Nützel, Gerda Ursula: Die Kontextualität der Theologinnenarbeit - dargestellt am Beispiel der Entwicklung in den lutherischen Kirchen Bayerns, Mecklenburgs und Brasiliens

Interviewleitfaden: Pfarrerinnen in Bayern

Kapitel 1. A. Fragen zur Person und Berufsbiografie

  1. Wann und wo wurden Sie geboren? Welche Berufe hatten Ihre Eltern? Haben Sie Geschwister? Wieviele? Sind diese älter oder jünger als Sie?
  2. Welchen Schul- und Ausbildungsweg durchliefen Sie?
  3. Sind Sie ledig, verheiratet oder leben Sie in einer anderen Lebensform?
  4. Haben Sie Kinder? Wenn ja, wieviele?
  5. Nahmen Sie am kirchlichen Leben schon vor Ihrem Studium teil? Wann und warum begannen Sie, Theologie zu studieren? Hatten Sie schon Pfarrerinnen vor Ihrem Studienbeginn kennengelernt? Welche Ideen und Vorstellungen hatten Sie von Ihrem zukünftigem Beruf?
  6. An welchen Orten haben Sie schon gearbeitet? Welche Aufgaben hatten Sie dort? Unter welchen Bedingungen arbeiteten Sie dort, z. B. hinsichtlich der Aspekte Einsegnung/Ordination, Vorsitz im Kirchenvorstand, Sakramentsverwaltung, Beschränkung auf Frauen und Kinder, übergemeindlicher Arbeitsbereich, Teilzeitarbeit, Zölibatsklausel, Entlohnung und Wohnverhältnisse?
  7. Welche Arbeit machen Sie jetzt? (Übergemeindlich, gemeindlich, Land-Stadt-Kleinstadt, Spezialpfarramt, ehrenamtlich, Teildienstbeschäftigung, Diaspora etc.)?
  8. Wenn Sie mit Ihrem Mann als TheologInnenehepaar auf einer Stelle zusammenarbeiten, wie teilen Sie die Aufgaben auf? Was sind die Vor- und Nachteile dieser Arbeitsform?
  9. Wie sind Ihre materiellen Arbeitsbedingungen, was zum Beispiel den Lohn, die Dienstwohnung, das Auto anbelangt? Finden Sie Ihren Lohn gerecht?
  10. Wie verbinden Sie Beruf und Privatleben? Sind Sie damit zufrieden?
  11. Haben Sie eine Leitungsfunktion oder sind Sie Mitglied einer Kommission der bayerischen Landeskirche oder einer ökumenischen Initiative, Institution, kirchlichen Gruppierung? Wenn ja, welche Erfahrungen haben Sie dabei gewonnen?
  12. Welche Aufgabenfelder umfaßt Ihre Arbeit im Pfarramt, wie z.B. Gottesdienste, Amtshandlungen, Schulunterricht, KonfirmandInnenunterricht, Frauenarbeit, Kinderarbeit, Jugendarbeit, Bibelstunden, Altenarbeit, Seelsorge, Verwaltung, Hausbesuche, Kindergottesdienst, Kirchenmusik, Kirchenvorstand, Pfarrkonvent? Machen Sie auch Gemeinwesenarbeit, zum Beispiel Umwelt-, Friedens-, AusländerInnen-, Behinderten-, Gesundheits-, Menschenrechts-, Zweidrittelweltarbeit?
  13. Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Arbeit mit den Gemeinden, PfarrkollegInnen, der Kirchenleitung gemacht?
  14. Die evangelischen Kirchen in der DDR sowie unierte und reformierte Kirchen haben im Durchschnitt die Gleichstellung der Frauen mit den Männern im Pfarramt rascher beschlossen als die evangelischen Kirchen in der Bundesrepublik und lutherische Kirchen. Welche Gründe sehen Sie dafür? Welche Faktoren haben Ihrer Meinung nach den Weg der Theologinnen ins Pfarramt bestimmt, auch speziell in Bayern? Welche Rolle spielte der Theologinnenkonvent bei der Veränderung der gesetzlichen Regelungen? Falls Sie davon betroffen waren: War für Sie damals die Zölibatsklausel einsichtig und selbstverständlich?

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Wed Jul 5 17:32:57 2000