p>
												<p>Lipbumper</p>
												<p>Approximale Schmelzreduktion</p>
												<p>Zahnverbreiterung</p>
												<p>Retentionsgeräte</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>65</p>
												<p>2</p>
												<p>42</p>
												<p>2</p>
												<p>13</p>
												<p>1</p>
												<p>95</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N1116A" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref456512460"/>Tab. 7: <em>Angle</em>-Klassifikation, Operationsart und Anzahl der kieferorthopädisch und kieferchirurgisch behandelten Patienten.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<em>Angle</em>-Klasse</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Operation</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Anzahl der Patienten</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Bimaxillär</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Unterkiefer</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>III</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Bimaxillär</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>III</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Unterkiefer (Segmentosteotomie)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N1122B" label="4.1.2.2">
						<head>
							<pagenumber id="N1122F" label="30" numbering="arabic" start="30"/>Extraktionen</head>
						<p>Bei 31 Patienten wurden im Laufe der Behandlung Zähne extrahiert. Die Extrak­tionsmuster waren hierbei sehr unterschiedlich. Bei 5 Patienten waren bereits vor der Behandlung Extraktionen bleibender Zähne durchgeführt worden, und 2 Pati­en­ten wiesen Nichtanlagen bleibender Zähne auf (<link ref="_Ref453941568">Tab. 8</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N1123D" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref453941568"/>Tab. 8: Häufigkeiten bestimmter Extraktionsmuster.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<thead valign="bottom">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Extrahierte Zähne</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Anzahl der <br/>Patienten</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Extrahierte Zähne vor<br/> der Behandlung</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Nichtanlagen</p>
											</entry>
										</row>
									</thead>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15, 25, 35, 45</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>6</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24, 34, 44</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4</p>
											</entry>
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											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>16, 26, 36, 46</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24, 35, 45</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>17, 27, 37, 47</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15, 25, 34, 44</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24, 36, 46</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24, 37, 47</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>26, 36, 46</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>16</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24, 36</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15, 25, 37</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>46</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>22, 35, 45</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35, 45</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35, 45</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>36, 46</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>24, 34</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 44</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>34, 45</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 24</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>24</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14, 32, 35, 37, 46, 47</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<pagenumber id="N1151E" label="31" numbering="arabic" start="31"/>Patienten, deren Behandlung Extraktionen einschloß, wurden in dieser Unter­su­chung mit Patienten, bei denen Nichtanlagen bleibender Zähne (außer der Weis­heitszähne) vorlagen und ein kieferorthopädischer Lückenschluß angestrebt wur­de, in einer Gruppe zusammengefaßt [<link ref="Birkeland1997a">17</link>]. Diese Gruppe (Extraktionen und/ oder Nichtanlagen) umfaßte 37 Patienten.</p>
					</block>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N1152A" label="4.2">
				<head>Behandlungsqualität</head>
				<subsection id="N1152F" label="4.2.1">
					<head>Gesamtgruppe</head>
					<p>Eine Übersicht über die PAR Anfangs- und Endwerte jedes einzelnen Patienten gibt Abbildung 13.</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik13" file="schmidt_rogge_html_5c5bf3df.gif" id="N11539" label="464#371">
							<caption>
								<link id="_Ref455809746"/>Abb. 13: PAR Werte vor und nach der Behandlung für alle untersuchten Patien­ten sortiert nach fallendem PAR Anfangswert.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Die Ausprägung der anfänglichen Dysgnathie wird durch den PAR Wert vor der Behandlung ausgedrückt. Er lag für die Gesamtgruppe bei durchschnittlich 23,9. Die verbliebene Abweichung der Zahnstellung und Okklusion verdeutlicht der PAR Wert nach der Behandlung. Er lag bei durchschnittlich 5,2. Die mittlere <br/>prozentuale Verbesserung bezogen auf den Ausgangswert betrug 75,6%. Die PAR Werte der Gesamtgruppe sind in Tabelle 9 und Abbildung 14 dargestellt.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N1154C" label="32" numbering="arabic" start="32"/>
					</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N11553" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref450876167"/>Tab. 9: Ergebnisse der Modellvermessungen mit dem PAR Index für die Ge­samtgruppe (n = 100).</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<colspec colname="5" colnum="5"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR<br/>Anfang</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR<br/>Ende</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR <br/>Differenz</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR % <br/>Verbesserung</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mittelwert</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23,9</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5,2</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>18,7</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>75,6</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Median</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>22,5</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>4,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>17,5</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>81,7</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Stabw.</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10,3</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3,8</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>9,8</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>18,4</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Minimum</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,0</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Maximum</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>52,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>18,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>47,0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>100,0</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik14" file="schmidt_rogge_html_636ad3ad.gif" id="N116A5" label="472#377">
							<caption>
								<link id="_Ref456512810"/>Abb. 14: Boxplots der PAR Werte zu Behandlungsbeginn (PAR Anfang), Be­hand­lungsende (PAR Ende), der Differenz zwischen Anfangs- und Endwert (PAR Differenz) und der prozentualen Verbesserung (PAR % Verbesserung) der Ge­samt­gruppe.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Nach Richmond et al. [<link ref="Richmond1992a">92</link>] entspricht ein Endwert &#8804; 5 einer nahezu idealen, ein Wert &#8804; 10 einer akzeptablen Okklusion. Die Häufigkeitsverteilung der PAR End­werte ist aus Abbildung 15 ersichtlich. Demnach wurde bei 65 Patienten ein PAR <pagenumber id="N116B7" label="33" numbering="arabic" start="33"/>Wert &#8804; 5 und bei 89 Patienten ein PAR Endwert &#8804; 10 erreicht. Nur 4 Patienten er­hielten nach Behandlungsabschluß einen Wert von null.</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik15" file="schmidt_rogge_html_m211b997a.gif" id="N116BE" label="472#377">
							<caption>
								<link id="_Ref455898423"/>Abb. 15: Häufigkeitsverteilung der PAR Werte nach Behandlungsabschluß.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Die Einstufung in die verschiedenen Verbesserungs-Kategorien ist aus Tabelle 10 und Abbildung 16 ersichtlich. 55 Patienten hatten einen PAR Anfangswert &#8805; 22, da­von erreichten 33 (60%) die &#8222;greatly improved&#8220; Kategorie.</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N116CF" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref450876218"/>Tab. 10: Anzahl der Patienten in den einzelnen Verbesserungs-Kategorien.</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Verbesserungs-Kategorie</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Anzahl der Patienten</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#8222;worse - no different&#8220; (Verbesserung &lt; 30%)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#8222;improved&#8220; (Verbesserung &#8805; 30% und &lt; 22 Punkte)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>65</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#8222;greatly improved&#8220; (Verbesserung &#8805; 22 Punkte)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>33</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<pagenumber id="N11745" label="34" numbering="arabic" start="34"/>
						<mm entity="Grafik16" file="schmidt_rogge_html_446e9c6f.gif" id="N11749" label="468#374">
							<caption>
								<link id="_Ref455901720"/>Abb. 16: Darstellung der PAR Anfangs- und Endwerte aller Patienten im Nomo­gramm [<link ref="Richmond1992b">93</link>]. Da einige Wertepaare doppelt vorkommen, liegt die Anzahl der sicht­baren Symbole unter 100. Die Kriterien für die Einteilung in die verschiedenen Ka­te­gorien sind Tabelle 10 zu entnehmen.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Um Abhängigkeiten der den Behandlungserfolg charakterisierenden PAR Werte Ende, Differenz und prozentuale Verbesserung vom PAR Anfangswert zu über­prüfen, wurden die jeweiligen Korrelations- und Determinationskoeffizienten be­rech­net (<link ref="_Ref450876318">Tab. 11</link>).</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N11762" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref450876318"/>
								<link id="_Ref450879674"/>Tab. 11: Zusammenhang zwischen den einzelnen PAR Parametern. Dargestellt sind der Korrelationskoeffizient nach Pearson (r) und der Determinationskoeffi­zient (r<sup>2</sup>).</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Korrelation zwischen PAR Anfang und:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Korrelation</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>r</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>r<sup>2</sup>
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>- PAR Differenz</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>sehr hoch</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,930</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,865</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>- PAR Ende </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>gering</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,310</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,096</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>- PAR % Verbesserung</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>gering</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,334</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,112</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<pagenumber id="N11831" label="35" numbering="arabic" start="35"/>Es zeigte sich, daß die Korrelation zwischen dem PAR Endwert sowie der prozen­tu­alen Verbesserung und dem PAR Anfangswert gering war, die PAR Differenz da­gegen in sehr hohem Maß vom PAR Anfangswert beeinflußt wurde. Der Zu­sam­menhang zwischen dem PAR Anfangswert und der PAR Differenz ist in Abbil­dung 17 nochmals graphisch dargestellt. Dabei ist eine sehr hohe lineare Korre­la­tion zu erkennen mit einem Korrelationskoeffizienten von r = 0,93 bezie­hungs­wei­se einem Determinationskoeffizienten (Bestimmtheitsmaß) von r<sup>2 </sup>= 0,865, das be­deu­tet, daß 86,5% der Varianz (oder beobachteten Streuung) der Differenz der PAR Werte zwischen Behandlungsbeginn und -ende durch den PAR Anfangs­wert statistisch erklärbar waren. </p>
					<p>
						<mm entity="Grafik17" file="schmidt_rogge_html_3ea8479a.gif" id="N1183B" label="468#374">
							<caption>
								<link id="_Ref455902416"/>Abb. 17: Streudiagramm der PAR Werte zu Behandlungsbeginn (PAR Anfang) und der Differenz zwischen Anfangs- und Endwerten (PAR Differenz). Die lineare Korrelation ist sehr hoch; R-Qu. = Determinationskoeffizient r<sup>2</sup>.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Da die PAR Differenz in diesem hohen Maß von dem PAR Anfangswert abhängig war, schien der PAR Differenzwert zur Charakterisierung des Behandlungsresul­tats ungeeignet. Auf die weitere Darstellung dieses Wertes wurde daher in den folgenden Ergebnissen verzichtet.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N1184F" label="36" numbering="arabic" start="36"/>Weiterhin wurde die Beteiligung der verschiedenen PAR Komponenten (<link ref="_Ref450875318">Tab. 2</link>) am durchschnittlichen PAR Anfangs- und Endwert analysiert. Zusätzlich wurde untersucht, wie häufig ein Endwert von null in den einzelnen Komponenten erzielt werden konnte (<link ref="_Ref455127295">Tab. 12</link>).</p>
					<p>Lediglich 4 Patienten erreichten nach Behandlungsabschluß den idealen PAR Wert von null. Diese geringe Anzahl war hauptsächlich durch Abweichungen der buk­kalen Okklusion in sagittaler Richtung bedingt, denn hier erhielten nur 7 Pati­en­ten null Punkte. Dieses Merkmal hatte auch mit 42,3% oder 2,2 Punkten den größten Anteil am mittleren PAR Endwert (5,2).</p>
					<p>Den größten Anteil am PAR Anfangswert hatte mit 45,6% oder 10,9 Punkten die inzi­sale Stufe. Am PAR Endwert hatte die inzisale Stufe mit 32,7% und durch­schnitt­lich 1,7 Punkten den zweitgrößten Anteil. Vertikale Abweichungen des Sei­ten­zahngebietes waren nur zu 0,1% am PAR Anfangswert beteiligt, spielten in dem vorliegenden Patientengut also die geringste Rolle (2 Patienten).</p>
					<p>Nur 6 Patienten hatten nach Behandlungsabschluß eine mit null Punkten beur­teil­te Seitenzahnokklusion in allen drei Dimensionen. Bei über 80 Patienten wurde da­gegen die Ausrichtung der oberen und unteren Front­zähne und bei nahezu allen Patienten die Koordination der oberen und unteren Mittellinie mit null Punk­ten bewertet.</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N11867" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref455127295"/>Tab. 12: Anteil der einzelnen Komponenten des PAR Indexes am PAR Anfangs- und Endwert. Dargestellt sind die mittleren PAR Werte, der dazugehörige prozen­tuale Wert ist in Klammern angeführt. <br/>Im unteren Teil der Tabelle ist die Anzahl der mit null Punkten bewerteten Ergeb­nisse innerhalb jeder Komponente angegeben (Anzahl Endergebnis = 0).</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="10">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<colspec colname="5" colnum="5"/>
								<colspec colname="6" colnum="6"/>
								<colspec colname="7" colnum="7"/>
								<colspec colname="8" colnum="8"/>
								<colspec colname="9" colnum="9"/>
								<colspec colname="10" colnum="10"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Gesamt</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="3" rotate="0" valign="top">
											<p>Kontaktpunkt</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="7" namest="5" rotate="0" valign="top">
											<p>Bukkale Okklusion</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="10" namest="8" rotate="0" valign="top">
											<p>Anteriore Okklusion</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p/>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p/>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>OK</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>UK</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Sagittal</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Transv.</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Vertikal</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Inzisale<br/> Stufe</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Überbiß</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mittel-<br/>linie</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Anfang<br/>(%)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23,9<br/>(100)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3,7<br/>(15,5)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,7<br/>(7,1)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2,6<br/>(10,9)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,3<br/>(5,4)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,03<br/>(0,1)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10,9<br/>45,6)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,8<br/>(7,5)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,9<br/>(8,0)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Ende<br/>(%)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5,2<br/>(100)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,1<br/>(1,9)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,3<br/>(5,8)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2,2<br/>(42,3)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,4<br/>7,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,01<br/>(0,2)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,7<br/>(32,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,5<br/>(9,6)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,04<br/>(0,8)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Anzahl <br/>Ender-<br/>­gebnis=0</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>4</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>87</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>82</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>7</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>77</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>99</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>73</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>74</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>99</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N11A82" label="4.2.2">
					<head>
						<pagenumber id="N11A86" label="37" numbering="arabic" start="37"/>Einfluß verschiedener Faktoren auf die Behandlungsqualität</head>
					<block id="N11A8B" label="4.2.2.1">
						<head>Behandlungsmittel</head>
						<p>Um einen möglichen Einfluß der Art der gewählten Behandlung auf das Behand­lungs­resultat zu ermitteln, wurden die PAR Werte getrennt für die einzelnen Be­hand­lungsgruppen bestimmt (<link ref="_Ref490641394">Tab. 13</link>, <link ref="_Ref448127817">Abb. 18</link>).</p>
						<p>Die PAR Anfangswerte lagen für die drei ausschließlich kieferorthopädisch behan­del­ten Gruppen (nur HA, nur FA, HA und FA) dicht beieinander (21,0 bis 23,6), der initiale PAR Wert der kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgisch behan­del­ten Pati­enten (KFO-KCHIR) war dagegen signifikant größer (35,3), das heißt, daß in dieser Gruppe die stärksten dentalen und okklusalen Abweich­ungen vor­lagen.</p>
						<p>
							<link id="_Ref453850449"/>
							<link id="_Ref453850397"/>Die Unterschiede zwischen den PAR Werten nach Behandlungsabschluß waren nicht signifikant. Auffallend war trotzdem das schlechtere Abschneiden der aus­schließ­lich mit herausnehmbaren Apparaturen behandelten Gruppe.</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N11AA9" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref490641394"/>
									<pagenumber id="N11AB3" label="38" numbering="arabic" start="38"/>Tab. 13: PAR Werte zu Behandlungsbeginn und -ende der vier Behandlungs­gruppen: Behandlung nur mit herausnehmbaren Apparaturen (nur HA), nur mit fest­sitzenden Apparaturen (nur FA), mit herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen (HA und FA) sowie kieferorthopädisch und kieferchirurgisch (KFO-KCHIR). Signifikante Unterschiede sind durch jeweils gleiche, hochgestellte Ziffern gekennzeichnet.</caption>
								<legend>PAR Anfang: Kruskal-Wallis H Test: p &#8804; 0,001; Mann-Whitney U Test: <em color="#ff0000" slant="roman">1</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman"> 2</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman"> 3</em>: p &#8804; 0,05.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="6">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<colspec colname="6" colnum="6"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur HA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur FA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>HA und FA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>KFO-KCHIR</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>52</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>33</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9</p>
												<p>22,5</p>
												<p>10,3</p>
												<p>3,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>21,0<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													22,0</p>
												<p>6,3</p>
												<p>14,0</p>
												<p>27,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>22,1<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>2</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													20,0</p>
												<p>9,9</p>
												<p>3,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,6<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>3</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													25,0</p>
												<p>8,7</p>
												<p>8,0</p>
												<p>40,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35,3<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1,2,3</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
												37,0</p>
												<p>12,7</p>
												<p>4,0</p>
												<p>50,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Ende</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7,6</p>
												<p>10,0</p>
												<p>4,8</p>
												<p>1,0</p>
												<p>12,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,7</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4,6</p>
												<p>3,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>13,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>6,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,9</p>
												<p>2,0</p>
												<p>13,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR % Verbesserung</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>75,6</p>
												<p> 81,7</p>
												<p> 18,4</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>66,5</p>
												<p>63,0</p>
												<p>17,7</p>
												<p>45,0</p>
												<p>93,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>73,6</p>
												<p> 79,7</p>
												<p> 19,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>79,3</p>
												<p> 85,7</p>
												<p> 16,8</p>
												<p> 42,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>78,5</p>
												<p>82,9</p>
												<p>15,2</p>
												<p>50,0</p>
												<p>94,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<pagenumber id="N11D36" label="39" numbering="arabic" start="39"/>
							<link id="_Ref455914187"/>
							<mm entity="Grafik18" file="schmidt_rogge_html_2e551f11.gif" id="N11D3D" label="468#374">
								<caption>
									<link id="_Ref448127817"/>Abb. 18: Boxplots der PAR Werte zu Behandlungsbeginn und -ende der vier Be­handlungsgruppen: Behandlung nur mit herausnehmbaren Apparaturen (nur HA), nur mit festsitzenden Apparaturen (nur FA), mit herausnehmbaren und fest­sitzen­den Apparaturen (HA und FA) sowie kieferorthopädisch und kiefer­chirurgisch (KFO-KCHIR). Der PAR Anfangswert der Gruppe KFO-KCHIR war signifikant grö­ßer als der der drei übrigen Gruppen.</caption>
							</mm>
						</p>
						<p/>
					</block>
					<block id="N11D4C" label="4.2.2.2">
						<head>Extraktionen und/oder Nichtanlagen</head>
						<p>Um den Einfluß von Extraktionen (31 Patienten) und/oder Nichtanlagen (8 Pati­en­ten, bei denen andere bleibende Zähne als Weisheitszähne fehlten) auf die Be­hand­lungsqualität zu prüfen, wurden die PAR Werte dieser Patienten mit denen der Patienten verglichen, die ohne Extraktionen behandelt wurden bezie­hungs­wei­se keine Nichtanlagen aufwiesen (<link ref="_Ref453947328">Tab. 14</link>, <link ref="_Ref455915673">Abb. 19</link>).</p>
						<p>Der durchschnittliche PAR Anfangswert war in der Extraktion/Nichtanlage Gruppe leicht, jedoch nicht signifikant, erhöht.</p>
						<p>Das Behandlungsresultat, ausgedrückt durch den PAR Endwert und die prozen­tu­ale Verbesserung, wies ebenfalls keine signifikanten Unterschiede auf.</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N11D64" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref453947328"/>
									<pagenumber id="N11D6E" label="40" numbering="arabic" start="40"/>Tab. 14: PAR Werte der Patienten, die ohne Extraktionen behandelt wurden und die keine Nichtanlagen (außer der Weisheitszähne) aufwiesen, und der Patien­ten, die mit Extraktionen behandelt wurden oder bei denen Nichtanlagen bleiben­der Zäh­ne (außer der Weisheitszähne) vorlagen sowie der Gesamtgruppe.</caption>
								<legend>Mann-Whitney U Test: nicht signifikant innerhalb aller PAR Werte.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Extraktionen/<br/>Nichtanlagen<br/>nein</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Extraktionen/<br/>Nichtanlagen<br/>ja</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>37</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>63</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9</p>
												<p>22,5</p>
												<p>10,3</p>
												<p>3,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25,5</p>
												<p>23,0</p>
												<p>11,1</p>
												<p>4,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>22,9</p>
												<p>22,0</p>
												<p>9,8</p>
												<p>3,0</p>
												<p>40,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Ende</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p> 18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>13,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR % Verbesserung</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>75,6</p>
												<p>81,7</p>
												<p>18,4</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>78,0</p>
												<p>81,8</p>
												<p>13,9</p>
												<p>50,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>74,2</p>
												<p>80,0</p>
												<p>20,6</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<pagenumber id="N11F16" label="41" numbering="arabic" start="41"/>
							<mm entity="Grafik19" file="schmidt_rogge_html_mf0eba03.gif" id="N11F1A" label="468#374">
								<caption>
									<link id="_Ref455915673"/>Abb. 19: Boxplots der PAR Werte der Patienten, die ohne Extraktionen behan­delt wurden und die keine Nichtanlagen (außer der Weisheitszähne) aufwiesen und der Patienten, die mit Extraktionen behandelt wurden und/oder bei denen Nicht­anlagen bleibender Zähne (außer der Weisheitszähne) vorlagen. Die Unter­schiede waren nicht signifikant.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N11F27" label="4.2.2.3">
						<head>
							<em>Angle</em>-Klassen</head>
						<p>Die PAR Werte wurden auch für die <em>Angle</em>-Klassen getrennt bestimmt, um deren Ein­fluß auf den initialen PAR Wert und das Behandlungsresultat zu überprüfen (<link ref="_Ref450876345">Tab. 15</link>, <link ref="_Ref455907129">Abb. 20</link>).</p>
						<p>Die Höhe des PAR Anfangswertes unterschied sich signifikant zwischen den ver­schiedenen <em>Angle</em>-Klassen. Die höchsten mittleren PAR Werte zu Behandlungs­be­ginn wiesen Patienten der <em>Angle</em>-Klasse III (35,6) auf, gefolgt von der <em>Angle</em>-Klas­se II,1 (25,6), II,2 (21,5) und I (18,1). Diese Unterschiede waren zwischen allen Klassen signifikant mit Ausnahme des Unterschieds zwischen der <em>Angle</em>-Klasse I und der <em>Angle</em>-Klasse II,2.</p>
						<p>Die Unterschiede des Behandlungsresultats, ausgedrückt durch den PAR End­wert und die prozentuale Verbesserung, waren nicht signifikant. Die kiefer­ortho­pä­di­sche Behandlung erbrachte bei allen <em>Angle</em>-Klassen eine nahezu ideale Okklusion mit durchschnittlichen PAR Werten von 3,6 bis 5,8. Die durchschnitt­liche prozen­tu­ale Verbesserung des PAR Werts war am größten für die <em>Angle</em>-Klasse III <br/>
							<pagenumber id="N11F59" label="42" numbering="arabic" start="42"/>(85,1%), gefolgt von der <em>Angle</em>-Klasse II,1 (78,0%), der <em>Angle</em>-Klasse II,2 (73,4%) und am niedrigsten für die <em>Angle</em>-Klasse I (69,0%).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N11F69" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref450876345"/>Tab. 15: PAR Werte der einzelnen<em> Angle</em>-Klassen sowie der Gesamtgruppe. Sig­ni­fikante Unterschiede sind durch jeweils gleiche, hochgestellte Ziffern ge­kenn­zeichnet.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="6">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<colspec colname="6" colnum="6"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>I</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,2</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>III</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>21</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>48</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>8</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9</p>
												<p>22,5</p>
												<p>10,3</p>
												<p>3,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>18,1<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1,2</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													18,0</p>
												<p>8,8</p>
												<p>3,0</p>
												<p>35,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25,6<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1,3,4</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													25,0</p>
												<p>8,9</p>
												<p>10,0</p>
												<p>43,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>21,5<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>3,5</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													19,0</p>
												<p>9,2</p>
												<p>9,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35,6<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>2,4,5</sup>
													</em>
												</p>
												<p>
													37,0</p>
												<p>14,0</p>
												<p>4,0</p>
												<p>50,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Ende</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4,3</p>
												<p>4,0</p>
												<p>2,5</p>
												<p>1,0</p>
												<p>11,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,8</p>
												<p>4,0</p>
												<p>4,6</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,4</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,5</p>
												<p>0,0</p>
												<p>12,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3,6</p>
												<p>4,0</p>
												<p>0,9</p>
												<p>2,0</p>
												<p>5,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR % Verbesserung</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>75,6</p>
												<p>81,7</p>
												<p>18,4</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>69,0</p>
												<p>75,0</p>
												<p>23,5</p>
												<p>0,0</p>
												<p>97,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>78,0</p>
												<p>81,9</p>
												<p>16,5</p>
												<p>28,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>73,4</p>
												<p>76,5</p>
												<p>16,9</p>
												<p>42,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>85,1</p>
												<p>89,3</p>
												<p>14,4</p>
												<p>50,0</p>
												<p>94,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>PAR Anfang: Kruskal-Wallis H Test: p &#8804; 0,001; Mann-Whitney U Test: <em color="#ff0000" slant="roman">1</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman"> 2</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman"> 3</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman"> 4</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
							<em color="#ff0000" slant="roman"> 5</em>: p &#8804; 0,05.</p>
						<p>
							<pagenumber id="N12213" label="43" numbering="arabic" start="43"/>
							<mm entity="Grafik20" file="schmidt_rogge_html_b75f2bb.gif" id="N12217" label="468#374">
								<caption>
									<link id="_Ref455907129"/>Abb. 20: Boxplots aller PAR Werte für die verschiedenen <em>Angle</em>-Klassen. Die Un­terschiede zwischen den PAR Anfangswerten waren zwischen allen Klassen sig­nifikant mit Ausnahme des Unterschieds zwischen der <em>Angle</em>-Klasse I und der <em>Angle</em>-Klasse II,2.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N1222D" label="4.2.2.4">
						<head>Mitarbeit</head>
						<p>Zur Überprüfung des Einflusses einer mangelhaften Mitarbeit auf das Behand­lungs­resultat wurden die PAR Werte zwischen Patienten mit einer guten und einer schlechten Kooperation verglichen. Als Beurteilungskriterien wurden die Anzahl ver­säumter Termine und die Anzahl der Aktenvermerke wegen ungenü­gender Mitarbeit herangezogen [<link ref="Nanda1992">79</link>]. Dieser Vergleich wurde getrennt für die Behand­lungs­gruppe nur festsitzende Apparaturen (nur FA) sowie herausnehm­bare und festsitzende Apparaturen (HA und FA) durchgeführt. Hierbei wurden in der Grup­pe mit festsitzenden Apparaturen nur solche Patienten berücksichtigt, bei denen eine aktive Mitarbeit (Tragen von Gummizügen und Headgear) notwendig war (80 Patienten). Die Behandlungsgruppe nur herausnehmbare Apparaturen (nur HA) und Kieferorthopädie-Kieferchirurgie (KFO-KCHIR) wurden wegen ihrer geringen Gruppengröße nicht weiter untersucht. Außerdem ist für die Gruppe KFO-KCHIR anzumerken, daß hier weder versäumte Termine noch Probleme mit ungenügen­der Mitarbeit vorkamen.</p>
						<p>In beiden untersuchten Behandlungsgruppen wurden keine signifikanten Unter­schie­de bezüglich der PAR Werte gefunden (<link ref="_Ref455304447">Tab. 16</link>). </p>
						<p>
							<table frame="all" id="N12242" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref455304447"/>
									<pagenumber id="N1224C" label="44" numbering="arabic" start="44"/>Tab. 16: Oben die PAR Werte der Patienten mit niedriger (bis ein) und hoher An­zahl (4 oder mehr) versäumter Termine, und unten die ohne oder mit Ermah­nungen wegen schlechter Mitarbeit, jeweils getrennt nach Behandlungsgruppen nur festsitzende Apparaturen (nur FA) sowie herausnehmbare und festsitzende Apparaturen (HA und FA); Stabw. = Standardabweichung.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Anzahl <br/>versäumter<br/> Termine</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang (Stabw.)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Ende (Stabw.)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR % Verbesserung<br/>(Stabw.)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0 und 1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20,6 ( 8,6)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,1 (2,8)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>69,9 (22,0)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>17</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25,2 (11,0)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4,9 (3,7)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>78,2 (18,3)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0 und 1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9 (10,4)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4,7 (4,1)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>77,8 (18,9)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>22,2 ( 7,3)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,1 (4,3)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>78,1 (16,2)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>
													Anzahl der<br/> Ermahnungen wegen <br/>schlechter Mitarbeit
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang (Stabw.)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Ende (Stabw.)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR % Verbesserung<br/>(Stabw.)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20,0 ( 8,2)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,0 (4,2)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>74,6 (16,0)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,2 (10,2)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,4 (3,6)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>74,1 (19,2)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>17</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>22,4 ( 9,0)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4,0 (3,4)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>80,1 (16,8)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>16</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>24,9 ( 8,4)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,3 (4,2)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>78,4 (17,4)</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Mann-Whitney U Test: nicht signifikant innerhalb aller PAR Werte der jeweiligen Behandlungs­grup­pe.</p>
					</block>
					<block id="N124C2" label="4.2.2.5">
						<head>
							<pagenumber id="N124C6" label="45" numbering="arabic" start="45"/>Geschlecht der Patienten</head>
						<p>Auch die PAR Werte der weiblichen und männlichen Patienten wurden bezüglich mög­licher Unterschiede untersucht. Alle Werte beider Gruppen lagen dicht bei­ein­ander ohne signifikante Unterschiede (<link ref="_Ref454031499">Tab. 17</link>, <link ref="_Ref455848681">Abb. 21</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N124D8" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref454031499"/>Tab. 17: PAR Werte der weiblichen und männlichen Patienten sowie der Ge­samt­gruppe.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>weiblich</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>männlich</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>62</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>38</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9</p>
												<p>22,5</p>
												<p>10,3</p>
												<p>3,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9</p>
												<p>22,0</p>
												<p>10,4</p>
												<p>3,0</p>
												<p>52,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23,9</p>
												<p>25,5</p>
												<p>10,4</p>
												<p>4,0</p>
												<p>50,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Ende</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,2</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,8</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5,4</p>
												<p>4,0</p>
												<p>4,0</p>
												<p>0,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4,9</p>
												<p>4,0</p>
												<p>3,5</p>
												<p>0,0</p>
												<p>13,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR % Verbesserung</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>75,6</p>
												<p>81,7</p>
												<p>18,4</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>75,4</p>
												<p>78,6</p>
												<p>18,3</p>
												<p>0,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>75,9</p>
												<p>85,1</p>
												<p>18,9</p>
												<p>28,0</p>
												<p>100,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Mann-Whitney U Test: nicht signifikant innerhalb aller PAR Werte.</p>
						<p>
							<pagenumber id="N1267E" label="46" numbering="arabic" start="46"/>
							<mm entity="Grafik21" file="schmidt_rogge_html_72bc1b35.gif" id="N12682" label="468#374">
								<caption>
									<link id="_Ref455848681"/>Abb. 21: Boxplots der PAR Werte der weiblichen und männlichen Patienten. Die Unterschiede waren nicht signifikant.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N12691" label="4.3">
				<head>
					<pagenumber id="N12695" label="47" numbering="arabic" start="47"/>Behandlungsdauer</head>
				<subsection id="N1269A" label="4.3.1">
					<head>Gesamtgruppe</head>
					<p>Die durchschnittliche Behandlungsdauer aller Patienten betrug 39,1 Monate bei einer weiten Streuung zwischen 8 und 85 Monaten (<link ref="_Ref450876135">Tab. 18</link>, <link ref="_Ref449687409">Abb. 22</link>).</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N126AC" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref450876135"/>Tab. 18: Durchschnittliche Behandlungsdauer der Gesamtgruppe in Monaten.</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="7">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<colspec colname="5" colnum="5"/>
								<colspec colname="6" colnum="6"/>
								<colspec colname="7" colnum="7"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>n</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mittelwert</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Median</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Stabw.</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Minimum</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Maximum</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Behandlungsdauer</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>100</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>39,1</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>34,1</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>18,5</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>8</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>85</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik22" file="schmidt_rogge_html_1c39747.gif" id="N12762" label="468#374">
							<caption>
								<link id="_Ref449687409"/>Abb. 22:Häufigkeitsverteilung der Behandlungsdauer in Monaten.</caption>
						</mm>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N1276F" label="4.3.2">
					<head>
						<pagenumber id="N12773" label="48" numbering="arabic" start="48"/>Einfluß verschiedener Faktoren auf die Behandlungsdauer</head>
					<p>Die Überprüfung des Einflusses der gewählten Behandlungsmittel auf die Be­hand­lungsdauer wurde für die Gesamtgruppe durchgeführt. Der Einfluß ande­rer Fakto­ren auf die Behandlungsdauer wurde getrennt für die Behandlungs­grup­pe nur fest­sitzende Apparaturen (nur FA) sowie herausnehmbare und fest­sit­zen­de Appa­raturen (HA und FA) untersucht. Die Behandlungsgruppen nur heraus­nehm­ba­re Apparaturen (nur HA) und Kieferorthopädie-Kieferchirurgie (KFO-KCHIR) wur­den we­gen ihrer geringen Gruppengröße nicht weiter analysiert.</p>
					<block id="N1277B" label="4.3.2.1">
						<head>PAR Werte</head>
						<p>Es sollte geprüft werden, ob die Ausprägung der Dysgnathie vor Behandlungs­be­ginn die Behandlungsdauer beeinflußte. Hierzu wurde die mittlere Behand­lungs­dauer von Patienten mit niedrigem und hohem PAR Anfangswert getrennt nach Be­hand­lungsgruppen verglichen. In beiden Behandlungsgruppen wiesen die Patienten mit niedrigem Ausgangswert eine geringere Behandlungs­dauer auf (<link ref="_Ref455489585">Tab. 19</link>, <link ref="_Ref481145646">Abb. 23</link>). Diese Unterschiede erreichten jedoch nur in der fest­sitzend behandelten Gruppe Signifikanz.</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N1278D" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref455489585"/>
									<pagenumber id="N12797" label="49" numbering="arabic" start="49"/>Tab. 19: Einfluß niedriger und hoher PAR Anfangswerte auf die mittlere Behand­lungs­dauer (in Monaten) der nur mit festsitzenden Apparaturen (nur FA) sowie heraus­nehm­ba­ren und festsitzenden Apparaturen (HA und FA) behandelten Patienten. Signifi­kan­te Unterschiede sind durch jeweils gleiche, hochgestellte Ziffern gekennzeich­net.</caption>
								<legend>Kruskal-Wallis H Test: p &#8804; 0,05 in der Behandlungsgruppe nur FA;<br/>Mann-Whitney U Test: <em color="#ff0000" slant="roman">1</em>:p &#8804; 0,01.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PAR Anfang</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>mittlere Behandlungsdauer<br/> (Monate)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Stabw.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>bis 18</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>21</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25,2<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10,3</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>19-29</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>32,6</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15,0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ab 30</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>11</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35,9<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10,3</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>bis 18</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>54,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20,8</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>19-29</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>55,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14,9</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ab 30</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>9</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>60,3</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15,1</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<pagenumber id="N12924" label="50" numbering="arabic" start="50"/>
							<mm entity="Grafik23" file="schmidt_rogge_html_244cb5f1.gif" id="N12928">
								<caption>
									<link id="_Ref481145586"/>
									<link id="_Ref481145646"/>Abb. 23: Boxplots der Behandlungsdauer bei verschiedenen PAR Anfangs­wer­ten der nur mit festsitzenden Apparaturen (nur FA, oben) sowie der mit heraus­nehm­baren und festsitzenden Apparaturen (HA und FA, unten) behan­delten Pa­tienten. Die Unterschiede zwischen den Gruppen mit PAR Anfangs­werten bis 18 und ab 30 bei nur festsitzender Therapie (nur FA) waren signifikant.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N12937" label="4.3.2.2">
						<head><pagenumber id="N1293A" label="51" numbering="arabic" start="51"/>Behandlungsmittel</head>
						<p>Die mittlere Behandlungsdauer der einzelnen Behandlungsgruppen spiegeln Ta­bel­le 20 und Abbildung 24 wieder.</p>
						<p>Die Behandlung dauerte mit durchschnittlich 56,2 Monaten am längsten für die Be­handlungsabfolge von herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen. Die Be­handlungen nur mit festsitzenden Apparaturen (30,3 Monate) und die Kombi­na­tion Kieferorthopädie-Kieferchirurgie (27,1 Monate) waren signifikant kürzer ge­gen­über der Behandlungsabfolge herausnehmbarer und festsitzender Therapie (56,2 Monate).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N12947" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref453858817"/>
									Tab. 20: Behandlungsdauer (in Monaten) der Gesamtgruppe und der verschie­denen Behandlungsgruppen: Behandlung nur mit herausnehmbaren Apparaturen (nur HA), nur mit festsitzenden Apparaturen (nur FA), mit herausnehm­baren und festsitzenden Apparaturen (HA und FA) sowie kombiniert kieferortho­pädisch und kieferchirurgisch (KFO-KCHIR). Signifikante Unterschiede sind durch jeweils glei­che, hochgestellte Ziffern gekennzeichnet.</caption>
								<legend>Kruskal-Wallis H Test: p &#8804; 0,001; Mann-Whitney U Test: <em color="#ff0000" slant="roman">1</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman"> 2</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">,</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman"> 3</em>: p &#8804; 0,001.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="6">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<colspec colname="6" colnum="6"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur HA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur FA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>HA und FA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>KFO-KCHIR</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>52</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>33</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>Behandlungsdauer (Monate)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>39,9</p>
												<p>34,1</p>
												<p>18,5</p>
												<p>8,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>41,6<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1</sup>
													</em>
												</p>
												<p>44,0</p>
												<p>16,3</p>
												<p>19,0</p>
												<p>61,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>30,3<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>2</sup>
													</em>
												</p>
												<p>30,5</p>
												<p>12,9</p>
												<p>8,0</p>
												<p>64,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>56,2<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>2,3</sup>
													</em>
												</p>
												<p>56,1</p>
												<p>16,6</p>
												<p> 21,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>27,1<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1,3</sup>
													</em>
												</p>
												<p>28,0</p>
												<p>8,0</p>
												<p> 10,0</p>
												<p>37,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p><pagenumber id="N12ABB" label="52" numbering="arabic" start="52"/>
							<mm entity="Grafik24" file="schmidt_rogge_html_m5cb16b65.gif" id="N12ABF" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref455914676"/>Abb. 24: Behandlungsdauer (in Monaten) dargestellt für die verschiedenen Be­hand­lungsgruppen: nur herausnehmbare Apparaturen (nur HA), nur fest­sitzende Appa­raturen (nur FA), herausnehmbare und festsitzende Apparaturen (HA und FA) sowie Kieferorthopädie und Kieferchirurgie (KFO-KCHIR). Die längere Dauer für die Behandlungsabfolge von herausnehmbaren und fest­sitzenden Apparaturen (HA und FA) war signifikant zu der nur festsitzend behandelten (nur FA) und der kieferorthopädisch-kieferchirurgisch behandelten Gruppe (KFO-KCHIR). Auch der Unterschied zwischen der Gruppe nur HA und KFO-KCHIR war signifikant.</caption>
							</mm>
						</p>
						<p><pagenumber id="N12ACC" label="53" numbering="arabic" start="53"/>Die Behandlung mit herausnehmbaren funktionskieferorthopädischen Geräten (FKO) dauerte im Mittel 26,9 Monate. Ein Headgear, ob allein oder in Kombina­tion mit funktionskieferorthopädischen Geräten oder einer Multibandapparatur, war im Durchschnitt 24,2 Monate eingegliedert. Die durchschnittliche Behand­lungsdauer mit aktiven Platten betrug 11,1 Monate (<link ref="_Ref457123881">Tab. 21</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N12AD7" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref457123881"/>
									Tab. 21: Behandlungsdauer (in Monaten) verschiedener Behandlungsgeräte: funktionskieferorthopädische Geräte (FKO), Headgear und aktive Platten (APL).</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>FKO</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Headgear</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>APL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>31</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>67</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>9</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>Behandlungsdauer <br/>(Monate)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>39,1</p>
												<p>34,1</p>
												<p>18,5</p>
												<p>8,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>26,9</p>
												<p>26,0</p>
												<p>11,9</p>
												<p>6,0</p>
												<p>48,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>24,2</p>
												<p>22,0</p>
												<p>14,1</p>
												<p>3,0</p>
												<p>66,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>11,1</p>
												<p>10,0</p>
												<p>4,9</p>
												<p>3,0</p>
												<p>18,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N12BE4" label="4.3.2.3">
						<head><pagenumber id="N12BE7" label="54" numbering="arabic" start="54"/>Extraktionen und/oder Nichtanlagen</head>
						<p>Untersucht wurde die Auswirkung von Extraktionen oder Nichtanlagen (außer Weis­heitszähnen) auf die Behandlungsdauer, getrennt nach Behandlungs­gruppen (<link ref="_Ref455489450">Tab. 22</link>). Die Behandlung mit Extraktionen sowie bei Nicht­anlagen dauerte in bei­den Behandlungsgruppen im Durchschnitt ungefähr 4 Monate länger. Die Unter­schie­de waren jedoch nicht signifikant.</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N12BF5" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref455489450"/>
									Tab. 22: Mittlere Behandlungsdauer (in Monaten) der Patienten, die ohne Ex­trak­tionen behandelt wurden und keine Nichtanlagen (außer der Weisheits­zähne) aufwiesen, und der Patienten, die mit Extraktionen behandelt wurden oder bei de­nen Nichtanlagen bleibender Zähne (außer der Weisheitszähne) vorlagen, ge­trennt nach Behandlungsgruppen nur festsitzende Apparaturen (nur FA) sowie her­ausnehmbare und festsitzende Apparaturen (HA und FA); Stabw. = Standard­abweichung.</caption>
								<legend>Mann-Whitney U Test: nicht signifikant innerhalb der Behandlungsgruppen.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Extraktionen/Nichtanlagen</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>mittlere Behandlungsdauer</p>
												<p>(Monate)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Stabw.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nein</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>27</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>28,5</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14,9</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ja</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>32,2</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10,2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nein</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>26</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>55,3</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>18,3</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ja</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>59,7</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7,8</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N12D09" label="4.3.2.4">
						<head>
							<em>Angle</em>-Klassen</head>
						<p>Der Einfluß der Dysgnathieeinteilung nach der <em>Angle</em>-Klassifikation auf die Be­hand­lungsdauer wurde ebenfalls überprüft.</p>
						<p>Die durchschnittliche Behandlungsdauer lag für die <em>Angle</em>-Klassen I, II,2 und II,1 mit 38,9 bis 41,3 Monaten dicht beieinander, wohingegen die <em>Angle</em>-Klasse III mit nur 25,2 Monaten deutlich darunter lag. Die Unterschiede waren allerdings nicht signifikant (<link ref="_Ref450876363">Tab. 23</link>, <link ref="_Ref455910690">Abb. 25</link>).</p>
						<p><pagenumber id="N12D29" label="55" numbering="arabic" start="55"/>
							<table frame="all" id="N12D2D" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref450876363"/>
									Tab. 23: Behandlungsdauer (in Monaten) der einzelnen <em>Angle</em>-Klassen und der Gesamtgruppe.</caption>
								<legend>Kruskal-Wallis H Test: nicht signifikant.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="6">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<colspec colname="6" colnum="6"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>I</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,2</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>III</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>21</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>48</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>23</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>8</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="6" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>Behandlungsdauer (Monate)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>39,9</p>
												<p>34,1</p>
												<p>18,5</p>
												<p>8,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>38,9</p>
												<p>34,0</p>
												<p>21,5</p>
												<p>9,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>41,3</p>
												<p>38,0</p>
												<p>18,6</p>
												<p>8,0</p>
												<p>78,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>39,6</p>
												<p>34,1</p>
												<p>16,7</p>
												<p>14,0</p>
												<p>79,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p/>
												<p>25,2</p>
												<p>26,5</p>
												<p>8,6</p>
												<p>10,0</p>
												<p>37,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<mm entity="Grafik25" file="schmidt_rogge_html_1a1fab62.gif" id="N12E6C" label="472#377">
								<caption>
									<link id="_Ref455910690"/>Abb. 25: Behandlungsdauer (in Monaten) dargestellt für die verschiedenen <em>Angle</em>-Klassen. Die Unterschiede waren nicht signifikant.</caption>
							</mm>
						</p>
						<p>
							<pagenumber id="N12E7D" label="56" numbering="arabic" start="56"/>Wurde dagegen die Behandlungsdauer der einzelnen <em>Angle</em>-Klassen getrennt nach Behandlungsmitteln untersucht, zeigten sich in der festsitzend behandelten Gruppe deutliche Unterschiede mit geringster Behandlungsdauer für die <em>Angle</em>-Klasse I (22,9 Monate) und längster Behandlungsdauer für die <em>Angle</em>-Klasse  II,2 (35,6 Monate). Wegen der geringen Gruppengrößen wurden hier jedoch keine statistischen Tests durchgeführt (<link ref="_Ref481147628">Tab. 24</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N12E91" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref481147628"/>Tab. 24: Mittlere Behandlungsdauer (in Monaten) der verschiedenen Angle-Klassen getrennt nach den Behandlungsgruppen nur festsitzende Apparaturen (nur FA) sowie herausnehmbare und festsitzende Apparaturen (HA und FA); Stabw. = Standardabweichung.</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>I</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>II,2</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>III</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>11</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>14</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>mittlere <br/>Behandlungsdauer (Stabw.)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>22,9 ( 9,5)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>31,0 (13,4)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35,6 (12,9)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25,5 (7,7)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="5" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>9</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>16</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>8</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>mittlere<br/>Behandlungsdauer (Stabw.)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>56,1 (17,4)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>59,8 (14,6)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>49,1 (19,3)</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>-</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N12FD0" label="4.3.2.5">
						<head>Mitarbeit</head>
						<p>Ebenfalls sollte überprüft werden, inwieweit häufiges Versäumen der Behand­lungs­termine und eine schlechte Mitarbeit die Dauer der Behandlung beein­fluss­ten. Dazu wurde die mittlere Behandlungsdauer der Patienten mit bis zu einem ver­säumten Termin und der Patienten mit 4 bis 13 versäumten Behand­lungs­ter­minen sowie ohne und mit Ermahnungen wegen schlechter Mitarbeit, getrennt für die verschiedenen Behandlungsgruppen, bestimmt.</p>
						<p>Patienten, die ihre Termine einhielten und ihre Trageanweisungen befolgten, be­nö­tig­ten signifikant kürzere Behandlungszeiten. Dies galt für beide unter­suchten Behandlungsgruppen (<link ref="_Ref455488658">Tab. 25</link>, <link ref="_Ref455732025">Abb. 26</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N12FE5" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref455488658"/>
									<pagenumber id="N12FEF" label="57" numbering="arabic" start="57"/>Tab. 25: Einfluß der Anzahl versäumter Termine (oben) und schlechter Mitarbeit (unten) auf die mittlere Behandlungsdauer (in Monaten) getrennt für nur fest­sit­zend behandelte Patienten (nur FA) sowie herausnehmbar und festsitzend behan­delte Patienten (HA und FA). Signifikante Unterschiede sind durch jeweils gleiche, hochgestellte Ziffern gekennzeichnet.</caption>
								<legend>Mann-Whitney U Test: <em color="#ff0000" slant="roman">1</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">, </em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">3</em>: p &#8804; 0,01; <em color="#ff0000" slant="roman">2</em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">, </em>
									<em color="#ff0000" slant="roman">4</em>: p &#8804; 0,05.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Anzahl versäumter <br/>Termine</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>mittlere Behandlungsdauer</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Stabw.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0 und 1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>26,7<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12,7</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>17</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>38,6<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>1</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>11,8</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0 und 1</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>49,6<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>2</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20,4</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>12</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>63,9<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>2</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10,9</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Anzahl der Ermahnungen<br/> wegen schlechter Mitarbeit</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>mittlere Behandlungsdauer</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Stabw.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>nur FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>27,6<sup/>
													<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>3</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>9,8</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>37,1<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>3</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>13,7</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<strong>HA und FA</strong>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>17</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>48,7<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>4</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>18,4</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 bis 13</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>16</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>64,1<em color="#ff0000" slant="roman">
														<sup>4</sup>
													</em>
												</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>9,7</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<pagenumber id="N1325B" label="58" numbering="arabic" start="58"/>
							<mm entity="Grafik26" file="schmidt_rogge_html_m45ab9b5.gif" id="N1325F">
								<caption>
									<link id="_Ref455732029"/>
									<link id="_Ref455732025"/>Abb. 26: Boxplots der Behandlungsdauer (in Monaten) in Abhängigkeit von der Anzahl versäumter Termine (oben) und Ermahnungen wegen schlechter Mitarbeit (Ermahn. Mitarbeit) (unten), getrennt nach Behandlungsgruppen nur festsitzend be­handelte Patienten (nur FA) sowie herausnehmbar und festsitzend behandelte Patienten (HA und FA). Die Unterschiede innerhalb der Behandlungs­gruppen wa­ren signifikant.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N1326E" label="4.3.2.6">
						<head><pagenumber id="N13271" label="59" numbering="arabic" start="59"/>Geschlecht der Patienten</head>
						<p>Weiterhin wurde ein möglicher Einfluß des Geschlechts auf die Behandlungs­dau­er untersucht. Die durchschnittliche Behandlungszeit war mit 39,1 Monaten in der weiblichen und männlichen Patientengruppe gleich lang (<link ref="_Ref454031676">Tab. 26</link>).</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N1327F" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref454031676"/>
									Tab. 26: Behandlungsdauer (in Monaten) der weiblichen und männlichen Pati­en­ten sowie der Gesamtgruppe.</caption>
								<legend>Mann-Whitney U Test: nicht signifikant.</legend>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Gesamt</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>weiblich</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>männlich</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>100</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>62</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>38</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="1" rotate="0" valign="top">
												<p>Behandlungsdauer<br/> (Monate)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Mittelwert</p>
												<p>Median</p>
												<p>Stabw.</p>
												<p>Minimum</p>
												<p>Maximum</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>39,1</p>
												<p>34,1</p>
												<p>18,5</p>
												<p>8,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>39,1</p>
												<p>34,1</p>
												<p>19,2</p>
												<p>8,0</p>
												<p>85,0</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>39,1</p>
												<p>33,5</p>
												<p>17,7</p>
												<p>10,0</p>
												<p>78,0</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N1335C" label="4.3.2.7">
						<head>Alter bei Behandlungsbeginn</head>
						<p>Schließlich wurde der Zusammenhang zwischen dem Alter der Patienten bei Be­hand­lungsbeginn und der Behandlungsdauer überprüft (<link ref="_Ref452895262">Tab. 27</link>). Während die Korrela­tion für die festsitzend behandelten Patienten gering war, lag bei den so­wohl herausnehmbar als auch festsitzend behandelten Patienten eine hohe ne­ga­ti­ve Korrelation vor, das heißt, bei jungen Patienten dauerte die Behandlung ten­den­ziell länger als bei älteren Patienten.</p>
						<p>
							<table frame="all" id="N1336A" orient="port" tocentry="1">
								<caption>
									<link id="_Ref452895255"/>
									<link id="_Ref452895262"/>Tab. 27: Korrelation (Korrelationskoeffizient r nach Pearson und Bestimmt­heits­maß r<sup>2</sup>) zwischen der Behandlungsdauer und dem Alter der Patienten bei Be­hand­lungsbeginn, getrennt nach Behandlungsgruppen nur festsitzend be­handelt (nur FA) sowie herausnehmbar und festsitzend behandelt (HA und FA).</caption>
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<colspec colname="5" colnum="5"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Korrelation zwischen Alter bei<br/> Behandlungsbeginn und Behandlungsdauer</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>n</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Korrelation</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>r</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>r<sup>2</sup>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>nur FA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>52</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>gering</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>-0,289</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,084</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>HA und FA</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>33</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>hoch</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>-0,741</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,549</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
				</subsection>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter5" label="5">
			<head>
				<pagenumber id="N13439" label="60" numbering="arabic" start="60"/>Diskussion</head>
			<p>Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Behandlungsqualität und Behand­lungs­dauer von Patienten der kieferorthopädischen Abteilung der Charité Berlin zu bestimmen sowie das Patientengut zu charakterisieren. Weiterhin wurden die Fak­to­ren untersucht, die Einfluß auf die Behandlungsqualität und die Behand­lungs­dau­er nehmen könnten.</p>
			<section id="N13441" label="5.1">
				<head>Diskussion der Methode</head>
				<subsection id="N13446" label="5.1.1">
					<head>Patientenauswahl</head>
					<p>Die Patienten dieser Studie wurden retrospektiv fortlaufend, beginnend mit dem Jahr 1998, anhand ihrer Abschlußmodelle ausgewählt. Diese Selektion kann nicht mit fortlaufend behandelten Patienten gleichgesetzt werden, denn<em color="#800080" slant="roman"/>Patienten mit feh­lendem Abschlußmodell können ausgeschlossen worden sein.</p>
					<p>Wie ist der<em color="#800080" slant="roman"/>Wert dieser möglicherweise nicht erfaßten Patienten für die vorliegen­de Studie über die Behandlungsqualität und Behandlungsdauer einzuschätzen? <br/>Fehlende Schlußmodelle können verschiedene Ursachen haben. Es kann eine fal­sche Beschriftung oder Sortierung vorliegen, die Modelle können beschädigt oder verloren gegangen sein, oder die Abdrucknahme wurde versäumt. Aus die­sen Gründen nicht erfaßte Patienten würden wohl keinen Einfluß auf das Er­gebnis ausüben, denn die oben aufgelisteten Ereignisse sind im allgemeinen unabhängig von Behandlungsresultat und Behandlungsdauer.<br/>Wie verhält es sich aber mit Patienten, deren Behandlung abgebrochen wurde?<br/>Patienten mit Behandlungsabbruch könnten den Wert der durchschnittlichen Be­handlungsdauer sowohl vermindern als auch erhöhen. Vermindern, weil die Be­hand­lung bei deutlich schlechter Mitarbeit wohl frühzeitig beendet wird, verlän­gern, weil beispielsweise kurzzeitige Verbesserungen nach Ermahnungen oder stän­dige Versprechungen einer besseren Mitarbeit sei­tens des Patienten einen Abbruch auch hinauszögern können. Die interes­sie­rende, tatsächlich benötigte Behandlungszeit wäre jedoch in beiden Fällen verzerrt.<br/>Das durchschnittliche Behandlungsresultat würde sich je nach Anzahl und Zeit­punkt der Behandlungsabbrüche mehr oder weniger verschlechtern, würden diese Patienten in eine Untersuchung, wie die vorliegende, einbezogen werden. Damit würde man jedoch den allgemeinen Erfolg kieferorthopädischer Bemühungen mes­sen, inklusive des Umstandes, daß man eine Behandlung nicht zu dem ge­plan­ten Abschluß führen konnte. Nun werden kieferorthopädische Behand­lun­gen in der Regel wegen nicht beeinflußbarer, unzureichender Mitarbeit oder man­gel­hafter Mundhygiene vorzeitig beendet, bevor zum Beispiel ausgedehnte Ent­mine­ralisierungen oder unnötige weitere Kosten entstehen. Insofern können Behand­lungs­abbrüche nicht nur als Therapieversagen gedeutet werden, sondern durch­aus auch einen verantwortungsbewußten Behandler charakterisieren, der eine Be­handlung nicht um jeden Preis zu Ende führt. Es wurden daher abgebrochene <pagenumber id="N13460" label="61" numbering="arabic" start="61"/>Behandlungen (4 Patienten) nicht in diese Studie aufgenommen. Ebenso wurde in der überwiegenden Anzahl der im Literaturvergleich aufgeführ­ten Unter­suchungen verfahren [<link ref="Fellner1996">41</link>, <link ref="Kelly1996">62</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>].</p>
					<p>Weiterhin wird die Anwendung des PAR Indexes bei eingeschränkten Behand­lungs­zielen nicht empfohlen [<link ref="Holman1998">57</link>], da das angestrebte Behandlungsresultat von Anfang an begrenzt ist. Auch diese Patienten (2 Patienten) wurden deshalb aus der Studie ausgeschlossen.</p>
					<p>Aus den oben geschilderten Überlegungen ergibt sich damit die Notwendigkeit, beim Vergleich verschiedener Studien die Probandenauswahl aufmerksam zu studieren.</p>
					<p>Anzumerken bleibt, daß die ermittelten Probandengruppen zwar einerseits die Patientenklientel dieser Studie beschrieben und somit Untersuchungsergebnisse sind, die erhaltenen Gruppengrößen andererseits für einen statistischen Vergleich nicht immer ideal waren.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N1347F" label="5.1.2">
					<head>PAR Index</head>
					<p>Der PAR Index ist ein okklusaler Index und wurde speziell zur Bewertung von Be­hand­lungsergebnissen entwickelt. In unterschiedlichen Prüfungen bewies er seine Validität und Reliabilität [<link ref="Richmond1992a">92</link>]. Der PAR Index mißt schnell und akkurat dento-okklu­sale Veränderungen anhand von Studienmodellen. Er ist rasch und einfach zu er­ler­nen. Ferner ermöglicht der PAR Index eine gleichartige Interpre­tation von Be­handlungsergebnissen. Deshalb wurde er ursprünglich zur Selbst­kontrolle der ei­ge­nen Behandlungs­qualität und zur Untersuchung verschiedener Behandlungs­systeme empfohlen. Sollen Daten verschiedener Studien verglichen werden, ist eine Kalibrierung der Untersucher notwendig [<link ref="Buchanan1996">24</link>]. Diese Vorausset­zung ist bei der Autorin gegeben (Anhang Seite <link ref="_Ref498417179">92</link>). </p>
					<p>Neben diesen Vorteilen muß man sich jedoch einige Einschränkungen bei der Anwendung des PAR Indexes vergegenwärtigen [<link ref="Fox1993">44</link>, <link ref="Holman1998">57</link>, <link ref="Kerr1993">63</link>]. Obwohl es sich um einen okklusalen Index handelt, ist der<em color="#800080" slant="roman"/>PAR Index nicht sensitiv genug, die feinen Unterschiede bei hohen Behandlungsstandards zu differenzieren [<link ref="Holman1998">57</link>]. Nahezu alle Komponenten des Indexes gewähren gewisse Toleranzen, bevor eine Punkt­vergabe erfolgt. Beispielsweise bleiben Kontaktpunktabweichungen im Frontzahn­bereich bis 1 mm ohne Punktzuweisung (<link ref="_Ref450384332">Abb. 27</link>). Restlücken im Seitenzahn­be­reich und Zahnachsenstellungen werden gar nicht bewertet [<link ref="Buchanan1996">24</link>]. Dagegen erfolgt bei minimalen Abweichungen von der idealen Seitenzahnokklusion - hier wird die perfekte sagittale Verzahnung vom Eckzahn bis zum letzten durchge­brochenen Molaren für einen Punktwert von null gefordert - eine Punktvergabe, auch wenn deren klinische Relevanz äußerst fragwürdig erscheint (<link ref="_Ref450386543">Abb. 28</link>). <br/>Dort wäre deshalb ein gewisser Toleranzbereich vorteilhafter (beispielsweise eine Abweichung bis ¼ Prämolarenbreite bei bis zu zwei Zähnen pro Quadrant). <br/>
						<pagenumber id="N134B9" label="62" numbering="arabic" start="62"/>Aufgrund von Zahnbreitendiskrepanzen zwischen Ober- und Unterkiefer wird in der sagittalen Seitenzahnbewertung daher nur sehr selten der Wert null vergeben.</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik27" file="schmidt_rogge_html_d9e81f5.png" id="N134C0" label="586#184">
							<caption>
								<link id="_Ref450384332"/>Abb. 27: Ästhetisch störende Lücke im oberen Frontzahnbereich, die durch den PAR Index mit null Punkten bewertet wird.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik28" file="schmidt_rogge_html_m4957184a.png" id="N134CE" label="586#181">
							<caption>
								<link id="_Ref450386543"/>Abb. 28: Klinisch schöne Verzahnungen im Seitenzahnbereich, die durch den PAR Index mit zwei Punkten (wegen Höcker/Höcker Verzahnung der Zähne 27/37, linkes Bild) und mit einem Punkt (keine perfekte neutrale Verzahnung der Zähne 23/33, rechtes Bild) bewertet wird.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Bei der Analyse der gefundenen PAR Endwerte zeigte sich, daß lediglich 4 Pati­en­ten einen PAR Wert von null nach Behandlungsabschluß aufwiesen. Daher wurde die Beteiligung der einzelnen PAR Komponenten am PAR Endwert detail­liert untersucht. Den größten Anteil am mittleren PAR Endwert hatten mit 42% die sagittalen Abweichungen der Seitenzahnokklusion. Nur 7 Patienten erhielten hier null Punkte. Wie oben bereits ausgeführt, werden schon kleine Abweichungen in diesem Bereich mit &#8222;Strafpunkten&#8220; belegt. Die relativ geringe Verbesserung der Ver­zahnung zwischen Behandlungsbeginn und -ende sollte man daher nicht mit fehlender Beeinflußbarkeit interpretieren [<link ref="Birkeland1997a">17</link>], sondern in der Art und Weise der Be­ur­teilung suchen. Gleichzeitig beeinträchtigen diese Beurteilungskriterien be­son­ders die prozentualen Verbesserungswerte bei niedrigem PAR Anfangswert.</p>
					<p>Der PAR Index mißt, wie jeder okklusale Index, ausschließlich dento-okklusale Pa­ra­meter und diese anhand von Arbeitsmodellen. Weitere diagnostische Hilfs­mittel, <pagenumber id="N134E3" label="63" numbering="arabic" start="63"/>wie Photographien und Röntgenbilder, werden nicht hinzugezogen. So blei­ben andere, zweifellos wichtige Aspekte einer kieferorthopädischen Behand­lung, wie Veränderungen des Profils und anderer Weichgewebe, unberücksich­tigt. Auch Ent­mineralisierungen, Gingivarezessionen, Wurzelresorptionen und funktio­nelle Aspekte (Front-, Eckzahnführung, Störungen des temporo-mandibulä­ren Sys­tems) gehen nicht in die Bewertung ein. Durch die Erfassung des Resul­tats unmit­telbar im Anschluß an die Behandlung wird zudem die Bewertung ohne Berück­sich­tigung der Behandlungsstabilität vorgenommen.</p>
					<p>Dennoch gilt der PAR Index für epidemiologische Untersuchungen als geeignet und wurde, wie kein anderer Index, während der letzten Jahre für verschiedenste Studien genutzt (<link ref="_Ref450851580">Tab. 1</link>). Um ein Gesamtbild der Behandlungsqualität zu erstel­len, soll der PAR Index auf Stichproben behandelter Patienten angewandt werden und nicht individuelle Behandlungsresultate prüfen [<link ref="Turbill1996a">122</link>].</p>
					<p>Der PAR Index bewertet das Resultat einer kieferorthopädischen Behandlung auf verschiedene Arten: durch den absoluten PAR Endwert, die PAR Differenz zwi­schen Anfangs- und Endwert, die prozentuale Verbesserung unter Berücksichti­gung des Ausgangswerts und die Einteilung in die Verbesserungskategorien des Nomogramms. <br/>In der vorliegenden Untersuchung konnte durch Korrelationsanalysen festgestellt werden, daß der PAR Differenzwert signifikant (r = 0,93) vom PAR Anfangswert abhängig war. Das bedeutet, je höher der initiale PAR Wert, desto größer war ten­denziell auch die Reduktion des PAR Wertes zwischen Anfangs- und Schluß­mo­dell. Dieser Wert ist daher sowohl zur Beurteilung der Behandlungsqualität als auch für den Vergleich mit anderen Studien ausgesprochen ungünstig, weil dafür PAR Anfangswerte gleicher Größenordnung vorliegen müßten. Der PAR Endwert hatte dagegen nur eine geringe Korrelation zum PAR Anfangswert. Er eignet sich daher viel besser zur Einschätzung der Behandlungsqualität, zur Untersuchung mög­licher Einflußfaktoren auf das Behandlungsresultat sowie den Literaturver­gleich.<br/>Die prozentuale Verbesserung schließt an sich schon den PAR Anfangswert ein. Darüber hinaus tendieren größere PAR Anfangswerte bei gleichem Endergebnis zu größeren prozentualen Verbesserungen. So ergibt eine PAR Reduktion von 20 auf 5 Punkte eine Verbesserung von 75%, eine Reduktion von 25 auf 5 Punkte eine Verbesserung von 80%. Liegen also stärkere Unterschiede beim Anfangs­wert vor, müssen diese als mögliche Erklärung bei der Beurteilung verschiedener prozentualer Verbesserungen berücksichtigt werden.</p>
					<p>Eine der untersuchten Patientinnen erzielte keine Verbesserung (0%) und erzeug­te dadurch besonderes Interesse. Bei weitergehender Untersuchung stellte sich heraus, daß hier ein ästhetisch störendes Trema zum Behandlungswunsch führte. Die Frontzahnlücke war allerdings nicht so ausgeprägt, daß es zu einer Punkt­ver­gabe in diesem Bereich kam. Der PAR Anfangswert lag lediglich bei 3 Punkten, <br/>begründet durch Abweichungen in der sagittalen Seitenzahnokklusion. Bei Be­hand­lungsende war zwar das Trema beseitigt und die Seitenzahnokklusion ver­<pagenumber id="N134FE" label="64" numbering="arabic" start="64"/>bessert, jedoch nicht soweit, daß eine Punktreduktion erreicht wurde. Der PAR End­wert lag daher ebenfalls bei 3 Punkten. Dieses Beispiel verdeutlicht nochmals den Effekt der &#8222;strengen&#8220; Beurteilung der sagittalen Seitenzahnokklusion. Bei nie­dri­gem PAR Anfangswert können dadurch nur selten deutliche prozentuale Ver­besserungen erzielt werden.</p>
					<p>Die Einteilung der Behandlungsergebnisse in die drei Verbesserungskategorien des Nomogramms ist ebenfalls nicht unproblematisch. In der Kategorie &#8222;greatly improved&#8220; muß die Verbesserung mindestens 22 PAR Punkte betragen. Das be­deu­tet aber auch, daß in diese Kategorie nur Patienten mit entsprechend hohen PAR Anfangswerten gelangen können. Ein Patient, dessen PAR Wert von 21 auf null gesenkt wurde, fällt in die Kategorie &#8222;improved&#8220;. Die Tatsache, daß Dysgna­thien mit einem initialen PAR Wert unter 22 Punkten nicht die &#8222;greatly improved&#8220; Kategorie erreichen können, selbst wenn sie ideal beendet werden, wurde bereits an anderer Stelle kritisiert [<link ref="Hamdan1999">51</link>, <link ref="Riedmann1999">102</link>]. Dagegen können Behand­lungsresultate mit ausgeprägter initialer Dysgnathie und entsprechend hohem PAR Anfangswert be­trächtlich in ihrem Punktwert reduziert sein und damit in die Kategorie &#8222;greatly improved&#8220; eingestuft werden, ohne ein akzeptables oder ideales Ergebnis aufzu­weisen. Beispielsweise wird eine Behandlung mit einem initialen PAR Punktwert von 45 und einer Reduzierung um 25 PAR Punkte der &#8222;greatly improved&#8220; Kate­go­rie zugeteilt. Ein Endwert von 20 stellt aber wahrlich kein befriedigendes Behand­lungsergebnis dar.</p>
					<p>Zusammenfassend werden der PAR Endwert sowie der Anteil der Patienten mit idealem (&#8804; 5 Punkte) und akzeptablem (&#8804; 10 Punkte) PAR Endwert [<link ref="Richmond1992a">92</link>] als geeig­netste Kriterien zur Beurteilung der Behandlungsqualität angesehen. Ferner sollte immer auch der PAR Anfangswert angeführt sein. Die prozentuale Verbesserung und die Kategorien des Nomogramms wurden aber wegen ihrer weiten Verbrei­tung in der übrigen Literatur in der vorliegenden Untersuchung zusätzlich angege­ben.</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N13517" label="5.2">
				<head>Diskussion der Ergebnisse</head>
				<subsection id="N1351C" label="5.2.1">
					<head>Patientenprofil</head>
					<p>Zum Vergleich mit den Daten des vorliegenden Patientengutes wurden nur Unter­suchun­gen herangezogen, die ebenfalls ein Gesamtkollektiv untersuchten.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N13526" label="65" numbering="arabic" start="65"/>Die Geschlechtsverteilung der untersuchten Probanden war typisch für kieferor­tho­­pädische Patienten. Das Überwiegen weiblicher Patienten in kieferorthopä­dischen Behand­lungskollektiven ist allgemein anzutreffen. Die gefundene Ge­schlechts­verteilung von 38:62 männlichen zu weiblichen Patienten stimmt gut mit anderen Untersu­chungen überein [<link ref="Fink1992">42</link>, <link ref="Fox1993">44</link>, <link ref="Kerr1994">64</link>, <link ref="Robb1998">103</link>, <link ref="Vig1990">127</link>]. </p>
					<p>Das durchschnittliche Alter bei Behandlungsbeginn betrug 14,9 Jahre mit einer wei­ten Spanne von 7,4 bis 42,2 Jahren; der Median lag bei 12,1 Jahren. Der hö­here Mittelwert erklärt sich durch den Anteil von 24 erwachsenen Patienten. Am häufigsten erfolgte der Beginn der Behandlung bei jugendlichen Patienten im Alter von 9 oder 10 Jahren (29 Patienten).<br/>In der Untersuchung von <em>F</em>o<em>x</em> [<link ref="Fox1993">44</link>] war das durchschnittliche Alter bei Behand­lungs­beginn 14,1 Jahre, der Median lag bei 14,0 Jahren und der Anteil der er­wach­­senen Patienten betrug nur 6%, so daß vermutet werden kann, daß bei den jugendlichen Patienten die Behandlung durchschnittlich zu einem späteren Zeit­punkt begonnen wurde. Bei Vig et al. [<link ref="Vig1990">127</link>] lag das durchschnittliche Alter zu Be­hand­lungsbeginn bei 13,3 Jahren (Spanne 7,0 bis 53,1 Jahre), bei Fink und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>] bei 18,2 Jahren (Spanne 8,4 bis 50,9 Jahre), bei Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] bei 12,4 Jahren (Spanne 6,8 bis 27,3 Jahre) sowie 12,2 Jahren (Spanne 7,7 bis 40,5 Jah­re) und bei Horn et al. [<link ref="Horn1998">59</link>] bei 17,3 Jahren (Spanne 4,4 bis 48,8 Jahre). Bei kei­ner dieser Untersuchungen wurde jedoch der Anteil erwachsener Patienten oder das Alter des häufigsten Behandlungsbeginns angegeben, so daß ein detail­lierter Vergleich nicht stattfinden kann. </p>
					<p>Bei der Analyse des hier untersuchten Patientenguts bezüglich der <em>Angle</em>-Klassi­fikation fällt auf, daß die <em>Angle</em>-Klasse I mit 21% seltener und die <em>Angle</em>-Klasse II mit 71% häufiger vertreten war, als in anderen Studien. So wurden für die <em>Angle</em>-Klasse I Werte zwischen 44% und 57% genannt, für die <em>Angle</em>-Klasse II Werte zwi­schen 40% und 50% [<link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Karageorgiou1996">61</link>, <link ref="Vig1990">127</link>]. Die Häufigkeiten für die <em>Angle</em>-Klasse III waren dagegen auch bei anderen Studien gering; hier 8%, in anderen Studien zwi­schen 3% und 7% [<link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Karageorgiou1996">61</link>, <link ref="Vig1990">127</link>]. </p>
					<p>Bei 28 der hier untersuchten Patienten waren bleibende Zähne nicht angelegt; bei 22 Patienten fehlten ein oder mehrere Weisheitszähne, bei 8 Probanden Prä­mo­laren oder bleibende Schneidezähne. Damit entsprach das Auftreten von Nicht­an­lagen in dem vorliegenden Patientengut dem anderer Untersuchungen [<link ref="Sollich1974">115</link>, <link ref="Sonnabend1966">116</link>.]</p>
					<p>Die Zuverlässigkeit der untersuchten Patienten bezüglich des Einhaltens von Ter­mi­nen war gerin­ger als in anderen Untersuchungen. Die Anzahl der ver­säum­ten Termine pro Pati­ent lag im Durchschnitt bei 2,9. Dieser Wert liegt über dem von Fink und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>] angegebenen Wert von 1,2. Nur 23% der untersuchten <br/>Patienten hatten alle Termine eingehalten, die größte Anzahl ver­säumter Termine eines Patienten lag sogar bei 13. Bei Fox [<link ref="Fox1993">44</link>] hatten 61% der Patienten alle Ter­mine wahrgenom­men, und die höchste Anzahl versäumter Termine lag bei 4.</p>
					<p>80 Patienten waren während ihrer Behandlung aktiv beteiligt, da sie Behand­lungs­geräte selber einsetzen mußten. Bei nahezu der Hälfte dieser Patienten war der <pagenumber id="N135A5" label="66" numbering="arabic" start="66"/>Be­handler mit der Mitarbeit nicht zufrieden und machte entsprechende Akten­ver­merke, bei fast einem Viertel wurden sogar zwischen 4 und 13 Ermahnun­gen ein­ge­tragen. Vergleichbare Literaturangaben konnten nicht gefunden werden.<br/>Zu beachten ist dabei, daß die Anzahl der Ermahnungen wegen schlechter Mitar­beit der subjektiven Einschätzung jedes Behandlers unterliegt und die Behand­lung­en von insgesamt 22 verschiedenen Mitarbeitern durchgeführt wurden. Wei­ter­hin kann es zusätzlich zu mündlichen Ermahnungen gekommen sein, deren Ein­trag jedoch in der Patientenakte unterlassen wurde. </p>
				</subsection>
				<subsection id="N135AD" label="5.2.2">
					<head>Behandlungsprofil</head>
					<p>Die eingesetzten Behandlungsgeräte ließen sich nur schwer mit denen anderer Stu­dien vergleichen, da diesbezügliche Angaben entweder gänzlich fehlten, oder wegen anderer Behandlungssysteme das Einteilungsschema der Behand­lungs­mittel zu verschieden war. Zwei vergleichbare Arbeiten sind die von Karageor­giou et al. [<link ref="Karageorgiou1996">61</link>] aus der kieferorthopädischen Abteilung einer deutschen Zahnklinik und Richmond et al. [<link ref="Richmond1993b">95</link>], der Behandlungen innerhalb des &#8222;General Dental Ser­vice&#8220; in England und Wales untersuchte.<br/>Der überwiegende Anteil der hier untersuchten Patienten, nämlich 95, wurde mit einer Multibandapparatur behandelt, davon 52 ausschließlich, 33 kombiniert he­raus­nehmbar-festsitzend und 10 orthodontisch-kieferchirurgisch; nur 5 Patienten erhielten lediglich herausnehmbare Apparaturen. Bei Karageorgiou et al. [<link ref="Karageorgiou1996">61</link>] wur­den 79% mit einer Multibandapparatur behandelt, davon 40% ausschließlich und 38% in Kombination, 21% wurden nur herausnehmbar therapiert. Richmond et al. [<link ref="Richmond1993b">95</link>] ermittelten nur 45% festsitzend behandelte Patienten, davon 34% aus­schließlich und 11% Kombinationsbehandlungen, 55% wurden nur herausnehm­bar behandelt (<link ref="_Ref451063487">Tab. 28</link>). <br/>Festsitzende Apparaturen wurden in der hier untersuch­ten Patientengruppe also vergleichsweise häufig eingesetzt, der Anteil der aus­schließlich mit heraus­nehm­baren Geräten behandelten Patienten war dagegen sehr gering.</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N135CF" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref451063472"/>
								<link id="_Ref451063487"/>Tab. 28: Vergleich der Anteile verschiedener Behandlungsmittel in unterschied­li­chen Untersuchungen.</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<colspec colname="5" colnum="5"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<br/>
												<br/>Autor
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<br/>
												<br/>festsitzend
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<br/>nur<br/>festsitzend
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												kombiniert<br/> herausnehmbar-<br/>festsitzend
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<br/>nur<br/>herausnehmbar
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												Karageorgiou
												
												[
												
													<link ref="Karageorgiou1996">61</link>
											
												]
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												79%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												40%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												38%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												21%
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												Richmond
												
												[
												
													<link ref="Richmond1993b">95</link>
											
												]
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												45%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												34%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												11%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												55%
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												Eigene Daten
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												95%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												52%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												33%
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												5%
											</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<pagenumber id="N136DC" label="67" numbering="arabic" start="67"/>Bei 31 Patienten schloß die kieferorthopädische Therapie die Extraktion bleiben­der Zähne ein. Bei näherer Untersuchung ergab sich, daß bei 7 dieser Patienten (23%) die Extraktionsentscheidung von bereits erfolgten Extraktionen bleibender Zähne oder Nichtanlagen beeinflußt wurde. <br/>Extraktionsentscheidungen werden weiterhin von biologischen und sozioökono­mi­schen Gegebenheiten seitens des Patienten (z. B. Ausprägung von Engstän­den, Akzeptanz von Extraktionen) sowie Vorlieben des Behandlers bestimmt. In einer Stu­die und Literaturübersicht von Peck und Peck [<link ref="Peck1979">88</link>] wurde die Extrak­tions­fre­quenz von 13 Untersuchungen (10 europäische, 3 US-ame­ri­kani­sche) zu­sammen­ge­stellt. Die gefundenen Extraktionshäufigkeiten lagen zwischen 6,5% und 83,5%, eine bemerkenswerte Spanne von fast 80%. Die Extrak­tions­häufigkeit bei der hier unter­suchten Patientengruppe lag also im unteren Drittel der vonPeck und Peck [<link ref="Peck1979">88</link>] vorgelegten Zusammenstellung.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N136EC" label="5.2.3">
					<head>Behandlungsqualität</head>
					<p>
						<u>Gesamtgruppe</u>
					</p>
					<p>Der Vergleich von Modellen vor und nach kieferorthopädischer Behandlung und die Analyse der Behandlungsparameter hilft, die Qualität zukünftiger Behandlun­gen zu verbessern [<link ref="Hickham1975">54</link>].</p>
					<p>Der Literaturvergleich bezüglich der PAR Werte stellt sich als außerordentlich schwie­rig dar.<br/>Es konnten 38 Arbeiten gefunden werden, die ein Patientenkollektiv mit Hilfe des PAR Indexes untersuchten [<link ref="AlYami1998b">5</link>, <link ref="Beglin1996">11</link>, <link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Bremen2000">20</link>, <link ref="Buchsieb1996">25</link>, <link ref="Burden1998">28</link>, <link ref="Feghali1997">40</link>, <link ref="Fellner1996">41</link>, <link ref="Firestone1999">43</link>, <link ref="Fox1993">44</link>, <link ref="Hassanein1996">53</link>, <link ref="Holman1996">56</link>, <link ref="Holman1998">57</link>, <link ref="Horn1997">58</link>, <link ref="Horn1998">59</link>, <link ref="Kelly1996">62</link>, <link ref="Kerr1994">64</link>, <link ref="Mayes1997">70</link>, <link ref="Mehdizadeh1997">75</link>, <link ref="Nurminen1999">81</link>, <link ref="OBrien1995">84</link>, <link ref="PangrazioKulbersh1999">87</link>, <link ref="Power1996">90</link>, <link ref="Richmond1992b">93</link>, <link ref="Richmond1993a">94</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>, <link ref="Riedmann1999">102</link>, <link ref="Robb1998">103</link>, <link ref="RodriguesGarcia1998">104</link>, <link ref="Saelens1998">107</link>, <link ref="Shanker1996">110</link>, <link ref="Shaw1991a">112</link>, <link ref="Taylor1996">120</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>, <link ref="Turbill1999a">124</link>, <link ref="Turbill1999b">125</link>, <link ref="Zody1997">132</link>]. Von diesen Arbeiten wurden in 6 Untersuchungen nur <pagenumber id="N1379A" label="68" numbering="arabic" start="68"/>spezi­elle Therapieverfahren benutzt [<link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Kelly1996">62</link>, <link ref="Kerr1994">64</link>, <link ref="Nurminen1999">81</link>, <link ref="RodriguesGarcia1998">104</link>, <link ref="Saelens1998">107</link>], 2 Studien unter­suchten nur erwachsene oder nur jugendliche Patienten [<link ref="PangrazioKulbersh1999">87</link>, <link ref="Riedmann1999">102</link>] und 5 Studien machten keine Angaben über die durchschnittlichen PAR Werte der Gesamt­grup­pe [<link ref="Horn1997">58</link>, <link ref="Horn1998">59</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>, <link ref="Shaw1991a">112</link>, <link ref="Taylor1996">120</link>]. 11 Untersuchungen benutzten den ame­rikanisch ge­wich­teten PAR Index [<link ref="Beglin1996">11</link>, <link ref="Buchsieb1996">25</link>, <link ref="Feghali1997">40</link>, <link ref="Hassanein1996">53</link>, <link ref="Holman1996">56</link>, <link ref="Holman1998">57</link>, <link ref="Mehdizadeh1997">75</link>, <link ref="OBrien1995">84</link>, <link ref="Robb1998">103</link>, <link ref="Shanker1996">110</link>, <link ref="Zody1997">132</link>] und konn­ten daher nicht oder nur bedingt zum Vergleich herangezogen werden.<br/>Weiterhin wurden beispielsweise nicht immer Angaben darüber gemacht, wie die Patienten ausgewählt wurden, welche Behandlungsgeräte zur Anwendung kamen, ob der Untersucher kalibriert oder in die Behandlungen involviert war oder zu wel­chem Zeitpunkt das Schlußmodell genommen wurde. Dies sind jedoch Faktoren, die die Vergleichbarkeit der Ergebnisse beeinflussen.</p>
					<p>Der PAR Wert vor Behandlungsbeginn gibt Auskunft über das Ausmaß der an­fangs vorhandenen dentalen und okklusalen Abweichungen. Er lag in der unter­suchten Gruppe im Durchschnitt bei 23,9. Vergleicht man diesen Wert zunächst mit einer deutschen Studien, so liegt er leicht über den von Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] ermittelten Werten zweier kieferorthopädischer Fachpraxen von 22,6 und 20,9. Rich­mond
						<em>et al.</em>
						[<link ref="Richmond1993a">94</link>] ermittelten für kieferorthopädische Praxen in Nor­wegen einen ähnlichen PAR Anfangswert von 23,8. In England fanden Fox [<link ref="Fox1993">44</link>] und Turbill et al. [<link ref="Turbill1996a">122</link>] deutlich höhere Werte von 29,0 und 27,0.</p>
					<p>Der PAR Wert nach Behandlungsabschluß gibt die verbliebenen dento-okklusa­len Abweichungen an und ist ein Maß für die Qualität der Behandlung. Nach Rich­mond et al. [<link ref="Richmond1992a">92</link>] ist ein Endwert &#8804; 5 mit einer nahezu idealen, ein Wert &#8804; 10 mit einer akzeptablen Okklusion gleichzusetzen. In der hier untersuchten kiefer­ortho­pädischen Abteilung konnte der PAR Wert im Durchschnitt auf 5,2 gesenkt wer­den. Damit liegt er zwischen den von Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] gemessenen Werten von 7,3 und 3,8 zweier kieferorthopädischer Praxen. Für England wurden durch­schnitt­liche PAR Endwerte zwischen 9,0 (&#8222;Hospital Service&#8220;) und 12,7 (&#8222;General Dental Service&#8220;) bestimmt [<link ref="Fox1993">44</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>]; für norwegische Spezialisten wurde ein Wert von 4,4 ermittelt [<link ref="Richmond1993a">94</link>].<br/>65,0% der hier untersuchten Patienten erreichten einen PAR Endwert &#8804; 5 und 89,0% einen Wert &#8804; 10. Bei Shaw<em>et al.</em>
						[<link ref="Shaw1991a">112</link>] hatten nur 71,3% der Patienten einen PAR Endwert &#8804; 10, bei Fox [<link ref="Fox1993">44</link>] 65,2% (beide &#8222;Hospital Service&#8220;), bei Rich­mond<em>et al.</em>
						[<link ref="Richmond1993b">95</link>] 38,0% und bei Turbill et al. [<link ref="Turbill1996b">123</link>] 40,7% (beide &#8222;General Dental Service&#8220;).</p>
					<p>Die hier gefundene durchschnittliche prozentuale Verbesserung von 76% reflek­tiert ebenfalls einen hohen Behandlungsstandard. Sie ist vergleich­bar mit den von Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] gemessenen Werten zweier kieferorthopä­discher Fach­praxen von 66% sowie 79%, dem von Richmond
						<em>et al. </em>[<link ref="Richmond1993a">94</link>] erhobe­nen Wert von 78% norwegischer Spezialisten und dem von Firestone<em>et al. </em>[<link ref="Firestone1999">43</link>] gefun­de­nen Wert von 73% für eine schweizerische Zahnklinik. In England wurden deutlich niedrigere Werte ermittelt, 55% von Richmond
						<em>et al.</em>
						[<link ref="Richmond1992b">93</link>], 66% von Fox [<link ref="Fox1993">44</link>] und zwi­schen 44% und 48% von Turbill et al. [<link ref="Turbill1996b">123</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>], obwohl die PAR Anfangs­wer­te dort sogar höher lagen.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N13874" label="69" numbering="arabic" start="69"/>Eine Übersicht über die PAR Werte zum Anfang und Abschluß kieferorthopädi­scher Behandlungen verschiedener Studien gibt Tabelle 29.</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N1387B" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref483042558"/>Tab. 29: PAR Werte im Vergleich verschiedener Untersuchungen. Die Standard­abweichung ist in Klammern angegeben; k. A. = keine Angaben.</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Autor</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR<br/>Anfang</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR<br/>Ende</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PAR<br/>% Verbesserung</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Fellneret al. [<link ref="Fellner1996">41</link>]<br/>Praxis A<br/>Praxis B</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>  <br/>22,6 (9,8)<br/>20,9 (7,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>  <br/>7,3 (5,0)<br/>3,8 (3,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>  <br/>66,3 (21,2)<br/>79,3 (21,2)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Firestoneet al. [<link ref="Firestone1999">43</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>24,8 (9,1)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5,3 (4,8)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>73,0 (k. A.)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Fox [<link ref="Fox1993">44</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>29,0 (10,5)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>9,0 (8,0)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>66,1 (k. A.)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Richmondet al. [<link ref="Richmond1993a">94</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23,8 (k. A.)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>4,4 (k. A.)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>77,8 (k. A.)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Turbill et al. [<link ref="Turbill1996a">122</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>27,0 (10,3)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>12,7 (7,3)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>47,6 (33,4)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Turbill et al. [<link ref="Turbill1996b">123</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>26,6 (10,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>12,6 (7,1)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>43,8 (41,9)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Eigene Daten</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23,9 (10,3)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5,2 (3,8)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>75,6 (18,4)</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Diese Werte stehen in gewisser Weise auch für Behandlungsstandards verschie­de­ner Behandlungssysteme. In England wird nur etwa die Hälfte der Behandlun­gen von kieferorthopädischen Spezialisten durchgeführt. Zusätzlich erleichterte das englische Genehmigungssystem Behandlungen mit herausnehmbaren Appa­raturen [<link ref="Turbill1996b">123</link>]. So wurden in den englischen Studien nur 48% [<link ref="Fox1993">44</link>] und 21% [<link ref="Turbill1996b">123</link>] der Patienten mit festsitzenden Apparaturen in beiden Kiefern behandelt, in der nor­wegischen Studie waren es dagegen über 90% [<link ref="Richmond1993a">94</link>] und in der vorliegenden Untersuchung 81%. Da festsitzende Behandlungen beider Kiefer in verschiede­nen Studien bessere Resultate lieferten [<link ref="Fox1997">46</link>, <link ref="OBrien1993a">82</link>, <link ref="Richmond1990">91</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>], wäre dies eine Erklä­rungs­mög­lichkeit der unterschiedlichen Ergebnisse. Auch Richmond et al. [<link ref="Richmond1993a">94</link>] führen den hohen Behandlungsstandard vier norwegischer Praxen auf den großen Anteil festsitzender Behandlungen zurück. <br/>Es bleibt jedoch anzumerken, daß den englischen Studien vergleichbare Quer­schnitts­untersuchungen für Deutschland nicht vorliegen.</p>
					<p>Der Einfluß der Erfahrung und Qualifikation des Behandlers wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Während zahlreiche Studien einen Effekt nachweisen konn­ten [<link ref="Bergström1998">16</link>, <link ref="Fox1997">46</link>, <link ref="Lobb1994">68</link>, <link ref="OBrien1993a">82</link>, <link ref="Richmond1997">101</link>], fanden andere Untersuchungen diesbezüglich keinen Hin­weis [<link ref="Richmond1993b">95</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>].</p>
					<p>Die Einteilung der vorliegenden Behandlungsergebnisse in die drei von Richmond et al. [<link ref="Richmond1992b">93</link>] angegebenen Verbesserungskategorien ergab folgendes Ergebnis: <pagenumber id="N13A57" label="70" numbering="arabic" start="70"/>&#8222;grea­tly imp­roved&#8220; 33 Patienten, &#8222;improved&#8220; 65 Patienten und &#8222;worse - no diffe­rent&#8220; 2 Patien­ten. Damit ein Behandlungsergebnis als &#8222;improved&#8220; klassifiziert wird, ist eine Verbesserung um mindestens 30% nötig, &#8222;greatly improved&#8220; sind Ergeb­nis­se mit einer Verbesserung um mindestens 22 Punkte. Erst ein PAR Anfangs­wert von mindestens 22 Punkten ermöglicht überhaupt, in die &#8222;greatly improved&#8220; Kategorie zu gelangen. Dieses war nur bei 55 der untersuchten Patienten gege­ben. Von diesen 55 Patienten erreichten 33 (60%) die &#8222;greatly improved&#8220; Kate­go­rie. Eine Übersicht über die Verteilungen auf die Verbesserungskategorien ver­schie­dener Untersuchungen gibt Tabelle 30.</p>
					<p>
						<table frame="all" id="N13A5E" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref459027463"/>
								<link id="_Ref473960457"/>Tab. 30: Anteil der Patienten in den verschiedenen Verbesserungskategorien im Vergleich verschiedener Untersuchungen. Die Standardabweichung ist in Klam­mern angegeben; k. A. = keine Angaben.</caption>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<colspec colname="5" colnum="5"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Autor</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mittelwert PAR Anfang</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#8222;greatly improved&#8220;</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#8222;improved&#8220;</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#8222;worse<br/>no different&#8220;</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Fox</em> [<link ref="Fox1993">44</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>29,0 (7,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>41%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>47%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>12%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Power</em>
												et al.[<link ref="Power1996">90</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>24 (Median)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>22%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>61%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>17%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Richmond</em> et al. [<link ref="Richmond1992b">93</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>k. A.</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>22%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>57%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>21%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Richmond</em> et al. [<link ref="Richmond1993a">94</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23,8 (k. A.)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>34%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>61%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Shaw</em> et al. [<link ref="Shaw1991a">112</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>34 (Median)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>53%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>43%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>4%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Turbill</em>
												et al. [<link ref="Turbill1996a">122</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>27,0 (10,3)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>22%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>56%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>22%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Turbill </em>et al. [<link ref="Turbill1996b">123</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>26,2 (10,7)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>53%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>25%</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<em>Eigene Daten</em>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>23,9 (10,3)</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>33%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>65%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2%</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Erfreulich ist auch der in der vorliegenden Untersuchung gefundene geringe Wert von nur 2 Patienten in der Kategorie &#8220;worse - no different&#8220;, das heißt nahezu alle Pa­tienten profitierten von ihrer Behandlung. Die Ergebnisse der englischen Stu­di­en zeigen dagegen, daß die Behandlung für einen beträchtlichen Anteil der Pati­en­ten keinen wesentlichen Nutzen erbrachte [<link ref="Richmond1992b">93</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>] (<link ref="_Ref473960457">Tab. 30</link>).</p>
					<p>Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die Werte der vorliegenden Un­ter­suchung am besten mit denen von Richmond et al. [<link ref="Richmond1993a">94</link>] (norwegische Spe­zi­a­listen) verglichen werden können, da die mittleren PAR Anfangswerte die glei­che Größenordnung haben. Ferner konnten vergleichbar gute Ergebnisse erzielt wer­den.</p>
					<p>Richmondet al.[<link ref="Richmond1992b">93</link>, <link ref="Richmond1993a">94</link>] schlugen folgende Kriterien als Kennzeichen eines hohen Behandlungsstandards vor:<br/>
						<pagenumber id="N13C99" label="71" numbering="arabic" start="71"/>Die mittlere prozentuale Verbesserung aller behandelten Patienten sollte so hoch wie möglich (über 70%), die Anzahl der Patienten in der &#8222;worse - no different&#8220; Ka­te­gorie gering (unter 5%) und der Anteil in der &#8222;greatly improved&#8220; Katego­rie wie­de­rum hoch sein (über 40%). <br/>Die in der vorliegenden Studie ermittelten Ergebnisse erfüllen somit die ersten bei­den Kriterien (mittlere prozentuale Verbesserung 75,6%, Anteil in der &#8222;worse - no different&#8220; Kategorie 2,0%). Der Anteil der Behandlungsresultate, klassifiziert als &#8222;grea­tly improved&#8220;, liegt jedoch nur bei 33,0%. Dieses sollte jedoch nicht als schlech­te Behandlungsqualität interpretiert werden, sondern ist durch eine geringe Anzahl von Patienten mit starken okklusalen Abweichungen bei Behand­lungs­be­ginn und dadurch bedingtem niedrigem PAR Anfangswert verursacht. Bei einem ini­tialen PAR Wert unter 22 Punkten kann die &#8222;greatly improved&#8220; Kategorie nicht erreichet werden. Hier beeinflußt der geringe Anteil von Patienten mit initialem PAR Wert &#8805; 22 die Verbesserung der Gruppe als Ganzes.</p>
					<p>Abschließend kann festgestellt werden, daß die durch den PAR Index ermittelte Be­handlungsqualität der untersuchten kieferorthopädischen Abteilung als sehr gut einzustufen ist. Sie ist vergleichbar mit der hohen Qualität deutscher [<link ref="Fellner1996">41</link>] und nor­we­gischer [<link ref="Richmond1993a">94</link>] Spezialisten. Dies ist um so erfreulicher, da die Behandlungen aus­schließlich von Weiterbildungsassistenten durchgeführt wurden. Somit zeugt das Ergebnis auch von der Güte der Ausbildung und des Lehrkörpers der unter­such­ten kieferorthopädischen Abteilung.</p>
					<p>
						<u>Einfluß verschiedener Faktoren auf die Behandlungsqualität</u>
					</p>
					<p>In früheren Studien ergab sich eine Abhängigkeit der Behandlungsergebnisse von der Art der angewendeten Apparaturen, herausnehmbar oder festsitzend [<link ref="Buchanan1996">24</link>, <link ref="OBrien1993a">82</link>, <link ref="Richmond1993b">95</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>], und, falls festsitzend, von der spezifischen Art der Behandlungstechnik [<link ref="Buchanan1996">24</link>, <link ref="Turbill1996b">123</link>].<br/>In der vorliegenden Studie wurden mit allen Apparaturen annähernd ideale okklu­sale Verhältnisse hergestellt. Der beste mittlere PAR Endwert wurde mit der Kombination von herausnehmbaren und festsitzenden Geräten erreicht (4,6), ge­folgt von der ausschließlich festsitzenden Behandlung (5,2) und der Kom­bination von kieferorthopädischer und kieferchirurgischer Therapie (6,2). Der schlechteste Wert ergab sich nach alleiniger Behandlung mit herausnehmbaren Geräten (7,6). Auch die Analyse der prozentualen Verbesserungen der vorlie­gen­den Studie ergab das beste Ergebnis für die Kombination aus herausnehm­barer-festsitzender Therapie (79,3%). Es folgten die Kombination Kieferortho­pädie-Kieferchirurgie (78,5%) und nur festsitzende Therapie (73,6%), das schlech­teste Ergebnis lie­fer­ten wie­derum herausnehmbare Apparaturen (66,5%). Auch wenn diese Unter­schie­de nicht sig­ni­fi­kant waren, scheint sich jedoch ein Trend abzuzeichnen, daß mit der Kombi­nation von herausnehmbarer und festsitzender Therapie die besten Re­sultate er­zielt wurden und mit rein her­ausnehmbarer Therapie die schlechtesten. Bei 38 Pa­tienten wurden heraus­nehmbare Geräte eingesetzt. <pagenumber id="N13CCD" label="72" numbering="arabic" start="72"/>Auffallend ist allerdings die geringe Anzahl von nur 5 Patienten, die ausschließ­lich mit herausnehmbaren Ap­pa­raturen behandelt wurden. Scheinbar wurde das Ergebnis bei den übrigen 33 Patienten (87%) nach der Therapie mit herausnehm­baren Apparaturen als nicht ausreichend beurteilt und eine festsitzende Behand­lung angeschlossen. Anderer­seits wurden offen­sichtlich bei diesen 33 Patienten herausnehmbare Apparaturen zur Vorbereitung der festsitzenden Therapie und zur Erreichung des Behand­lungs­ziels als sinnvoll erachtet.<br/>Patienten, die eine Kombinationsbehandlung aus Kieferorthopädie und Kiefer­chi­rurgie erhielten, imponierten mit einem signifikant höheren mittleren PAR Anfangs­wert. Der durchschnittliche PAR Endwert lag etwas höher als bei aus­schließ­lich festsitzender Behandlung. Hier schienen Behandler und Patient - wegen der gro­ßen Verbesserung bezüglich des Ausgangszustands sowie der Schwie­rigkeit der Therapie - mit etwas stärkeren dento-okklusalen Abweichungen am Behand­lungs­ende zufrieden zu sein. Die mittlere Verbesserung um 78,5% der kiefer­ortho­pä­disch-kieferchirurgisch behandelten Gruppe bestätigt die Werte anderer Studien von 78,0% und 83,0% [<link ref="Baker1999">9</link> bzw. <link ref="Nurminen1999">81</link>].</p>
					<p>Extraktionen und/oder Nichtanlagen hatten keinen signifikanten Einfluß auf die PAR Werte. Zwar war der PAR Anfangswert in der Gruppe mit Extraktionen und/ oder Nichtanlagen leicht erhöht (25,5 gegen 22,9), das Behandlungsresultat war jedoch mit 5,2 als mittlerem PAR Endwert bei beiden Gruppen identisch. Die hö­he­re prozentuale Verbesserung der Gruppe mit Extraktionen und/oder Nicht­an­lagen (78% gegen 74%) ergibt sich aus dem höheren PAR Anfangswert dieser Pa­tienten. Anzumerken bleibt, daß alle Patienten, bei denen Extraktionen und/ oder Nichtanlagen vorkamen, festsitzend behandelt wurden. Birkeland et al. [<link ref="Birkeland1997a">17</link>], Mayes [<link ref="Mayes1997">70</link>] und Holmann et al. [<link ref="Holman1998">57</link>] konnten ebenfalls keine signifikanten Unter­schie­de zwischen den PAR Endwerten bei Behandlungen mit oder ohne Extrak­tionen finden. Lobb et al. [<link ref="Lobb1994">68</link>] berichteten dagegen, daß Extraktionen häufi­ger zu Behandlungsmißerfolgen führten. Ihre Patienten wurden jedoch vorwie­gend mit herausnehmbaren Apparaturen behandelt.</p>
					<p>Innerhalb der verschiedenen <em>Angle</em>-Klassen gab es signifikante Unter­schiede in der Stärke der initialen Abweichungen. Der mittlere PAR Anfangswert war am höch­sten für die <em>Angle</em>-Klasse III (35,6), gefolgt von der <em>Angle</em>-Klasse II,1 (25,6), der <em>Angle</em>-Klasse II,2 (21,5) und der <em>Angle</em>-Klasse I (18,1). Dies erklärt sich durch den hohen Gewichtungsfaktor (x 6) für sagittale Schneidezahnabweichungen (inzi­sale Stufe), die vor allem in der <em>Angle</em>-Klasse II,1 und III vorliegen. Trotzdem im­po­niert der deutlich höhere Wert der <em>Angle</em>-Klasse III. Diese Gruppe bestand aber nur aus 8 Patienten. Untersucht man diese Patienten im einzelnen, so fällt auf, daß alle bei Behandlungsbeginn älter als 17 Jahre waren und die Dys­gna­thie bei 6 dieser Patienten so ausgeprägt vorlag, daß sie kombi­niert kiefer­ortho­pä­disch und kieferchirurgisch therapiert wurden.<br/>Die Behandlung verbesserte den Gebißbefund bei allen <em>Angle</em>-Klassen sehr stark, wie es die PAR Endwerte von 3,6 bis 5,8 belegen. Den niedrigsten Wert wies die <em>Angle</em>-Klasse III auf; auch die prozentuale Verbesserung war hier am höchsten <pagenumber id="N13D0E" label="73" numbering="arabic" start="73"/>(85,1%), gefolgt von der <em>Angle</em>-Klasse II,1 (78,0%), der <em>Angle</em>-Klasse II,2 (73,4%) und der <em>Angle</em>-Klasse I (69,0%). Die statistische Analyse ergab jedoch keine Signifikanzen. <br/>Betrachtet man diese Ergebnisse, so könnte der Eindruck entstehen, die <em>Angle</em>-Klasse III ließe sich tendenziell am erfolgreichsten behandeln - ein Eindruck, der den klinischen Erfahrungen keineswegs entspricht [<link ref="Hickham1991">55</link>]. Auch hier ist wieder zu be­rück­sichtigen, daß die meisten Patienten der <em>Angle</em>-Klasse III mittels Kiefer­ortho­pädie und Kieferchirurgie behandelt wurden. Junge Patienten, bei denen eine im all­gemeinen schwierige und nicht immer erfolgreiche Wachstumsbeein­flussung nötig gewesen wäre, waren in der untersuchten Klientel nicht vorhanden.<br/>Auch Birkeland et al. [<link ref="Birkeland1997a">17</link>] untersuchten den Einfluß der <em>Angle</em>-Klassen auf das Behandlungsresultat mit Hilfe des PAR Indexes und fanden ebenfalls signifikante Unterschiede des PAR Anfangswertes bei annähernd gleichem Behandlungs­re­sul­tat. Im Gegensatz zu der vorliegenden Untersuchung lagen für die Patienten jedoch andere Auswahlkriterien vor, und es wurden nur festsitzende Apparaturen eingesetzt. In ihrer Studie wies die <em>Angle</em>-Klasse II,2 die höchste prozentuale Ver­besserung mit 80,8% auf, dicht gefolgt von der <em>Angle</em>-Klasse II,1 mit 78,4%.</p>
					<p>Zwischen der Zuverlässigkeit und Mitarbeit der Patienten und dem Behandlungs­resultat konnte kein signifikanter Zusammenhang festgestellt werden. Fox [<link ref="Fox1993">44</link>] und O´Brien et al. [<link ref="OBrien1995">84</link>] fanden ebenfalls keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl versäumter Termine und dem Behandlungsergebnis, gemessen durch den PAR Index; in beiden erwähnten Studien lagen jedoch andere Auswahlkriterien für die Patienten vor. Dieses Ergebnis ist auf den ersten Blick überraschend, erwartet man doch bei schlechter Mitarbeit eher schlechtere Ergebnisse. Da die vorliegen­de Studie gleichzeitig auch die Behandlungsdauer analysierte, offen­barte sich, daß die Behandlung bei schlechter Mitarbeit deutlich mehr Zeit beanspruchte.</p>
					<p>Bezüglich der PAR Werte gab es keine signifikanten Geschlechtsunterschiede. Das Behandlungsresultat war für männliche und weibliche Patienten nahezu gleich. Übereinstimmende Ergebnisse fanden Fox [<link ref="Fox1993">44</link>] und Birkeland et al. [<link ref="Birkeland1997a">17</link>]. Im Gegensatz hierzu beobachteten Kerr et al. [<link ref="Kerr1994">64</link>], die die Behandlungsresultate nach Therapie mit herausnehmbaren Geräten untersuchten, bessere Ergebnisse bei Mädchen.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N13D52" label="5.2.4">
					<head>Behandlungsdauer</head>
					<p>Eine kieferorthopädische Behandlung sollte so lange wie nötig und so kurz wie mög­lich dauern, um den Patienten und die Zahnstrukturen nicht unnötig zu be­lasten.</p>
					<p>Die Behandlungsdauer in der untersuchten kieferorthopädischen Abteilung be­weg­te sich zwischen 8 und 85 Monaten bei einer durchschnittlichen Dauer von 39,1 Monaten. Vergleicht man diesen Wert zunächst mit anderen deutschen Un­ter­suchungen, so liegt er zwischen den von Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] ermittelten Werten zweier kieferorthopädi­scher Fachpraxen von 49 Monaten (13 bis 99 Monate) und 31,8 Monaten (8 bis 88 Monate) und unter dem von Mayes [<link ref="Mayes1997">70</link>] ermittelten Wert <pagenumber id="N13D64" label="74" numbering="arabic" start="74"/>der kieferorthopädischen Abteilung einer Zahnklinik von 51 Monaten.<br/>Vig et al. [<link ref="Vig1990">127</link>] untersuchten die Behandlungsdauer kieferorthopädischer Praxen in den USA und ermittelten eine durchschnittliche Behandlungszeit von 31,3 Mo­naten (4 bis 90 Monate). Eine detaillierte Angabe über die dort verwendeten Ap­pa­raturen fehlte jedoch. <br/>Die durchschnittliche Behandlungsdauer verschiedener US-amerikanischer Klini­ken wurde mit 33,3 bis 34,9 Monaten [<link ref="Feghali1997">40</link>, <link ref="Hassanein1996">53</link>, <link ref="Mehdizadeh1997">75</link>] angegeben. Auch hier fehlten genaue Angaben über eingesetzte Behandlungsgeräte. Da es sich um Kliniken handelte, kann nur vermutet werden, daß ein breites Spektrum von Therapie­ver­fahren angewandt wurde, obwohl traditionell bedingt eine Vorliebe für fest­sitzende Apparaturen bestehen dürfte.</p>
					<p>
						<u>Einfluß verschiedener Faktoren auf die Behandlungsdauer</u>
					</p>
					<p>Bei der Überprüfung des Einflusses des initialen PAR Wertes auf die Behand­lungs­dauer wurde ein signifikanter Unterschied in der Gruppe festsitzend behan­delter Patienten gefunden. Bei Patienten mit größeren PAR Anfangswerten dau­er­te die Behandlung signifikant länger. Bei kombiniert herausnehmbar und fest­sit­zend behandelten Patienten konnte dieser Zusammenhang nicht festgestellt wer­den. Diese Ergebnisse bestätigen die Untersuchung von Taylor et al. [<link ref="Taylor1996">120</link>], bei der ein Einfluß des initialen PAR Wertes auf eine Gruppe mit vollständiger Mul­ti­band­apparatur in beiden Kiefern festgestellt wurde, jedoch nicht in einer Gruppe mit herausnehmbaren Apparaturen oder Kombination herausnehmbarer und teil­wei­se festsitzender Apparaturen.</p>
					<p>Die Behandlungsabfolge von herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen dau­erte mit durchschnittlich 56,2 Monaten erwartungsgemäß am längsten. Auch Firestone
						<em>et al.</em>
						[<link ref="Firestone1999">43</link>] fanden die längste Behandlungszeit für diese Behandlungs­kombination. Die ausschließlich festsitzende Therapie (30,3 Monate) und die Kom­bination aus Kieferorthopädie und Kieferchirurgie (27,1 Monate) benötigten deutlich weniger Zeit. Interessanterweise führte eine Vorbehandlung mit heraus­nehm­baren Apparaturen nicht zu einer verkürzten Behandlungszeit der anschlie­ßenden festsitzenden Therapie.</p>
					<p>Um auszuschließen, daß die höhere durchschnittliche Behandlungsdauer der Ge­samtgruppe nur durch einen hohen Anteil von herausnehmbaren und festsit­zen­den Kombinationsbehandlungen verursacht war, soll auch die Therapiedauer der festsitzenden Behandlungen verglichen werden. <br/>Die mittlere Dauer der Therapie mit Multibandapparaturen betrug 30,3 Monate bei großer Variabilität (8 bis 64 Monate). Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] ermittelten eine durch­schnitt­liche Behandlungsdauer in zwei deutschen kieferorthopädischen Praxen von 26,2 und 18,9 Monaten, Fink und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>] einen Mittelwert sechs US-ameri­kanischer Praxen von 23,1 Monaten, Birkeland et al. [<link ref="Birkeland1997a">17</link>] für eine norwegische Kli­nik 17,7 Monate sowie Kelly und Springate [<link ref="Kelly1996">62</link>] für zehn englische Praxen 22 Monate. Die für die untersuchte Abteilung ermittelte Dauer der Multibandtherapie <pagenumber id="N13DA8" label="75" numbering="arabic" start="75"/>liegt im Literaturvergleich also deutlich höher bei vergleichbaren Behandlungs­er­geb­nissen [<link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Fellner1996">41</link>, <link ref="Kelly1996">62</link>].</p>
					<p>Der Effekt von Extraktionen auf die Behandlungsdauer bleibt weiterhin umstritten. Die vorliegende Untersuchung unterstützt die Ergebnisse von Vig et al. [<link ref="Vig1990">127</link>] und Beckwithet al. [<link ref="Beckwith1999">10</link>], daß die Extraktion von Zähnen die Behandlungsdauer nicht signifikant beeinflußt. Die benötigte Therapiezeit in den beiden untersuchten Be­hand­lungsgruppen der vorliegenden Studie war zwar durchschnittlich um jeweils 4 Monate länger, falls Extraktionen und/oder Nichtanlagen vorlagen, jedoch erreich­ten diese Unterschiede keine Signifikanz. Vig et al. [<link ref="Vig1990">127</link>] verglichen die Behand­lungs­zeiten fünf kieferorthopädischer Praxen. In jeder dieser Praxen dauerte eine festsitzende Behandlung, bei der Extraktionen durch­geführt wurden, im Durch­schnitt zwischen 2,3 und 6,5 Monate länger. Dieser Unterschied erreich­te jedoch nur in einer Praxis statistische Signifikanz. Beckwithet al. [<link ref="Beckwith1999">10</link>] unter­such­ten ebenfalls fünf kieferorthopädische Praxen. Sie fanden eine um 1,4 Monate ver­längerte Behandlungszeit bei Behandlungen mit Extraktionen, jedoch ebenfalls ohne Signifikanz. Dagegen fanden <em>Fink</em> und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>], Holmann et al. [<link ref="Holman1998">57</link>] und Alger [<link ref="Alger1988">3</link>] eine um 2,9; 3,7 beziehungsweise 4,6 Monate signifikant längere Be­hand­lungszeit bei Extraktionstherapie und festsitzender Behand­lung. <br/>In allen Untersuchungen, die vorliegende eingeschlossen, lag also die Behand­lungszeit mit Extraktionen über der ohne Extraktionen, allerdings waren diese Unterschiede nicht immer signifikant. </p>
					<p>Bei der Untersuchung der mittleren Behandlungsdauer, getrennt nach <em>Angle</em>-Klas­sen, ergaben sich für die <em>Angle</em>-Klassen I; II,2 und II,1 annähernd gleiche Zeiten (38,9 bis 41,3 Monate), die Behandlung der <em>Angle</em>-Klasse III wies die kürze­ste Dauer auf (25,2 Monate). Die Unterschiede waren wegen der geringen Gruppen­größe der <em>Angle</em>-Klasse III nicht signifikant. Die gefundene kürzeste mitt­lere Be­hand­lungszeit für die <em>Angle</em>-Klasse III scheint der klinischen Erfahrung zu wider­sprechen. Dabei ist aber zu beachten, daß 6 dieser 8 Patienten kom­bi­niert kiefer­orthopädisch-kieferchirurgisch behan­delt wurden. Darüber hinaus war das durchschnittliche Alter bei Behandlungs­beginn in dieser Gruppe 22,2 Jahre, und selbst die jüngste Patientin war bereits 17,3 Jahre alt, das heißt bei keinem der Patien­ten schloß die Therapie den Versuch einer, in der Regel eher langwie­ri­geren, Wachstumsbeeinflussung ein. Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>] gaben für die <em>Angle</em>-Klasse I eine ähnliche mittlere Behandlungsdauer von 42 Monaten an, für die Be­handlung der <em>Angle</em>-Klasse III wurden dagegen 53 Monate benötigt. Über die Al­ters­vertei­lung innerhalb der verschiedenen <em>Angle</em>-Klassen machten sie jedoch keine An­gaben. Auch Beckwithet al. [<link ref="Beckwith1999">10</link>] und Horn et al. [<link ref="Horn1998">59</link>] fanden kei­nen signifikanten Zusammenhang zwischen der <em>Angle</em>-Klassifikation und der Behand­lungsdauer.<br/>Untersucht man dagegen die Behandlungsdauer der verschiedenen <em>Angle</em>-Klas­sen getrennt nach Behandlungsgeräten, zeigten sich bei der ausschließlichen Be­handlung mit festsitzender Technik deutlich längere Behandlungszeiten für die <pagenumber id="N13E0B" label="76" numbering="arabic" start="76"/>
						<em>Angle</em>-Klasse II gegenüber der <em>Angle</em>-Klasse I, bedingt durch die zusätzlich not­wen­dige Korrektur der sagittalen Kieferrelation.</p>
					<p>Die Anzahl der versäumten Termine und der Ermahnungen wegen schlechter Mit­ar­beit diente als Maß für die Kooperation der untersuchten Patienten [<link ref="Nanda1992">79</link>]. Für bei­de Parameter konnte ein signifikanter Einfluß auf die Behandlungsdauer ermit­telt werden, das heißt bei den Patienten, die viele Termine versäumten oder eine un­ge­nügende Mitarbeit zeigten, dauerte die Behandlung deutlich länger. Diese Be­einflussung trat in beiden untersuchten Behandlungsgruppen (nur festsitzende Apparatur, herausnehmbare und festsitzende Apparatur) auf. Der therapieverlän­gern­de Effekt versäumter Termine bei festsitzender Behandlung bestätigt die Er­geb­nisse von <em>Fi</em>n<em>k</em> und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>] sowie Beckwithet al. [<link ref="Beckwith1999">10</link>]. Taylor et al. [<link ref="Taylor1996">120</link>] fanden dagegen keinen Einfluß bei festsitzender Behandlung, sondern nur bei her­ausnehmbarer oder kombiniert herausnehmbarer und teilweise festsitzen­der Therapie.</p>
					<p>Die Geschlechtszugehörigkeit hatte in der präsentierten Untersuchung keinen Ein­fluß auf die Behandlungsdauer. Dieser Aspekt wird in der Literatur kontrovers dis­ku­tiert. Die vorliegenden Daten bestätigen die Resultate von Vig et al. [<link ref="Vig1990">127</link>], Fink und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>] und Beckwithet al. [<link ref="Beckwith1999">10</link>]. Demgegenüber fanden Taylor et al. [<link ref="Taylor1996">120</link>] eine um 3 Monate längere Behandlungszeit bei weiblichen und Al Yami et al. [<link ref="AlYami1998b">5</link>] eine um 3,7 Monate längere Behandlung bei männlichen Patienten.</p>
					<p>Zwischen dem Alter bei Behandlungsbeginn und der Behandlungsdauer bestand ein signifikanter Zusammenhang. Je jünger die Patienten bei Behandlungsbeginn waren, desto länger dauerte tendenziell die Behandlung. Diese Korrelation wurde sowohl in der ausschließlich festsitzend behandelten Gruppe als auch in der heraus­nehmbar und festsitzend behandelten Gruppe ermittelt. In letztgenannter war die Korrelation sogar besonders ausgeprägt (r = -0,74). Ebenfalls längere Behand­lungszeiten bei jüngeren Patienten ermittelten Fellner et al. [<link ref="Fellner1996">41</link>], Firestone[<link ref="Firestone1999">43</link>] und Vig et al. [<link ref="Vig1990">127</link>]. Fink und Smith [<link ref="Fink1992">42</link>] fanden dagegen keinen signifikanten Ein­fluß. In letzterer Studie wurden die Patienten jedoch nur mit festsitzenden Appa­ra­turen behandelt, und das durchschnittliche Alter bei Behandlungsbeginn lag bei 18,2 Jahren, das heißt, der Anteil jugendlicher Patienten war vermutlich deutlich geringer als in der vorliegenden Untersuchung.</p>
					<p>Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die durchschnittliche Behandlungs­dauer der untersuchten kieferorthopädischen Abteilung vor allem im internationa­len Vergleich länger war. Dies galt sowohl für die gefundene Behandlungszeit der Gesamtgruppe als auch für die Dauer der Behandlung mit festsitzenden Appara­turen.</p>
					<p>Patienten mit hohen PAR Werten bei Behandlungsbeginn benötigten längere Be­handlungszeiten bei der Therapie mit festsitzenden Apparaturen. Im Vergleich zu <pagenumber id="N13E5E" label="77" numbering="arabic" start="77"/>anderen Studien waren die gefundenen PAR Anfangswerte jedoch nicht oder nur geringfügig größer [<link ref="Fellner1996">41</link>, <link ref="Fox1993">44</link>, <link ref="Richmond1993a">94</link>, <link ref="Turbill1996a">122</link>]. </p>
					<p>Extraktionen scheinen die Behandlungsdauer ebenfalls zu verlängern. Die Extrak­tionshäufigkeit bei der untersuchten Patientengruppe lag jedoch eher unter der an­derer Arbeiten [<link ref="Peck1979">88</link>, <link ref="Vig1990">127</link>].</p>
					<p>Eine <em>Angle</em>-Klasse II führte bei festsitzender Behandlung zu signifikant längeren Behandlungszeiten. Der Anteil von Patienten mit <em>Angle</em>-Klasse II lag in der unter­suchten Patientengruppe über der anderer Untersuchungen [<link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Karageorgiou1996">61</link>, <link ref="Vig1990">127</link>]. Dieser Umstand könnte an der längeren durchschnittlichen Behandlungszeit mit fest­sit­zenden Apparaturen ursächlich beteiligt sein.</p>
					<p>Wie die vorliegenden Ergebnisse zeigen, führte häufiges Versäumen der Behand­lungstermine als auch unzureichendes Tragen der kieferorthopädischen Appara­tu­ren zu deutlich längeren Behandlungszeiten. Zusätzlich erwies sich die Zuver­läs­sigkeit der untersuchten Patienten bezüglich der Termineinhaltung als geringer im Ver­gleich zu anderen Untersuchungen [<link ref="Fink1992">42</link>, <link ref="Fox1993">44</link>]. Auch dieser Faktor könnte zu der festge­stellten längeren mittleren Behandlungsdauer beigetragen haben.</p>
					<p>Ferner führt ein früher Behandlungsbeginn zu einer langen Behandlungsdauer. An­dere Untersuchungen ermittelten sowohl ein niederigeres mittleres Alter bei Behand­lungsbeginn [<link ref="Fellner1996">41</link>, <link ref="Vig1990">127</link>] als auch ein höheres [<link ref="Fink1992">42</link>, <link ref="Horn1998">59</link>], detaillierte Verglei­che waren nicht möglich.</p>
					<p>McGuinness et al. [<link ref="McGuinness1998">74</link>] ermittelten den Einfluß eines Behandlerwechsels auf die Behandlungsdauer und fanden eine Verlängerung der Behandlungszeit von fast neun Monaten, wenn während der festsitzenden Therapie ein Behandlerwech­sel stattfand bei gleich gutem Therapieresultat. Von den hier untersuchten Patienten wurden ledig­lich 29 von nur einem Behandler betreut, 71 Patienten hatten zwei oder mehr Behand­ler. Ob die Behandlungsdauer durch die Behandlerwechsel verlängert wurde oder ob komplexere Behandlungen die benötigte Behandlungs­zeit erhöh­ten und nachfolgend zu einer größeren Behandlerzahl führten, kann im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht geklärt werden. </p>
				</subsection>
				<subsection id="N13EB9" label="5.2.5">
					<head>Behandlungsqualität und Behandlungsdauer</head>
					<p>Wie bereits erwähnt, führten hohe PAR Werte zu Behandlungsbeginn zu signifi­kant längeren Behand­lungszeiten bei der Therapie mit Multiband­apparaturen<em color="#0000ff" slant="roman">.</em>
					</p>
					<p>Bei der Analyse der Behandlungsmittel ergaben sich die besten Ergebnisse für Kom­binationen von herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen, allerdings ver­bunden mit den längsten Behandlungszeiten. Die alleinige Behandlung mit fest­sitzenden Apparaturen lieferte nur unwesentlich schlechtere Ergebnisse bei deut­lich kürzerer Behandlungsdauer. Die ausschließliche Therapie mit heraus­nehm­ba­ren Apparaturen erfolgte nur bei 5 Patienten und lieferte die schlechtes­ten Re­sultate. Die höchsten PAR Anfangswerte fanden sich signifi­kant bei Pati­enten, die <pagenumber id="N13EC8" label="78" numbering="arabic" start="78"/>kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgisch behandelt wurden bei zugleich kür­zester durchschnittlicher Behandlungszeit.</p>
					<p>Extraktionen und/oder Nichtanlagen hatten keinen signifikanten Einfluß auf die Be­handlungsqualität. Es zeigten sich Tendenzen zu höheren PAR Anfangswerten und längeren Behandlungszeiten, die aber nicht signifikant waren.</p>
					<p>Die <em>Angle</em>-Klassen zeigten weder einen signifikanten Einfluß auf die Behand­lungs­qualität noch auf die Behandlungsdauer der Gesamtgruppe. Eine Ausnahme bil­de­te die <em>Angle</em>-Klasse III. Sie wies die höchsten PAR Anfangswerte und die kürze­ste Behandlungszeit auf. Die Erklärung hierfür liegt in der vergleichsweise niedri­gen Patientenzahl (8 Patienten) und der ungewöhnlichen Zusammen­set­zung dieser Gruppe. Es handelte sich ausschließlich um erwachsene Patienten, von denen 6 zusätzlich operativ behandelt wurden.<br/>Bei der Behandlung mit festsitzenden Apparaturen wurde für die <em>Angle</em>-Klasse II jedoch die längste Zeit benötigt.</p>
					<p>Zwischen der Zuverlässigkeit sowie Mitarbeit der Patienten und der Behand­lungs­qualität konnte kein signifikanter Zusammenhang festgestellt werden. Die­ses Er­gebnis ist auf den ersten Blick überraschend, erwartet man doch bei schlech­ter Mitarbeit eher schlechtere Ergebnisse. Die vorliegende Studie erlaubte jedoch die gleichzeitige Analyse der Behandlungsdauer. Es zeigte sich, daß bei gleich guten Behandlungsergebnissen für Patienten mit vielen versäumten Behand­lungs­ter­mi­nen oder ungenügender Mitarbeit eine deutliche und signifi­kante Zunahme der Be­handlungsdauer eintrat. Hier schien die angestrebte Behand­lungsqualität nur auf Kosten einer verlängerten Therapiedauer erreicht worden zu sein.</p>
					<p>Das Geschlecht der Patienten beeinflußte in der untersuchten Patientengruppe weder die Behandlungsresultate noch die Therapiedauer. </p>
				</subsection>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter6" label="6">
			<head>
				<pagenumber id="N13EEB" label="79" numbering="arabic" start="79"/>Schlußfolgerungen, klinische Konsequenzen und Ausblick</head>
			<p>
				<ul>
					<li>
						<p>Der PAR Index ist der gegenwärtig gebräuchlichste und geeignetste Index zur Beurteilung kieferorthopädischer Behandlungsergebnisse. Er wird zur kritischen Überprüfung der eigenen Behandlungsqualität empfohlen. Dazu soll er auf größere Stichproben abgeschlossener Behandlungen angewen­det werden und nicht auf Einzelfälle. So kann ein Gesamtbild der Behand­lungsqualität erstellt werden.<br/>Ein zuverlässiger Vergleich mit Daten anderer Studien hat die Kalibrierung der Untersucher zur Voraussetzung.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Der PAR Index scheint jedoch nicht empfindlich genug, die feinen Unter­schiede bei hohen Behandlungsniveaus zu differenzieren. Der Grund hier­für ist in den gewährten dentalen und okklu­salen Abweichungen vor der ersten Punktvergabe zu suchen.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Der PAR Endwert sowie der Anteil der Patienten mit idealem (&#8804; 5 Punkte) und akzeptablem (&#8804; 10 Punkte) PAR Endwert werden als geeignetste Krite­rien zur Beurteilung der Behandlungsqualität angesehen. Ferner sollte zur Be­urteilung der Ergebnisse immer der PAR Anfangswert angeführt sein. Die PAR Differenz zwischen Anfangs- und Schlußmodell ist wegen der ho­hen Korrelation mit dem PAR Anfangswert für eine Beurteilung der Be­hand­lungs­qualität ungeeignet. Die alleinige Darstellung der prozen­tua­len Verbesse­rung ist wegen der mathematischen Beeinflussung durch den initialen PAR Wert ebenfalls problematisch.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die Beurteilungskriterien des PAR Indexes für die Seitenzahnokklusion in sagittaler Richtung sind diskussionswürdig. Im Seitenzahngebiet wird die perfekte sagittale Verzahnung vom Eckzahn bis zum letzten durchge­bro­che­nen Molaren für einen Punktwert von null gefordert, bereits gering­fügige oder klinisch irrelevante Abweichungen führen zur Punktvergabe. Dies be­ein­flußt besonders Ergebnisse mit niedrigem PAR Ausgangswert.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die Behandlungsqualität der untersuchten kieferorthopädischen Abteilung ist als sehr gut einzustufen und zeigt sich vergleichbar mit der Qualität deutscher [<link ref="Fellner1996">41</link>] und norwegischer [<link ref="Richmond1993a">94</link>] Kieferorthopäden. Das gute Ergebnis scheint begründet in dem häufigen und qualifizierten Gebrauch festsitzen­der Apparaturen. Dieses Ergebnis sollte Ansporn sein, den Behand­lungs­standard auf diesem Niveau zu halten.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die Behandlungsdauer ist im Vergleich zu anderen Studien länger und ver­besserungsfähig. Das galt sowohl für die durchschnittliche Behand­lungs­dauer der Gesamtgruppe, als auch für die Länge der Therapie mit Multi­band­apparaturen. Als mögliche Gründe hierfür kommen eine gerin­gere Mitarbeit der Patienten und ein niedrigeres Alter bei Behandlungsbeginn in Betracht. Ferner war der Anteil von Patienten mit einer <em>Angle</em>-Klasse II höher. Bei der Multibandtherapie von Patienten mit einer <em>Angle</em> Klasse II <pagenumber id="N13F26" label="80" numbering="arabic" start="80"/>wurden längere Therapiezeiten benötigten. Auch ein hoher Anteil von Kom­bi­nationsbehandlungen mit herausnehmbaren und festsitzenden Geräten führt zu langen Behandlungszeiten.<br/>Patienten und Patienteneltern sollte ihre eigene Verantwortung - durch Ein­haltung der Behandlungstermine und Befolgung der Trageanweisungen - an der zügigen Durchführung der Therapie verdeutlicht werden. <br/>Des weiteren wird empfohlen, die gegenwärtigen Behandlungskonzepte bei frühem Behandlungsbeginn zu durchdenken. Dies gilt besonders für die suk­zessive Behandlung mit herausnehmbaren und festsitzenden Appara­turen.</p>
					</li>
				</ul>
			</p>
			<p>
				<u>Ausblick</u>
			</p>
			<p>Der PAR Index mißt den Behandlungsstandard in unmittelbarem Anschluß an die Behandlung. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist jedoch auch die Stabilität des erreichten Ergebnisses [<link ref="Little1981">67</link>]. Die vorliegende Untersuchung bildet somit die Grund­lage für eine erneute Untersuchung der Behandlungsresultate mittels PAR Index zu einem späteren Zeitpunkt, um auch diesen Aspekt zu berücksichtigen [<link ref="Birkeland1997a">17</link>, <link ref="Crawford1994">30</link>, <link ref="Fox1994">45</link>, <link ref="Mayes1997">70</link>
				
				].
			</p>
			<p>Im Vergleich zu anderen Untersuchungen ergab sich eine sehr gute Behand­lungs­qualität, aber eine längere Behandlungsdauer, weiterhin fielen häufigere Be­hand­lerwechsel auf. Durch die Studie von McGuinness et al. [<link ref="McGuinness1998">74</link>] ergibt sich die Mög­lich­keit, daß auch in der hier untersuchten kieferorthopädischen Abteilung zwi­schen der Anzahl der Behandler und der Behandlungsdauer ein Zusammen­hang bestehen könnte. Im universitären Betrieb sind Behandlerwechsel derzeit unver­meid­lich. In einer prospektiven Studie sollte dieser Einfluß auf die Behand­lungs­dauer untersucht werden mit der Konsequenz, gegebenenfalls neue Strate­gien zur Übergabe und Weiterbehandlung der Patienten zu erarbeiten.</p>
		</chapter>
		<chapter id="chapter7" label="7">
			<head>
				<pagenumber id="N13F5B" label="81" numbering="arabic" start="81"/>Zusammenfassung</head>
			<p>Ziel dieser Arbeit war es, die durchschnittliche Patientenklientel und die Behand­lungs­strategien der Abteilung für Kieferorthopädie und Orthodontie der Humboldt-Universität zu Berlin zu untersuchen, die Behandlungsqualität und die Behand­lungs­dauer zu bestimmensowie deren mögliche Einflußfaktoren zu benennen. Hierzu wurden retrospektiv die Modelle sowie die Behandlungsakten von 100 fort­laufend abgeschlos­senen Behandlungen ausgewertet; bedingt dadurch sind die Teilzahlen der Probanden identisch mit Prozentangaben.</p>
			<p>Zur Beurteilung der Behandlungsqualität wurde der gegenwärtig am häufigsten ein­gesetzte okklusale Index, der Peer Assessment Rating (PAR) Index verwendet und kritisch beurteilt. Der PAR Index wird auf das Anfangs- und auf das Schluß­mo­dell angewendet und teilt verschiedenen dentalen und okklusalen Abweichun­gen Punktwerte zu, die unterschiedlich gewichtet und im Anschluß summiert wer­den. Als Ergebnis erhält man eine einzige Zahl, die mit zunehmender Abwei­chung vom Idealwert null die Ausprägung einer Dysgnathie repräsentiert. Zu berück­sich­tigen ist, daß, wie bei jedem okklusalen Index, andere Erfolgspara­meter unbeach­tet bleiben.</p>
			<p>Ergebnisse:</p>
			<p>
				<ul>
					<li>
						<p>
							<pagenumber id="N13F71" label="82" numbering="arabic" start="82"/>Unterschiede wurden mit dem Kruskal-Wallis H Test und dem Mann-Whitney U Test auf Signifikanz überprüft. Eine Irrtumswahrscheinlichkeit bis 5% wurde als signifikant angesehen.</p>
					</li>
					<li>
						<p>In der untersuchten Patientengruppe überwogen weibliche Patienten (62%). Das durchschnittliche Alter bei Behandlungsbeginn lag bei 14,9 Jah­ren (7,4 bis 42,2 Jahre). Am häufigsten wurde die Behandlung im Alter von 9 oder 10 Jahren begonnen, 24 Patienten waren bereits erwachsen. Die <em>Angle</em>-Klasse II (71%) war am zahlreichsten vertreten, gefolgt von der Angle-Klasse I (21%) und der Klasse III (8%).<br/>77 Patienten versäumten vereinbarte Termine, 38 Patienten mußten wegen ungenügender Mitarbeit ermahnt werden.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Es kam ein breites Spektrum kieferorthopädischer Behandlungsgeräte zum Einsatz. Bei 95 Patienten wurde eine festsitzende Apparatur verwendet. Bei 52 Patienten erfolgte die Behandlung ausnahmslos mit dieser Appara­tur, 33 Patienten wurden aufeinanderfolgend mit herausnehmbaren und fest­sitzenden Geräten behandelt und 10 Patienten kombiniert kiefer­or­tho­pädisch und kieferchirurgisch. Nur 5 Patienten wurden ausschließ­lich mit herausnehmbaren funktionskieferorthopädischen Geräten thera­piert. Bei 31 Patienten wurden während der kieferorthopädischen Behand­lung Zähne extrahiert. Die Extraktionsmuster waren sehr variabel und beeinflußt von be­reits stattgefundenen Extraktionen oder vorliegenden Nichtanlagen.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die PAR Differenz zwischen Anfangs- und Endwert ist zur alleinigen Cha­rak­terisierung des Behandlungsergebnisses ungeeignet, da sie eine sehr hohe Korrelation zum PAR Anfangswert zeigte. Günstig ist dagegen der PAR Endwert.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die Behandlungsqualität der untersuchten kieferorthopädischen Abteilung war sehr gut. Der PAR Wert vor Behandlungsbeginn lag für die Gesamt­grup­pe bei durchschnittlich 23,9 Punkten. Der PAR Wert nach Behand­lungs­ende lag bei 5,2. Die prozentuale Verbesserung betrug 75,6%. 65 Patienten hatten nach Behandlungsende einen PAR Wert &#8804; 5 und 89 Pati­enten einen PAR Wert &#8804; 10. Nur 4 Patienten erreichten einen PAR Wert von null. Diese geringe Anzahl wurde hauptsächlich durch Punktver­gabe im Bereich der Seitenzahnokklusion in sagittaler Richtung verursacht. Die Ver­teilung der Patienten auf die einzelnen Verbesserungs-Kategorien lau­tete: &#8222;greatly improved" 33 Patienten, &#8222;improved" 65 Patienten, &#8222;worse - no diffe­rent" 2 Patienten.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Unterschiede in der initialen Ausprägung der Anomalie standen in signifi­kantem Zusammenhang mit den gewählten Behandlungsmethoden und der Angle-Klassifikation.</p>
					</li>
					<li>
						<p>
							<pagenumber id="N13F9E" label="83" numbering="arabic" start="83"/>Auf die Behandlungsqualität hatte keiner der untersuchten Faktoren (Be­hand­lungsmittel, Extraktion/Nichtanlage, <em>Angle</em>-Klasse, Mitarbeit und Ge­schlecht) einen signifikanten Einfluß.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die mittlere Behandlungsdauer aller Patienten betrug 39,1 Monate (8 bis 85 Monate). Die Behandlung mit herausnehmbaren und anschließend fest­sit­zen­den Apparaturen dauerte mit durchschnittlich 56,2 Monaten erwartungs­gemäß am längsten. Die alleinige Behandlung mit festsitzenden Appara­tu­ren benötigte im Schnitt 30,3 Monate, eine kieferorthopädisch-kiefer­chirur­gische Kombinationstherapie beanspruchte 27,1 Monate.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Auf die Behandlungsdauer hatten von den untersuchten Faktoren (PAR An­fangswert, Behandlungsmittel, Extraktion/Nichtanlage, <em>Angle</em>-Klasse, Mit­ar­beit, Geschlecht und Alter bei Behandlungsbeginn) der PAR Anfangs­wert bei festsitzender Behandlung, die Behandlungsmittel, die Mit­arbeit und das Alter bei Behandlungsbeginn einen signifikanten Einfluß.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Bei der Analyse der Behandlungsmittel ergaben sich die besten Ergeb­nisse für Kombinationen festsitzender und herausnehmbarer Apparaturen (4,6 PAR Punkte), allerdings verbunden mit den längsten Behandlungs­zeiten. Die ausschließliche Behandlung mit festsitzenden Apparaturen lieferte nur unwesentlich schlechtere Ergebnisse (5,2 PAR Punkte) bei deutlich gerin­ge­ren Behandlungszeiten. Die alleinige Therapie mit herausnehmbaren Ap­pa­raturen wurde nur bei 5 Patienten durchgeführt und lieferte die schlech­testen Resultate (7,6 PAR Punkte). Die höchsten PAR Anfangs­werte fan­den sich signifikant in der Gruppe der kombiniert kieferorthopädisch-<br/>kieferchirurgisch behandelten Patienten bei kürzester durchschnittlicher Be­handlungsdauer. </p>
					</li>
					<li>
						<p>Extraktionen und/oder Nichtanlagen hatten keinen signifikanten Einfluß auf das Behandlungsresultat oder die Behandlungsdauer, es zeigte sich aber eine Tendenz zu höheren PAR Anfangswerten und längeren Behandlungs­zeiten.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Die <em>Angle</em>-Klassen hatten weder einen signifikanten Einfluß auf die Be­hand­lungsqualität noch auf die Behandlungsdauer der Gesamtgruppe. Eine Ausnahme bildete die <em>Angle</em>-Klasse III: Sie wies die höchsten PAR An­fangs­werte und die kürzeste Behandlungsdauer auf. Die Erklärung hier­für liegt in der vergleichsweise niedrigen Patientenzahl und der ungewöhn­lich­en Zusammensetzung dieser Gruppe, denn es handelte sich aus­schließ­lich um erwachsene Patienten, von denen 6 der 8 Patienten zusätzlich operativ behandelt wurden.<br/>Wurde der Einfluß der Angle-Klassen jedoch getrennt für die verschiede­nen Behandlungsapparaturen bestimmt, zeigten sich bei Behandlung mit fest­sitzen­den Geräten deutlich längere Behandlungszeiten bei Vorliegen einer Angle-Klasse II. </p>
					</li>
					<li>
						<p>
							<pagenumber id="N13FD6" label="84" numbering="arabic" start="84"/>Die Mitarbeit des Patienten hatte keinen Effekt auf die Behandlungs­qualität am Ende der Behandlung, jedoch verlängerte eine schlechte Mitarbeit die Behandlungszeit signifikant. </p>
					</li>
					<li>
						<p>Das Geschlecht der Patienten beeinflußte weder das Behandlungsresultat noch die Therapiedauer.</p>
					</li>
				</ul>
			</p>
		</chapter>
		<chapter id="chapter8" label="8">
			<head>
				<pagenumber id="N13FE9" label="85" numbering="arabic" start="85"/>Summary</head>
			<p>The purpose of this study was to investigate a group of patients and the treatment strategies of the Department of Orthodontics and Dentofacial Orthopaedics at the Humboldt University of Berlin. The study was also conducted to determine the overall quality and duration of orthodontic treatment as well as to identify factors affecting both features. The treatment records of 100 consecutively finished pa­tients were evaluated retrospectively. Therefore, the number and percentage of patients are identical </p>
			<p>The <strong>P</strong>eer <strong>A</strong>ssessment <strong>R</strong>ating (<strong>PAR</strong>) Index was used to score pre- and post-treat­ment dental casts of the same patient. The individual scores for various dental and occlusal components were weighted and summed. A PAR of zero indicates good alignment, and higher scores indicate higher levels of irregularity. It must be mentioned, as with any occlusal index, that other indicators of a successful treat­ment outcome are not considered.</p>
			<p>
				<u>Results:</u>
			</p>
			<p>The Kruskal-Wallis H test and the Mann-Whitney U test were used to compare the results. Statistical significance was set at p &#8804; 0.05.</p>
			<p>
				<ul>
					<li>
						<p>The sample comprised of more female patients (62%) and a lesser per­cent­age of male patients. The average age at the start of treatment was 14.9 years (7.4 - 42.2 years). Most of the patients who started treatment were between the ages of 9 and 10 years old, 24 patients were over the age of 18. At the start of treatment, 71 patients had an <em>Angle</em> Class II, 21 an <em>Angle</em> Class I and 8 patients an <em>Angle</em> Class III. There were 77 patients who failed at least once to show up for their appointments and 38 patients had nega­tive chart entries regarding appliance wear.</p>
					</li>
					<li>
						<p>There was a wide range of appliance types used in this sample. The treat­ment involved fixed appliances for 95 patients. 52 patients were treated only with this type of appliance, 33 were treated with removable and fixed appliances successively and 5 patients were treated solely with removable functional appliances. 10 patients received combined orthodontic treatment and orthognatic surgery. 31 patients had extractions of permanent teeth as part of their treatment. The extraction patterns differed widely and were in­flu­enced by former extractions or congenitally missing teeth.</p>
					</li>
					<li>
						<p>To assess treatment standards, the PAR score difference between pre-treat­ment and post-treatment study casts was not appropriate due to a high correlation between PAR difference and the initial PAR score. The post-treatment PAR score is more favourable.</p>
					</li>
					<li>
						<p>The examined orthodontic department seemingly produced a high stan­dard of orthodontic care. The average pre- and post-treatment PAR scores were 23.9 and 5.2, respectively. The mean percentage reduction in PAR score <pagenumber id="N1402C" label="86" numbering="arabic" start="86"/>was 75.6 percent. Post-treatment, 65 patients fell into the 0 - 5 PAR score group, and 89 patients had a PAR score of 10 or less. <br/>However, only 4 patients scored 0 at the end of treatment. This was mainly due to minor discrepancies in the anterior-posterior buccal occlusion and most likely the result of the criteria used in assessing this component. <br/>Accor­ding to the &#8220;nomogram&#8221; 33 patients have been &#8220;greatly improved&#8221;, 65 patients &#8220;improved&#8221; and 2 ranked &#8220;worse or no different&#8221;.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Within different types of treatment strategies and <em>Angle</em> Classes, there was a significant difference in the initial PAR score.</p>
					</li>
					<li>
						<p>When treatment quality was analysed, of all the factors examined (type of therapy, extractions/agenesis, <em>Angle</em> Classes, compliance and gender) none showed a significant influence.</p>
					</li>
					<li>
						<p>The mean active treatment duration was 39.1 months (8 &#8211; 85 months). As expected, the sequence of removable and fixed appliances required the longest treatment time (56.2 months). Fixed appliance therapy alone took 30.3 months, a combination of orthodontics and orthognatic surgery lasted for 27.1 months on average.</p>
					</li>
					<li>
						<p>When treatment duration was analysed, with all the factors examined (pre-treatment PAR score, type of treatment, extractions/agenesis, <em>Angle</em> Classes, compliance, gender and age at treatment start) only pre-treat­ment PAR score in the fixed appliance group, type of treatment, compliance and age at treatment start, were significantly related.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Evaluating appliance types, best results were achieved by using removable appliances followed by fixed appliances (4.6 PAR) but with longest treat­ment times. Fixed appliance therapy alone showed almost the same result (5.2 PAR) but required much less treatment time. Removable appliances were exclusively used only on 5 patients and yielded the poorest result (7.6 PAR). Patients treated in combination with orthognatic surgery showed the highest pre-treatment PAR scores and shortest treatment duration.</p>
					</li>
					<li>
						<p>Extractions and/or congenitally missing permanent teeth showed no signi­ficant effects on treatment quality or duration, anyhow a tendency to higher pre-treatment PAR scores and treatment lengths was noticeable.</p>
					</li>
					<li>
						<p>
							<em>Angle </em>Classes showed no statistically significant effect on treatment quality or duration of the whole sample beside <em>Angle</em> Class III. Class III yielded the highest pre-treatment PAR scores and shortest treatment duration. This group consisted of 8 patients, of whom 6 were treated surgically. However, analysis separated for appliance types showed longer treatment times for <em>Angle</em> Class II in the fixed appliance group.</p>
					</li>
					<li>
						<p>While compliance did not seem to be related to treatment quality, inade­quate compliance did significantly prolong treatment duration.</p>
					</li>
					<li>
						<p>
							<pagenumber id="N1407C" label="87" numbering="arabic" start="87"/>There were no significant differences between males and females in treat­ment quality or duration.</p>
					</li>
				</ul>
			</p>
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				<cut>123</cut>
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				<workauthor>Turbill EA, Richmond S, Wright JL:</workauthor>
				<articletitle> A critical assessment of orthodontic standards in England and Wales (1990-1991) in relation to changes in prior approval. </articletitle>
				<worktitle>Br J Orthod</worktitle>
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				<workauthor>Turbill EA, Richmond S, Wright JL:</workauthor>
				<articletitle> A closer look at General Dental Service orthodontics in England and Wales. II: What determines appliance selection? </articletitle>
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				<workauthor>Vig PS, Weintraub JA, Brown C, Kowalski CJ:</workauthor>
				<articletitle> The duration of orthodontic treatment with and without extractions: a pilot study of five selected practices. </articletitle>
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				<workauthor>Vig KWL, Weyant R, Vayda D, O´Brien K, Bennett E:</workauthor>
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				<articletitle> Comparison of orthodontist´s determination of orthodontic need assessment with the PAR Index (IADR-Abstract). </articletitle>
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				<articletitle>: Occlusal outcome comparisons of private orthodontic practices over ten years (IADR Abstract). </articletitle>
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			</citation>
		</bibliography>
		<appendix id="N15539">
			<head>
				<link id="_Ref498417179"/>
				<pagenumber id="N15540" label="107" numbering="arabic" start="107"/>Anhang</head>
			<p>Urkunde der Autorin über die erfolgreiche Kalibrierung im Umgang mit dem PAR Index.</p>
			<p>
				<mm entity="Grafik29" file="schmidt_rogge_html_26ecfa36.jpg" id="N1554A" label="586#813"/>
			</p>
		</appendix>
		<acknowledgement id="N15550">
			<head>
				<pagenumber id="N15554" label="108" numbering="arabic" start="108"/>Danksagung</head>
			<p>An erster Stelle möchte ich besonders Prof. Dr. R.-R. Miethke für die Über­las­sung des Themas, die freundliche Betreuung und hilfreiche Unterstützung dan­ken.</p>
			<p>Weiterhin danke ich Priv.-Doz. Dr. P.-G. Jost-Brinkmann für seine engagier­te Hilfe bei jeglichen Problemen.</p>
			<p>Den Helferinnen der Abteilung für Kieferorthopädie und Orthodontie der Charité Berlin danke ich für die Hilfe bei der Sichtung der Modelle und Suche nach Akten.</p>
			<p>Herrn und Frau Dr. Voslamber danke ich herzlich für die Bereitstellung der digi­ta­len Kamera und Unterstützung beim Druck dieser Arbeit.</p>
			<p>Besonderer Dank für die geistige und materielle Unterstützung während meines ge­samten Studiums und der Verfassung dieser Arbeit gebührt meiner Mutter. </p>
			<p>Für die geistige und materielle Unterstützung während des Entstehens die­ser Ar­beit danke ich insbesondere auch Patrick Schoene. </p>
			<p>Dr. Thilo Schmidt-Rogge danke ich besonders herzlich für die stete Bereitschaft zur kompetenten Hilfe.</p>
		</acknowledgement>
		<vita id="N1556F">
			<head>
				<pagenumber id="N15573" label="109" numbering="arabic" start="109"/>Lebenslauf</head>
			<p>
				<u>Persönliche Angaben:</u>
			</p>
			<p>
				<table frame="none" id="N15580" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Name</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Nicola Schmidt-Rogge</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Geburt</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>10.12.1963 in Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Staatsangehörigkeit</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>deutsch</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Familienstand</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>ledig</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
			<p>
				<u>Schule:</u>
			</p>
			<p>
				<table frame="none" id="N155F6" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Juni 1981</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife, Berlin</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
			<p>
				<u>Studium:</u>
			</p>
			<p>
				<table frame="none" id="N1562D" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1981 bis 1982</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Studium &#8222;Fremdsprachenorientierte Studieneingangsphase&#8220;, Freie Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1982 bis 1988</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Studium der Biologie, Freie Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1988 bis 1989</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Forschungsarbeit am Robert-Koch Institut, Abteilung Virologie</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1989 bis 1994</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Studium der Zahnmedizin, Freie Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>August 1994</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Zahnmedizinisches Staatsexamen an der Freien Universität Berlin, Approbation als Zahnärztin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Dezember 1998</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Anerkennung als Zahnärztin für Kieferorthopädie</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
			<p>
				<u>Berufstätigkeit:</u>
			</p>
			<p>
				<table frame="none" id="N156CD" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Oktober 1994 bis 1995</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Ausbildungsassistentin in der Praxis Faber, Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Oktober 1995 bis 1998</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Kieferorthopädie und Orthodontie, Charité Berlin</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
			<p>
				<u>Auslandsaufenthalt:</u>
			</p>
			<p>
				<table frame="none" id="N15719" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>April bis Juni 1999</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>USA; Besuch verschiedener kieferorthopädischer Praxen</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
		</vita>
		<declaration id="N15749">
			<head>
				<pagenumber id="N1574D" label="110" numbering="arabic" start="110"/>Erklärung an Eides Statt</head>
			<p>Hiermit erkläre ich an Eides Statt, daß die vorliegende Dissertation von mir selbst und ohne die unzulässige Hilfe Dritter verfaßt wurde. Sie stellt auch in Teilen keine Kopie anderer Arbeiten dar und die benutzten Hilfsmittel sowie die Literatur sind vollständig angegeben.</p>
			<date>Berlin, 30.11.2000</date>
			<p>Nicola Schmidt-Rogge</p>
		</declaration>
	</back>
</etd>