Nützel, Gerda Ursula: Die Kontextualität der Theologinnenarbeit - dargestellt am Beispiel der Entwicklung in den lutherischen Kirchen Bayerns, Mecklenburgs und Brasiliens
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Interviewleitfaden: Pfarrerinnen in Bayern
Kapitel 1. A. Fragen zur Person und Berufsbiografie
- Wann und wo wurden Sie geboren? Welche Berufe hatten Ihre Eltern?
Haben Sie Geschwister? Wieviele? Sind diese älter oder jünger als
Sie?
- Welchen Schul- und Ausbildungsweg durchliefen Sie?
- Sind Sie ledig, verheiratet oder leben Sie in einer anderen
Lebensform?
- Haben Sie Kinder? Wenn ja, wieviele?
- Nahmen Sie am kirchlichen Leben schon vor Ihrem Studium teil?
Wann und warum begannen Sie, Theologie zu studieren? Hatten Sie schon
Pfarrerinnen vor Ihrem Studienbeginn kennengelernt? Welche Ideen und
Vorstellungen hatten Sie von Ihrem zukünftigem Beruf?
- An welchen Orten haben Sie schon gearbeitet? Welche Aufgaben
hatten Sie dort? Unter welchen Bedingungen arbeiteten Sie dort, z. B.
hinsichtlich der Aspekte Einsegnung/Ordination, Vorsitz im Kirchenvorstand,
Sakramentsverwaltung, Beschränkung auf Frauen und Kinder,
übergemeindlicher Arbeitsbereich, Teilzeitarbeit, Zölibatsklausel,
Entlohnung und Wohnverhältnisse?
- Welche Arbeit machen Sie jetzt? (Übergemeindlich,
gemeindlich, Land-Stadt-Kleinstadt, Spezialpfarramt, ehrenamtlich,
Teildienstbeschäftigung, Diaspora etc.)?
- Wenn Sie mit Ihrem Mann als TheologInnenehepaar auf einer Stelle
zusammenarbeiten, wie teilen Sie die Aufgaben auf? Was sind die Vor- und
Nachteile dieser Arbeitsform?
- Wie sind Ihre materiellen Arbeitsbedingungen, was zum Beispiel
den Lohn, die Dienstwohnung, das Auto anbelangt? Finden Sie Ihren Lohn
gerecht?
- Wie verbinden Sie Beruf und Privatleben? Sind Sie damit
zufrieden?
- Haben Sie eine Leitungsfunktion oder sind Sie Mitglied einer
Kommission der bayerischen Landeskirche oder einer ökumenischen
Initiative, Institution, kirchlichen Gruppierung? Wenn ja, welche Erfahrungen
haben Sie dabei gewonnen?
- Welche Aufgabenfelder umfaßt Ihre Arbeit im Pfarramt, wie
z.B. Gottesdienste, Amtshandlungen, Schulunterricht, KonfirmandInnenunterricht,
Frauenarbeit, Kinderarbeit, Jugendarbeit, Bibelstunden, Altenarbeit, Seelsorge,
Verwaltung, Hausbesuche, Kindergottesdienst, Kirchenmusik, Kirchenvorstand,
Pfarrkonvent? Machen Sie auch Gemeinwesenarbeit, zum Beispiel Umwelt-,
Friedens-, AusländerInnen-, Behinderten-, Gesundheits-, Menschenrechts-,
Zweidrittelweltarbeit?
- Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Arbeit mit den Gemeinden,
PfarrkollegInnen, der Kirchenleitung gemacht?
- Die evangelischen Kirchen in der DDR sowie unierte und
reformierte Kirchen haben im Durchschnitt die Gleichstellung der Frauen mit den
Männern im Pfarramt rascher beschlossen als die evangelischen Kirchen in
der Bundesrepublik und lutherische Kirchen. Welche Gründe sehen Sie
dafür? Welche Faktoren haben Ihrer Meinung nach den Weg der Theologinnen
ins Pfarramt bestimmt, auch speziell in Bayern? Welche Rolle spielte der
Theologinnenkonvent bei der Veränderung der gesetzlichen Regelungen? Falls
Sie davon betroffen waren: War für Sie damals die Zölibatsklausel
einsichtig und selbstverständlich?
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[G-3]
[Abkürzungsverzeichnis]
[Bibliographie]
[Selbständigkeitserklärung]
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