Scholz, Dietmar: Analyse der Surfaktantprotein A-Gene bei Patienten mit Verdacht auf einen Surfaktantproteindefekt
|
|
18
Kapitel 2. Aufgabenstellung
- Zur isolierten Amplifikation der kodierenden Sequenzen der beiden Untereinheiten des Surfaktantproteins A (SP-A) aus genomischer DNA sollten Polymerasekettenreaktionen mit Spezifität für das SP-A1- beziehungsweise das SP-A2-Gen etabliert werden.
- Bei Patienten, die im Rahmen der erweiterten klinischen Diagnostik auf einen hereditären Surfaktantproteindefekt getestet wurden, sollten die SP-A-Gene auf neue Mutationen untersucht werden.
- Die SP-A-Gene der Patienten, deren Krankheitsbild nicht aufgrund einer anderen Ätiologie erklärt werden konnte, sollten zum Ausschluss einer Mutation vollständig sequenziert werden.
- DNA-Sequenzen mit neuen Mutationen sollten aus den diploiden Proben zur exakten Bestimmung des Haplotyps kloniert werden.
- Als Suchtest (screening) nach Mutationen sollte ein Verfahren zum Nachweis von Einzelstrangkonformationspolymorphismen (abgekürzt SSCP für
single strand conformation
polymorphism) erprobt werden.
© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die elektronische
Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich
vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für
die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.