Nützel, Gerda Ursula: Die Kontextualität der Theologinnenarbeit - dargestellt am Beispiel der Entwicklung in den lutherischen Kirchen Bayerns, Mecklenburgs und Brasiliens

Interviewleitfaden: Pfarrerinnen in Bayern

Kapitel 3. C. Die Reflexion der ekklesiologischen, konfessionellen und ökumenischen Aspekte der Theologinnenarbeit

  1. Was gefällt Ihnen an der Arbeit im Pfarramt, was halten Sie für schwierig?
  2. Welche Vorschläge haben Sie für eine Veränderung des Pfarramtes?
  3. Mit welchen Begriffen sprechen Sie über Ihre Arbeit, z.B. Amt, Dienst, Arbeit? Was verbinden Sie mit diesen Begriffen?
  4. Wie beurteilen Sie das Verhältnis zwischen Pfarrerin bzw. Pfarrer, Gemeinde sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen? Was halten Sie für die spezifischen Aufgaben eines Pfarrers, bzw. einer Pfarrerin?
  5. Meinen Sie, die Existenz von ordinierten Pfarrerinnen hat die hierarchische Struktur der Kirche verändert?
  6. Es gibt auf Seiten der Frauen zwei Optionen zur Veränderung der bestehenden kirchlichen Strukturen:
    Die Frauen müssen sich Raum innerhalb der existierenden Strukturen erkämpfen und diesen einnehmen.
    Die Frauen müssen sich außerhalb der jetzigen offiziellen Strukturen organisieren.
    Welche Position halten Sie für richtig und warum?
  7. Welche ökumenischen Erfahrungen haben Sie, auf örtlicher, überrgionaler, nationaler, internationaler Ebene? Mit welchen Kirchen oder Institutionen? Welche Rolle spielt zum Beispiel der Weltgebetstag der Frauen in Ihrer Arbeit? Welche Bedeutung hat dieser ökumenische Bereich für Sie?
  8. Was ist spezifisch lutherisch für Sie?
  9. Zwei Prioritäten der Ökumenischen Dekade der Frauen sind diese:
    Die Kirchen befähigen, sich von Rassismus, Sexismus und Klassenherrschaft zu befreien und die diskriminierende Praxis gegenüber Frauen aufzugeben.
    Der Zusammenschluß von Frauen in Bezug auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung fördern.
    Haben Sie Ideen, Vorschläge oder Erfahrungen, wie dies realisiert werden könnte?
  10. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Kirchen sowie Christinnen und Christen in der DDR gemacht? Welche Ansätze und Erfahrungen aus den 40 Jahren Existenz der evangelischen Kirchen in der DDR sind für Sie wichtig und sollten bei einer gemeinsamen kirchlichen Neugestaltung in Deutschland berücksichtigt werden, zum Beispiel Religionsunterricht außerhalb des Schulsystems, freiwillige Mitgliederbeiträge statt Kirchensteuer, stärkere Trennung zwischen Kirche und Staat, Pfarrgehälter eher im unteren Bereich der gesellschaftlichen Lohnskala?

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  11. Welche Aufgaben sehen Sie auf die Kirchen zukommen im Blick auf den Wiedervereinigungsprozeß?

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Wed Jul 5 17:32:57 2000