|
| [Seite 39↓] |
Insgesamt wurden 111 Probanden untersucht, davon 73 Diabetiker (33 Frauen, 40 Männer) und 38 Patienten als Vergleichsgruppe (22 Frauen, 16 Männer). Das Durchschnittsalter der Diabetiker beträgt 63,8 Jahre (der älteste Patient 81,7, der jüngste Patient 37,4 Jahre), in der Vergleichsgruppe liegt das durchschnittliche Alter bei 43,4 Jahren (der Älteste 77,6, der Jüngste 19,2 Jahre). Die durchschnittliche Größe bei Patienten mit Diabetes mellitus war 170,8 cm (von 193 cm - 150 cm), die Patienten aus der Vergleichsgruppe waren im Durchschnitt 171 cm groß (von 187 cm - 145 cm). Mit einem Mittelwert von 84,2 kg (Maximum 123 kg, Minimum 54 kg) waren die Diabetiker schwerer, als die Vergleichspatienten, deren durchschnittliches Gewicht bei 67,9 kg (Maximum 105 kg, Minimum 44 kg) lag.
Die Typen des Diabetes mellitus verteilen sich auf die Patienten wie folgt (s. Tab. 1):
Tab. 1:Verteilung der Patienten vom Typ des Diabetes mellitus
|
Insgesamt |
Frauen |
Männer |
||||
|
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
|
|
D. m. I IDDM |
2 |
2,7% |
1 |
3,0% |
1 |
2,5% |
|
D. m. II a NIDDM |
11 |
15,1% |
6 |
18,2% |
5 |
12,5% |
|
D. m. II a IDDM |
15 |
20,5% |
8 |
24,2% |
7 |
17,5% |
|
D. m. II b NIDDM |
7 |
9,6% |
3 |
9,1% |
4 |
10,0% |
|
D. m. II b IDDM |
38 |
52,1% |
15 |
45,5% |
23 |
57,5% |
Der Mittelwert der Dauer des Diabetes mellitus lag im Bereich von 16,9 Jahren (Maximum 37 Jahre, Minimum 1 Jahr). Die ersten Symptome der DNP traten im Durchschnitt nach 5 Jahren (Maximum seit 20 Jahren) auf, 5 Patienten (6,8%) waren bezüglich der NP ohne Beschwerden. Zum Untersuchungszeitpunkt waren 46 Patienten (63%) wegen der NP in Behandlung, 27 Patienten (37%) erhielten diesbezüglich keine Therapie. Therapeutisch wurden 21 Patienten (28,8%) mit Insulin und Tabletten, 34 Patienten (46,6%) nur mit Insulin, 16 Patienten (21%) nur mit Tabletten und 2 Patienten (2,7%) nur diätetisch geführt.
Laut Anamnese waren folgende Beschwerden, von den Probanden, die neuropathische Sensationen angegeben haben, zu registrieren:
|
|
Anamnestisch war ein Malum perforans bei 8 Diabetikern links (11%) und 7 Patienten rechts (9,6%) zu eruieren, 4 Patienten (5,5%) hatten Ulcera an beiden Seiten und 3 Patienten (4,2%) wurden bereits im Vorfußbereich amputiert, 1 Patient (1,4%) doppelseitig. Die Amputationen erfolgten in folgenden Bereichen: Ossa metatarsalia V bilateral, IV rechts, Grundphalangen II rechts und partiell links sowie I und IV der rechten Seite.
Von allen 73 Patienten mit DNP konnten 43 Patienten (58%) eine Gehstrecke über 1000 m bewältigen, 14 Probanden (19,2%) gaben eine Gehstrecke von 500 m bis 1000 m und 16 (21%) von 100 m bis 500 m an. Über Schwierigkeiten beim Treppensteigen klagten 29 Patienten (39,7%).
Alle Diabetiker wurden bezüglich ihres Schuhwerkes beziehungsweise Einlagen untersucht. Dabei war festzustellen, dass 18 Patienten (24,7%) mit angefertigten Maßschuhen versorgt wurden. Schuheinlagen hatten 33 Patienten (45,2%), davon 5 Patienten (6,8%) Kork-Leder-Einlagen und 28 Patienten (38,4%) Einlagen mit Weichbettung. Eine Längsgewölbestützung des Fußes hatten 8 Patienten (11%) und 25 Patienten (34,2%) zusätzlich eine Stützung der Quergewölbe z.B. durch Retrocapital- beziehungsweise Metatarsalpelotte. 29 Diabetiker (39,7%) waren mit dem verordneten Schuhwerk nicht zufrieden. Von 4 Patienten (5,5%) wurden die rezeptierten Schuh-einrichtungen nicht getragen.
Eine Gehhilfe benutzten regelmäßig 13 Patienten (17,8%), davon 8 (11%) einen Gehstock, 1 Patient (1,4%) eine Unterarm-Gehstütze und 4 Patienten (5,5%) zwei Unterarm-Gehstützen.
|
| [Seite 41↓] |
Während der Untersuchung zeigten 58 Diabetiker (79,5%) ein fließendes Gangbild, 7 Patienten (9,6%) waren kleinschrittig und 8 Patienten (11%) wiesen ein instabiles Gangbild auf. Bei 7 Patienten (9,6%) war ein linksseitiges, bei 6 Patienten (8,2%) ein rechtsseitiges Hinken festzustellen. 1 Proband (1,4%) zeigte ein mäßiges Hinken auf der rechten Seite und 1 Patient (1,4%) wies ein beidseits hinkendes Gangbild auf, das Trendelenburgsche Zeichen war bei 3 Patienten (4,1%) rechts und bei 2 Patienten (2,7%) links positiv.
Bei 14 Patienten (19,2%), davon 4 Frauen (12,1%), 10 Männer (25%) war die Fußform unauffällig, 25 Patienten (34%), davon 11 Frauen (33,3%) und 14 Männer (35%) wiesen einen Senkspreizfuß und 34 Patienten (46%), davon 18 Frauen (54,5%), 16 Männer (40%) (inklusive diejenigen, die amputiert sind) einen zusätzliche Plattfuß auf. Zusätzlich waren bei den Diabetikern folgende Zehdeformitäten zu beobachten: Hallux valgus links 14 Patienten (19,2%), davon 9 Frauen (27,3%), 5 Männer (12,5%), rechts 11 Patienten (15,1%), 7 Frauen (21,2%), 4 Männer (10%), ein Hallux rigidus rechts bestand bei einer Frau (3%) und einem Mann (2,5%). Krallenzehen beidseits hatten zwei Männer (5%), Hammerzehen 22 Patienten (30%) links, davon bei 14 Frauen (42%), 8 Männer (20%) und bei 21 Patienten (28,8%) rechts, 13 Frauen (39,4%), 8 Männer (20%). Insgesamt wiesen 9 Patienten (12,3%), 4 Frauen (12,1%), 5 Männer (12,5%) Zehendeformitäten beidseits auf.
Ein Schwielenbild an der Fußsohle beziehungsweise dorsal an den proximalen und distalen Zeh-gelenken war bei vielen Diabetikern festzustellen. Folgende Schwielenlokalisation wurden beobachtet: an den Zehgelenken dorsal links bei 21 Patienten (28%), 12 Frauen (36,4%), 9 Männer (22,5%), rechts 18 Patienten (24%), 10 Frauen (30,3%), 8 Männer (20%), plantare Schwiele unter dem Grundgelenk I hatten links 48 Patienten (65,8%), davon 22 Frauen (66,7%) und 26 Männer (65%), rechts 47 Patienten (64,4%), davon 21 Frauen (63,6%) und 26 Männer (65%). Eine Schwielenbildung unter den Grundgelenken II bis III links zeigten 59 Patienten (80%), 28 Frauen (84%), 31 Männer (77,5%), rechts 57 Patienten (78,1%), 27 Frauen (81%), 30 Männer (75%). Eine Schwielenbildung unter dem Grundgelenk V beidseits wiesen insgesamt 46 Patienten (63%), 22 Frauen (66,7%), 24 Männer (60%) auf. Schwielenbildungen im Mittelfußbereich lateral (Tarsometatarsalgelenk V) zeigten 15 Patienten (20,5%) links und 16 Patienten (21%) rechts, davon 8 Frauen links (24,2%), 9 rechts (27,3%) und 7 Männer (1,5%) beidseits. Gleichartige Veränderungen plantar medial links (Bereich Os cuneiforme mediale beziehungsweise Os [Seite 42↓]naviculare) waren bei 2 Frauen (6,1%) und einem Mann (2,5%) und rechts bei einer Frau (3%) und 2 Männern (5%), insgesamt bei 3 Patienten (4,1%) zu beobachten. Eine Beschwielung unter der Ferse beidseits symmetrisch besaßen 68 Patienten (93,2%), davon 30 Frauen (90,9%) und 38 Männer (95%).
An den untersuchten DF waren folgende sekundäre Hautveränderungen festzustellen: Schorf unter dem Grundgelenk I beidseits bei einem Mann (2,5%), links ebenfalls bei einem Mann (2,5%), Hautläsionen und Spannungsblasen proximal des OSG an beiden Beinen beobachteten wir bei einem Mann (2,5%), Narben am distalen Unterschenkel ventral bilateral nach abgeschlossener Ulcusheilung bei einer Frau (3%), Narbenbildung nach abgelaufenem Malum perforans und perifokale Nekrose unter dem Grundgelenk I sowie Nekrose unter dem Grundgelenk V rechts wies eine weitere Frau (3%) auf. In zwei Fällen (2,7%) beobachteten wir beidseitige Fußdeformitäten im Sinne DNOAP Typ I und Typ II, ein Patient (1,4%) zeigte Befunde einer DNOAP Typ II rechts.
Die Bewegungsprüfung im OSG und USG ergab folgende Mittelwerte der Neutral-Null-Durchgangsmethode:
|
Dorsalextension |
links 16,64°, |
rechts 14,93° |
|
Plantarflexion |
links 43,90°, |
rechts 43,36° |
|
Supination |
links 29,04°, |
rechts 28,97° |
|
Pronation |
links 15,96°, |
rechts 15,96° |
Bei 18 Patienten (24%) war die Beinachse valgisch und bei 5 Patienten (6,8%) varisch. Die Patienten gaben keine wesentliche Beschwerden in den Kniegelenken an. Die durchschnittliche Beweglichkeit im Kniegelenk betrug:
|
Extension |
links 0,14°, |
rechts 0,27° |
|
Flexion |
links 127,26°, |
rechts 129,32° |
Hinsichtlich der Beinlängendifferenz wurden bei 65 Patienten (89%) gleiche Beinlängen festgestellt, 2 Patienten (2,7%) hatten eine Beinverkürzung links von 1 cm und ein Patient (1,4%) von 0,5 cm, 3 Patienten (4,1%) wiesen eine Beinverkürzung rechts von 0,5 cm und 2 Patienten (2,7%) von 1 cm auf.
|
| [Seite 43↓] |
Die Mittelwerte der Beweglichkeit in den Hüftgelenken bei den Diabetikern betrugen:
|
Extension |
links |
-0,68°, |
rechts |
-0,62° |
|
Flexion |
links |
123,29°, |
rechts |
123,90° |
|
Abduktion |
links |
37,12°, |
rechts |
36,44° |
|
Adduktion |
links |
23,49°, |
rechts |
23,56° |
|
Innenrotation |
links |
26,03°, |
rechts |
24,73° |
|
Außenrotation |
links |
36,77°, |
rechts |
39,86° |
Bei den Patienten mit DNP fanden wir keine groben Veränderungen im Bereich der Hüftgelenke sowie der Wirbelsäule, die die Ganganalyse beeinflussen konnten. Alle Patienten konnten die drei Geschwindigkeiten am Laufband bewältigen.
Der BSR war bei 65 Patienten (89%) symmetrisch mittellebhaft, bei 8 Patienten (11%) untermittellebhaft auslösbar. Der TSR wurde bei 50 Patienten (68,5%) mittellebhaft, bei 20 Patienten (27,4%) untermittellebhaft und bei 3 Patienten (4,1%) symmetrisch nicht auslösbar beurteilt. Der PSR links war bei 39 Patienten (49%), bei 33 Patienten (45,2%) rechts mittellebhaft, bei 9 Patienten (12,3%) links, bei 12 Patienten (16,4%) rechts untermittellebhaft, bei 24 Patienten (32%) symmetrisch nicht auslösbar, bei einem Patient (1,4%) fanden wir symmetrisch betonte PSR. Der ASR war links in 36 Fällen (49,3%) und in 33 Fällen (45,2%) rechts mittellebhaft, in 24 Fällen (32,9%) links, in 25 Fällen (34,2%) rechts unmittellebhaft und bei 13 Patienten (17,8%) links, bei 15 Patienten (20,5%) rechts nicht auslösbar. Hinsichtlich der vegetativen Reaktionen beobachteten wir bei 31 Patienten (42,5%) eine normale Schweißsekretion im Bereich des Oberkörpers und bei 42 Patienten (57,5%) Hyperhidrose des Oberkörpers. 24 Patienten (32,9%) wiesen eine normale Schweißsekretion und 49 Patienten (67,1%) eine Anhidrose der Fußsohle auf.
Bei der Prüfung der Sensibilität kamen wir zu folgenden Ergebnissen: eine Hypalgesie an den Zehen hatten 29 Patienten (39,7%), an der Fußsohle 27 Patienten (37%), am Fußrücken 21 Patienten (28%), am distalen Unterschenkel 16 Patienten (21,9%), am proximalen Unterschenkel 6 Patienten (8,2%). Über eine Dysästhesie an den Zehen klagten 7 Patienten (9,6%), an der Fußsohle 8 Patienten (11%), am Fußrücken 5 Patienten (6,8%), am distalen Unterschenkel 3 Patienten (4,1%), am proximalen Unterschenkel 2 Patienten (9,6%). Hinsichtlich der Thermästhesie zeigten sich die maximale Störung peripher und eine Abnahme der Symptomatik weiter proxi[Seite 44↓]mal. Keine Temperaturunterschiede empfanden 24 Patienten (32,9%) an den Zehen, 23 Patienten (31,%) an der Fußsohle, 16 Patienten (21,9%) am Fußrücken, 8 Patienten (11%) am distalen Unterschenkel und 6 Patienten (8,2%) am proximalen Unterschenkel. Im Oberschenkelbereich waren keine Sensibilitätstörungen festzustellen. Eine Lagesinnstörung im Grundgelenk der Großzehe zeigten 14 Patienten (19,2%).
Bei der Prüfung der Pallästhesie war, sogar bei den Patienten, die anamnestisch keine Beschwerden angaben, zu sehen, dass die Diabetiker deutliche Normabweichungen des Stimmgabeltestes aufwiesen. Dieses Phänomen war maximal an den Füßen, besonders im Zehenbereich nachzuweisen und nahm proximal ab (Tab. 2 und 3).
|
GG I li. |
GG I re. |
Fußrücken li. |
Fußrücken re. |
|||||
|
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
|
|
0/8 |
24 |
32,9% |
24 |
32,9% |
15 |
20,5% |
12 |
16,4% |
|
1/8 |
2 |
2,7% |
2 |
2,7% |
1 |
1,4% |
4 |
5,5% |
|
2/8 |
11 |
15,1% |
9 |
12,3% |
6 |
8,2% |
9 |
12,3% |
|
3/8 |
7 |
9,6% |
12 |
16,4% |
18 |
24,7% |
14 |
19,2% |
|
4/8 |
19 |
26,0% |
12 |
16,4% |
17 |
23,3% |
14 |
19,2% |
|
5/8 |
3 |
4,1% |
5 |
6,8% |
7 |
9,6% |
9 |
12,3% |
|
6/8 |
3 |
4,1% |
5 |
6,8% |
6 |
8,2% |
7 |
9,6% |
|
7/8 |
3 |
4,1% |
3 |
4,1% |
1 |
1,4% |
1 |
1,4% |
|
8/8 |
1 |
1,4% |
1 |
1,4% |
2 |
2,7% |
3 |
4,1% |
|
|
Tab. 3:Ergebnisse der Pallästhesie am Malleolus lateralis und am proximalen
Unterschenkel beim Test mit der Stimmgabel (C 128) von 0/8-8/8-Skala
|
Malleolus lat. li. |
Malleolus lat. re. |
Prox. US li. |
Prox. US re. |
|||||
|
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
Anzahl der Fälle |
% |
|
|
0/8 |
9 |
12,3% |
9 |
12,3% |
1 |
1,4% |
2 |
2,7% |
|
1/8 |
1 |
1,4% |
3 |
4,1% |
6 |
8,2% |
3 |
4,1% |
|
2/8 |
11 |
15,1% |
12 |
16,4% |
8 |
11,0% |
12 |
16,4% |
|
3/8 |
17 |
23,3% |
14 |
19,2% |
20 |
27,4% |
20 |
27,4% |
|
4/8 |
16 |
21,9% |
18 |
24,7% |
21 |
28,8% |
15 |
20,5% |
|
5/8 |
12 |
16,4% |
7 |
9,6% |
12 |
16,4% |
13 |
17,8% |
|
6/8 |
5 |
6,8% |
7 |
9,6% |
3 |
4,1% |
6 |
8,2% |
|
7/8 |
0 |
0% |
1 |
1,4% |
0 |
0% |
0 |
0% |
|
8/8 |
2 |
2,7% |
2 |
2,7% |
2 |
2,7% |
2 |
2,7% |
Bei der Prüfung der Koordination zeigten die Diabetiker, dass sie beim Zeigefinger-Nasen-Versuch nur in 5 Fällen (6,8%) und beim Knie-Hacken-Versuch in 4 Fällen (5,5%) beidseits unsicher waren.
Die Auswertung der Röntgenbilder vom Fuß dorsoplantar und seitlich im Stehen ergab durchschnittliche Parameter der gemessenen Winkel, die Großzehengrundgelenkvalgität links lag bei 15,21° (von 1° - 49°), rechts bei 16,89° (von 5° - 44°), bei einem Normwert von kleiner 20°. Die Längsachsen Os metatarsale I/II lagen bei 9,75° (von 5° - 20°) links und bei 10,05° (von 5° - 19°) rechts (Normwert 7,4° ± 2,6°). Der Mittelwert des Tubergelenkwinkel links war 34,38° (von 20° - 53°), rechts 34,19° (von 19° - 46°), damit lag der Wert im Normbereich von 30° bis 40°. Für die Kalkaneusachse/mediale Fußlängsachse ermittelten wir einen Wert im Normbereich von 139,04° (von 120° - 154°) links, 139,44° (von 119° - 152°) rechts, beim Normwert 144° ± 5°. Die durchschnittliche Tangente Unterkante Kalkaneus/Tangante Unterkante Os metatarsale V zeigte keine Normabweichung und befand sich im Bereich von 152,16° (von 130° - 169°) links und von 152,97° (von 130° - 169°) rechts bei einem Normwert von 150° - 170°. Die durchschnittliche Tangente Unterkante Kalkaneus/Trittfläche lag bei 21,96° (von 11° - 49°) links und [Seite 46↓]bei 21,59° (von 21° - 38°) rechts (Normbereich 20° - 30°). Die Normwerte der Fußgeometrie entstammen Literaturangaben (67).
Insgesamt wurden 146 Füße röntgenologisch untersucht. Eine Verschmälerung des Gelenkspaltes wurde in 30 Fällen (20,5%) im Bereich des Chopart-Gelenkes, 9 mal (6,1%) im Interphalangealgelenk I, 8 mal (5,4%) im Metatarsophalangealgelenk I, 3 mal (2%) im OSG und vereinzelt in anderen Gelenken beobachtet. Eine subchondrale Sklerosierung wurde in 88 Fällen (60,2%) im Metatarsophalangealgelenk I, 6 mal (4,1%) im Interphalangealgelenk I und Chopart-Gelenk und in anderen Gelenken als Einzelfall ermittelt. Eine fortgeschrittene Gelenkdestruktion zeigte sich relativ selten und zwar: 3 mal (2%) im Bereich des Metatarsophalangealgelenkes I, 2 mal (1,3%) im Metatarsophalangealgelenk II und Lisfranc-Gelenk, 1 mal (0,65%) im Chopart- und Subtalarglenk. Subluxation und Luxation zeigten sich häufig im Vorfußbereich: 34 mal (23,2%) in den proximalen Interphalangealgelenken II-V, 20 mal (13,6%) in den Metatarsophalangealgelenken I-V, 10 mal (6,8%) in den distalen Interphalangealgelenken II-IV, sowie eine Subluxation im Interphalangealgelenk I. Knöcherne Veränderungen wie Erosionen und Zysten wurden 75 mal (51,3%) im Bereich des ersten Strahles, vorwiegend im Metatarsophalangealgelenk und dazu gehörenden Phalangen festgestellt; im Bereich der Grundgelenke II-V und entsprechenden Phalangen bestanden Erosionen und Zysten insgesamt 30 mal (20,5%) und 21 mal (14,4%) im Fußwurzelbereich. Osteolysen in Form von „candy stik deformity“ zeigten sich in 2 Fällen (1,3%) im Bereich der Grundphalangen IV und V. Eine Osteosklerose war im Bereich des Tarsum und Metatarsum je 7 mal (4,7%), sowie je 2 mal (1,3%) im Talus und Kalkaneus zu sehen. Bei 93 Füßen (63,6%) registrierten wir Pseudoexostosen an der Basis der Endphalanx I und 10 mal (6,8%) an anderen Knochen des Mittelfußes und der Fußwurzel. Eine Fibroexostose am Kalkaneus wurde bei 109 Füßen (74,6%), selten in anderen Fußregionen beobachtet. Osteophytenbildung wiesen 24 Fälle (16,4%) an der Os metatarsale I, 15 mal an der Grundphalanx I und 5 mal (3,4%) an der Endphalanx I auf; an anderen Abschnitten des Fußskelettes wurde diese Pathologie insgesamt in 9 Fällen (6,1%) beobachtet. 5 mal (3,4%) lag ein Zustand nach Amputation beziehungsweise Exartikulation im Mittelfuß- beziehungsweise Zehenbereich sowie 2 mal (1,3%) ein Zustand nach Operation nach Mayo und Hohmann und einmal ein Zustand nach einer Operation nach Brandes vor. In einem Fall (0,65%) bestand ein Zustand nach einer alten Marschfraktur des Os metatarsale III, sowie ein Zustand nach Morbus Köller II und in einem Fall der Verdacht auf ein Periostitis der distalen Fibula. Ein Osteopenieverdacht wurde in 16 Fällen (10,9%) geäußert, betonte Weichteile bestanden bei 27 Füßen (18,4%) und verkalkte Gefäße zeigten sich im Fußbereich in 62 Fällen (42,4%).
|
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Die Ergebnisse der neurophysiologischen Untersuchung von zwei motorischen Nerven, des Nervus tibialis und des Nervus peroneus sowie einem sensiblen Nerv, des Nervus suralis zeigten folgende Resultate: der Mittelwert vom Summenpotential des Nervus tibialis war herabgesetzt und lag bei 2,932 mvolt (von 0 mvolt - 11,8 mvolt) links, und bei 3,297 mvolt (von 0 mvolt - 16 mvolt) rechts, die durchschnittliche NLG war deutlich verlangsamt und lag bei 33,415 m/sec (von 0 m/sec - 57 m/sec) links und 32,686 m/sec (von 0 m/sec - 59 m/sec) rechts. Das durchschnittliche Summenpotential des Nervus peroneus war im Vergleich zur Norm reduziert und lag im Bereich von 3,184 mvolt (von 0 mvolt - 11,9 mvolt) links, rechts im Bereich von 3,152 mvolt (von 0 - 10 mvolt), der Mittelwert der NLG dieses Nervs lag bei 38,134 m/sec (von 0 m/sec - 59 m/sec) links und bei 40,468 m/sec (von 0 m/sec - 59,2 m/sec) rechts und zeigte damit eine erhebliche Verlangsamung der Übertragung des Nervenpotentials. Das durchschnittliche sensible nervenaktive Potential des Nervus suralis wies eine Absenkung auf und lag bei 3,345 μV (von 0 μV - 22 μV) links und bei 3,040 μV (von 0 μV - 25 μV) rechts, die durchschnittliche NLG des Nervus suralis war deutlich verlangsamt und lag bei 25,304 m/sec (von 0 m/sec - 60,4 m/sec) links und bei 23,511 m/sec (von 0 m/sec - 59,6 m/sec) rechts. Damit wurde eine NP, die sich auf folgende Formen und Klassen wie folgt verteilte (s. Tab. 4), belegt:
Tab. 4: Formen und Klassen der NP laut Ergebnisse der NLG
|
Häufigkeit der Fälle |
% der Fälle |
|
|
Sensible NP |
13 |
17,8% |
|
Motorische NP |
3 |
4,1% |
|
Sensomotorische NP |
57 |
78,1% |
|
Demyelinisierende NP |
2 |
2,7% |
|
Axonale NP |
20 |
27,4% |
|
Axonal-demyelinisierende NP |
51 |
69,9% |
|
Klasse I (subklinische ) NP |
5 |
6,8% |
|
Klasse II (klinische) NP |
68 |
93,2% |
|
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Da beide Patientengruppen nicht normal verteilt waren, sind im Folgenden nicht Mittelwert, sondern Median beziehungsweise Perzentile dargestellt.
In den Tabellen 5 bis 7 sind die Daten des Goniometers präsentiert, die die Beweglichkeit in den Hüft- und Kniegelenken beim Laufen mit der Gehgeschwindigkeit von 1 km/h, 1,5 km/h und 2 km/h zeigen. Zusätzlich ist der p-Wert angegeben.
Tab. 5: Beweglichkeit der Hüft- und Kniegelenke laut Goniometer bei der
Gehgeschwindigkeit von 1 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25% |
50% |
75% |
||
|
Flex. Hüfte li. |
14,5 |
17,735 |
22,941 |
11,81 |
15,081 |
18,311 |
0,001 |
|
Flex. Hüfte re. |
12,456 |
16,833 |
22,132 |
12,929 |
15,649 |
19,688 |
0,395 |
|
Ext. Hüfte li. |
-1,773 |
0,414 |
2,912 |
-2,833 |
-0,412 |
1,007 |
0,12 |
|
Ext. Hüfte re. |
-1,726 |
0,265 |
2,35 |
-3,765 |
-1,638 |
0,147 |
0,002 |
|
Abd. Hüfte li. |
0,0 |
7,613 |
12,434 |
0,0 |
0,415 |
4,103 |
0,014 |
|
Abd. Hüfte re. |
0,0 |
0,0 |
4,026 |
0,0 |
1,258 |
5,984 |
0,226 |
|
Add. Hüfte li. |
-3,284 |
0,0 |
0,0 |
-2,598 |
0,0 |
0,0 |
0,825 |
|
Add. Hüfte re. |
-2,355 |
0,0 |
0,0 |
-2,807 |
0,026 |
0,0 |
0,882 |
|
Flex. Knie li. |
39,732 |
51,301 |
63,457 |
43,421 |
52,523 |
64,913 |
0,664 |
|
Flex. Knie re. |
47,253 |
54,378 |
60,977 |
38,537 |
48,275 |
59,566 |
0,116 |
|
Ext. Knie li. |
2,604 |
6,743 |
10,809 |
0,291 |
3,459 |
9,061 |
0,038 |
|
Ext. Knie re. |
1,014 |
6,326 |
9,639 |
-1,382 |
0,046 |
6,298 |
0,001 |
|
Sagittal Hüfte |
-19,038 |
-3,662 |
9,412 |
-7,197 |
9,131 |
15,522 |
0,009 |
|
Frontal Hüfte |
-98,243 |
-3,488 |
0,0 |
-9,283 |
0,0 |
87,111 |
0,009 |
|
Sagittal Knie |
-3,925 |
3,65 |
10,695 |
-4,371 |
-0,203 |
6,563 |
0,172 |
|
|
Tab. 6:Beweglichkeit der Hüft- und Kniegelenke laut Goniometer bei der
Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Flex. Hüfte li. |
16,147 |
19,765 |
24,964 |
11,943 |
14,553 |
19,361 |
0,0 |
|
Flex. Hüfte re. |
14,384 |
18,223 |
24,863 |
13,029 |
17,11 |
21,183 |
0,114 |
|
Ext. Hüfte li. |
-2,242 |
0,235 |
2,885 |
-4,051 |
-1,122 |
0,195 |
0,02 |
|
Ext. Hüfte re. |
-1,189 |
0,926 |
3,721 |
-3,454 |
-2,478 |
0,178 |
0,0 |
|
Abd. Hüfte li. |
0,066 |
9,0 |
13,9 |
0,0 |
0,0 |
1,426 |
0,0 |
|
Abd. Hüfte re. |
0,0 |
0,0 |
4,841 |
0,0 |
0,0 |
4,097 |
0,707 |
|
Add. Hüfte li. |
-4,129 |
-0,529 |
0,0 |
-0,167 |
0,0 |
0,0 |
0,067 |
|
Add. Hüfte re. |
-4,047 |
-0,066 |
0,0 |
-5,862 |
0,0 |
0,0 |
0,556 |
|
Flex. Knie li. |
42,881 |
58,129 |
68,366 |
44,486 |
53,798 |
69,496 |
0,721 |
|
Flex. Knie re. |
54,023 |
60,05 |
69,298 |
43,963 |
52,629 |
62,511 |
0,012 |
|
Ext. Knie li. |
2,928 |
7,569 |
14,818 |
-0,469 |
5,897 |
12,668 |
0,097 |
|
Ext. Knie re. |
2,968 |
8,782 |
14,275 |
-0,169 |
2,238 |
7,308 |
0,000 |
|
Sagittal Hüfte |
-19,716 |
-5,677 |
8,617 |
-2,351 |
5,251 |
15,797 |
0,001 |
|
Frontal Hüfte |
-98,78 |
-15,49 |
1,335 |
-2,615 |
0,0 |
85,327 |
0,002 |
|
Sagittal Knie |
-2,814 |
5,862 |
11,603 |
-2,214 |
0,506 |
7,343 |
0,137 |
|
|
Tab. 7:Beweglichkeit der Hüft- und Kniegelenke laut Goniometer bei der
Gehgeschwindigkeit von 2 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Flex. Hüfte li. |
17,84 |
20,894 |
26,16 |
13,478 |
15,941 |
19,089 |
0,0 |
|
Flex. Hüfte re. |
15,6 |
20,067 |
26,871 |
13,926 |
18,709 |
23,45 |
0,184 |
|
Ext. Hüfte li. |
-2,733 |
0,426 |
2,966 |
-3,087 |
-1,493 |
-0,137 |
0,003 |
|
Ext. Hüfte re. |
-1,176 |
1,2 |
3,436 |
-4,473 |
-2,614 |
-0,02 |
0,0 |
|
Abd. Hüfte li. |
0,017 |
9,141 |
14,278 |
0,0 |
0,231 |
8,216 |
0,006 |
|
Abd. Hüfte re. |
0,0 |
0,059 |
3,386 |
0,0 |
1,221 |
6,145 |
0,182 |
|
Add. Hüfte li. |
-6,168 |
-1,183 |
0,0 |
-1,524 |
0,0 |
0,0 |
0,083 |
|
Add. Hüfte re. |
-4,632 |
-0,05 |
0,0 |
-7,217 |
-0,391 |
0,0 |
0,383 |
|
Flex. Knie li. |
47,227 |
61,743 |
71,498 |
43,561 |
52,257 |
72,397 |
0,606 |
|
Flex. Knie re. |
57,25 |
63,866 |
71,581 |
46,713 |
56,771 |
66,878 |
0,013 |
|
Ext. Knie li. |
4,844 |
11,214 |
17,648 |
0,0 |
5,538 |
16,18 |
0,024 |
|
Ext. Knie re. |
5,721 |
10,957 |
17,263 |
1,298 |
4,056 |
10,531 |
0,0 |
|
Sagittal Hüfte |
-18,285 |
-7,037 |
8,718 |
-2,92 |
6,603 |
15,209 |
0,001 |
|
Frontal Hüfte |
-99,169 |
-26,04 |
0,041 |
-6,752 |
0,0 |
87,109 |
0,0 |
|
Sagittal Knie |
-2,633 |
6,17 |
13,099 |
-4,629 |
1,531 |
8,296 |
0,129 |
Aus diesen Tabellen sehen wir, dass bei beiden Seiten signifikant unterschiedliche Hüftextensionswerte bei einer Gehgeschwindigkeit von 1,5 und 2 km/h mit Medianwert bei den Diabetikern von 0,235° links, 0,926° rechts bei der Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h und von 0,426° links, 1,2° rechts bei der Gehgeschwindigkeit von 2 km/h vorliegen. Die Vergleichsgruppe liegt mit dem Medianwert von -1,122° links, -2,478° rechts bei der Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h und von -1,493° links, -2,614° rechts bei der Gehgeschwindigkeit von 2 km/h, tendenziell wurde bei den Diabetikern ein Streckdefizit in den Hüftgelenken festgestellt (Abb. 9).
|
| [Seite 51↓] |
| Abb. 9: Kinematische Parameter. Hüftflexion in Grad bei den Gehgeschwindigkeiten von 1 km/h, 1,5 km/h, 2 km/h | ||
|
|
Außerdem zeigten die Ergebnisse des Goniometers eine einseitige Signifikanz in der Hüftflexion links bei drei Gehgeschwindigkeiten mit einem Medianwert bei den Diabetikern von 17,735°
(1 km/h), 19,765° (1,5 km/h) und 20,894° (2 km/h), in der Vergleichsgruppe sahen die gleichen Parameter so aus: 15,081° (1 km/h), 14,553° (1,5 km/h), 15,941° (2 km/h). In dem Fall waren die Werte der Hüftgelenkflexion links bei den Diabetikern höher als in der Vergleichsgruppe mit wachsender Tendenz proportional der Gehgeschwindigkeit (Abb. 10).
|
| [Seite 52↓] |
| Abb. 10:Kinematische Parameter. Hüftextension in Grad bei den Gehgeschwindigkeiten von 1 km/h, 1,5 km/h, 2 km/h | ||
|
|
Die Knieflexion war bei den Diabetikern höher als in der Vergleichsgruppe. Allerdings bestand eine Signifikanz nur auf der rechten Seite mit dem Medianwert von 60,05° bei den Diabetikern und 52,629° in der Vergleichsgruppe bei einer Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h, bei einer Geschwindigkeit von 2 km/h lag der Medianwert bei den Diabetikern bei 63,866° und in der Vegleichsgruppe bei 56,771° (Abb. 11).
|
| [Seite 53↓] |
| Abb. 11: Kinematische Parameter. Knieflexion in Grad bei den Gehgeschwindigkeiten von 1 km/h, 1,5 km/h, 2 km/h | ||
|
|
Die Extension im Kniegoniometer zeigte eine beidseitige Signifikanz bei drei Geschwindigkeiten bis auf die Knieextension links bei einer Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h. Hier war der
p-Wert mit 0,097 tendenziell. Die Diabetiker wiesen deutliche Streckdefizite in den Kniegelenken auf, mit einem Median von 6,743° links, 6,326° rechts (1 km/h), 7,569° links, 8,782° rechts (1,5 km/h) und 11,214° links, 10,957° rechts (2 km/h), im Gegensatz zur Vergleichsgruppe mit Werten der Kniegelenkextension von 3,459° links, 0,046° rechts (1km/h), 5,897° links, 2,238° rechts (1,5 km/h) und 5,538° links, 4,056° rechts (2 km/h). Mit wachsender Geschwindigkeit stieg das Streckdefizit bei den Diabetikern deutlicher als in der Vergleichsgruppe an (Abb. 12).
|
| [Seite 54↓] |
| Abb. 12:Kinematische Parameter. Knieextension in Grad bei den Gehgeschwindigkeiten von 1 km/h, 1,5 km/h, 2 km/h | ||
|
|
Deutlich höhere statistisch signifikante Werte ergab die Hüftgelenkabduktion links in drei Geschwindigkeiten. So lag der Medianwert bei den Diabetikern bei 7,613° (1 km/h), bei 9,0°
(1,5 km/h) und bei 9,141° (2 km/h). Der Medianwert der Hüftgelenkabduktion links in der Vergleichsgruppe lag bei 0,415° (1 km/h), bei 0,0° (1,5 km/h) und bei 0,231° (2 km/h). Die gleiche Tendenz war ersichtlich bei der Kniegelenkflexion rechts bei der Gehgeschwindigkeit von
1,5 km/h und 2 km/h mit entsprechendem Medianwert in der Probandengruppe mit der DNP von 60,05° (1,5 km/h), 63,866° (2 km/h), in der Vergleichgruppe dementsprechend 52,629°
(1,5 km/h) und 56,771° (2 km/h).
Die Daten der Hüftsymmetrie sagittal und frontal ergaben bei allen drei Gehgeschwindigkeiten eine abnehmende Tendenz bei Patienten mit einer DNP. So lag der Median der Hüftsymmetrie sagittal bei den Diabetikern bei -3,662 (1 km/h), -5,677 (1,5 km/h) und bei -7,037 (2 km/h), in der gleichen Zeit hat die Vergleichsgruppe folgende Ergebnisse: 9,131 (1 km/h), 5,251
(1,5 km/h), 6,603 (2 km/h). Darüber hinaus war erkennbar, dass die Diabetiker außerdem eine kontinuierliche Abnahme des Medians der Hüftsymmetrie mit steigender Gehgeschwindigkeit [Seite 55↓]hatten. In der Vergleichsgruppe beobachten wir zuerst einen Abfall und dann einen Anstieg des Medians mit wachsender Gehgeschwindigkeit.
Der Median der Hüftsymmetrie frontal bei den Vergleichspatienten blieb bei allen drei Geh-geschwindigkeiten konstant bei 0,0°. Die Diabetiker wiesen in der gleichen Zeit einen deut-licheren Abfall des Medianwertes mit steigender Gehgeschwindigkeit z.B. -3,488° (1 km/h), 15,49° (1,5 km/h) und -26,04° (2 km/h) auf (Abb. 13).
| Abb. 13: Kinematische Parameter. Hüfte sagittal und frontal (Integral der Symmetrie links und rechts) bei den Gehgeschwindigkeiten von 1 km/h, 1,5 km/h, 2 km/h | ||
|
|
Bei den ausgemessenen allgemeinen Gangparametern ergaben sich keine signifikante Daten bei der Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h und 2 km/h (Tab. 8 - 10). Bei der Bandgeschwindigkeit von 1 km/h wiesen der Zweifußstand, die Standphasendauer links und rechts signifikante Unterschiede zwischen beiden Gruppen auf. Der Median des Zweifußstandes bei den Diabetiker war kleiner als in der Vergleichsgruppe und lag bei 34,5 %/Doppelschrittdauer, in der Vergleichsgruppe bei 37,75 %/Doppelschrittdauer. Die gleiche Tendenz war bei der Standphasendauer mit entsprechendem Median bei den Diabetikern von 66,0 %/Doppelschrittdauer links,
[Seite 56↓]69,0 %/Doppelschrittdauer rechts und in der Vergleichsgruppe von 68,625 %/Doppelschrittdauer links, 72,125 %/Doppelschrittdauer rechts zu beobachten.
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Rel. Geschwindigkeit |
0,154 |
0,164 |
0,169 |
0,156 |
0,16 |
0,17 |
0,49 |
|
Schrittlänge |
0,3945 |
0,442 |
0,515 |
0,4133 |
0,465 |
0,556 |
0,146 |
|
Rel. Schrittlänge |
0,228 |
0,268 |
0,312 |
0,2478 |
0,2695 |
0,3125 |
0,196 |
|
Kadenz |
32,362 |
38,136 |
42,251 |
29,978 |
35,86 |
40,302 |
0,134 |
|
Zweifußstand |
31,25 |
34,5 |
38,25 |
34,375 |
37,75 |
41,0 |
0,011 |
|
Standphasendauer li. |
64,25 |
66,0 |
68,5 |
66,0 |
67,75 |
68,625 |
0,017 |
|
Standphasendauer re. |
67,0 |
69,0 |
70,5 |
68,5 |
70,0 |
72,125 |
0,019 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Rel. Geschwindigkeit |
0,231 |
0,245 |
0,254 |
0,234 |
0,239 |
0,2552 |
0,567 |
|
Schrittlänge |
0,536 |
0,588 |
0,668 |
0,55 |
0,609 |
0,6948 |
0,317 |
|
Rel. Schrittlänge |
0,3125 |
0,347 |
0,392 |
0,3343 |
0,359 |
0,3935 |
0,363 |
|
Kadenz |
37,413 |
42,548 |
46,618 |
36,0 |
41,04 |
45,458 |
0,323 |
|
Zweifußstand |
30,25 |
32,5 |
34,75 |
31,375 |
32,75 |
36,5 |
0,188 |
|
Standphasendauer li. |
63,5 |
65,0 |
66,25 |
64,375 |
65,0 |
66,5 |
0,32 |
|
Standphasendauer re. |
66,0 |
67,0 |
69,0 |
66,375 |
67,5 |
70,0 |
0,319 |
|
|
Tab. 10:Allgemeine Gangparameter: Relative Gehgeschwindigkeit (Körpergröße/sec),
Schrittlänge (m), relative Schrittlänge im Bezug zur Körpergröße, Kadenz
(DS/min), Zweifußstand (%/DSD), Standphasendauer (%/DSD) bei der
Gehgeschwindigkeit von 2 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Rel. Geschwindigkeit |
0,309 |
0,327 |
0,34 |
0,312 |
0,319 |
0,3405 |
0,58 |
|
Schrittlänge |
0,664 |
0,716 |
0,801 |
0,6578 |
0,743 |
0,852 |
0,45 |
|
Rel. Schrittlänge |
0,388 |
0,425 |
0,4705 |
0,3878 |
0,4325 |
0,484 |
0,518 |
|
Kadenz |
41,62 |
46,54 |
50,192 |
40,068 |
45,43 |
50,983 |
0,682 |
|
Zweifußstand |
27,75 |
30,0 |
32,0 |
29,0 |
30,0 |
32,5 |
0,418 |
|
Standphasendauer li. |
63,0 |
64,0 |
65,5 |
63,5 |
64,0 |
65,5 |
0,475 |
|
Standphasendauer re. |
64,5 |
66,0 |
67,5 |
65,375 |
66,5 |
67,625 |
0,72 |
Bei der Auswertung des Abrollverhaltens fiel auf, dass die Parameter wie die Fersen- und Vorfußbelastung beidseids, des Zweifersen- und Zweivorfußstandes keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Probandengruppen aufwiesen (Tab. 11 - 13).
|
|
Tab. 11:Abrollverhalten: Effektive Fußlänge (% der wirksamen Sohlenlänge),
Ferse + Vorfuß (% der DSD), Zweifersen- und Zweivorfußstand
(% der DSD) bei der Gehgeschwindigkeit von 1 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Eff. Fußlänge li. |
31,0 |
48,0 |
63,0 |
35,75 |
59,5 |
72,5 |
0,031 |
|
Eff. Fußlänge re. |
33,5 |
46,0 |
57,0 |
34,75 |
57,5 |
65,25 |
0,03 |
|
Ferse + Vorfuß li. |
54,954 |
70,654 |
79,935 |
50,774 |
65,412 |
78,606 |
0,695 |
|
Ferse + Vorfuß re. |
56,703 |
70,164 |
80,627 |
54,164 |
70,971 |
84,38 |
0,867 |
|
Zweifersenstand |
6,25 |
11,5 |
18,5 |
5,875 |
14,0 |
20,375 |
0,442 |
|
Zweivorfußstand |
26,5 |
33,0 |
40,75 |
24,5 |
32,5 |
39,125 |
0,394 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Eff. Fußlänge li. |
36,0 |
57,0 |
68,5 |
48,75 |
65,5 |
75,0 |
0,033 |
|
Eff. Fußlänge re. |
36,5 |
53,0 |
61,5 |
44,75 |
59,0 |
70,0 |
0,075 |
|
Ferse + Vorfuß li. |
46,655 |
61,197 |
67,492 |
43,879 |
52,654 |
71,499 |
0,572 |
|
Ferse + Vorfuß re. |
49,565 |
59,413 |
73,586 |
49,76 |
63,862 |
76,074 |
0,637 |
|
Zweifersenstand |
1,75 |
5,5 |
13,75 |
1,5 |
9,25 |
14,75 |
0,488 |
|
Zweivorfußstand |
21,5 |
27,5 |
34,25 |
17,5 |
27,0 |
32,0 |
0,233 |
|
|
Tab. 13:Abrollverhalten: Effektive Fußlänge (% der wirksamen Sohlenlänge),
Ferse + Vorfuß (% der DSD), Zweifersen- und Zweivorfußstand
(% der DSD) bei der Gehgeschwindigkeit von 2 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Eff. Fußlänge li. |
41,0 |
62,0 |
72,5 |
61,5 |
69,0 |
76,0 |
0,018 |
|
Eff. Fußlänge re. |
38,5 |
59,0 |
67,0 |
50,25 |
68,0 |
72,25 |
0,023 |
|
Ferse + Vorfuß li. |
41,892 |
53,246 |
61,155 |
36,919 |
47,691 |
65,028 |
0,534 |
|
Ferse + Vorfuß re. |
41,84 |
52,451 |
62,71 |
41,894 |
55,165 |
67,52 |
0,655 |
|
Zweifersenstand |
0,0 |
1,5 |
8,75 |
0,0 |
3,75 |
8,5 |
0,347 |
|
Zweivorfußstand |
15,75 |
22,0 |
30,0 |
14,895 |
19,25 |
25,25 |
0,098 |
Nur die effektive Fußlänge von beiden Seiten (ausschließlich rechts bei der Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h mit p-Wert von 0,075) war signifikant, der Medianwert lag bei den Diabetikern bei 48,0 % (1 km/h), 57,0 % (1,5 km/h), 62,0 % (2 km/h) links, 46,0 % (1 km/h), 53,0 % (1,5 km/h), 59,0 % (2 km/h) rechts und bei den Probanden aus der Vergleichsgruppe bei 59,5 % (1 km/h), 65,5 % (1,5 km/h), 69,0 % (2 km/h) links, 57,5 % (1 km/h), 59,0 % (1,5 km/h), 68,0 % (2 km/h) rechts. Ein Ansteigen des Medianwertes wurde bei steigender Gehgeschwindigkeit in beiden Gruppen ermittelt (Abb. 14).
|
| [Seite 60↓] |
| Abb. 14: Kinetische Parameter. Effektive Fußlänge als Abrollverhalten (% der wirksamen Sohlenlänge) bei den Gehgeschwindigkeiten von 1 km/h, 1,5 km/h, 2 km/h | ||
|
|
Die Integrale des Belastungverhalten ergaben gering signifikante Unterschiede zwischen beiden Probandengruppen. So wurde eine Signifikanz nur für das Integral der Vorfußbelastung rechts bei einer Gehgeschwindigkeit von 1 km/h mit dem Median von 825,924 bei den Patienten mit der NP und 1007,2 in der Vergleichsgruppe ermittelt. Bei der Gehgeschwindigkeit von 2 km/h zeigte sich ein signifikanter Unterschied im Mittelfußbereich rechts mit einem Medianwert von 237,299 bei den Diabetiker und 179,865 bei den Vergleichspatienten auf (Tab. 14 - 16).
|
|
Tab. 14: Belastungsverhältnisse der Ferse, des Auftritts, des Mittel- und Vorfußes, des
Abstoßes und der gesamten Belastung bei der Gehgeschwindigkeit
von 1 km/h (Integral von Druck x % der DSD)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Ferse li. |
662,638 |
864,932 |
12,597 |
540,752 |
765,812 |
1088,627 |
0,069 |
|
Ferse re. |
700,165 |
1099,925 |
1333,785 |
620,164 |
954,183 |
1259,09 |
0,158 |
|
Auftritt li. |
308,554 |
353,801 |
416,885 |
317,412 |
372,4 |
414,499 |
0,623 |
|
Auftritt re. |
322,111 |
379,453 |
426,072 |
342,12 |
386,576 |
413,761 |
0,498 |
|
Mittelfuß li. |
89,601 |
174,908 |
349,634 |
79,548 |
142,039 |
224,402 |
0,361 |
|
Mittelfuß re. |
166,377 |
239,257 |
354,282 |
145,546 |
192,041 |
245,905 |
0,057 |
|
Vorfuß li. |
671,414 |
885,207 |
1162,683 |
806,203 |
978,766 |
1229,786 |
0,141 |
|
Vorfuß re. |
641,749 |
825,924 |
992,247 |
753,641 |
1007,2 |
1166,922 |
0,015 |
|
Abstoß li. |
321,477 |
366,977 |
434,846 |
344,18 |
347,661 |
423,107 |
0,765 |
|
Abstoß re. |
314,133 |
383,488 |
419,114 |
343,925 |
389,126 |
430,698 |
0,555 |
|
Gesamt li. |
617,74 |
734,323 |
841,352 |
682,089 |
742,917 |
825,475 |
0,695 |
|
Gesamt re. |
642,493 |
760,113 |
838,325 |
694,842 |
772,617 |
838,465 |
0,498 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Ferse li. |
621,671 |
872,929 |
1103,102 |
498,513 |
783,916 |
1002,618 |
0,095 |
|
Ferse re. |
676,74 |
1031,45 |
1249,079 |
648,973 |
865,126 |
1258,155 |
0,371 |
|
Auftritt li. |
312,82 |
361,297 |
435,032 |
324,084 |
375,818 |
422,323 |
0,78 |
|
Auftritt re. |
330,787 |
379,243 |
418,869 |
335,65 |
386,302 |
416,821 |
0,673 |
|
Mittelfuß li. |
96,408 |
183,154 |
338,724 |
76,865 |
138,567 |
274,688 |
0,317 |
|
Mittelfuß re. |
170,045 |
233,53 |
351,506 |
147,574 |
195,132 |
280,712 |
0,101 |
|
Vorfuß li. |
758,418 |
949,909 |
1254,607 |
866,959 |
1036,184 |
1236,375 |
0,305 |
|
Vorfuß re. |
682,677 |
894,009 |
1096,587 |
811,384 |
981,005 |
1149,906 |
0,126 |
|
Abstoß li. |
340,194 |
387,644 |
458,616 |
352,771 |
395,902 |
444,393 |
0,97 |
|
Abstoß re. |
348,499 |
393,701 |
431,225 |
352,07 |
390,776 |
428,92 |
0,78 |
|
Gesamt li. |
648,954 |
755,558 |
888,575 |
685,919 |
772,896 |
858,456 |
0,813 |
|
Gesamt re. |
677,867 |
771,533 |
862,308 |
710,873 |
779,653 |
849,892 |
0,761 |
|
|
Tab. 16:Belastungsverhältnisse der Ferse, des Auftritts, des Mittel- und Vorfußes, des
Abstoßes und der gesamten Belastung bei der Gehgeschwindigkeit
von 2 km/h (Integral von Druck x % der DSD)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Ferse li. |
583,948 |
826,564 |
1083,512 |
539,856 |
814,873 |
1033,801 |
0,534 |
|
Ferse re. |
629,88 |
967,967 |
1255,308 |
662,174 |
896,714 |
1134,291 |
0,475 |
|
Auftritt li. |
314,083 |
361,715 |
436,299 |
318,217 |
373,908 |
416,457 |
0,818 |
|
Auftritt re. |
335,147 |
382,655 |
433,5 |
328,477 |
376,504 |
420,52 |
0,559 |
|
Mittelfuß li. |
88,298 |
174,481 |
315,195 |
80,38 |
139,175 |
232,717 |
0,584 |
|
Mittelfuß re. |
169,516 |
237,299 |
337,449 |
129,135 |
179,865 |
294,211 |
0,037 |
|
Vorfuß li. |
809,789 |
987,941 |
1274,228 |
872,291 |
1056,083 |
1265,341 |
0,502 |
|
Vorfuß re. |
713,682 |
934,979 |
1184,327 |
862,701 |
994,66 |
1136,261 |
0,371 |
|
Abstoß li. |
346,278 |
398,31 |
470,308 |
352,389 |
400,816 |
443,714 |
0,837 |
|
Abstoß re. |
351,129 |
395,302 |
438,314 |
348,987 |
403,293 |
438,228 |
0,945 |
|
Gesamt li. |
666,202 |
764,565 |
906,5 |
693,681 |
769,038 |
863,2 |
0,842 |
|
Gesamt re. |
689,952 |
786,039 |
882,214 |
701,503 |
778,13 |
858,921 |
0,709 |
Hier ließen sich keine signifikanten Unterschiede bei den Gangparametern wie Standphasendauer, Gesamtbelastung, Fersen- und Vorfußbelastung bei allen drei Bandgeschwindigkeiten errechnen (Tab. 17 - 19).
|
|
Tab. 17: Symmetrie des Ganges mit den Parametern: Standphasendauer (%),
Gesamtbelastung (%), Fersenbelastung (%), Vorfußbelastung (%) bei der
Gehgeschwindigkeit von 1 km/h
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Standphasendauer |
0,182 |
2,473 |
3,474 |
0,727 |
2,106 |
3,507 |
0,707 |
|
Gesamtbelastung |
-6,134 |
0,43 |
5,536 |
-4,395 |
1,867 |
6,426 |
0,479 |
|
Fersenbelastung |
-7,149 |
5,065 |
19,674 |
1,532 |
7,923 |
16,743 |
0,467 |
|
Vorfußbelastung |
-13,276 |
-1,856 |
8,177 |
-8,133 |
-1,955 |
4,704 |
0,852 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Standphasendauer |
0,772 |
1,55 |
2,963 |
0,762 |
1,538 |
3,097 |
0,988 |
|
Gesamtbelastung |
-5,532 |
-0,998 |
5,502 |
-4,979 |
1,188 |
5,502 |
0,686 |
|
Fersenbelastung |
-5,018 |
7,613 |
17,778 |
2,488 |
7,644 |
19,31 |
0,305 |
|
Vorfußbelastung |
-11,181 |
-2,279 |
6,825 |
-10,246 |
-2,374 |
3,757 |
0,955 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Standphasendauer |
0,766 |
1,718 |
3,077 |
0,652 |
1,533 |
2,763 |
0,343 |
|
Gesamtbelastung |
-5,304 |
-0,181 |
4,741 |
-4,878 |
0,861 |
6,801 |
0,78 |
|
Fersenbelastung |
-6,084 |
7,993 |
20,587 |
-0,044 |
8,049 |
16,095 |
0,765 |
|
Vorfußbelastung |
-10,351 |
-4,258 |
5,484 |
-7,594 |
-1,628 |
3,455 |
0,576 |
|
| [Seite 64↓] |
Signifikante Differenzen zwischen beiden Gruppen ergab die relative Standardabweichung der Standphasendauer links bei der Bandgeschwindigkeit von 1 km/h (Medianwert von 2,58% bei den Diabetikern und 3,367% in der Vergleichsgruppe), rechts bei der Gehgeschwindigkeit von 1,5 km/h (Median von 2,32% bei den Patienten mit der NP und 3,102% in der Vergleichsgruppe). Beidseitige Signifikanz der relativen Standardabweichung der Standphasendauer beobachteten wir bei der Geschwindigkeit des Laufbandes von 2 km/h mit dem Median von 1,985% links und 2,154% rechts bei den Diabetikern und 2,725% links, 2,953% rechts bei den Vergleichspatienten. Es zeigten sich erhöhte Werte in der Vergleichsgruppe gegenüber den Patienten mit der DNP (Tab20 - 22).
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Rel. SA d K |
2,948 |
3,924 |
5,602 |
3,174 |
4,619 |
5,945 |
0,314 |
|
Rel. SA d SPD li. |
1,948 |
2,58 |
3,348 |
2,636 |
3,367 |
4,161 |
0,005 |
|
Rel. SA d SPD re. |
2,045 |
2,606 |
4,099 |
2,142 |
3,048 |
4,22 |
0,353 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Rel. SA d K |
2,615 |
3,368 |
4,288 |
2,571 |
3,409 |
4,534 |
0,785 |
|
Rel. SA d SPD li. |
1,708 |
2,364 |
3,115 |
2,147 |
2,6 |
3,472 |
0,085 |
|
Rel. SA d SPD re. |
1,671 |
2,320 |
3,425 |
2,098 |
3,102 |
4,063 |
0,046 |
|
|
Tab. 22:Einzelschrittauswertung: Relative Standardabweichung der Kadenz
(rel. SA d K) und relative Standardabweichung der Standphasendauer
(rel. SA d SPD) bei der Gehgeschwindigkeit von 2 km/h (in %)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Rel. SA d K |
2,136 |
2,686 |
3,399 |
2,376 |
3,089 |
4,134 |
0,06 |
|
Rel. SA d SPD li. |
1,558 |
1,985 |
2,475 |
2,081 |
2,725 |
3,436 |
0,001 |
|
Rel. SA d SPD re. |
1,708 |
2,154 |
2,825 |
2,161 |
2,953 |
3,611 |
0,006 |
In der Abbildung 15 ist die Nummerierung der einzelnen Sensoren dargestellt.
| Abb. 15: Nummerierung der 16 FSR-Sensoren | ||
|
|
|
| [Seite 66↓] |
Aus diesem Bild sehen wir, dass die Sensoren 1 bis 3 unter dem Kalkaneus liegen. Die Sensoren 4 bis 8 liegen im Bereich der Fußwurzel. Die distalen Bereiche der Ossa metatarsalia projizieren sich auf die Sensoren 9 bis 14 und die Endphalangen I-II auf die Sensoren 15 und 16. Die Zahl wird in % zum Körpergewicht angegeben. Die Resultate der Kraftverteilung unter den einzelnen Sensoren sind in den Tab. 23 und 24 dargestellt.
Tab. 23: Standtest mit Darstellung der Daten von einzelnen Sensoren von 1 bis 8
(%/Körpergewicht)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Sensor 1 li. |
5,5 |
8,1 |
10,4 |
5,25 |
7,0 |
10,1 |
0,343 |
|
Sensor 1 re. |
6,15 |
8,9 |
12,1 |
6,6 |
11,35 |
15,125 |
0,152 |
|
Sensor 2 li. |
0,0 |
6,2 |
8,45 |
4,25 |
6,2 |
9,1 |
0,185 |
|
Sensor 2 re. |
3,65 |
5,7 |
7,8 |
5,0 |
7,1 |
9,325 |
0,058 |
|
Sensor 3 li. |
2,9 |
4,0 |
6,25 |
0,95 |
3,2 |
4,925 |
0,045 |
|
Sensor 3 re. |
2,9 |
4,0 |
5,75 |
1,25 |
3,8 |
4,525 |
0,025 |
|
Sensor 4 li. |
2,8 |
4,5 |
5,3 |
1,3 |
3,1 |
5,05 |
0,036 |
|
Sensor 4 re. |
3,2 |
4,2 |
5,65 |
2,375 |
3,6 |
4,825 |
0,123 |
|
Sensor 5 li. |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,1 |
0,646 |
|
Sensor 5 re. |
0,0 |
0,0 |
0,35 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,019 |
|
Sensor 6 li. |
1,35 |
2,9 |
4,35 |
1,2 |
3,1 |
4,45 |
0,625 |
|
Sensor 6 re. |
2,85 |
3,8 |
5,05 |
1,6 |
2,8 |
3,5 |
0,002 |
|
Sensor 7 li. |
0,0 |
0,0 |
0,95 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,028 |
|
Sensor 7 re. |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,179 |
|
Sensor 8 li. |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,461 |
|
Sensor 8 re. |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,0 |
0,186 |
|
|
Tab. 24:Standtest mit Darstellung der Daten von einzelnen Sensoren von 9 bis 16
(%/Körpergewicht)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Sensor 9 li. |
2,3 |
3,7 |
5,5 |
2,375 |
3,65 |
4,75 |
0,732 |
|
Sensor 9 re. |
2,6 |
3,8 |
4,9 |
2,7 |
3,6 |
4,3 |
0,617 |
|
Sensor 10 li. |
2,75 |
3,8 |
4,95 |
2,075 |
3,2 |
4,725 |
0,208 |
|
Sensor 10 re. |
2,7 |
3,6 |
4,85 |
2,8 |
3,55 |
5,1 |
0,789 |
|
Sensor 11 li. |
1,7 |
3,2 |
5,1 |
0,775 |
3,2 |
4,925 |
0,384 |
|
Sensor 11 re. |
2,5 |
3,7 |
4,85 |
2,075 |
3,5 |
4,3 |
0,362 |
|
Sensor 12 li. |
0,75 |
2,4 |
3,8 |
2,05 |
3,0 |
4,7 |
0,070 |
|
Sensor 12 re. |
1,5 |
2,4 |
3,45 |
1,95 |
3,15 |
4,5 |
0,012 |
|
Sensor 13 li. |
2,7 |
4,6 |
6,25 |
3,0 |
4,0 |
5,05 |
0,604 |
|
Sensor 13 re. |
2,7 |
3,8 |
4,7 |
3,375 |
4,5 |
5,725 |
0,055 |
|
Sensor 14 li. |
0,5 |
2,2 |
3,8 |
1,475 |
2,65 |
4,025 |
0,318 |
|
Sensor 14 re. |
0,55 |
2,0 |
4,05 |
0,725 |
2,1 |
4,2 |
0,782 |
|
Sensor 15 li. |
0,0 |
0,0 |
0,5 |
0,0 |
0,0 |
0,35 |
0,251 |
|
Sensor 15 re. |
0,0 |
0,0 |
1,1 |
0,0 |
0,05 |
1,4 |
0,284 |
|
Sensor 16 li. |
0,0 |
0,1 |
1,05 |
0,0 |
1,0 |
2,65 |
0,011 |
|
Sensor 16 re. |
0,0 |
0,1 |
2,15 |
0,075 |
1,6 |
2,625 |
0,017 |
Eine signifikante Differenz der Fußbelastung zwischen beiden Probandengruppen ergab sich bei den Sensoren 3 beidseits (Abb. 16), mit größerem Medianwert bei den Diabetikern (4,0% beidseits) als in der Vergleichsgruppe (3,2% links, 3,8% rechts).
|
| [Seite 68↓] |
| Abb. 16: Kinetische Parameter. Darstellung der Druckverteilung unter dem 3. Sensor (Projektion der medialen Fersenseite) in %/Körpergewicht | ||
|
|
Die Daten vom 4. Sensor unterschieden sich signifikant nur links mit dem Median von 4,5% bei den Diabetikern und 3,1% bei den Vergleichspatienten (Abb. 17).
| Abb. 17: Kinetische Parameter. Darstellung der Druckverteilung unter dem 4. Sensor (Projektion Tuberositas ossis metatarsalis V) in %/Körpergewicht | ||
|
|
|
| [Seite 69↓] |
Die Sensoren 4 links und 6 rechts zeigten größere signifikante Druckdifferenzen bei den Diabetikern mit Medianwert 3,8%, in der Vergleichgruppe 2,8%. Weiterhin lagen die Druckwerte gemessen in Prozent zum Körpergewicht bei den Diabetikern mit einem Medianwert von 2,4% niedriger als in der Vergleichsgruppe mit 3,15%.
Signifikante Differenzen wurden bei den Sensoren 5 rechts und 7 links beobachtet. Hier betrug der Medianwert in beiden Gruppen 0,0%. Die Signifikanz ergab sich daraus, dass die Diabetiker eine 75%-Quartile am 5. Sensor von 0,35% und am 7. Sensor von 0,95% aufwiesen. Die Sensoren 2 rechts, 12 links (Abb. 18) und 13 rechts ergaben tendenzielle p-Werte.
| Abb. 18: Kinetische Parameter. Darstellung der Druckverteilung unter dem 12. Sensor (Projektion des Grundgelenks V) in %/Körpergewicht | ||
|
|
Die gleiche Tendenz wurde am Sensor 16 mit dem Median von 0,1% beidseits bei den Patienten mit einer NP und von 1,0% links beziehungsweise 1,6% rechts in der Vergleichsgruppe registriert (Abb. 19).
|
| [Seite 70↓] |
| Abb. 19: Kinetische Parameter. Darstellung der Druckverteilung unter dem 16. Sensor (Projektion Endphalanx I) in %/Körpergewicht | ||
|
|
Bei der Prüfung der globalen Kraftverteilung zwischen beiden Füßen während des Standtestes ergab sich keine signifikante Differenz zwischen beiden Patientengruppen (Tab. 25, Abb. 20).
Tab. 25: Zweiwaagentest oder Belastung des gesamten Fußes (%/Körpergewicht)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Zweiwaagentest li. |
44,1 |
48,0 |
51,65 |
44,425 |
46,7 |
49,8 |
0,452 |
|
Zweiwaagentest re. |
47,85 |
51,9 |
55,9 |
50,2 |
53,3 |
55,575 |
0,343 |
|
| [Seite 71↓] |
| Abb. 20: Kinetische Parameter. Darstellung der globalen Druckverteilung unter dem linken und rechten Fuß in %/Körpergewicht | ||
|
|
In der Tab. 26 sind die Daten der Fußbelastung medial und lateral dargestellt. Hier ergab sich keine signifikante Differenz zwischen beiden Patientengruppen. Allerdings wiesen die Diabetiker tendenziell eine stärkere Belastung des medialen Fußbereiches links auf.
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Fußbelastung med. li. |
22,0 |
24,5 |
27,25 |
18,625 |
22,05 |
26,475 |
0,076 |
|
Fußbelastung med. re. |
23,5 |
25,6 |
28,1 |
24,525 |
27,55 |
29,575 |
0,106 |
|
Fußbelastung lat. li. |
20,0 |
24,2 |
27,45 |
21,075 |
24,75 |
28,625 |
0,292 |
|
Fußbelastung lat. re. |
21,5 |
25,7 |
28,5 |
22,575 |
26,25 |
28,3 |
0,908 |
|
| [Seite 72↓] |
Hier zeigte sich eine signifikante Differenz zwischen beiden Patientengruppen im Mittelfuß rechts mit dem Medianwert bei den Diabetikern von 4,5% und in der Vergleichsgruppe von 2,8% (Tab. 27). Damit ergab sich tendenziell eine höhere Mittelfußbelastung rechts in der diabetischen Probandengruppe (Abb. 21).
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Fersenbelastung li. |
19,3 |
22,5 |
25,85 |
17,75 |
21,45 |
24,4 |
0,238 |
|
Fersenbelastung re. |
18,2 |
23,8 |
29,0 |
19,075 |
25,45 |
28,925 |
0,482 |
|
Mittelfußbelastung li. |
1,6 |
3,4 |
5,6 |
1,525 |
3,3 |
5,225 |
0,84 |
|
Mittelfußbelastung re. |
3,2 |
4,5 |
6,3 |
1,6 |
2,8 |
3,825 |
0,0 |
|
Vorfußbelastung li. |
16,8 |
22,0 |
26,9 |
18,65 |
22,35 |
26,55 |
0,628 |
|
Vorfußbelastung re. |
19,1 |
22,4 |
26,8 |
18,625 |
23,7 |
28,6 |
0,323 |
| Abb. 21: Kinetische Parameter. Darstellung der Querbelastung des Fußes, also Fersen-Mittelfuß- und Vorfußbelastung in %/Körpergewicht | ||
|
|
|
| [Seite 73↓] |
Bei der Berechnung des Medianwerts der posturographischen Ergebnisse fiel auf, dass die signifikante Differenz der Länge und der Geschwindigkeit des Körperdruckschwerpunktes mit geschlossenen Augen in der diabetischen Gruppe deutlich höher war als in der Vergleichsgruppe. Der Medianwert betrug für die Länge 21,27 cm bei den Diabetikern, 15,4 cm in der Vergleichsgruppe und für die Geschwindigkeit 1,33 cm/sec bei den Patienten mit einer DNP und
0,965 cm/sec in der Vergleichsgruppe (Abb. 22, 23 und 24, 25).
| Abb. 22: Kinetische Parameter. Posturographie. Länge des Weges des Druckschwerpunktes zwischen beiden Füßen gemessen mit geschlossenen und offenen Augen (in cm) | ||
|
|
|
| [Seite 74↓] |
| Abb. 23:Kinetische Parameter. Posturographie. Geschwindigkeit der Dislokation des Druckschwerpunktes zwischen beiden Füßen gemessen mit geschlossenen und offenen Augen (in cm/sec) | ||
|
|
|
| [Seite 75↓] |
| Abb. 24: Grafische Darstellung der Ergebnisse der Posturographie bei Patienten mit diabetischer Neuropathie. Links Test mit geschlossenen Augen, rechts mit offenen Augen | ||
|
|
| Abb. 25:Grafische Darstellung der Ergebnisse der Posturographie bei Patienten ohne Neuropathie. Links Test mit geschlossenen Augen, rechts mit offenen Augen | ||
|
|
Bei den anderen posturographischen Parametern traten bei der Prüfung weder mit offenen noch mit geschlossenen Augen signifikante Differenzen zwischen beiden Patientengruppen auf
(Tab. 28, 29).
|
|
Tab. 28: Posturographie 1 (Rombergtest) mit geschlossenen Augen. Länge (cm),
Geschwindigkeit (cm/sec), Rechteck (cm²), SC-Fläche (cm²), Länge/SC-Fläche
(1/cm), RMS-Fläche (cm²), X-Abweichung (cm), Y-Abweichung (cm)
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Länge 1 |
14,715 |
21,27 |
31,8 |
12,6425 |
15,4 |
20,9675 |
0,007 |
|
Geschwindigkeit 1 |
0,92 |
1,33 |
1,99 |
0,7925 |
0,965 |
1,315 |
0,006 |
|
Rechteck 1 |
0,345 |
0,94 |
3,48 |
0,2475 |
0,57 |
1,5075 |
0,133 |
|
SC-Fläche 1 |
0,19 |
0,65 |
1,88 |
0,1325 |
0,345 |
0,87 |
0,088 |
|
Länge/SC-Fläche 1 |
14,415 |
34,61 |
85,5 |
24,0 |
42,09 |
108,9625 |
0,266 |
|
RMS-Fläche 1 |
0,16 |
0,54 |
1,53 |
0,1175 |
0,36 |
0,9725 |
0,236 |
|
X-Abweichung 1 |
-0,315 |
0,25 |
0,71 |
-0,185 |
0,18 |
0,515 |
0,361 |
|
Y-Abweichung 1 |
-0,2955 |
-2,18 |
-1,07 |
-2,9625 |
-2,115 |
-0,725 |
0,534 |
|
Perzentile Diabetiker |
Perzentile Vergleichsgruppe |
p-Wert |
|||||
|
25 % |
50 % |
75 % |
25 % |
50 % |
75 % |
||
|
Länge 2 |
9,955 |
13,1 |
16,285 |
9,88675 |
12,075 |
16,0025 |
0,794 |
|
Geschwindigkeit 2 |
0,62 |
0,82 |
1,015 |
0,6175 |
0,755 |
0,9975 |
0,749 |
|
Rechteck 2 |
0,105 |
0,24 |
0,67 |
0,08 |
0,19 |
0,49 |
0,544 |
|
SC-Fläche 2 |
0,055 |
0,16 |
0,36 |
0,0475 |
0,125 |
0,28 |
0,461 |
|
Länge/SC-Fläche 2 |
40,63 |
89,97 |
205,285 |
53,805 |
106,95 |
250,4425 |
0,479 |
|
RMS-Fläche 2 |
0,055 |
0,13 |
0,305 |
0,0475 |
0,11 |
0,2525 |
0,65 |
|
X-Abweichung 2 |
-0,245 |
0,26 |
0,645 |
-0,1075 |
0,23 |
0,47 |
0,794 |
|
Y-Abweichung 2 |
-2,975 |
-2,14 |
-1,165 |
-3,2975 |
-2,32 |
-0,995 |
0,619 |
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