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Anhang

Tabelle A M-1: Biochemische Differenzierungsreaktionen bei der Bestimmung von Aeromonaden in Zander- und Forellengewebe

Test

Reaktion

Oxidasetest

Zur Überprüfung der Oxidaseaktivität wurden Oxidaseteststäbchen von Merck verwendet. Eine violette Färbung der beimpften Stelle des Stäbchens zeigte eine positive Reaktion an.

Katalasetest

Eine isolierte Kolonie wurde auf einem Objektträger in einem Tropfen 3 %-iger Wasserstoffperoxidlösung suspendiert. Die sofortige Bildung von Gasblasen zeigt eine positive Reaktion an.

O/F-Test

Test auf Oxidation/Fer-mentation von Kohlenhydraten

Für jede verdächtige Kolonie wurden 2 Röhrchen eingesetzt, ein Röhrchen wurde mit Paraffin überschichtet. Das stichbeimpfte Medium wurde 48 Stunden bei +30° C bebrütet. Ein fermentativer Kohlenhydratabbau wird durch den Farbumschlag beider Röhrchen von blau nach gelb angezeigt.

Ein oxidativer Kohlenhydratabbau zeigt sich im Farbumschlag des unbedeckten Röhrchens nur an der Oberfläche oder im oberen Teil, während das bedeckte Röhrchen unverändert bleibt. Erfolgte kein Abbau des Kohlenhydrats, bleiben beide Röhrchen unverändert.

AHM

Es erfolgte eine Stichbeimpfung der Medien mit den verdächtigen Kolonien. Nach 24-48 Stunden bei + 30° C wird abgelesen. Folgende Reaktionen weisen auf bewegliche Aeromonas spp. hin:

Äsculin-Hydrolyse-Test

Nach Beimpfung mit der verdächtigen Kolonie wurde bei +30° C 24-48 Stunden bebrütet. Eine positive Reaktion zeigt sich in der Spaltung des Äsculins in Äsculetin unter Reduzierung des Eisensalzes, erkennbar an der Schwarzfärbung der Bouillon.

Zuckerverwert-ung in Hottinger-Bouillon

Nach Beimpfung mit der verdächtigen Kolonie erfolgte die Bebrütung bei +30° C bis zu 4 Tage. Durch Zuckerabbau (Glucose, Salicin, L-Arabinose) entsteht organische Säure. Dadurch sinkt der pH-Wert und es kommt zum Farbumschlag des Indikators Bromthymolblau von Blau nach Gelb. Ein eindeutiger Farbumschlag nach Gelb stellt eine positive Reaktion dar. Das aus dem Glucosestoffwechsel entstandene Gas wird in dem in das Nährmedium eingestellten Durhamröhrchen angezeigt.

Voges-Proskauer-Reaktion

Nach der Bebrütung der beimpften Röhrchen wurde 48 Stunden bei + 30° C bebrütet. Der Test beruht auf dem Nachweis von Acetylmethylcarbinol, einem Kohlenhydratstoffwechselprodukt, das in alkalischem Milieu eine Rotfärbung mit α-Naphthol bildet. Nach 48-stündiger Bebrütung wird von der VP-Bouillon 1 ml entnommen, 0,6 ml α -Naphthol und 0,2 ml 40 %-ige KOH hinzugefügt und gut durchmischt. Die Rotfärbung tritt nach 15-30 Minuten auf.

Lysin-Decarboxylase

Die Bebrütung dauerte bis zu 4 Tage bei + 30°C. Der durch den Indikator Bromkresolpurpur violett gefärbte Nährboden schlägt bei einem Glucoseabbau zunächst nach Gelb um. Durch den Glucoseabbau wird ein saures Milieu geschaffen, das die Decarboxylierung von L-Lysin begünstigt. Es entsteht NH3, was zur Erhöhung des pH-Wertes führt. Es tritt erneut eine Violett-Färbung der Bouillon auf. Eine negative Reaktion äußert sich im Bestehenbleiben der Gelbfärbung oder im Ausbleiben des Farbumschlages, da kein fermentativer Glucoseabbau stattgefunden hat.

Tabelle A M-2: Biochemische Differenzierungsreaktionen bei der Bestimmung von Vibrionen in Zandergewebe

Test

Reaktion

Kligler-Eisen

Nach der Beimpfung der Hochschichtröhrchen wurde 24 Stunden bei + 37°C bebrütet. Eine Identifizierung erfolgte auf der Basis einer zweifachen Zuckerverwertung und der Sulfid-Bildung mit Eisencitrat als Indikator für die H2S-Bildung. Die Kohlenhydratverwertung wird durch Säure- bzw. Alkalibildung in der Hochschicht und in der Schrägfläche und damit durch einen Farbumschlag angezeigt. Gelbe Hochschicht / rote Schrägschicht: Glucose-positiv, Lactose-negativ; gelbe Hochschicht / gelbe Schrägschicht: Glucose-positiv, Lactose-positiv; rote Hochschicht / rote Schrägschicht: Glucose-negativ, Lactose-neagtiv. Eine H2S-Bildung wird durch eine Schwärzung des gesamten oder eines Teiles der Hochschicht erkennbar. Zusätzlich kann eine Gasbildung durch Blasenbildung oder durch ein Aufreißen des Agars festgestellt werden.

ONPG

(β-Galactosidase-Aktivität)

Für jeden Einzelnachweis wurde eine ONPG-Scheibe in ein steriles Röhrchen gegeben und 0,1 ml sterile Kochsalzlösung hinzugegeben. Etwas Zellmasse wurde im Röhrchen suspendiert. Die Röhrchen wurden bei + 37°C bebrütet und stündlich auf eine Farbveränderung begutachtet. Beim ONPG-Test ersetzt ein synthetisches Galactosid (o-Nitrophenyl-ß-D-galactopyranosid) das Substrat Lactose. Es wird wie Lactose durch die Galactosid-Permease in die Zelle hineingebracht und durch die ß-Galactosidase hydrolysiert, und es entstehen die beiden Produkte Galactose und o-Nitrophenol, wobei das letztere gelb gefärbt ist. Eine Gelbfärbung zeigt einen positive ONPG-Test an. Keime, die nach 6 Stunden keine positive Farbveränderung zeigen, sollten bis zu 24 Stunden weiter bebrütet werden.

O 129-Scheiben

(10 und 150 µg)

Die Oberfläche einer Blutagar-Platte wurde gleichmäßig mit dem zu testenden Keim beimpft, und jeweils eine O129 -Scheibe mit 10 µg und eine mit 150 µg auf die Platte gelegt. Nach 24 Stunden Bebrütung bei + 37° C wurden die Platten auf Hemmhöfe begutachtet.

Die O129 -Scheiben sind mit 10 µg bzw. 150 µg der vibriostatischen Substanz O129 (2,4-Diamino-6,7-diisopropyl-pteridin-phosphat) beladen. Der Grad der Empfindlichkeit variiert bei den einzelnen Vibrio-Arten.

Ornithindecarboxy-lase-Aktivität und Arginindihydrolse-Aktivität

Die Nährböden in den Röhrchen wurden beimpft, mit Paraffin überschichtet und bis zu 4 Tagen bei + 30°C bebrütet.

Die Bouillon enthält Ornithin oder Arginin als Reaktionskörper und Bromkresolpurpur als pH-Indikator. Der Test ist nur für Mikroorganismen geeignet, die Glucose unter Säurebildung verwerten können. Zunächst wird Glucose zu Säure abgebaut. Bei einem pH-Wert unter 5,6 schlägt die Farbe des pH-Indikators nach Gelb um. Ornithindecarboxylase-positive bzw. Arginindihydrolase-positive Bakterien bewirken durch den Abbau von Ornithin bzw. Arginin danach wieder einen pH-Anstieg. Die Nährböden färben sich violett.

Tabelle A M-3: Biochemische Differenzierungsreaktionen bei der Bestimmung von Listeria spp. und der Speziesdifferenzierung von Listeria monocytogenes

Test

Reaktion

Reaktionen zur Gattungsdifferenzierung von Listeria spp.

Katalasetest

Eine isolierte Kolonie wurde auf einem Objektträger in einem Tropfen 3 %-iger Wasserstoffperoxidlösung suspendiert. Die sofortige Bildung von Gasblasen zeigt eine positive Reaktion an.

Gramfärbung

Die Gramfärbung wurde mit einer isolierten Kolonie durchgeführt und diente zur Beurteilung des Gramverhaltens und der Bakterienmorphologie. Listeria spp. sind gram-positive dünne kurze Stäbchen.

Beweglichkeitsprü-fung

Eine Kolonie wurde von TSYE-Agar abgenommen, in TSYE-Bouillon suspendiert und 8 bis 24 Stunden bei +25°C bebrütet. Das Beweglichkeitsmedium im Röhrchen wurde mit einer Kultur aus der TSYE-Bouillon mit Hilfe einer Impfnadel beimpft und 48 Stunden im Brutschrank bei +25°C bebrütet. Das Wachstum um den Einstich wird geprüft. Listeria spp. sind beweglich und zeigen ein typisches schirmförmiges Wachstum.

Reaktionen zur Speziesdifferenzierung von Listeria monocytogenes

Hämolyse

Zur Bestimmung der Hämolyse-Reaktion wurden Schafblutagar-Platten beimpft. Mit einer Impfnadel wurden die verdächtigen Kulturen in die Agarplatte gestochen. Gleichzeitig dienten L.monocytogenes- und L.innocua-Stämme als positive bzw. negative Kontrollen. Nach 24 Stunden Bebrütung zeigte L.monocytogenes eine enge, klare, helle Zone (ß-Hämolyse) und L.innocua keine klare Zone.

Kohlenhydratabbau

Jede Kohlenhydratbouillon (Xylose und Rhamnose) wurde beimpft und bis zu 5 Tagen bei + 37°C bebrütet. Positive Reaktionen (Säurebildung) werden durch eine Gelbfärbung angezeigt.

CAMP-Test

Zwischen den senkrecht auf einer Schafblutagarplatte ausgestrichenen Staphylococcus aureus- und Rhodococcus equi-Stämmen wurden die verdächtigen Prüfstämme waagerecht aufgetragen. L.monocytogenes Stämme lassen sich durch verstärkte ß-Hämolysezone in der Nähe des Staph.aureus-Impfstriches erkennen, diese Hämolyse ist ebenso bei L.seeligeri zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu bildet L.innocua keinerlei Hämolysezonen aus, und L.ivanovii zeigt eine typische pfeilförmige Hämolyse in der Nähe des Rh.equi Impfstriches.

Tabelle A E-1: Winterversuche 1999, Gesamtkeimzahlen in log KbE/g in der Rückenmuskulatur ausgenommener Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung
Wenn keine Kolonien auf den Platten gewachsen sind, wurde statt der Nullwerte die Nachweisgrenze von log 2,30 KbE/g und cm² angegeben. Laut Methode beträgt die Quantifizierungsgrenze log 3,0 KbE/g und cm²

Tabelle A E-2: Winterversuche 1999, Gesamtkeimzahlen in log KbE/g in der Rückenmuskulatur runder Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-3: Winterversuche 1999, Gesamtkeimzahlen in log KbE/cm² auf der Haut ausgenommener Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-4: Winterversuche 1999, Gesamtkeimzahlen in log KbE/cm² auf der Haut runder Regenbogenforellen

 

n.u.: nicht untersucht, n.a.: nicht auswertbar, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-5: Winterversuche 1999, Gehalt an Pseudomonaden in log KbE/g in der Rückenmuskulatur ausgenommener Regenbogenforellen

 

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-6: Winterversuche 1999, Gehalt an Pseudomonaden in log KbE/g in der Rückenmuskulatur runder Regenbogenforellen

 

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert

Tabelle A E-7: Winterversuche 1999, Gehalt an Pseudomonaden in log KbE/cm² auf der Haut ausgenommener Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert

Tabelle A E-8: Winterversuche 1999, Gehalt an Pseudomonaden in log KbE/cm² auf der Haut runder Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert

Tabelle A E-9: Sommerversuche 2001 -Versuch Nr. 1, Gesamtkeimzahl, Gehalt an Pseudomonaden und Enterobacteriaceae in log KbE/cm² auf der Haut ausgenommener Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-10: Sommerversuche 2001 -Versuch Nr. 1, Gesamtkeimzahl, Gehalt an Pseudomonaden und Enterobacteriaceae in log KbE/cm² auf der Haut runder Regenbogenforellen

 

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung


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Tabelle A E-11: Sommerversuche 2001 -Versuch Nr. 1, Gesamtkeimzahl, Gehalt an Pseudomonaden und Enterobacteriaceae in log KbE/g im Darm runder Regenbogen-forellen

n.u.: nicht untersucht, n.a.: nicht auswertbar, MW = Mittelwert, StAbw.= Standardabweichung

Tabelle A E-12: Sommerversuche 2001 -Versuch Nr. 1, Gesamtkeimzahl, Gehalt an Pseudomonaden und Enterobacteriaceae in log KbE/g im Bauchlappengewebe runder Regenbogenforellen

Tabelle A E-13: Sommerversuche 2001 -Versuch Nr. 1, Gesamtkeimzahl, Gehalt an Pseudomonaden und Enterobacteriaceae in log KbE/g im Bauchlappengewebe ausgenommener Regenbogenforellen

 

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-14: Sommerversuche 2001, Versuche Nr. 2 und 3, Gesamtkeimzahl in log KbE/g im Darm runder Regenbogenforellen

n.u.: nicht untersucht, MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung


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Tabelle A E-16: Sommerversuche 2001 -Versuch Nr. 1, Differenzierung verschiedener auf VRBG-Agar gewachsener Keime aus Darm-, Bauchlappen- und Haut-Proben von Regenbogenforellen, D = Darm, BL = Bauchlappen, H = Haut, Ox = Oxidasetest, Kat = Katalaseaktivität, Bew. = Beweglichkeit, Stäb. = Stäbchenbakterien, kl. = klein, O/F = oxidativer/fermentativer Glucoseabbau

Probe

auf VRBG

auf Blutagar

Gram- KOH-Test

Ox

Kat

O/F

Bew.

Api 20 E

Gramfärbung

D

groß, erhaben. weißlichgelb

groß, grauweiß, glänzend

(-), kl. kurze Stäb.

-

  

+

sehr gut, Hafna alvei 1

 

D

groß, erhaben. weißlichgelb

groß, grauweiß, glänzend

(-), kl. kurze Stäb.

-

  

+

  

D

kl., trocken, flach, bläulich

groß, gräulich-weiß, glänzend

(-), kl. kurze Stäb.

-

 

O/F

+

n.id. wenn gel(-), dann Salm. choleraesuis oder Hafnia alvei 2

(+) dunkellila, kl kurze Stäb, Kommas

D

kl., erhaben, roter als Nr. 3

groß, gräulich-weiß, glänzend

(-) kurze kl. Stäb.

-

  

+

  

BL

groß, erhaben, weißlich-gelblich

groß, gelblich, feucht

(-) kl. kurze Stäb.

-

  

+

 

(+) dunkellila, kl kurze Stäb, Kommas

BL

groß, flach, mehrer Ringe hintereinander

mittelgroß, dicht, weiß, glänzend

(-) kl. kurze Stäb.

-

  

+

gut, Escherichia vulneris

(+) dunkellila, kl kurze Stäb, Kommas

H

2 mm, weinrot, leicht glänzend

trocken, dichtere Mitte, groß

(-) kl. kurze Stäb.

-

  

+

 

(+) lila, kurz, fast kokkoide Stäb

H

2 mm, lila, Ringe, trocken

kl., grauweiß, glänzend

(-) kl. kurze Stäb.

-

  

(+)

  

D

hellrosa-weißlich, groß, unregelmäßiger Rand, feucht

mittelgroß, hämolytisch,. grauweiß

(-) dünne Stäb. länglich

+

  

+

  

D

dunkelrot, groß, flach, unregelmäß. Rand, trocken

groß, hämolytisch, feucht, gelb-grau

(-) dünne Stäb. länglich

+

  

(+)

 

(-) rosalila, zarte Stäb, etwas länger als Nr. 10

D

mittelgroß, rosa-weiß, erhaben, feucht

starke Hämolyse

(-) dünne kurze Stäb.

+

  

+

gut, Aeromonas hydrophila/caviae

(+) lila kurze dünne Stäb

D

groß, vulkanartig, unregelmäß., trocken, lila

mittelgroß, grauweiß, glänzend

(-) kokkoide Stäb

-

  

+

ungenügend, Salm. choleraesuis

(-) rosalila, kurze fast runde Stäb

D

kleiner, erhaben, rot, feucht rund

mittelgroß, grauweiß, glänzend

(-)winzige Kokken

-

 

O/F

   

D

gelb, groß, erhaben

klein, hellgrau, glänzend

(-) kurz Stäb.

-

  

-

ungenügend, 0 % Mob: Hafnia alvei 2; 95 % Mob: Salm. choleraesuis

(+) lila, kurze fast kokkoid

D

flach, rot, groß,

klein, hellgrau, glänzend

(-) winzige Stäb.

-

  

+

  

D

milchig, rosa, erhaben, schleimig

mittelgroß, weißgrau glänzend

(-) kurze Stäb.

-

  

-

sehr gut, Hafnia alvei 1

(+) lila, kurz etw. länglicher als 4D6

D

gelb, groß, erhaben

weißgrau, kleiner, glänzend

(-) kurze Stäb.

-

  

-

  

D

flach lila

weißgrau, kleiner, glänzend

(-) kurze Stäb.

-

 

O/F

+

ungenügend Salm. cholearaesuis

(-) dunkellila, fast runde Stäb

Tabelle A E-17: Bestimmung der Gesamtkeimzahl (GKZ), der Pseudomonaden-Keimzahl und der spezifischen Verderbskeime (specific spoilage organism SSO) in log KbE/g im Darm von Zandern

MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung

Tabelle A E-18: Bestimmung der Gesamtkeimzahl (GKZ), der Pseudomonaden-Keimzahl und der spezifischen Verderbskeime (specific spoilage organism SSO) in log KbE/cm² auf der Haut von nicht ausgenommenen und ungewaschenen Zandern

 

Tabelle A E-19: Bestimmung der Gesamtkeimzahl (GKZ), der Pseudomonaden-Keimzahl und der spezifischen Verderbskeime (specific spoilage organism SSO) in log KbE/cm² auf der Haut von ausgenommenen und gewaschenen Zandern

MW = Mittelwert, StAbw. = Standardabweichung


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Verdünnung

Wachstum +

Oxidase

-

Glucose +

Code und entsprechendes MPN/g oder cm²

-1

-2

-3

1

0

0

1

0

0

1

0

0

1 0 0

0,36 MPN/g oder cm²

(Konfidenzintervall 0,02 bis 1,70 bei 95 %)

-1

-2

-3

3

3

3

0

0

1

0

0

1

0 0 1

0,30 MPN/g oder cm²

(Konfidenzintervall 0,01 bis 0,95 bei 95 %)

-1

-2

-3

3

3

3

1

1

0

0

1

0

0 1 0

0,30 MPN/g oder cm²

(Konfidenzintervall 0,01 bis 1,00 bei 95 %)

-1

-2

-3

3

3

3

0

2

0

0

2

0

0 2 0

0,62 MPN/g oder cm²

(Konfidenzintervall 0,12 bis 1,70 bei 95 %)

Tabelle A E-20: Ergebnisse der 3er MPN-Methode bei der Bestimmung von Enterobacteriaceae auf den 4 festgestellten positiven Zanderproben von Haut und im Darm von Zandern am Tag 7 der Lagerung

Tabelle A E-21: Differenzierung von verschiedenen auf VRBG gewachsenen Enterobacteriaceae-verdächtigen Isolaten aus Haut- und Darmproben von Zandern

Herkunft

Nr.

auf VRBG

auf Blutagar

Gramfärbung

Ox.

Kat.

O/F

ONPG

D

1

weißlich, schleimig, Mitte gelblich

gräulich weiß, leichte Hämol.

gram- Stäbchen

-

+

-

+

D

2

gr. dunkellila, trocken, leicht erhaben, dropsform

blasser, kleiner, erhaben glänzend, leicht gelblich

gram- Stäbchen

+

+

F

+

D

3

trocken, dunkellila, erhaben

weiß, schleimig, groß, glänzend

gram- Stäbchen

+

+

F

+

HL

5

gelb in Mitte, schleimig, Geruch: mach Alkohol, sauer

klein, weißlichgrau, leichte Hämol.

gram- Stäbchen

-

+

-

+

HV

6

flach, trocken, dunkelrosa, dropsform (heller als Nr 2)

gelblich weiß, keine Hämol.

gram- Stäbchen

-

+

OF

+

HV

7

schleimig, rosa Knopf,

starke Hämol.

gram- Stäbchen

+

+

OF

+

HV

8

schleimig, rosa Knopf,

starke Hämol.

gram- Stäbchen

+

+

OF

+

HV

9

pink, größer als Nr. 8, glänzend

Hämol.

gram- Stäbchen

+

+

OF

+

HV

10

schleimig, rosa gelber Hof, rosa Knopf

weißlich gelb, starke Hämol.

gram- Stäbchen

+

+

OF

+

Herkunft

Nr.

Bew.

Kligl.

ADH

ODC

LDC

VP

Api 20 E

0 % NaCl.

1 % NaCl

3 % NaCl

6 % NaCl

8 % NaCl

10 % NaCl

D

1

-

g/org

-

 

-

+

ungenügende Diff.

(+)

-

-

-

-

-

D

2

-

g/org

-

-

-

-

nicht identifizierbar

-

+

+

(+)

-

-

D

3

-

g/org

-

-

-

-

nicht identifizierbar

(+)

+

+

(+)

-

-

HL

5

-

g/org

  

-

-

ungenüg. Sphmon. paucimobilis

+

+

+

(+)

-

-

HV

6

+

r/g

-

-

-

-

Enterobacter agglomerans 5

+

+

+

+

-

-

HV

7

+

r/g

+

-

-

+

Aeromonas salmonicida (gut)

+

+

+

-

-

-

HV

8

+

r/g

+

-

-

+

Pasteurella multocida

+

+

+

-

-

-

HV

9

+

r/g

+

-

-

+

Pasteurella multocida

+

+

+

-

-

-

HV

10

+

r/g

+

-

-

 

Pasteurella multocida

+

+

+

-

-

-

D = Darm, H = Haut, L = leer, V = voll, Bedeutung der Abkürzungen für biochemische Differenzierungsreaktionen siehe Tabellen A M 1 bis M 3.

Tabelle A E-22: Zander, Biochemische Differenzierung von Vibrio-. und Aeromonas- verdächtigen Isolaten der ersten und zweiten Anreicherung von Hauttupferproben in alkalischem Peptonwasser, ausgestrichen auf TCBS-Agar und RYAN-Agar

Nr.

Oxidase

Kligler

O 129

ONPG

Gramfärbung

Aussehen auf Blutagar

API 20E

1. Anreicherung, TCBS-Agar

   

1

+

r/g ,H2S

R

(+)

gram- Stäb. z.T Ketten

leicht vergrün. Hämolyse

 

2

+

r/g

R

+

gram- Stäb., kurz, dick

leicht Hämolyse

 

3

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

4

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

5

+

Orange

S

(+)

  

Ps. spp. fluoreszens

6

+

Orange

S

-

  

Ps. spp oder putida

7

-

orange

 

-

 

sehr klein, hell

 

8

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

9

-

orange

 

-

gram,- kokkoide Stäb.

sehr klein

Aeromonas salmonicida

10

-

r/g

 

-

gramlabile kokkoide Stäb.

sehr klein

 

11

-

r/g

 

-

 

leicht Hämolyse

 

12

-

r/g

 

-

 

leichte Hämolyse

 

13

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

14

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

15

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

16

+

R/g

R

+

gram- Stäb. kurz dick

leichte Hämolyse

Pasteurella spp.

17

+

Orange

S

+

gram-, zarte krumme. Stäb.

Hämolyse

Pseudomonas spp

2. Anreicherung, TCBS-Agar

   

18

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

19

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

20

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

21

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

22

(+)

r/g

R

-

gram- kurze Stäb.

sehr klein

 

23

-

r/g

 

+

gramlabile Stäb., lang

groß, weich, feucht, Hämolyse

nicht identifizierbar

24

-

r/g

 

+

 

"

 

25

-

r/g

 

(+)

 

"

 

26

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

27

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

28

-

r/g

 

-

 

sehr klein

 

29

-

r/g

 

-

 

klein

 

30

-

r/g

 

-

 

groß

 

1. Anreicherung, RYAN-Agar

   

31

+

R/g

r

(+)

gram- kurze Stäb.

Vergrünende Hämolyse

Vibrio hollisae

32

+

R/g

r

+

gram- kurze Stäb.

Starke Hämolyse

Pasteurella multocida

33

+

R/G

r

-

gram- kurze Stäb

Vergrünende Hämolyse

 
        

34

+

R/g

r

+

 

Hämolyse

 

Nr.

Oxidase

Kligler

O 129

ONPG

Gramfärb-ung

Aussehen auf Blutagar

API 20E

        

35

+

R/g

r

+

 

Hämolyse, schwach grün

 
        

36

+

R/g

r

+

 

Hämolyse

 

37

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

38

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

39

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

40

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

41

+

R/g

r

+

 

Hämolyse

 

42

+

R/g

r

+

 

Hämolyse

Pasteurella multocida

43

+

R/g

r

+

 

Hämolyse

 

44

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

45

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

46

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

Vibrio hollisae

47

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

48

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

49

+

R/g

r

+

 

Vergrünende Hämolyse

 

50

+

R/g

r

+

 

Hämolyse

 

2. Anreicherung, RYAN-Agar

   

51

-

r/g H2S

 

+

gram- kurze Stäb.

Vergrünende Hämoyse

Citrobacter freudii

52

-

r/g H2S

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

 

53

-

r/g

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

 

54

-

r/g H2S

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

Enterobacter amnigenus 2

55

-

g/g

 

+

gram- Stäb.

Vergrünende Hämoyse

Enterobacter amnigenus 2

56

-

g/g

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

 

57

-

g/g

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

 

58

-

g/g H2S

 

+

gram- Stäb.

Vergrünende Hämoyse

Citrobacter freudii

59

+

r/g

r

+

gram- kurze Stäb., zart

Vergrünende Hämoyse

 

60

+

r/g

r

+

 

Vergrünende Hämoyse

 

61

-

g/g

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

Enterobacter amnigenus 2

62

-

g/g

 

+

 

Vergrünende Hämoyse

 

Tabelle A E-23: Zander, Differenzierung von Isolaten aus Darm- und Bauchlappenproben; Lagerungs-Tag 1: Fische 1 bis 5; Lagerungs-Tag 8: Fische 26 bis 30; Untersuchung auf Clostridien, Kat. = Katalasereaktion

Tag 1

Trübung

Schwärz-ung

Gasbild-ung

Wachstum

auf Blut

aerob

Wachstum

auf Blut

anaerob

Kat.

aerob

Kat.

anaerob

Kat.

2.Ausstrich

aerob

Kat.

2.Ausstrich

anaerob

D1a

D1b

(+)

+

-

-

-

-

-

-

    

D2a

D2b

-

-

-

-

-

-

      

D3a

D3b

-

(+)

-

-

-

-

-

-

    

D4a

D4b

+

+

-

-

-

-

+

+

+

+

-

-

-

-

-

-

D5a

D5b

+

+

-

-

-

(+)

+

+

+

+

-

+

-

+

-

-

B1a

B1b

+

+

-

+

(+)

+

+

+

+

+

-

+

-

-

-

-

-

-

B2a

B2b

(+)

-

-

-

((+))

-

+

+

+

-

+

+

B3a

B3b

+

+

-

-

-

((+))

+

+

+

+

+

+

-

+

-

-

B4a

B4b

-

+

-

-

-

-

+

+

+

+

  

B5a

B5b

(+)

+

-

-

-

((+))

-

+

-

+

+

+

  

Cl. perfr.

+

+

+

 

+

 

-

  

Tag 8

Trübung

Schwärz-ung

Gasbild-ung

Wachstum

auf Blut

aerob

Wachstum

auf Blut

anaerob

Kat. aerob

Kat. anaerob

Kat.

2.Ausstrich

aerob

Kat.

2.Ausstrich

anaerob

D26a

D26b

+

(+)

-

-

(+)

(+)

+

+

-

-

-

+

   

D27a

D27b

+

+

-

+

(+)

(+)

+

+

+

+

+

-

-

+

-

+

-

D28a

D28b

+

+

+

-

+

+

+

+

+

+

+

+

-

-

+

+

+

+

D29a

D29b

+

+

+

-

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

  

D30a

D30b

(+)

+

-

-

((+))

-

-

-

-

-

    

B26a

B26b

+

+

-

-

-

((+))

-

-

-

(+)

 

-

  

B27a

B27b

+

+

-

-

((+))

(+)

+

+

-

-

-

+

-

-

+

+

B28a

B28b

+

+

-

+

+

-

+

+

-

+

+

+

  

B29a

B29b

+

+

-

-

-

-

+

+

-

+

+

-

+

  

B30a

B30b

+

+

-

-

(+)

(+)

+

+

+

+

-

+

+

  


[Seite 223↓]

Nährmedienzusammensetzung:

0,1% Peptonkochsalzlösung

Pepton

1,0 g

NaCl

8,5 g

Aqua dest.

1000 ml

0,1% Peptonkochsalzlösung +Agar in Verdünnungsröhrchen für Tropfplattenverfahren

Pepton

1,0 g

NaCl

8,5 g

Agar

0,75 g

Aqua dest.

1000 ml

1% gepuffertes Peptonwasser für Voranreicherung von Salmonellen

Pepton

10,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

di-Natriumhydrogenphospht-Dodekahydrat (Na2HPO4-12H20)

9,0 g

Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)

1,5 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,0

 

PC-Agar: Plate-Count-Nährboden , (Oxoid CM 325)

Caseinpepton-Hefeextrakt-Glucose-Agar

Caseinpepton

5,0 g

Hefeextrakt

2,5 g

Glucose

1,0 g

Agar

9,0 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,0+/- 0,2

 

ECD-Agar: Escherischia-Coli-Direkt-Agar

Pepton aus Casein, tryptisch verdaut

20,0 g

Lactose

5,0 g

Tryptophan

1,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Gallensalze

1,5 g

Di-Kaliumhydrogenphosphat K2HPO4

4,0 g

Kaliumdihydrogenphosphat KH2PO4

1,5 g

4-Methylumbelliferyl-ß-D-Glucuronid

0,07g

Agar

12 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,0+/- 0,1

 


[Seite 224↓]

VRBG-Agar: Kristallviolett-Neutralrot-Galle-Glucose-Agar nach Mossel (Merck Art.Nr.10275)

Pepton aus Fleisch

7,0 g

Hefeextrakt

3,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Glucose

10,0 g

Gallesalzmischung

1,5 g

Neutralrot

0,03 g

Kristallviolett

0,002 g

Agar

12,0 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,4+/-0,1

 

SCA-Agar: Sulfit-Cycloserin-Azid-Agar (Oxoid CM587 Tryptose-Sulfit-Cycloserin-Selektivnährboden)

Tryptose

15,0 g

Pepton aus Sojamehl

5,0 g

Hefeextrakt

5,0 g

Fleischextrakt

5,0 g

Glucose

2,0 g

Ammoniumeisen(III)-citrat

0,5 g

Natriummetabisulfit (Na2S2O5)

0,5 g

Agar

12 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,4+/-0,2

 

Cycloserin-Azid-Lösung (1ml pro 100ml Agar)

D-Cycloserin

1,5 g

Natriumazid

0,25 g

Aqua dest.

50 ml

GSP-Agar: Pseudomonaden-Aeromonaden-Selektivagar nach Kielwein,

(Merck Art-Nr.1.10230.0500)

Natrium-L(+)-glutamat

10,0 g

Stärke, löslich

20,1 g

Kaliumdihydrogenphosphat

2,0 g

Magnesiumsulfat

0,5 g

Phenolrot

0,36 g

Agar

12,0 g

Aqua dest

1000 ml

pH 7,2+/-0,2

 

zusätzlich: Penicillin-G-Natrium 100.000I.E. ( Merck 1.06993.0010)


[Seite 225↓]

Ryan-Agar: Aeromonas-Selektivnährboden nach Ryan (Oxoid CM 833)

Proteose-Pepton

5,0 g

Hefeextrakt

3,0 g

L-Lysin

3,5 g

L-Arginin

2,0 g

Inosit

2,5 g

Lactose

1,5 g

Sorbit

3,0 g

Xylose

3,74 g

Gallensalze Nr.3

3,0 g

Natriumthiosulfat

10,67 g

Natriumchlorid

5,0 g

Eisen(III)-ammoniumcitrat

0,8 g

Bromthymolblau

0,04 g

Thymolblau

0,14 g

Agar

12,5 g

Ampicillin-Selektiv-Supplement

2,5 mg

Aqua dest.

500 ml

pH 8,0 +/- 0,1

 

FRASER-Listeria-Selektiv-Anreicherungsbouillon-Basis (Merck Art.Nr.1.10398.0500)

erstes selektives Areicherungsmedium 1/2 -Fraser-Bouillon

Protease Pepton

5,0 g

Pepton aus Casein

5,0 g

Hefeextrakt

5,0 g

Fleischextrakt

5,0 g

Natriumchlorid

20,0 g

di-Natriumhydrogenphosphat

12,0 g

Kaliumdihydrogenphosphat

1,35 g

Äskulin

1,0 g

Lithiumchlorid

3,0 g

Aqua dest

1000 ml

pH 7,2+/-0,2

 

ein Volumenteil Lithiumchlorid und jeweils ein halbes Volumenteil an Acriflavin und Nalidixinsäure

FRASER-Listeria-Selektiv-Anreicherungsbouillon-Basis

zweites selektives Anreicherungsmedium mit vollständigen Konzentrationen an selektiven Agentien; Zusammensetzung: siehe oben

Zusatz von Fraser-Listeria-Supplement (Merck Art.Nr.1.10399.0001)

Ammoniumeisen(III)-citrat

5 g

Selektivsupplement:

 

Acriflavin

0,125 g

Nalidixinsäure

0,10 g


[Seite 226↓]

OXFORD-Listeria-Selektivagar (Basis) (Merck Art.Nr.1.07004.0500)

Peptone

23,0 g

Stärke

1,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Agar

13,0 g

Äskulin

1 g

Ammoniumeisen(III)-citrat

0,5 g

Lithiumchlorid

15 g

Aqua.dest

1000 ml

pH 7,0 +/- 0,2

 

OXFORD-Listeria-Selektivsupplement (Merck Art.Nr. 1.07006.0001)

Cycloheximid

400 mg

Colistinsulfat

20 mg

Acriflavin-Hydrochlorid

5,0 mg

Cefotetan

2,0 mg

Fosfomycin

10 mg

Ethanol

5 ml

Aqua dest.

5 ml

PALCAM-Listeria-Selektivagar (Basis) nach Van Netten (Merck Art.Nr. 1.11755.0500)

Peptone

23,0 g

Stärke

1,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Hefeextrakt

3,0 g

Agar

13 g

D-Glucose

0,5 g

D-Mannit

10,0 g

Äskulin

0,8 g

Ammoniumeisen(III)-citrat

0,5 g

Phenolrot

0,08 g

Lithiumchlorid

15,0 g

Aqua dest

960 ml

pH 7,2 +/- 0,2

 

PALCAM-Listeria-Selektivsupplement (Merck Art.Nr. 1.12122.0001)

Polymyxin-B-sulfat-Lösung

10 ml

Natriumceftazidim-Pentahydtrat-Lösung

20 ml

Acriflavin-Hydrochlorid-Lösung

10 ml


[Seite 227↓]

TSYEA Trypton-Soja-Hefe-Extrakt-Agar

Trypton

17,0 g

Sojapepton

3,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Dikaliumhydrogenphospht

2,5 g

Glukose

2,5 g

Hefeextrakt

6,0 g

Agar

12,0 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,3+/- 0,2

 

TSYEB Trypton-Soja-Hefe-Extrakt-Bouillon

Trypton

17,0 g

Sojapepton

3,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Dikaliumhydrogenphospht

2,5 g

Glukose

2,5 g

Hefeextrakt

6 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,3+/- 0,2

 

Bluragar-Basis Nr.2+ defibriniertes Schafblut (OXOID CM 271)

Fleischpepton

15 g

Leberabbauprodukt

2,5 g

Hefeextrakt

5 g

Natriumchlorid

5 g

Agar

12 g

Aqua dest.

1000 ml

defibriniertes Schafblut: 5ml bis 10ml in 100ml Grundmedium

Kohlenhydrat-Bouillon

(L-Rhamnose oder D-Xylose)

Proteose-pepton

10 g

Fleischextrakt

1 g

Natriumchlorid

5 g

Bromkresolpurpur

0,02 g

Kohlenhydtrat

5 g

Aqua dest.

1000 ml

Beweglichkeitsmedium für Listeriennachweis

Caseinpepton

20,0 g

Fleischpepton

6,1 g

Agar

3,5 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,3 +/0,2

 


[Seite 228↓]

Magnesiumchlorid-Malachitgrün-Medium nach Rappaport-Vassiliades

Lösung A

Trypton oder Sojapepton

4,5 g

Natriumchlorid

8,0 g

Kaliumdihydrogenphosphat (KH2PO4)

1,6 g

Aqua dest.

1000 ml

Lösung B

Magnesiumchlorid-Hexahydrat (MgCl2.6HO)

400 g

Aqua dest.

1000 ml

Lösung C

Malachitgrün-Oxalat

0,4 g

Aqua dest.

100 ml

Vollständiges Medium

Lösung A

1000 ml

Lösung B

100 ml

Lösung C

10 ml

pH 5,2

 

Brillantgrün-Phenolrot-Lactose-Saccharose-Agar (BPLS) nach Edel und Kampelmacher (Merck Art.Nr.1.07237.0500)

Pepton aus Fleisch

5,0 g

Pepton aus Casein

5,0 g

Fleischextrakt

5,0 g

Natriumchlorid

3,0 g

di-Natriumhydrogenphpsphat (Na2HPO4)

2,0 g

Lactose

10,0 g

Saccharose

10,0 g

Phenolrot

0,08 g

Brillantgrün

0,0125g

Agar

12,0 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 6,9+/-0,2

 


[Seite 229↓]

XLD-Agar Xylose-Lysin-Desoxycholat-Agar, (Merck Art.Nr. 1.05287.0500)

Hefeextraxt

3,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

D(+)-Xylose

3,5 g

Lactose

7,5 g

Saccharose

7,5 g

L(+)-Lysin

5,0 g

Natriumdesoxycholat

2,5 g

Natriumthiosulfat

6,8 g

Ammoniumeisen(III)-citrat

0,8 g

Phenolrot

0,08 g

Agar

13,5 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,4+/- 0,2

 

O/F-Agar-Basis (OXOID Art.-Nr.CM 883)

Caseinpepton

2,0 g

Natriumchlorid

5,0 g

Dikaliumhydrogenphosphat

0,3 g

Bromthymolblau

0,08 g

Agar

2,0 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 6,8 +/- 0,2

 

+ sterilfiltrierte Lösung von Glucose, Lactose oder Saccharose

9,4 g in Aqua dest. suspendieren und bis zum vollständigen Lösen erhitzen. Zu je 100 ml abfüllen und 15 min bei 121°C autoklavieren. Abkühlen lassen und jeweils 10 ml einer 10%-igen, sterilfiltrierten Lösung von Glucose, Lactose oder Saccharose zufügen. Zu 5 ml in Röhrchen abfüllen.

AHM (Aeromonas hydrophila-Medium)

Proteose-Pepton

5 g

Hefeextrakt

3 g

Trypton

10 g

L-Ornithin.HCl

5 g

Mannit

1 g

Inosit

10 g

Natriumthiophosphat

0,4 g

Eisen(III)-ammoniumcitrat

0,5 g

Bromkresolpurpur

0,02 g

Agar

3 g

Aqua dest.

1000 ml

ph 6,7 +/- 0,2

 

Zu 5 ml in Röhrchen abfüllen, autoklavieren und als Hochschicht erkalten lassen.


[Seite 230↓]

Äsculin-Bouillon

Fleischpepton

10 g

Äsculin

1 g

Eisen-(II)-citrat (grün)

0,3 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 7,4 +/- 0,1

 

Zu 4 ml in Röhrchen abfüllen, autoklavieren.

Für

-Gas aus Glucose

-Salicinfermentation

-Arabinosehydrolyse:

Hottinger-Bouillon (Grundsubstrat)

NACl

2,5 g

K2HPO4

1,24 g

Proteose-Pepton

10 g

Aqua dest.

1000 ml

Indikator: 0,1%-ige Bromthymolblaulg.

40 ml

ph 7,5 +/- 0,1

 

+ 1% der entsprechenden Substanz (Glucose, Salicin, Arabinose )

Zu 5 ml in Röhrchen abfüllen, autoklavieren; in die Glucose enthaltenden Röhrchen zum Nachweis der Gasbildung Durham-Gärröhrchen geben.

Voges-Proskauer-Bouillon, MR-VP-Bouillon Basis (Merck Art.Nr. 5712)

Pepton aus Fleisch

7,0 g

Glucose

5,0 g

Dikaliumhydrogenphosphat

5,0 g

Aqua dest.

1000 ml

pH 6,9 +/- 0,1

 

Auflösen, zu 5 ml in Reagenzröhrchen abfüllen, autoklavieren.

Lysindecarboxylase(LDC)-Bouillon

Bacto-Hefeextrakt

0,5 g

K2HPO4

0,5 g

(NH4)2SO4

1,0 g

Glucose

1,5 g

L-Lysinmonohydrochlorid(Merck Art.Nr.5700)

20 g

1%-ige Bromkresolpurpur.Lsg.

4 ml

Aqua dest.

1000 ml

pH 6,8 +/- 0,2

 

Zu 2 ml in Röhrchen abfüllen, mit Paraffinöl überschichten und autoklavieren.


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HTML-Version erstellt am:
20.11.2003