Einleitung

↓2

„Wie schön wäre es, an einem verregneten Sonntag in Ruhe in der Bibliothek zu stöbern, statt nur hektisch wochentags in der Mittagspause ein vorbestelltes Buch rauszuholen.“

Unter der Überschrift „Sonntags zum Schmökern in die Bib“1 war dieser Satz im Sommer 2002 in der Tageszeitung taz zu lesen.2 Der Artikel befaßt sich mit den Plänen der Stadtbibliothek Bremen, mit der Eröffnung des Neubaus im Jahr 2004 als erste deutsche Großstadtbibliothek die Sonntagsöffnung nach niederländischem Vorbild anzubieten.

↓3

In Zeiten knapper öffentlicher Kassen erscheint es erstaunlich, daß eine Bibliothek die Ausweitung ihrer Öffnungszeiten anstrebt. Doch mit diesem Vorhaben steht die Stadtbibliothek Bremen nicht allein. Im Jahr 2001 führten die Fachhochschulbibliothek Pforzheim, die Universitätsbibliothek Konstanz und die Bayerische Staatsbibliothek die Sonntagsöffnung ihrer Einrichtungen ein. Im folgenden Jahr schlossen sich die Universitätsbibliothek Gießen sowie vier Fachbereichsbibliotheken an und 2003 öffneten neben zwei weiteren Fachbereichsbibliotheken auch die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, die Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt ebenso wie die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin3 ihre Türen regulär für Sonntagsbesucher.

Ist demzufolge mit der Sonntagsöffnung ein neuer Trend im deutschen Bibliothekswesen begründet? Wird der Bibliotheksbesuch am Sonntag bald genauso selbstverständlich wie der Gang ins Museum oder der Besuch einer Theatervorstellung? Während vor zwanzig Jahren noch nicht einmal zehn wissenschaftliche Bibliotheken an diesem Wochentag Besucher einließen, waren es 2004 bereits 37 Einrichtungen. Und nach Einschätzung des ehemaligen Direktors der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Jürgen Hering „werden [Bibliotheksöffnungs]zeiten in Zukunft ausgeweitet und der Sonntag allgemein als offener Tag hinzukommen.“4

A. Gegenstand und Ziel der Untersuchung

Kundenorientierung, Dienstleistungsqualität und Servicemanagement sind Schlagworte, mit denen sich in den vergangenen Jahren deutsche Bibliothekare zunehmend befaßt haben.5 Angesichts steigender Besucherzahlen und Web-Katalogen mit Selbstbedienungsfunktionen, die über das Internet rund um die Uhr erreichbar sind, erfordert die bedarfsgerechte Gestaltung von Bibliotheksserviceangeboten eine optimierte Zugänglichkeit der Medienbestände.

↓4

Wie jede Produkteinführung wirft die Ausweitung der Bibliotheksöffnungszeiten auf Sonn- und Feiertage viele Fragen auf. Unterschiedliche Varianten des Serviceangebots und der Finanzierung sind gegeneinander abzuwägen. Als Orientierungshilfen dienen ausländische Erfahrungen und Standards, die gerade in den USA mit einer langjährigen Tradition verbunden sind. Doch auch in Deutschland ist eine Auseinandersetzung mit sonntäglichen Öffnungszeiten nicht ohne historischen Hintergrund zu betrachten. Damals wie heute liegt die wesentliche Problematik der Sonntagsöffnung bei der Verpflichtung des Bibliotheks-personals. Ohne eine allgemeine Diskussion über das grundsätzliche Für und Wider der Sonntagsarbeit zu führen, bedürfen die Ansichten und Interessen der Belegschaft sowie die gesetzlichen Bestimmungen bei besonderer Berücksichtigung der bibliotheksspezifischen Belange einer genauen Analyse. Dabei steht in Anbetracht der Debatte über die Laden-schlußzeiten die zentrale Frage im Vordergrund, ob Öffnungszeiten am Sonntag überhaupt für alle Bibliothekseinrichtungen rechtlich zulässig sind. Schließlich ist zu prüfen, inwieweit sonntägliche Öffnungszeiten dem Kundenbedürfnis und –interesse entsprechen. Nutzungsstatistiken, Erfahrungsberichte sowie die Auswertung von Besucherbefragungen ermöglichen eine Nachfragekonkretisierung, Empfehlungen für bestimmte Öffnungszeiten-modelle eingeschlossen.

In der Gesamtbetrachtung beruht die Arbeit auf der Ausgangsthese, daß aufgrund einer verstärkten Dienstleistungsorientierung Bibliotheksöffnungszeiten im allgemeinen und die Sonntagsöffnung im besonderen an Bedeutung gewinnen, in Anlehnung an ausländische Vorbilder, aber ohne Beachtung historischer Grundlagen sowie der rechtlichen Problematik.

B. Stand der Forschung

Zum Zeitpunkt der Untersuchung6 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland noch keine empirische Annäherung an den Untersuchungsgegenstand „Bibliothekssonntag“.7 Kurzartikel in Universitätszeitschriften, Gewerkschaftspublikationen oder Pressemitteilungen ausgenom-men,8 ist aktuelle Literatur zum Thema Sonntagsöffnung von Bibliotheken nur von ausländischen Autoren zu finden9. Einer besonderen Erwähnung bedürfen ferner die zahl-reichen Veröffentlichungen, die am Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien und den USA zur umstrittenen Frage des Bibliothekssonntags erschienen.10 Von dieser Zeitperiode abgesehen mangelt es in den anglo-amerikanischen Ländern indes an Publikationen zum Thema Öffnungszeiten.11 Auch in der deutschsprachigen Literatur ist diese Dienstleistung jahrelang vernachlässigt worden, so daß sich ihre historische Entwicklung nur lückenhaft nachhalten läßt.12

↓5

Ebenso spärlich wie die wissenschaftliche Reflexion fällt die Dokumentation von Bibliotheksöffnungszeiten aus. Die Bibliotheksstatistik erfaßt seit 1983 lediglich die Anzahl der Öffnungsstunden pro Woche und die der Öffnungstage pro Jahr.13 Die Verteilung der Besuchszeiten auf die Wochentage läßt sich aus der Statistik dagegen nicht ablesen.14 Die genauen Öffnungszeiten werden jedoch in den jeweiligen Jahrbüchern der Deutschen Bibliotheken und der öffentlichen Bibliotheken aufgeführt, allerdings nur unvollständig, insbesondere in den älteren Jahrgängen.15 Erhebliche Verzeichnislücken bestehen vornehmlich bei den dezentralen Fachbibliotheken der Hochschulen, die trotz zum Teil bedeutender Bestände und ausgedehnter Öffnungszeiten nicht die entsprechende Berücksichtigung finden.16 Für die Ermittlung historischer Öffnungszeiten erweisen sich Darstellungen zur Entstehungsgeschichte einzelner Einrichtungen als auch Bibliotheks-verzeichnisse für bestimmte Städte als hilfreich, auch wenn sie nur ein örtlich und zeitlich begrenztes Bild abgeben.17 Nicht besser ist die systematische Erfassung internationaler Bibliotheksöffnungszeiten, für die ebenfalls keine aussagekräftigen Statistiken existieren.18

C. Untersuchungsmethode

Angesichts der geringen Anzahl von Studien, die zum Thema Bibliotheksöffnungszeiten vorliegen, ergab sich die Notwendigkeit, eigenes empirisches Material zu sammeln.

Als Öffnungszeit ist dabei die Zeit zu verstehen, die von der jeweiligen Bibliotheksleitung öffentlich und verbindlich für die Allgemeinheit als Besuchszeit zur Inanspruchnahme der Bestände und Dienste bekanntgegeben wurde.19 Diese werden zum Teil direkt in den Benutzungsordnungen bestimmt, in der Regel aber per Aushang festgesetzt. Wenn eine Bibliothek zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Dienstleistungen anbietet oder bestimmte Gebäudeteile öffnet oder auch ihre Besuchszeiten im Jahresverlauf variiert, wird als maßgebliche Regelöffnungszeit die Zeit verstanden, in der die Bestände des Hauptlesesaals während der längsten Zeit des Jahres öffentlich zugänglich sind.

1. Ermittlung der Öffnungszeiten

↓6

Aufgrund der genannten Verzeichnislücken in den Bibliotheksjahrbüchern bot sich das World Wide Web als zusätzliches Hilfsmittel zur Ermittlung von Bibliotheksöffnungszeiten an. Bei der hohen Internetpräsenz deutscher Bibliotheken läßt sich mittlerweile zu fast jeder Einrichtung eine Website mit den Öffnungszeiten finden.20 Dabei ist die Anzahl der Bibliotheken höher und die Darstellung der Öffnungszeiten ausführlicher als in den gedruckten Verzeichnissen.21 Um die Vollständigkeit der Angaben zu gewährleisten, wurde die Bibliotheksstatistik22 zur Hilfe genommen, indem die Öffnungszeiten der dort verzeichneten Einrichtungen systematisch überprüft wurden. Die Angaben auf der bibliothekseigenen Homepage sind einerseits aktuell und verläßlich und bieten andererseits mehr Zusatzinformationen als die Bibliotheksjahrbücher.

Auf diese Weise wurden in einer gesonderten Datenbank die Öffnungszeiten von rund 3.000 hauptamtlich geleiteten öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken erfaßt, die auf der beiliegenden CD-ROM als Anhang veröffentlicht sind.23 Damit sind die Daten nicht nur transparent, kontrollierbar und bequem weiter zu verarbeiten, sondern es ist auch ein eigenständiges Verzeichnis von Bibliotheksöffnungszeiten entstanden, das insbesondere durch die Einbeziehung dezentraler Fachbereichsbibliotheken in entsprechendem Umfang nicht in gedruckter Form existiert.24

a) Deutschland

Im Untersuchungszeitraum des Jahres 2003/2004 wurde für die wissenschaftlichen und kommunalen öffentlichen Bibliotheken in Deutschland grundsätzlich eine Totalerhebung mit klar definierten Ausnahmen angestrebt. Angesichts der sehr geringen Anzahl sonntags-geöffneter Bibliotheken im Verhältnis zur Grundgesamtheit25 kam eine stichprobenartige Erhebung, die leicht zur Verzerrung der Forschungsergebnisse hätte führen können, nicht in Betracht.26

↓7

Im Wissenschaftsbereich umfaßt die Untersuchung neben allen National-, Staats-, Zentralen Fach-, Landes- und Regionalbibliotheken die zentralen Bibliotheken staatlicher Hoch- schulen.27 Bei den dezentralen Universitätsbibliotheken wurden die Buchsammlungen, die nur einem einzelnen Lehrgebiet oder Institut zuzurechnen sind, nicht erfaßt im Gegensatz zu den größeren sog. Fachbereichsbibliotheken, auch Bereichs-, Teil-, Zweig- oder Fachbibliotheken genannt, die auf die fachspezifische Literaturversorgung der gesamten Fakultät28 ausgerichtet sind. Sie umfassen zum Teil bedeutende Bestände, die in Einzelfällen mehr als 200.000 Medieneinheiten aufweisen.29 Wissenschaftliche Spezial- und Forschungsbibliotheken wurden dagegen nicht in die Untersuchung miteinbezogen, weil sie ein sehr unterschiedliches Dienstleistungsniveau bieten und oftmals der allgemeinen Öffentlichkeit keinen Einlaß gewähren und damit auch über keine klar definierten Öffnungszeiten verfügen.30 Das gleiche gilt für Schulbibliotheken, die aber ohnedies sonntags geschlossen sind.

Bei den kommunalen öffentlichen Bibliotheken finden entsprechend der Auswahl in der Bibliotheksstatistik nur solche Einrichtungen Berücksichtigung, die hauptamtliches Personal beschäftigen sowie in größeren Bibliothekssystemen nur die Öffnungszeiten der Haupt-stelle.31 Trotz dieser Einschränkung erfaßt die Untersuchung noch über 2.000 kommunale Büchereien. Die Öffnungszeiten kirchlicher Bibliotheken, die traditionell sonntags zum Kirchgang öffnen, werden nicht gesondert erhoben.32 Statt dessen wird auf eine Analyse ihrer Sonntagsöffnungszeiten im Bistum Aachen aus dem Jahr 2000 verwiesen.33 Auch für historische Öffnungszeiten wurde aufgrund der mangelnder Aufarbeitung und der nur weit zerstreuten bibliographischen Nachweise keine umfassende Untersuchung angestrebt, sondern die Darstellung auf repräsentative Einzelbeispiele unter Zuhilfenahme von Sekundärliteratur beschränkt.

b) Europa

Für die Untersuchung des Bibliothekssonntags in anderen europäischen Staaten dient ebenfalls die oben genannte Erhebung aus dem Jahr 2000 als Hauptbezugsquelle, die speziell die Länder Dänemark, Finnland, Großbritannien, Niederlande, Norwegen und die Schweiz erfaßt.34

c) USA

↓8

Angesichts der Größe des Landes und der Vielzahl an Bibliotheken ist eine Totalerhebung der US-amerikanischen Sonntagsöffnungszeiten nicht zu leisten. Die Untersuchung basiert deshalb auf Stichproben, deren subjektive Auswahl sich an der regionalen Aufteilung des Landes orientiert.

Die 50 Bundesstaaten gliedern sich in die Gebiete Northeast, Southeast, Midwest and Great Lake States, Southwest, Mountain and Plains States und West.35 Für jede Region findet jeweils ein Bundesstaat Berücksichtigung, wobei dieser mit einem anderen weder benach-bart ist noch durch Extreme aus dem Rahmen fällt.36 Um ein möglichst repräsentatives Gesamtbild für die USA zu erhalten, orientiert sich die Staatenauswahl zudem an der Bevölkerungsdichte, indem zwei ländlich geprägte, zwei durchschnittlich und zwei dicht besiedelte Staaten herangezogen werden. Dementsprechend umfaßt die disproportionale, geschichtete Stichprobe37 folgende sechs Staaten: Connecticut (Region Northwest, 230 Einwohner pro qkm), Maryland (Region Southwest, 149 Einw. pro qkm), Missouri (Region Midwest, 28 Einw. pro qkm), Nevada (Region Mountain and Plains States, 4 Einw. pro qkm), New Mexico (Region Southwest, 5 Einw. pro qkm) und Washington (Region West, 27 Einw. pro qkm).

Die Ermittlung der Bibliotheksöffnungszeiten dieser Staaten erfolgt mit Hilfe des Internets und basiert auf einer Zufallsstichprobe, indem von einer umfassenden Linkliste jede zweite Einrichtung analysiert wird. Ausgangspunkt der Untersuchung, die sich auf kommunale, nationale, Staats- und Hochschulbibliotheken erstreckt, ist die Linksammlung der Berkeley-Universitätsbibliothek, die ein umfassendes Verzeichnis US-amerikanischer Bibliotheken enthält.38

↓9

Um den Bibliothekssonntag sowie seine Verankerung im amerikanischen Bibliothekswesen erschöpfend zu analysieren, werden nicht nur die reinen Sonntagsöffnungszeiten erhoben, sondern ebenfalls Vergleichsdaten zu Wochenöffnungsstunden, Größe und Typ der Einrichtung, und damit die qualitative der quantitativen Analyse bewußt vorgezogen.

2. Erfahrungsberichte aus Bibliotheken mit Sonntagsöffnung

Da zur Problematik der Öffnungszeiten nur wenige Veröffentlichungen vorliegen, ist es notwendig, auf Erkenntnisse der Bibliotheken zugrückzugreifen, die bereits Erfahrungen mit der Sonntagsöffnung sammeln konnten.

Auf Grundlage eines schriftlichen Fragebogens wurden zwischen 2000 und 2004 alle wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken mit Sonntagsöffnungszeiten ange-schrieben.39 Dank der großen Hilfs- und Auskunftsbereitschaft der kontaktierten Bibliotheken konnten die Erfahrungen von insgesamt 40 Einrichtungen berücksichtigt werden.40 Dies entspricht einer Rücklaufquote von 83%.41 Die zum Teil ausführlichen Angaben und Selbsteinschätzungen sind im Anhang aufgeführt.

3. Befragung von Bibliotheksmitarbeitern zur Sonntagsöffnung

↓10

Da im Gegensatz zu verschiedenen Kundenbefragungen zum Thema Öffnungszeiten keine öffentlich zugängliche Studie über Mitarbeiterinteressen vorliegt, wird eine eigene Untersuchung im Rahmen dieser Arbeit vorgenommen. Im Zentrum des Forschungs-interesses stehen die Einstellung der Bibliotheksmitarbeiter42 zur Sonntagsöffnung und ihre Motivation zum eigenen Arbeitseinsatz.

a) Untersuchungsziel

Neben dem Für und Wider zum Bibliothekssonntag richtet sich das Hauptaugenmerk auf die Arbeitsbedingungen für die Belegschaft. In welchem Umfang wären die Mitarbeiter bereit, Sonntagsarbeit zu leisten und mit welchen Anreizen läßt sich die Einsatzbereitschaft erhöhen? Zudem sollen Kriterien wie Alter, Geschlecht oder das Beschäftigungsverhältnis ermittelt werden und ob sich diese auf eine positive Grundhaltung auswirken. Zu unterscheiden ist auch, ob der Beschäftigte in einer öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliothek arbeitet oder bereits auf eigene Erfahrungen mit der Sonntagsöffnung zurückblicken kann.

Die Ausgangshypothese der Untersuchung ist, daß je positiver die Meinung zur Sonntags-öffnung ausfällt, eine umso größere Bereitschaft vorliegt, am Sonntag zu arbeiten.

b) Wahl der Untersuchungsmethode

↓11

Nach dem Untersuchungsziel bemißt sich die Wahl der adäquaten Forschungsmethode. Das klassische Instrument zur Ermittlung von Meinungen, Einstellungen oder Bewertungen in den empirischen Sozialwissenschaften stellt die Befragung dar.

Für eine qualitative Analyse bietet sich vor allem die schriftliche standardisierte Erhebung an.43 Der Einsatz eines gedruckten Fragebogens läßt ehrliche und überlegte Antworten und eine hohe Rücklaufquote erwarten. Aufgrund der größeren Anonymität und der Möglichkeit, den Zeitpunkt zur Teilnahme selbst zu wählen, sind schriftlich Befragte in der Regel auch besser motiviert.44

Gegen eine mündliche Befragung spricht nicht nur der hohe Organisations-, Zeit- und Kostenaufwand, sondern insbesondere, daß sie keine größeren Personenkreise erfassen kann. Vorliegende Erfahrungsberichte aus Bibliotheken mit Sonntagsöffnung belegen jedoch, daß Wochenendarbeit für das Personal ein heikles Thema darstellt, bei dem die Meinungen stark divergieren.45 Deshalb soll die Untersuchung möglichst viele Bibliotheksmitarbeiter erreichen. Würde man nur wenige Personen ansprechen, bestünde die Gefahr, aufgrund von Auswahlfehlern ein verzerrtes Meinungsbild zu erhalten. Schriftliche Befragungen gewähren die umfangreichsten Stichprobengrößen und damit eine bessere Repräsentativität.

c) Bestimmung der Stichprobe

↓12

Bei der Auswahl der Befragten erweist es sich als problematisch, daß Mitarbeiter-befragungen nur mit Zustimmung der Bibliotheksleitung sowie der Personalvertretung möglich sind. Organisatorische Gründe erfordern deshalb, die Anzahl der beteiligten Bibliotheken zu begrenzen. Hinzukommt der Umstand, daß Stichproben idealerweise mindestens hundert Personen umfassen müssen, um die Repräsentativität der Befragung ohne nennenswerte Fehlerquoten zu gewährleisten.46 Eine Einbeziehung kleinerer Bibliotheken mit nur wenigen Mitarbeitern ergibt somit wenig Sinn.47 Daraus resultiert ein Befragungskonzept, das auf einem Ergebnisvergleich von Totalerhebungen bei großen Bibliothekseinrichtungen basiert, die sich in ihrer Ausrichtung voneinander unterscheiden und über jeweils deutlich mehr als hundert Mitarbeitern verfügen.48

Da die Anzahl der Bibliotheken in Deutschland mit deutlich mehr als hundert Planstellen gering ist,49 scheidet eine Zufallsstichprobe zugunsten einer bewußten Auswahl anhand subjektiver Kriterien aus. Zur Gewährleistung einer möglichst hohen Repräsentativität ist angesichts der relativ kleinen Stichprobengröße zu beachten, daß keine ausgefallenen oder speziellen Bedingungen die Befragungsergebnisse verzerren. So scheint beispielsweise eine Entscheidung für Staats- oder zentrale Fachbibliotheken wenig geeignet. Als „typische“ wissenschaftliche Bibliothek kann dagegen die Universitätsbibliothek Bielefeld gelten, die mit ihren 140 festen Personalstellen50 im Vergleich zu anderen Einrichtungen zudem einen ausreichenden Stichprobenumfang verspricht.51 Unter den kommunalen Bibliotheken mit Sonntagsöffnung findet sich keine Stadtbücherei mit so vielen Mitarbeitern, daß die erforderliche Stichprobenmindestgröße auch nur annähernd erreichbar ist. Mit vier festen Personalstellen weist die Stadtbibliothek Kreuztal noch die meisten Mitarbeiter auf. Aus diesem Grund wird keine sonntagsgeöffnete Stadtbücherei in die Untersuchung miteinbezogen.

Bibliotheken, die sonntags geschlossen sind und zur Gegenüberstellung herangezogen werden, lassen sich nach dem Quotaverfahren bestimmen, indem sich ihre Auswahl nach einer vergleichbaren Größenordnung entsprechend der Mitarbeitersituation in Bielefeld richtet.52 Während mehrere Bibliotheksleitungen erfolglos angesprochen wurden,53 erklärte sich die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln mit 150 festen Personalstellen und die Stadtbibliothek Duisburg mit 142 Personalstellen mit der Durchführung der Mitarbeiter-befragung einverstanden.

d) Durchführungskonzept

↓13

Nach einem Pretest mit Mitarbeitern der Universitätsbibliothek Hagen und Optimierung des Fragebogens, erfolgte die Kontaktaufnahme mit den Direktionen der ausgewählten Bibliotheken. Es wurde vereinbart, die Fragen auf einem gefalteten Din-A4-Blatt über die hausinternen Postfächer an alle Mitarbeiter, einschließlich der studentischen und sonstigen Hilfskräfte, zu verteilen. Ein Begleitzettel sowie ein Rundschreiben über den E-Mail-Verteiler informierten über die Hintergründe der Befragung, nannten die Kontaktperson und setzten eine 14tägige Frist für die Beantwortung der Fragebögen. Eine im Sekretariat aufgestellte Urne garantierte eine anonyme Abgabe. Danach gelangten die Antworten direkt zur Auswertung, ohne Einsichtnahme der Bibliotheksleitung, die schließlich die analysierten Ergebnisse, aber nicht die Originalfragebögen erhielt.

Durchgeführt wurden die Befragungen im März 2003 an der Universitätsbibliothek Bielefeld, im Juni 2003 an der Stadtbibliothek Duisburg und im Juli 2003 an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

e) Aufbau des Fragebogens

Es kommt ein kurzer, standardisierter Fragebogen zum Einsatz, der hauptsächlich Einstellungs- und Meinungsfragen enthält sowie am Ende nach den soziodemographischen Daten fragt. Abgesehen von den Angaben zur Person und dem freien Bemerkungsfeld werden insgesamt sechs Fragen gestellt, die sich ausschließlich auf den Untersuchungs-gegenstand konzentrieren.54

↓14

Der Fragebogen55 ist in drei Abschnitte unterteilt. Zu Beginn des Fragebogens stellt ein knapper Einleitungstext den Untersuchungsgegenstand und das Forschungsvorhaben kurz vor, um das Interesse und die Beteiligungsbereitschaft der Mitarbeiter zu wecken. Die Eingangsfrage hat eine Filterfunktion, indem sie die Belegschaft in Beschäftigte mit und ohne Sonntagsarbeit aufteilt.56 Die folgende Frage unterscheidet danach, ob Bereitschaft zur Sonntagsarbeit vorliegt, wobei den Befragten an dieser Stelle Möglichkeiten der Differenzierung eingeräumt werden. Neben den Antwortmöglichkeiten grundsätzlich ja, nein und weiß nicht, sind noch die Kategorien nur wenn Sonntagszuschläge gezahlt werden und nur wenn ein höherer Freizeitausgleich unter der Woche gewährt wird, vorgegeben. Wenn Bereitschaft zur Sonntagsbeschäftigung bejaht wird, ist noch anzugeben, wie häufig im Jahr und zu welcher Tageszeit vorzugsweise der Diensteinsatz erfolgen soll. Im nächsten Abschnitt können die Mitarbeiter ihre Meinung zur Sonntagsöffnung von Bibliotheken frei äußern. Abschließend folgen Angaben zur Person, untergliedert nach Alter, Geschlecht, Beschäftigungs- und Familienverhältnis.

Aufgrund der besseren Auswertungsmöglichkeiten und zur Vermeidung von Formulierungs-mißverständnissen werden quantitative und geschlossene Fragen mit vorgegebenen Antwortkategorien bevorzugt.57 Zwei Fragen sind jedoch bewußt offen formuliert, damit die Befragten unvoreingenommen neue Aspekte einbringen können und nicht durch die Art der Fragestellung in eine bestimmte Richtung gelenkt werden.58

f) Auswertung

An allen drei beteiligten Bibliotheken wurde eine gute bis sehr gute Teilnahme zwischen 36% und 60% erzielt. Unter Berücksichtigung, daß manche der Beschäftigten aufgrund von Urlaub oder Krankheit während der 14tägigen Befragungszeit keine Möglichkeit zur Beantwortung der Fragebögen hatten,59 zeigten die Bibliothekare eine insgesamt hohe Beteiligungsbereitschaft, da bei schriftlichen Befragungen ohne mündliche Ansprache bereits Rücklaufquoten von 20% grundsätzlich als erfolgreich gewertet werden.60

↓15

Die gezogenen Stichproben waren ferner repräsentativ für die Gesamtbelegschaft der drei Einrichtungen, da die Auswertung der soziodemographischen Daten ergab, daß sie die Mitarbeiterstruktur korrekt widerspiegelten. Leichte Abweichungen waren nur bei den Teilzeitkräften sowie durch eine zu geringe Teilnahme bei den kleinsten Beschäftigungsgruppen der Auszubildenden und Hilfskräfte zu verzeichnen.61

Die Dateneingabe der durchnumerierten Fragebögen erfolgte mit Hilfe von Zahlenvariablen in eine Eingabemaske, die unter Microsoft Access XP erstellt war. Neben einer qualitativen Inhaltsanalyse beruhte die Erfassung der offenen Fragen und freien Anmerkungen auf der Methode, Einzelaussagen zu generalisieren, zu vercoden und zu verschiedenen Antwortkategorien systematisch zusammenzufassen. Nach der Grundauszählung der Datensätze folgte die Erstellung von Kontingenztabellen, die die entsprechenden Korrelationen aufzeigen. Für die Berechnung und Darstellung der Ergebnisse wurde Microsoft Excel XP benutzt.62

4. Sekundäranalyse von Besucherbefragungen zu Sonntagsöffnungszeiten

Umfragen unter Bibliotheksbesuchern sind nicht nur organisatorisch aufwendig, sondern können aufgrund ihrer Öffentlichkeit eine nicht unerhebliche Außenwirkung und bibliothekspolitische Relevanz entfalten.63 In Anbetracht der Tatsache, daß in den letzten Jahren diverse und umfangreiche Besucherbefragungen durchgeführt wurden, die sich zum Teil auch mit Bibliotheksöffnungszeiten befaßten, bietet es sich an, das vorhandene Datenmaterial mit dem Fokus auf die Sonntagsöffnung erneut auszuwerten.64 Zu berücksichtigen sind dabei insbesondere auch die soziodemographischen Variablen und ein Vergleich zwischen den verschiedenen Bibliothekstypen.

↓16

Selbstredend stellen bei allen Umfragen die ermittelten Äußerungen der Bibliotheksbesucher bloß eine Momentaufnahme von wandelbaren Einstellungen dar, die keine Garantie für ein konkretes Verhalten gewähren.65 Eine positive Grundhaltung zur Sonntagsöffnung besagt zunächst wenig über die tatsächliche Akzeptanz und Handlungsweise des Befragten im Falle einer Einführung aus. Deshalb stützt sich die Untersuchung neben der Sekundäranalyse folgender Befragungen soweit wie möglich auch auf die Auswertung von Nutzungsstatistiken bereits sonntagsgeöffneter Einrichtungen.

a) Nordrhein-westfälische Hochschulbibliotheken

Erstens findet eine standardisierte Besucherbefragung zum Nutzungsverhalten und zur Kundenzufriedenheit Berücksichtigung, die 2001 und 2002 an allen nordrhein-westfälischen Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken durchgeführt wurde.66 Die organisatorische Koordi-nation lag beim Kölner Hochschulbibliothekszentrum (HBZ) und die wissenschaftliche Betreuung beim Bonner Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas). Relevant ist insbesondere die Befragung nach ergänzenden Öffnungszeiten.67 Wenn die Besucher eine Erweiterung der Öffnungszeiten wünschten, so konnten sie zusätzliche Öffnungsstunden in einer vorgegebenen Tabelle markieren. Des weiteren wurde auch nach der Zufriedenheit mit den Öffnungszeiten sowie nach der Wichtigkeit der Dienstleistung Öffnungszeit gefragt.68 Die nordrhein-westfälische Befragung ist deshalb vom besonderen Interesse, weil sie landesweit durchgeführt wurde und mit über 23.000 Befragten eine bisher unübertroffene Reichweite aufweist.

In einer eigenen, umfangreichen Sekundäranalyse der Umfragedaten werden nicht nur die Verlängerungswünsche und Bedeutung der Öffnungszeiten aufgezeigt, sondern auch in Beziehung gesetzt zum Nutzungsverhalten, Studienfach, Bibliothekstyp und anderem.

b) Stadtbibliothek Bremen

↓17

Zweitens wird die Kunden- und Passantenbefragung der Stadtbibliothek Bremen aus dem Jahr 2001 analysiert.69

Zur besseren Planung für den Neubau der Zentralbibliothek wurden innerhalb von sechs Monaten insgesamt 1.576 zufällig ausgewählte Personen ab 16 Jahren mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens nach ihren Wünschen und Interessen befragt. Bemerkenswert an der Umfrage ist, daß nicht nur die Bibliotheksbesucher, sondern auch Passanten auf der Straße und damit Nichtkunden nach ihrer Meinung gefragt wurden. Ebenso wie bei der nordrhein-westfälischen Erhebung wurden Fragen zu der Wichtigkeit der Öffnungszeiten sowie nach den Wünschen für längere Öffnungszeiten gestellt, wobei als Antwortmöglichkeiten die Kategorien „Öffnungszeiten reichen aus“, „an einem Tag ab 8 Uhr“, „Montag - Freitag bis 21 Uhr“, „samstags 9.30 bis 16 Uhr“, „sonntags 11 bis 14 Uhr“ und „sonntags 14 bis 18 Uhr“ vorgegeben waren.70 Darüber hinaus erlauben die vorliegenden Daten die Bildung von Korrelationen nach Alter, Geschlecht, Beruf und Nutzungsverhalten. Für diese Ergebnisanalyse fand im Rahmen dieser Arbeit eine gesonderte Auswertung anhand der Originalfragebögen statt unter Zuhilfenahme einer mit Access generierten Datenbank und einer Datenberechnung in Excel.

c) Kantonsbibliothek Baselland

Drittens werden die Ergebnisse einer Publikumsbefragung präsentiert, die der Studiengang Information und Dokumentation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur von 2000 bis 2001 in der Kantonsbibliothek Baselland durchführte.71 Die Erhebung erfaßt 774 Personen und zeichnet sich dadurch aus, daß sie sich ausschließlich der Thematik der Sonntagsöffnung widmet. Diese führte die Kantonsbibliothek Baselland, eine öffentliche Einrichtung mit Bildungs- und Unterhaltungsmedien und rund 330.000 Entleihungen im Jahr, im November 1999 als erste öffentliche Bibliothek der Schweiz ein.72 Die Umfrage, die sowohl unter der Woche als auch an Sonntagen stattfand, beinhaltete zwölf Fragen, die sich zum einen auf das Nutzungsverhalten und zum anderen direkt auf die Sonntagsöffnung bezogen.73 Durch eine Gegenüberstellung der Sonntagsbesucher mit der Gruppe, die wochentags die Bibliothek aufsucht, sind Rückschlüsse auf unterschiedliche Interessenlagen möglich.

D. Der „Bibliothekssonntag“

↓18

Das Wort „Bibliothekssonntag“ steht weder im Duden, noch im Brockhaus und auch in keinem bibliothekarischen Nachschlagewerk. Selbst mit den Suchmaschinen des Internets lassen sich nur wenige Treffer erzielen.74 Trotzdem ist der Bibliothekssonntag keine eigene Wortschöpfung, sondern geht zurück auf den Verband der Bibliotheken und BibliothekarInnen der Schweiz (BBS). Dieser feierte am 25. Mai 1997 sein hundertjähriges Jubiläum und veranstaltete aus diesem Anlaß den „1. Schweizerischen Bibliothekssonntag“. Zahlreiche Schweizer Bibliotheken öffneten an diesem Tag ihre Türen und boten bei hohem Besucherandrang Sonderaktionen wie spezielle Führungen, Lesungen, Filmvorführungen, musikalisch-literarische Matinéen, Ausstellungen, Literaturquizze, Schatzsuche für Kinder u.ä.75 Mit dem 1. Schweizerischen Bibliothekssonntag verfolgte der BBS auch das Ziel, eine Sensibilisierung für die Sonntagsöffnung von Bibliotheken zu erreichen, nachdem ein 1994 initiiertes Pilotprojekt zur Einführung von sonntäglichen Öffnungszeiten fehlgeschlagen war.76 Auch die Stadtbibliothek Magdeburg benutzt seit dem Jahr 1981 den Begriff „Bibliothekssonntag“ als Bezeichnung für ihr besonderes, speziell für diesen Wochentag konzipiertes Veranstaltungsprogramm.77

Der Titel „Bibliothekssonntag“ wurde für diese Arbeit bewußt gewählt, um Neugier und Interesse zu wecken. Auf den ersten Blick mag die Wortwahl befremdend wirken, da nach der allgemeinen Erfahrung mit den Wortteilen Sonntag und Bibliothek zwei scheinbare Widersprüche vereint werden. Aber ist der Bibliothekssonntag tatsächlich ein Oxymoron? – Die vorliegende Arbeit soll diese Frage beantworten.


Fußnoten und Endnoten

1  Und weiter: “Die Bremer Stadtbibliothek bereitet die Revolution im eigenen Haus vor: In Zukunft wird sie dann offen haben, wenn andere frei haben – bislang ein Tabu im Öffentlichen Dienst.“

2  „Sonntags zum Schmökern in die Bib“ in „taz Bremen“ vom 11.7.2002.

3  Die Zentralbibliothek für Medizin hatte bereits im Jahr zuvor die Sonntagsöffnung testweise eingeführt.

4  In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten: „Bibliotheken sind wieder ein Treffpunkt“ in „Stuttgarter Nachrichten“ vom 27.5.2003.

5  Vgl. beispielhaft „Berufsbild 2000: Bibliotheken und Bibliothekare im Wandel“, These 2 unter Punkt 9 (http://www.bdbverband.de/seiten/berufsbild/berufsbild-deutsch.html).

6  Die Untersuchung wurde Ende August 2004 abgeschlossen.

7  Ausgenommen die Assessorarbeit der Autorin aus dem Jahr 2000: Verch, Ulrike: Sonntagsöffnung von Bibliotheken. - Berlin: Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2002. Der Artikel „Kriewald, Heike:Magdeburg - Bibliothekssonntage gestern und heute. - In: BUB 44 (1992), S. 820 – 823.“ befaßt sich dagegen ausschließlich mit dem Magdeburger Serviceangebot.

8  U.a.: Bibliotheken – Sonntags nie… - In: Der Ver.di-Report BiWiFo, 1/2002, S. 6-8. * Franken, Klaus:Ein Wort zur 24-Stunden-Bibliothek. - In: Bibliothek aktuell, Heft 75, 2001, S. 1-2. * Golsch, Michael: Tag der offenen Tür im Neubau der SLUB. - In: Kurier: Aus der Arbeit der Sächsischen Landesbibliothek- Staats- und Universitätsbibliothek Dresden 17 (2003) 1, S. 19. * Schwitalla, Gabi: Soll der Sonntag tabu sein? – In: Der Ver.di-Report BiWiFo, 01/2003, S. 9. * SLUB-Neubau im Juli wieder an 3 Sonntagen für die Benutzung geöffnet. - Pressemitteilung der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden vom 23.6.2003, Info 312. * Sonntags nie? Inzwischen doch! - In: Unijournal (Zeitschrift der Universität Trier), Jg. 26, 2000, Nr. 3, S. 37-38. * SUB [Göttingen] am Semesterende wieder am Sonntag geöffnet? – In: ADF-Wadenbeißer. Das Informationsblatt der Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder. Nr. 42 vom 16.12.2002. * 7-Tage-Woche in der Bayerischen Staatsbibliothek : Lesesaal 74 Stunden pro Woche geöffnet. - Pressemitteilung der Bayerischen Staatsbibliothek München vom 7.6.2001. * Universitätsbibliothek: Offen auch am Sonntag? -In:UNI-INFO (ISSN 0943-4399) 1996, Nr. 4, S. 9.

9  Haasjes, Frits / Kanter, Meriam de / Tiggelen, Nicoline van:Landelijke zondagsopenstelling op 17 mei geslaagd : Amsterdam en Rotterdam denken aan voortzettning. - In: Bibliotheek en Samenleving Bd. 20, 1992, S. 231 -236. * Hedges, Graham:Nothing new under the Sun? Public Libraries and Sunday Opening in the 19th Century. – In: Librarians’ Christian Fellowship Newsletter, Nr. 64, 1996, S. 30–36. * Hedges, Graham:Should libraries open on Sundays? - An Address to the Annual General Meeting of the London and Home Counties Branch of the Library Association held on Tuesday 24 April 2001.- In: Christian Librarian, 2002, Nr. 26. * Hennessy, Frank: A defense of opening the public library on Sunday. - In: Library Journal, Bd. 110, 1985, S. 25-26. * Jackaman, Peter: The Catch 22 of Sunday Service. - In: Library Review, Bd. 29, 1980, S. 91-106. * Janssen, Bart: Een lerse agnosticus en het archetype van de voorlezende ouder : zondagsopening voor uitjes en eenzame mensen. - In: Bibliotheek en Samenleving Bd. 22, 1994, S. 8-12. * Kisbye, Morten:Sunday Opening in Danish Public Libraries. - In: Scandinavian Public Library Quarterly, Bd. 25, Nr. 4, 1992, S. 25-27. * Koistinen, Pertti:Sunnuntaina sataa aina. - In: Kirjastolehti, 1997, Bd. 4, S. 115. * Koivunen, Hannele: Joy, sweat and tears. - In: Scandinavian Public Library Quarterly Bd. 24, Nr. 3, 1991, S. 15-17. - Mäder, Ida-Maria: Sonntagsöffnung von Bibliotheken. - In: AGMB aktuell, Jg. 2000, Heft 7, S. 5. * Markussen, Svein:Sunday-opening for libraries :a research project at three Norwegian public libraries. - In: Scandinavian Public Libr. Quart. Bd. 32, 1999, Nr. 1, 19-23. * Matter, Gerhard:Sonntagsöffnung in der Schweiz. - In: VÖB-Mitteilungen, 54, 2001, S. 17-19. * Milton, Ian:Seven days a week. - In: Public Library Journal, Bd. 11, 1996, Nr. 5, S. 143-145. * Myllylä, Riitta:Sunnuntaina kirjastossa? - In: Kirjastolehti, 1997, Bd. 4, S. 116-119. * Orsel, Henk:Bibliotheek open op zondag : kleine meerderheid tegen. - In: Delta 29, 1997, Nr. 31. * Sonntagsöffnung der Kantonsbibliothek Baselland : Pilotprojekt vom Nov. 1999 bis Dez. 2001. Bericht der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur, Abteilung Information und Dokumentation, und Kantonsbibliothek Baselland. Chur / Liestal: Juli 2001.

10  Anonymus: Sunday and Holiday Opening. - In: The Library Journal 1907, S. 103-107. * Axon, W. E. A.: The Sunday Use of Libraries. - In: Library Journal 1878, Bd. 3, Nr. 7, S. 258. * Beecher, Henry Ward: Should the public libraries be opened on Sunday? An address, by Henry Ward Beecher, delivered at the request of members of the Mercantile library association of New York city, in the Cooper union hall. April 22nd. 1872. - New York, J. B. Ford & co., 1872. * Chambers: Sunday museums, picture galleries, libraries and bands. Chambers, 6th ed., 1892. * Cushman, R: The Library on Sunday. - In: Library Journal 1890, Vol. 15, Nr. 8, S. 235. * Davis,James W.:The Sunday Opening of Public Libraries, Art Galleries and Museums. - In: The Westminster review, 134, 1890, S. 9-18. * Fairfield, Mary Salome:Sunday Opening of Libraries. - In: Library Journal, 1889, S. 176-190. * Green, Samuel S.: Opening Libraries on Sunday. – In: The Library Journal, 1884, S. 85-86. * Hill, Charles: Would the Sunday opening of museums, libraries, and places of amusement increase or diminish Sunday drinking? - London : Workingmen's Lord's Day Rest Association, 1879. * Moffett, James C.:The Development of the Sunday Library. -In: Library Journal 1907, Bd. 32, Nr. 3, S. 112-113. * National Sunday League:A few plain reasons for the Sunday opening of the national museums, libraries and art galleries. -London : National Sunday League, [1890]. * Peake, Frederic: Has Sunday opening of museums, art galleries, and libraries been a success? : a question for the governing bodies of such institutions, 6th ed. London : Lord's Day Observance Society, 1908. * Shaw, A. Capel: Sunday Opening of Free Libraries: - In: Library Association Record 1906, Bd. 8, Nr. 3, S. 79. * Snell, Bernard Joseph: Sermon [on Mark ii. 27, Matt. xii. 12] ... on the Sunday opening of Free Libraries, etc. - Manchester : J. Heywood, 1888. * Sunday Opening of London Libraries. - In: The Library Chronicle. Library 10:120 (1898:Dec.) 374. * Taylor, P. A.: Opening of museums, libraries, &c., on Sundays: : speech of Mr. P. A. Taylor, M.P., ... revised from the reporter's notes. - London: Edward Dallow, 1874.

11  Vgl. Hennessy (1985), S. 26.

12 

Deutsche Veröffentlichungen zum Thema: Frings, Hans: Öffnungszeiten öffentlicher Büchereien. - In: Bibliotheksdienst Berlin 1968, S. 9-14. * Umlauf, Konrad:Erweiterung der Öffnungszeiten der Öffentlichen Bibliothek. - In: ABI-Technik 1990, Heft 10, S. 205-210. * Umlauf, Konrad:Öffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken : Ergebnisse einer Befragung von Bibliotheken zur Bewertung betriebswirtschaftlicher Fragestellungen und bibliothekspolitischer Optionen. - Berlin : Institut für Bibliothekswissenschaft, 1993. * Usemann-Keller, Ulla: Öffnungszeiten der Universitätsbibliotheken und der Hochschul- und Fachhochschul-Bibliotheken. - In: Bibliotheksdienst 31, 1997, H. 11, S. 2131-2144. * Witsch, Joseph Caspar: Öffnungszeiten und Ausleihzahlen. - In: Die Bücherei 9, 1942, S. 218-221.

Im Periodikum „Der Bibliothekar“, das als Beiheft zur Zeitschrift für das Bibliothekswesen zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik herausgegeben wurde, erschienen häufiger kürzere Artikel, die sich mit Bibliotheksöffnungszeiten befaßten: Kubik, Hans: Zu einigen praktischen Fragen und Problemen der Öffnungszeiten im hauptstädtischen Bibliotheksnetz. Der Bibliothekar 32 (1978), S. 415-420. * Meseck, Heinz: Öffnungszeiten - Notwendigkeit und Probleme. - Der Bibliothekar, 27 (1973), S. 295-299. * Meseck, Heinz: Untersuchungen zu den Öffnungzeiten am hauptstädtischen Bibliotheksnetz. - Bibliothekar 32, 1978, S. 24-30. * Rosoll, Erika: Optimale Öffnungszeiten in StAB. – In: Bibliothekar 35, 1981, S. 392-397. * Steiner, Gerhard: Die Türen auf! : Das Problem der Ausleihzeiten. – In: Der Bibliothekar 4, 1950, S. 386-390. * Waligora, Johanna: Zur Öffnungszeit der Bibliotheken. – In: Der Bibliothekar 32, 1978, S. 9 -16 und weitere.

13  Seit 1999 werden für die Öffentlichen Bibliotheken nur noch die Öffnungsstunden pro Jahr erfaßt.

14  Vgl. „Deutsche Bibliotheksstatistik“ (http://www.bibliotheksstatistik.de/auswertung/2001/all2001.html).

15  Im Vorwort des Jahrbuchs der öffentlichen Bibliotheken 2002/03 wird ein Rücklauf von 73% angegeben. Seit 1981 werden im Handbuch der Öffentlichen Bibliotheken die Anzahl der Wochenöffnungsstunden genannt und erst seit 1993 mit Erscheinen des Jahrbuchs die genaue Verteilung der Öffnungszeiten. Im Jahrbuch der Bibliotheken, Archive und Dokumentationsstellen der Deutschen Demokratischen Republikwerden nur in den Anfangsbänden bis zum Jahr 1963 die Öffnungszeiten der größeren Bibliotheken aufgeführt, danach aber vollständig ignoriert.

16  Ihre Öffnungszeiten lassen sich am besten über das Internet ermitteln.

17  Als gutes Beispiel sei erwähnt: Faass, Bruno: Dresdner Bibliothekenführer. Dresden: Heinrich, 1915.

18  Wie bereits Usemann-Keller konstatierte; Usemann-Keller (1997), S. 2140. So enthält beispielsweise der World Guide to Libraries keine Angaben zu Öffnungszeiten.

19  Zur Definiton von Bibliotheksöffnungszeiten vgl. auch Waligora (1978), S. 9 sowie die Empfehlung des Ministeriums für Kultur der DDR aus dem Jahr 1981 bei Rosoll (1981), S. 396.

20  Eine große Hilfe bei der Recherche war die Linksammlung zu deutschen Bibliotheken des HBZ „Deutsche Bibliotheken“ (http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/germlst/index.html).

21  Als Beispiele sind zu nennen: Bochum (7 Bibliotheken im Jahrbuch und 22 im Internet), Frankfurt a.M. (19 Bibliotheken im Jahrbuch und 32 im Internet) oder Freiburg (9 Bibliotheken im Jahrbuch und 44 im Internet).

22 

Aus dem Jahr 2001. „Deutsche Bibliotheksstatistik“

(http://www.bibliotheksstatistik.de/auswertung/2001/all2001.html).

23 

Im Rahmen des Projektes „Bibliothek 2007“ wurden im Jahr 2003 für das gesamte Bundesgebiet 2.100 hauptamtlich geleitete kommunale öffentliche Bibliotheken (mit rund 3.600 Standorten), rund 1.700 wissenschaftliche Bibliotheken sowie rund 5.000 kirchliche Bibliotheken, die in der vorliegenden Untersuchung keine Berücksichtigung finden, ermittelt;

(http://www.bibliothek2007.de/projekt_hintergrund.htm).

24  Eine unzureichende Verzeichnung besteht insbesondere für zweischichtige Bibliothekssysteme.

25  Die Grundgesamtheit sind alle Forschungsobjekte, für welche die Aussagen der Untersuchung gelten sollen.

26  3% Sonntagsöffnung bei den Hochschulbibliotheken und unter 1% bei den kommunalen Bibliotheken (vgl. Kap. 3).

27  Die Bibliotheksstatistik diente als Grundlage, um die Vollständigkeit der Untersuchung zu gewährleisten.

28  In Einzelfällen auch fakultätsübergreifend.

29  Beispielsweise die juristischen Seminare in Tübingen und Freiburg.

30  In der Datenbank im Anhang sind zwar die Öffnungszeiten einzelner Spezialbibliotheken ebenso wie die von Museums-, Gerichts-, Parlaments- sowie sonstiger Bibliotheken mitaufgenommen, soweit sie zu festen Zeiten öffentlich zugänglich sind, werden jedoch nur stichprobenartig analysiert.

31  Dies entspricht auch der Einteilung in der deutschen Bibliotheksstatistik, die 2.098 kommunale Bibliotheken für das Jahr 2001 verzeichnet.

32  Dies gilt ebenso für Bibliotheken, die sich in geteilter kommunaler und kirchlicher Trägerschaft befinden, da bei diesen Einrichtungen meist die Ausrichtung, die Hauptträgerschaft sowie der Einsatz ehrenamtlichen Personals eine klare Abgrenzung erschweren.

33  Verch (2002), S.19ff.

34  Vgl. Verch (2002), S. 57ff.

35 

Diese regionale Sichtweise entspricht auch dem Vorbild von „Libweb“ (http://sunsite.berkeley.edu/

Libweb/).

36  Als Beispiele für nicht repräsentative Bundesstaaten sind Alaska, Hawaii oder Utah zu nennen.

37  Vgl. Schnell (1993), S. 295f.

38  Vgl. “http://sunsite.berkeley.edu/Libweb/“.

39  Für die kommunalen Bibliotheken fand ein leicht veränderter Fragebogen Anwendung.

40  Vgl. Anhang, S. 215ff.

41  Der Fragebogen wurde an insgesamt 48 Einrichtungen verschickt, von denen acht nicht geantwortet haben. Zwei Befragungen erfolgten aus Zeitgründen lediglich telefonisch. Die Hamburger Zentral-bibliothek Recht, die erst im August 2004 die Sonntagsöffnung einführte, konnte nicht mehr berücksichtigt werden.

42  Wegen der besseren Verständlichkeit und Lesbarkeit werden im folgenden stets die maskulinen Endungen verwendet, die selbstverständlich auch die Frauen einschließen.

43  Schnell (1993), S. 328 und 367.

44  Stachnik (1995), S. 34.

45  Vgl. z.B. Koivunen (1991).

46  Stachnik (1995), S. 44. Nur bei einer Stichprobengröße von mindestens 100, läßt sich eine Fehlertoleranz von unter 5% gewährleisten.

47  Die Methode, einzelne Mitarbeiter vieler verschiedener Bibliotheken zu befragen, hätte außerdem einen zu hohen organisatorischen Aufwand bedeutet.

48  Zu den Vorteilen von Totalerhebungen siehe Atteslander 2000, S. 290.

49  Nach der Deutschen Bibliotheksstatistik 2001 vierzehn Stadt- und 22 Universitätsbibliotheken.

50  Nach der Deutschen Bibliotheksstatistik 2000.

51  Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin und die Bayerische Staatsbibliothek sprechen mit ihrem Bestand von überregionaler Bedeutung eine spezielle Klientel an und werden deshalb nicht ausgewählt. Gegen die Einbeziehung der Universitätsbibliothek in Halle spricht, daß sie nicht auf eine ebenso langjährige Erfahrung mit der Sonntagsöffnung verweisen kann wie die Universitätsbibliothek Bielefeld.

52  Vgl. Schnell (1993), S. 309ff.

53  Als Ablehnungsgründe wurden u.a. genannt, daß eine Fragebogenaktion unter zahlreichen vergleichbaren Anfragen zu viel Arbeit bedeute, daß der Umfragezeitpunkt aus organisatorischen Gründen unpassend sei, und daß man die Mitarbeiter nicht mit dem Thema Öffnungszeiten konfrontieren möchte, da dies zu unerwünschten hausinternen Diskussionen und Auseinandersetzungen mit dem Personalrat führen könnte.

54  Der Fragebogen, der bei den Bibliotheken ohne Sonntagsöffnung eingesetzt wird, enthält lediglich fünf Fragen und verzichtet auf die Eingangsfrage, ob Sonntagsarbeit geleistet wird.

55  Der Fragebogen ist im Anhang abgedruckt.

56  Diese Frage fehlt bei den Einrichtungen, die sonntags nicht geöffnet haben.

57  Stachnik (1995), S. 55.

58  Frage 4: „Wie viele Sonntage maximal im Jahr wären Sie bereit zu arbeiten?“ und Frage 6: „Welche Vorzüge oder Nachteile sehen Sie, wenn Bibliotheken sonntags öffnen?“.

59  Die relativ kurze Bearbeitungsfrist von 14 Tagen wurde deshalb gesetzt, um die Mitarbeiter zu einer möglichst zügigen Antwort zu motivieren. Später abgegebene Fragebögen wurden ebenfalls akzeptiert und in die Bewertung miteinbezogen.

60  Diekmann (1995), S. 441.

61  Nähere Angaben im Kapitel 3 unter B 1 a, B 2 a und B 3 a.

62  Missing-Werte fanden gesondert Berücksichtigung und eine Plausibilitätskontrolle half, Dateneingabefehler zu korrigieren.

63  Insbesondere beim Thema Sonntagsöffnung.

64  Nach Usemann-Keller nutzen die Bibliotheken durchgeführte Benutzerbefragungen oder statistische Erhebungen zu den Öffnungszeiten oft nur zur eigenen Verwendung, ohne die Ergebnisse zu veröffentlichen; Usemann-Keller (1997), S. 2139.

65  Vgl. Atteslander (2000), S. 125.

66  Die Befragung an den 13 Universitätsbibliotheken mitsamt ihren Zweigstellen fand im Sommer 2001 und die Befragung an den 12 Fachhochschulbibliotheken mitsamt ihrer Zweigstellen im Frühjahr 2002 statt. Institutsbibliotheken wurden in die Untersuchung nicht miteinbezogen. Das Durchführungskonzept sowie die Gesamtergebnisse der Befragungen sind nachzulesen bei Follmer (2002a) und Follmer (2002b).

67  Die Frage Nr. 18 heißt im genauen Wortlaut: „Falls die Öffnungszeiten nicht Ihren Bedürfnissen entsprechen, haben Sie hier die Möglichkeit, Vorschläge für ergänzende Öffnungszeiten der Einrichtung zu machen, in der Sie sich befinden. Die grau hinterlegten Felder entsprechen den bestehenden Regelöffnungszeiten der Bibliothek insgesamt während der Vorlesungszeit. Markieren Sie bitte jeweils in den weißen Feldern die Zeiten, an denen die Bibliothek Ihrer Meinung nach zusätzlich geöffnet sein sollte.“

68  Fragen 17 und 16.

69 

Vgl. „Kunden-/Passantenbefragung 2001“ (http://www.stadtbibliothek-bremen.de/portrait/auswertung

.pdf).

70  Fragen 8 und 11, bei denen Mehrfachnennungen erlaubt waren.

71  Vgl. Sonntagsöffnung der Kantonsbibliothek Baselland (2001), S. 9ff.

72  Sonntagsöffnung der Kantonsbibliothek Baselland (2001), S. 1 und 3.

73  Die zwölf Fragen lauten: 1. Aus welchem Grund besuchen Sie heute die KBBL (Kantonsbibliothek Baselland)? 2. Welche Angebote und Dienstleistungen der KKBL benutzen Sie heute? 3. Mit wem sind Sie heute in die KBBL gekommen? 4. Wie viel Zeit haben Sie für den heutigen Bibliotheksbesuch vorgesehen? 5. Wie häufig besuchen Sie die KBBL? 6. Haben sich seit der Sonntagsöffnung Ihre Bibliotheksbesuche von den Werktagen auf den Sonntag verschoben? 7. Benutzen Sie die KBBL infolge der Sonntagsöffnung häufiger? 8. Wie häufig besuchen Sie andere Bibliotheken? 9. Wussten Sie bereits, dass die Kantonsbibliothek am Sonntag geöffnet ist? 10. Wie wurden Sie zuerst auf die Sonntagsöffnung aufmerksam? 11. Was finden Sie an der Sonntagsöffnung der KBBL besonders positiv? 12. Dürfen wir Sie noch um einige Angaben zu Ihrer Person bitten?

74  Beispielsweise mit Google im April 2003 nur acht Treffer.

75  Vgl. „Wenn der Sonntag zum Büchertag wird.“ in „Aargauer Zeitung“ vom 24.05.1997; „Le dimanche des bibliothèques“ in „Nouvelliste“ vom 23.5.1997; „Schweizerischer Bibliothekstag in der Thurgauischen Kantonsbibliothek“, Pressemitteilung des Kantons Thurgau vom 22.5.1997; „Jahresbericht 1997“, S. 3 (http://www.zhbluzern.ch/jahresbericht/jb97.pdf); „Schweizerischer Bibliothekstag“ (http://www.ub.unibas.ch/whatsnew/ubn00021.htm).

76  Vgl. Sonntagsöffnung der Kantonsbibliothek Baselland (2001), S. 3.

77  Vgl. Kriewald (1992), S. 820.



© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
DiML DTD Version 4.0Zertifizierter Dokumentenserver
der Humboldt-Universität zu Berlin
HTML-Version erstellt am:
21.10.2005