| Frauke Stiller : "Die unschuldig verfolgte und später rehabilitierte Ehefrau." Untersuchung zur Frau im 15. Jahrhundert am Beispiel der Crescentia- und Sibillen-Erzählungen |
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Humoldt-Universität zu Berlin
Dissertation
"Die unschuldig verfolgte und später rehabilitierte Ehefrau." Untersuchung zur Frau im 15. Jahrhundert am Beispiel der Crescentia- und Sibillen-Erzählungen
Zur Erlangung des akademischen Grades doctor philosophiae
am Fachbereich Germanistik
Frauke
Stiller
M. A. M. LIS
Dekan: Prof. Dr. Wolfgang Hock
Gutachter:
1. Prof. Dr. Werner Röcke
2. Prof. Dr. Ingrid Kasten
3. Prof. Dr. Renate Hof
eingereicht:02.05.2000
Datum der Promotion:20.07.2001
Zusammenfassung
Die Arbeit mit dem Titel „Die unschuldig verfolgte und später rehabilitierte Ehefrau.“ Untersuchungen zur Konstruktion der Frau im 15. Jahrhundert am Beispiel der Crescentia- und der Sibillen-Erzählungen", untersucht vergleichend die Konstruktion der Frau in Erzählungen, die zum Erzähltypus der "unschuldig verfolgten und später rehabilitierten Ehefrau" gehören. Dies geschieht unter Verwendung methodischer Ansätze der Geschlechterforschung am Beispiel zweier Textreihen dieses Typus: Der Crescentia-Textreihe, der die Crescentia-Erzählungen der Kaiserchronik, der Märenbearbeitung des 13. Jahrhunderts, der Sächsischen Weltchronik, der Leipziger Hs. 1279, des Teichners, der Gesta Romanorum, Der Heiligen Leben, des Großen Seelentrost sowie Rosenplüts zugrunde liegen. Die Sibillen-Textreihe wird aus Schondochs Königin von Frankreich, einer anonymen Prosafassung des Typus sowie Elisabeths von Nassau-Saarbrücken Königin Sibille gebildet. Die Einzeltexte werden unter dem Focus der Konstruktion der Frau vergleichend interpretiert, dabei richtet sich die Fragestellung vor allem auf .Veränderungen der Handlungsspielräume der Frau, sich verschiebende Konzeptionen von Sexualität und Umgang mit Begehren, sowie Unterschiede in der Körperkonzeption der einzelnen Entwürfe. Die Interpretationsergebnisse werden in den historischen Bezugsrahmen eingebettet. Die Veränderungen in der Konstruktion der Frau verweisen auf einen kontinuierlichen und intensiven Diskussionsprozess der Geschlechterkonstruktion vor allem im 15. Jahrhundert und es wird sichtbar, dass die Reformation als angenommener Kulminationspunkt der Veränderung der Geschlechterverhältnisse in der Frühen Neuzeit relativiert werden muß.
Eigene Schlagworte:
Geschlechterforschung,
Elisabeth <Nassau-Saarbrücken, Gräfin, 1393-1456>, Sibille,
Crescentia, Kaiserchronik,
Spätmittelalter/15. Jahrhundert
Abstract
The dissertation titled „The falsely persecuted and later rehabilitated wife. A study on the construction of women in the 15th century based on the Crescentia and the Sibille narratives, examines comparatively the construction of women in narratives of the “the falsely persecuted and later rehabilitated wife” genre. Gender studies approaches are applied in the analysis of two textseries: the Crescentia series which includes on the Crescentia narratives of the Kaiserchronik, Märe of the 13th century, the Sächsischen Weltchronik, the Leipziger Hs. 1279, the Teichner, the Gesta Romanorum, Der Heiligen Leben, the Großen Seelentrost and Rosenplüts, and the Sibille text series made up of Schondoch’s Königin von Frankreich, an anonymous prose version of the genre and Elisabeths von Nassau-Saarbrücken Königin Sibille. The texts are interpreted concentrating on the construction of women, with the main focus being the changes in the scope of action available to women, the changing perception of sexuality and understanding desire as well as the differences in the body concepts in the respective narratives. The results of the interpretation are bedded in the historical context. The changes in the construction of women indicate a continuing and intensive process of discussion of gender construction, above all in the 15th century. It also becomes clear the assumed position of the Reformation as highpoint in the changes in gender relations needs to be reevaluated.
Keywords:
Gender studies,
Elisabeth <Nassau-Saarbrücken, 1393-1456>, Sibille,
Crescentia, Kaiserchronik,
Later Middle Ages/15. century
Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung
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1.1 Frauenforschung in der Altgermanistik
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1.2
Erkenntnisse der Genderforschung
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1.2.1 Aspekte der Gendertheorie
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1.2.2 Gewinn für die historische Literaturwissenschaft
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1.3
Fragestellung
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1.4
Textgrundlage
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1.5
Methode und Aufbau der Arbeit
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2
Die Crescentia-Erzählungen
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2.1 Die Textgruppe der Crescentia-Erzählungen
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2.2
Die Crescentia-Erzählung in der Kaiserchronik
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2.2.1 Crescentia der Kaiserchronik: Überlieferung und Forschung
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2.2.2
Untersuchung der Crescentia der Kaiserchronik
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2.2.2.1
Macht, Herrschaft und Ermächtigung
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2.2.2.2 List, Taktik und das Scheitern des Vertrauens
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2.2.2.3
Die zweite Verfolgung: Unerkannt in der Fremde
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2.2.2.4 Göttliche Ermächtigung und christliche Heilung
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2.2.3 Ergebnisse
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2.2.3.1 Die Zuschreibung von Fähigkeiten, Handlungskompetenzen und Macht
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2.2.3.2 Tugend und List ohne Körper: Körperlosigkeit und Körperfeindlichkeit
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2.2.3.3
Männliches Begehren und der destruktive Charakter von Sexualität
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2.3
Die Bearbeitungen der Crescentia-Erzählung nach der Kaiserchronik
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2.3.1 Die Textgruppe
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2.3.2 Die Märenbearbeitung des 13. Jahrhunderts
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2.3.2.1 Märenbearbeitung des 13. Jahrhunderts: Überlieferung und Forschung
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2.3.2.2 Untersuchung der Märenbearbeitung des 13. Jahrhunderts
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2.3.3 Die Crescentia-Lehrdichtung Heinrich des Teichners
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2.3.3.1 Crescentia Heinrich des Teichners: Überlieferung und Forschung
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2.3.3.2
Untersuchung der Crescentia Heinrich des Teichners
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2.3.3.2.1 Fehlende Ermächtigung und die Attribute der Protagonistin
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2.3.3.2.2 List und Handlungsfähigkeit
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2.3.3.2.3 Die Wiederholung und die Errettung
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2.3.3.2.4 Heilung, Rückkehr und Strafe
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2.3.4 Die Crescentia-Erzählung der Sächsischen Weltchronik und der Leipziger Handschrift Hs 1279
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2.3.4.1 Crescentia der Sächsischen Weltchronik und der Leipziger Handschrift Hs 1279: Überlieferung und Forschung
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2.3.4.2 Untersuchung der Crescentia-Erzählung der Redaktion C der Sächsischen Weltchronik
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2.3.4.3 Untersuchung der Crescentia-Erzählung der Leipziger Handschrift 1279
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2.3.5 Ergebnisse der Untersuchung der Crescentia-Bearbeitungen nach der Kaiserchronik
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2.4
Die Crescentia-Erzählung in Der Heiligen Leben, Redaktion
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2.4.1 Crescentia in Der Heiligen Leben, Redaktion: Überlieferung und Forschung
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2.4.2 2.Untersuchung der Crescentia in Der Heiligen Leben, Redaktion
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2.4.2.1 Situierung der Figur
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2.4.2.2 Frömmigkeit, Prüfung und Bewährung
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2.4.2.3 Teuflische Männer und eingeflüstertes Begehren
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2.4.3 Ergebnisse: Gott, Teufel, Seele und Keuschheit der Frau
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2.5
Die Crescentia-Erzählung der deutschen Gesta Romanorum
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2.5.1 Crescentia der deutschen Gesta Romanorum: Überlieferung und Forschung
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2.5.2 Untersuchung der Crescentia-Erzählung der Gesta Romanorum
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2.5.2.1 Situierung der weiblichen Figur
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2.5.2.2 Sexuelle Nachstellungen und die Täter
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2.5.2.3 Fortuna und Gelöbnis sowie Versuchung und Keuschheit
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2.5.2.4 Weltliche Heilkunst und göttlicher Aussatz
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2.5.3 Ergebnisse der Analyse
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2.6
Bearbeitungen der Marienmirakeltradition
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2.6.1 Die Crescentia-Erzählung des Großen Seelentrost
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2.6.1.1 Crescentia-Erzählung des Großen Seelentrost: Überlieferung und Forschung
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2.6.1.2 Untersuchung der Crescentia-Erzählung des Großen Seelentrost
-
2.6.1.2.1 Situierung der Figur und erste Verleumdung
-
2.6.1.2.2
Das Begehren der männlichen Figuren
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2.6.1.2.3
Bewährung der Keuschheit durch Bereitschaft zum Tod
-
2.6.1.2.4 Rehabilitierung
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2.6.1.3 Ergebnisse
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2.6.2 Die Crescentia-Erzählung von Hans Rosenplüt
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2.6.2.1 Crescentia-Erzählung von Hans Rosenplüt: Überlieferung und Forschung
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2.6.2.2 Untersuchung der Crescentia-Erzählung von Hans Rosenplüt.
-
2.6.2.2.1
Einführung der Figuren mit geschlechtsspezifischen Tugenden
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2.6.2.2.2 Bewährung der Figur
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2.6.2.2.3 Männliches Begehren: Eine Tendenz zur Verführung
-
2.6.2.2.4 Rückkehr, Heilung und Rache
-
2.6.2.3 Ergebnisse
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2.7
Die Konstruktion der Frau in der Crescentia-Überlieferung des 15. Jahrhunderts
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2.7.1 Diskursive Zuschreibungen zur Kategorie Frau
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2.7.2
Körper und Sexualität
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2.7.3 Männliches Begehren
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2.7.4 Handlungsspielräume
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2.8
Veränderung und Kontinuität im Feld der Crescentia-Überlieferung
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2.8.1 Veränderungen der diskursiven Zuschreibungen an die Frau
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2.8.2 Veränderungen der Konzeption von Sexualität
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2.8.3 Die Positivierung männlichen Begehren in der Verantwortung der Frau
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2.8.4 Veränderungen der Handlungsspielräume
-
3
Die Sibillen-Erzählungen
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3.1 Die Textgruppe der Sibillen-Erzählungen
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3.2
Schondochs Königin von Frankreich
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3.2.1 Königin von Frankreich: Überlieferung und Forschung
-
3.2.2 Untersuchung der Königin von Frankreich
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3.2.2.1 Die Darstellung der Königin
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3.2.2.2 Nachstellung und Verleumdung und die Reaktionen der Frau
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3.2.2.3 Eheherrliche Gewalt und die Handlungsversuche der Frau
-
3.2.2.4 Bewährung in der Isolation: Die gemeinsame Sorge um das Haus
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3.2.2.5 Rücknahme der Königin
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3.2.3 Ergebnisse
-
3.3
Die Prosafassung der Sibillen-Erzählung: „Das ist eyne cronica...“
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3.3.1 Prosafassung: Überlieferung und Forschung
-
3.3.2 Untersuchung der Prosafassung
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3.3.2.1
Darstellung der Königin
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3.3.2.2 Nachstellungen und Abwehr unrechtmäßigen Begehrens
-
3.3.2.3 Eheherrliche Gewalt und die Reaktion der Königin
-
3.3.2.4 Bewältigung der Isolation: Hierarchischer Dienst
-
3.3.2.5 Rückkehr
-
3.3.3 Ergebnisse
-
3.4
Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: Die Königin Sibille
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3.4.1 Königin Sibille: Überlieferung und Forschung
-
3.4.2 Untersuchung der Königin Sibille
-
3.4.2.1 Darstellung der Frau
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3.4.2.2 Unhöfisches Begehren und die Abwehrmöglichkeiten der Frau
-
3.4.2.3 Eheherrliche Gewalt und die Verteidigung der Frau
-
3.4.2.4 Die Bewältigung der Isolation
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3.4.2.4.1 Die Macht weiblicher adliger Schönheit
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3.4.2.4.2 Die genealogische Macht der weiblichen Adligen
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3.4.2.4.3 Der soziale Diskurs
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3.4.2.4.4 Eine eigenes Heer: Die Gefolgschaft Sibilles im Kampf gegen den König
-
3.4.2.5 Die erzwungene Rehabilitierung
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3.4.3
Ergebnisse
-
3.5
Erkenntnisse des Textvergleichs
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3.5.1 Tugend und Schönheit: Diskursive Zuschreibungen an die Frau
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3.5.2 Exkurs: Tugendsysteme und Verhaltensnormen für die Frau
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3.5.3 Funktionen männlichen Begehrens und die Konzeption von Sexualität
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3.5.4 Weiblicher Umgang mit männlichem Begehren
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3.5.5 Die Handlungsspielräume
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3.5.6 Veränderungen innerhalb der Textreihe
-
3.6
Die Konstruktion der Frau in der Sibillen-Textgruppe im Vergleich
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3.6.1 Geschlechterdifferenz im Fokus sozialer Hierarchie
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3.6.2 Geschlechterdifferenz als Binnendifferenz: Königin von Frankreich und Prosafassung
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3.6.3 Geschlechterdifferenz als Resultat ständischer Einschreibungen
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3.6.4 Tugendkonzept und adlige Selbstvergewisserung
-
4
Kontextualisierung der Forschungsergebnisse
-
4.1 Methodische Probleme der Kontextualisierung und Historisierung
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4.1.1 Probleme der Historisierung: Konstanz und Wandel im Geschlechterverhältnis
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4.1.2 Probleme der Kontextualisierung: Geschlechterverhältnisse beurteilen und bewerten
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4.2
Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
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4.2.1 Zuschreibungen an die Frau
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4.2.2 Sexualität, männliches Begehren und weibliche Abwehr
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4.2.3 Handlungsspielräume und Körperbilder
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4.3
Verortung in historischen Diskurskontexten
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4.3.1 Tugendhaftigkeit und das Postulat sittlicher Keuschheit
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4.3.2 Sexualität und Begehren
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4.3.3 Verlust der Handlungsspielräume
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5
Ausblick
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Literaturverzeichnis
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| DiML DTD Version 3.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 04.08.2004 |