2 Zielsetzung der Arbeit / Fragestellung

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Zielsetzung der Arbeit ist es, anhand der von uns behandelten Patienten und der vorliegenden Literatur Stellung zu folgenden Fragen zu nehmen.

1. Ist das neue Verfahren, MRT-gesteuerter Ultraschall zur Behandlung von Gebärmuttermyomen, durchführbar?

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Dazu sollen im Einzelnen Aussagen über die technische Umsetzbarkeit, insbesondere über die Kombination von Ultraschallsystem und Kernspintomografie, getroffen werden. Desweiteren gilt ein besonderes Augenmerk der Durchführbarkeit der MRT-assoziierten Temperaturmessung im Hinblick auf Sicherheit und Präzision der Ultraschallapplikation und der Vorhersage des Gewebeschadens.

2. Wie verhält sich die Größe des tatsächlich behandelten Myomvolumens (Behandlungsvolumen) zu dem durch die MR-Bildgebung ermittelten Gewebeschaden (Perfusionsdefekt) sowie zu dem orginal pathologischen Befund (Nekrosevolumen)? Daran soll eine Aussage über die Zielgenauigkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung getroffen werden.

3. Wie verträglich ist dieses Verfahren?

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Die Verträglichkeit wird anhand von auftretenden Nebenwirkungen, Schmerzen während und nach der Behandlung, Analgosedierungsbedarf, Behandlungsdauer und Patientenfragebögen eingeschätzt.

4. Könnte es eine Alternative zu den bereits existierenden Behandlungsmethoden darstellen?

Dazu werden die bereits etablierten Methoden hinsichtlich ihrer Vorteile, Nachteile und Nebenwirkungen dieser neuen Methode gegenüber gestellt und, soweit es die gegenwärtigen Erkenntnisse aus dieser Studie ermöglichen, mit diesen verglichen.

Hypothese

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Das Verfahren ist technisch gut durchführbar, und bei den Patienten treten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Möglicherweise stellt es eine nicht invasive Alternative zu den bisher existierenden Behandlungsmethoden dar.


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01.12.2006