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Der Forderung nach Entwicklung der Handlungskompetenz von Facharbeitern in gärtnerischen Fachrichtungen Rechnung
tragend, rückt die Befähigung zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung, als vordringliche Voraussetzung für
eine sachkundige Entscheidungsfindung, bei den didaktischen Strategien in eine vordergründige Position. Ihrer Komplexität im Speicherumfang bei kleinstem räumlichen Bedarf wegen, sind digitale Medien–
z.B. Datenträger mit Datenbanken, Katalogen oder das World Wide Web u.a.- als ständig aktualisierbare Informationsträger aus dem Leben in der modernen Dienstleistungsgesellschaft nicht mehr weg zu denken.
Die Kooperation zwischen den Lernorten Ausbildungsbetrieb, Überbetriebliche Ausbildung und Schule, gesteht der Schule bei der Heranbildung der Medienkompetenz Vermittler- und Trainerfunktion zu, weil:
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1. |
unsere Bildungsstätten zunehmend optimal mit moderner Technik, Medienelektro nik und Datenträgern ausgestattet sind |
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2. |
seitens der Lehrkräfte der Bildungsvorlauf existieren sollte |
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3. |
das Lernumfeld zur Informationsaufnahme motiviert |
|
4. |
gegenwärtig noch zu verzeichnende, differenzierte Vorleistungen der Lernenden einen Ausgleich erfahren können |
|
5. |
marktwirtschaftlich geprägte Praxisbedingungen für die Erprobung neuer Strate gien der selbstständigen Informations beschaffung, -auswahl und - bewertung nicht in erster Konsequenz geeignet sind. |
Zum Zeitpunkt der Erhebung wurden in den 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland 18.311 Gärtner in sieben Fachrichtungen qualifiziert, darunter allein 10.246 Auszubildende in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (Stand: 31.12.2000, vorläufige Angaben aus einer ZVG-Umfrage bei den zuständigen Stellen).
Weil die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau die höchsten Ausbildungszahlen stellt, ist die Autorin der Meinung, dass hier ein Schwerpunkt für die Erprobung von Handlungsanleitungen beim Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht der Gärtner liegen sollte.
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Tab. 2: Entwicklung der Auszubildenden im Gartenbau (Länderübersicht)* - Stand: 31. Dezember 2000 -
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Um die, für den Umgang mit digitalen Medien notwendige Kompetenz, allmählich zu entwickeln, wurden in den drei Ausbildungsjahren, angelehnt an den für alle Bundesländer einheitlichen Rahmenlehrplan für die Ausbildung zum Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Daten- und Informationsträger mit steigendem Schwierigkeits- und Abstraktionsgrad ausgewählt. Die Auswahl der Testjahrgänge erfuhr ihre Einschränkung durch die zeitliche Begrenzung der Arbeit an der Dissertation.
Deutschland weit wurden im Jahr 1998 3.251 Ausbildungsverträge mit dem Ziel eines Facharbeiterabschlusses für die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau abgeschlossen. Diese Auszubildenden absolvierten zum Zeitpunkt der Erprobung das 3. Ausbildungsjahr bzw. die Fachstufe II.
Im Jahr 1999 sank die Zahl der Ausbildungsverträge geringfügig auf 3.216. Die statistisch erfassten Auszubildenden absolvierten zum Zeitpunkt der Erprobung das 2. Ausbildungsjahr, bzw. die Fachstufe I.
Nach vorläufigen Angaben einer ZVG-Umfrage bei den zuständigen Stellen ergab sich für das Jahr 2000 eine erfreuliche Zunahme an Ausbildungsverträgen sowohl in den alten, als auch in den neuen Bundesländern. 3.779 Auszubildende absolvierten zum Zeitpunkt der Erprobung das 1. Ausbildungsjahr bzw. die Grundstufe.
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Bundesland |
1998 |
1999 |
2000* |
|
Baden-Württemberg |
307 |
290 |
414 |
|
Bayern |
311 |
321 |
390 |
|
Berlin |
302 |
318 |
285 |
|
Brandenburg |
150 |
169 |
152 |
|
Bremen |
22 |
35 |
40 |
|
Hamburg |
77 |
95 |
34 |
|
Hessen |
263 |
190 |
186 |
|
Mecklenburg-Vorpommern |
94 |
82 |
60 |
|
Niedersachsen |
232 |
283 |
535 |
|
Nordrhein-Westfalen |
669 |
664 |
905 |
|
Rheinland-Pfalz |
95 |
122 |
105 |
|
Saarland |
54 |
58 |
108 |
|
Sachsen |
296 |
251 |
262 |
|
Sachsen-Anhalt |
161 |
130 |
135 |
|
Schleswig-Holstein |
93 |
84 |
76 |
|
Thüringen |
125 |
124 |
92 |
|
Deutschland gesamt |
3.251 |
3.216 |
3.779 |
|
Altbundesländer |
2.425 |
2.460 |
2.793 |
|
Neuländer |
826 |
756 |
986 |
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(Quellen:
Statistik über die praktische Berufsausbildung in der Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland vom 2. Juni 1999; Berichtszeit: 1. Januar bis 31. Dezember 1998; A Ausbildungsberufe; 5. Gärtner; S. 8- 12; Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Referat 212
Statistik über die praktische Berufsausbildung in der Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland vom 28. Juni 2000; Berichtszeit: 1. Januar bis 31. Dezember 1999; A Ausbildungsberufe; 5. Gärtner; S. 8- 12; Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Referat 225
Entwicklung der Auszubildenden im Gartenbau (Länderübersicht), März 2001; ZVG-Referat Berufsbildung)
Die Verfasserin erachtet einen Erprobungsumfang von 3 - 5 Prozent als repräsentativ und orientierte in ihrer Erprobung auf 150 Probanden je Ausbildungsjahrgang. Geht man von einer durchschnittlichen Klassenstärke von 30 Lernenden* aus, so ergab sich die Notwendigkeit, fünf Ausbildungsstätten der theoretischen Berufsausbildung zur Durchführung der Untersuchungen zu gewinnen (*Orientierung bot der sächsische Klassenteiler von 33 Auszubildenden).
Empfehlungen auf Grund bester technischer und räumlicher Bedingungen und bereits in vorhergehenden Untersuchungen gezeigtes Interesse und Engagement bei der Erprobung neuer Unterrichtsmethoden bestimmten letztendlich die Auswahl der Berufsausbildungseinrichtungen:
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1. |
Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft mit Schulteil |
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Berufliche Förderschule |
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Turnerstraße 5 |
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09599 Freiberg |
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2. |
Berufsschule für Gartenbau |
|
„Philpp-Holzmann-Schule“ |
|
|
Miquelallee 2 |
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60487 Frankfurt (Main) |
|
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Ausgehend von der Tatsache, dass in der Bundesrepublik Deutschland für die Ausbildung zum Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, ein einheitlicher Rahmenlehrplan gilt, wäre diese Erprobung auch an beliebigen anderen theoretischen Ausbildungsstätten denkbar, vorausgesetzt, das beschriebene Ausbildungsprofil wird angeboten.
Das Berufsbild des Gärtners/der Gärtnerin weist Qualifikationen aus, die sich aus Schnittmengen naturwissenschaftlicher, mathematischer, technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Lerninhalte ergeben. Grundlage der Ausbildung ist der im Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. Dezember 1995 erstellte Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf. Er ist mit der Verordnung über die Berufsausbildung zum Gärtner/zur Gärtnerin vom 1. April 1996 (BGBl. I S.376) abgestimmt und nach Ausbildungsjahren gegliedert.
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Thematische, fachliche, aber auch didaktisch fundierte Einheiten, die eine Unterteilung in Abschnitte erfahren können, beschreibt der Rahmenlehrplan als Lerngebiete. Diese Lerngebiete bieten über Lernziele Orientierung bei der Bestimmung des jeweiligen Niveaus der Handlungsanleitung und beim Bezug zu bestimmten Lerninhalten.
Bereits im 1. Ausbildungsjahr steht die Forderung, die Lernenden innerhalb des Lerngebietes 1: „Standortaufnahme/Informationsbeschaffung und -auswertung“ mit den Grundlagen der
elektronischen Datenverarbeitung sowie Informationssystemen und Geräten vertraut zu machen. Da Vertiefung und Komplexität stufenweise ausgebaut werden sollen, muss dieses Grundlagenwissen in der Fachstufe I und II eine Anwendung in exemplarischen Arbeitsverfahren oder ganzen Betriebsabläufen finden. Dieser Forderung wird durch entsprechende Problemstellungen im Aufgaben und Kontrollteil der Handlungsanleitungen entsprochen.
Jede Handlungsanleitung wird mit einem einfachen oder doppelseitigen Deckblatt eröffnet, welches Neugierde weckt, motiviert und die genauen Einsatzvoraussetzungen definiert (Anlagen 2, 9, 16). Für den Lernenden stellt es eine Zielorientierung dar, der Lehrende jedoch soll klare Grenzen im Einsatz der Handlungsanleitung gestellt bekommen. Über- und Unterforderungen der Lernenden sollten, zumindest in Bezug auf den Unterrichtsinhalt, entfallen.
Inhalte des Deckblattes:
Separierte oder ins Layout integrierte Graphik
Handlungsanleitung für Gärtner
Ziel:vorweg
genommenes Ergebnis; woher werden Informationen
bezogen
?
Aufgabe:
Formulierung der Aufgabenstellung als Lerninhalt eines
Lerngebietes und in Bezug auf ein Ausbildungsjahr;
Teil 1 - Allgemeine Handlungsanleitung zum Kennen lernen des Datenträgers oder Netzes und zum Erlernen einer
Schrittfolge
Teil 2 - Übung und Kontrolle
Adressatenkreis:Qualifikationsniveau (Auszubildende/
Umschüler
...), Beruf, Fachrichtung, Lehrjahr
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Lerngebiet: angelehnt an den Rahmenlehrplan mit 6 Lerngebieten
je Ausbildungsjahr
Themenkomplex: Vorschlag eines Stundenthemas innerhalb des
Lerngebietes
Nutzungsvoraussetzungen: vorausgesetzte Vorkenntnisse der
Lernenden
Inwiefern die selbstständige Fachinformationsgewinnung über Datenträger oder das Netz selbst eine Über- oder Unterforderung darstellt, ist letztendlich auch von den Vorleistungen und vom persönlichem Interesse der Lernenden abhängig.
Zugangsvoraussetzung für die berufliche Ausbildung als Gärtner/Gärtnerin ist im mindesten ein erfolgreicher Hauptschulabschluss.
Folgende Bildungsabschlüsse lassen die Qualifikation zum Facharbeiter Gärtner/Gärtnerin zu:
Hauptschulabschluss
Qualifizierter Hauptschulabschluss*)
Realschulabschluss
Hochschulreife
Facharbeiter in einem anderen Berufð Umschüler
Höhere Qualifikation, als der Facharbeiterð Umschüler
Da jedoch in jedem Fall das Bildungsziel der Facharbeiterbrief im Ausbildungsberuf ist, muss eine eventuelle Differenzierung in Umsetzung der Handlungsanleitungen nicht inhaltlich, sondern methodisch erfolgen.
*)Der Qualifizierte Hauptschulabschluss (in manchen Bundesländern auch Hauptschulab
schluss mit besonderen Leistungen oder qualifizierender Hauptschulabschluss)
kann nach dem erfolgreichem Abschluss der Klasse 9 einer allgemeinbildenden Schule und dem Bestehen einer Prüfung erworben werden. Er unterscheidet sich vom Hauptschulabschluss vor allem dadurch, dass er mehr Wege zum Besuch weiterführender Schulen eröffnet.
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Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse beim Einsatz der „Handlungsanleitungen zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung“ herstellen zu können, sind vor dem Einsatz die jeweiligen Ausgangsbedingungen zu erfassen. Diese sind in einem Anschreiben für den Lehrenden definiert (Anlagen 3, 10, 17) und erfahren über den Fragebogen für den Lehrenden eine Rückkopplung (Anlagen7, 14, 21).
Inhalt des Anschreibens an den Lehrenden (in Schwerpunkten):
Zielorientierung: selbstständige Fachinformationsgewinnung in der theoretischen Berufsausbildung als Grundstein für ein lebenslanges Lernen
Motivation der Lehrkraft
Systemvoraussetzungen
Einsatz der Handlungsanleitung-Ausbildungsjahr, theoretische Berufsausbildung, Qualifizierungsziel Gärtner/Gärtnerin, Fachgebiet
Definition des vorausgesetzten Kenntnisstandes der Lernenden im Umgang mit Computern
Klassenstärke/Gruppengröße zur Bearbeitung des in der Handlungsanleitung aufbereiteten Themas in einem Computerkabinett
sozio-kulturelle Zusammenstellung der Klassen/Gruppen: keinesfalls gezielt nach Leistung oder Geschlecht, sondern vielmehr in das Reglement der Klassen- oder Gruppenausbildung am jeweiligen Berufsbildungszentrum eingeordnet
geplante Arbeitszeit
angestrebter Grad der Selbstständigkeit, mit der die Handlungsanleitung vom Lernenden abgearbeitet werden sollte; Erfassung der Bildungsvoraussetzungen und inhaltlichen Momente, die den korrigierenden Eingriff des Lehrenden rechtfertigen
Empfehlung zur Realisierung der Unterrichtsbeobachtung: hospitierender Beobachter
Bestimmung des Zeitpunktes, wann die selbstständige Fachinformationsgewinnung abgeschlossen ist (vorzulegende Materialien und Ergebnisse seitens des Lernenden)
Die Dringlichkeit zur Einhaltung der vorgegebenen Rahmenbedingungen ist in persönlichen Gesprächen mit den zuarbeitenden Fachlehrern zu unterstreichen. Durch dieses Vorgehen soll erreicht werden, dass die Objektivität der Erprobungsergebnisse und deren Auswertung gewahrt wird.
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Die Verfasserin bietet drei Handlungsanleitungen für die selbstständige Fachinformationsgewinnung im Fachunterricht der Berufsgruppe Gärtner, Fachgebiet Garten- und Landschaftsbau, an, die als Informationsträger unterschiedliche Kategorien digitaler Medien verkörpern und im Grad der Abstraktion sowie im Anforderungsniveau verschiedenen Ausbildungsjahren entsprechen. In die Auswahl der Inhalte und die Zuordnung zum Ausbildungsabschnitt fließen langjährige eigene Berufserfahrungen bezüglich des Leistungsvermögens und der damit verbundenen Forderungen an die Auszubildenden ein. Die Handlungsanleitungen dienen der Befähigung der Lernenden zur selbstständigen Beschaffung, Bewertung, Auswahl, Speicherung und Anwendung von Fachinformationen und sind auf eine bestimmte berufliche Aufgabe bezogen. Über die Abwicklung des speziellen Problems erfolgt eine Aneignung prinzipieller und allgemeingültiger Handlungsschritte, so dass die Lernenden letztendlich einen Algorithmus erfahren, der die Lösung mehr oder weniger ähnlicher Aufgabenstellungen in der Praxis zulässt. Der stetige Wechsel zwischen deduktiven und induktiven Momenten als didaktische Strategie stellt eine enge Verbindung zur Praxis und damit zum vertrauten Umfeld des Lernenden dar. Als Vorgehensweise im Unterricht erfuhr sie bisher kaum eine Überstrapazierung und dürfte dem Lehrenden somit einen Beitrag zur Erweiterung seines Methodenspektrums bieten.
Aufgabe:
weitestgehend selbstständige Lösung einer fiktiven
Aufgabe unter Nutzung der auf der CD-ROM „Flower Power“
installierten Video-Anleitung
Teil 1: Handlungsanleitung
Anleitung zum Aufruf der Videoinformation
Problemsituation und Aufgabenstellung
Teil 2: Kontrolle
Sortensteckbriefe der Aufgabenstellung zur Kontrolle
Fragebogen zur Abstammung der Sorten und zur Kontrolle durch den Lehrenden
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Gartenbaulich fundierte Datenbank-CD-ROM sind gegenwärtig vornehmlich zur Speicherung botanischer Informationen auf dem Markt. Das Erlernen botanischer Namen, Sortenkenntnisse, die Einordnung der Arten in Gattung und Familie sowie Details zu Standortvoraussetzungen und Pflegeansprüchen stellen die Auszubildenden aller Fachgebiete des Gartenbaues bei oft fehlenden sprachlichen Voraussetzungen vor Lernprobleme. Die Praxis fordert jedoch vom Facharbeiter selbstständige Entscheidungsfindungen und die Fähigkeit zur Kundenberatung. Dabei muss auch hier einer gewissen Modeneigung und einer Veränderung auf dem Markt Rechnung getragen werden, so dass Trends kontinuierlich zu erfassen und in die tägliche Arbeit einzubringen sind. Der Rahmenlehrplan für den Beruf Gärtner/Gärtnerin sieht einen Einstieg in die Vermittlung von Pflanzenkenntnissen im Lerngebiet 2 „Pflanzen und ihre Verwendung“ bereits im 1. Ausbildungsjahr- Berufliche Grundbildung- vor. Im Einzelnen steht die Forderung nach Kenntnissen und Fertigkeiten bei der Pflanzenbestimmung sowie der Anspruchs- und Eigenschaftsbeschreibung von Pflanzen unter Nutzung von Katalogen. Dieser Forderung genügt der Inhalt der Handlungsanleitung auch bezüglich der Entwicklung solcher Werte, wie Selbstständigkeit bei der Planung, Durchführung und Kontrolle.
Adressatenkreis: Auszubildende, Beruf Gärtner/Gärtnerin, Fachrichtungen Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Zierpflanzenbau
Lerngebiet:
Berufliche Grundbildung im 1. Ausbildungsjahr
Kultur und Verwendung von Pflanzen
Pflanzen und ihre Verwendung
Teil 1 - Handlungsanleitung:
Der Lernende wird angesprochen und motiviert. Der Inhalt der CD-ROM wird vorgestellt, Grenzen werden aufgezeigt und Anregungen für die Verwendung der Daten werden gegeben.
Die Bedienung des Programms wird mittels einer klar gegliederten Schrittfolge angewiesen. Die Startseite mit Logo ist abgebildet, so dass der Lernende eine Kontrollmöglichkeit für seine Bemühungen hat. Die weitere Funktionsweise der CD-ROM wird über eine Video auf dem Bildschirm angezeigt. Dieses Video ersetzt weitere Schritte einer allgemeinen Handlungsanleitung in anschaulicher Form.
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Das Programm findet in einer fiktiven Problemsituation Anwendung. Kundenwünschen entsprechend, sind Pflanzen für konkrete Standortgegebenheiten auszuwählen und vorgegebene gestalterische Aspekte zu beachten. Alle Pflanzen sind auf der CD-ROM im Bild erfasst und besitzen einen Sortensteckbrief. Letzterer ist auszudrucken und zur eigenen Kontrolle mit den im
Teil 2 - Kontrolle - vorgegebenen Exemplaren zu vergleichen.
Die angehängten Arbeitsvorlagen zur Abstammung der Sorten bei den ausgewählten Pflanzen ist mittels der CD-ROM zu ergänzen und der Lehrkraft zur Kontrolle vorzulegen.
Teil 1 - Handlungsanleitung schließt mit einer erneuten Motivation der Lernenden zum weiteren Einsatz digitaler Medien und macht auf weitere Datenträger neugierig.
Für die Umsetzung der Ziele der Handlungsanleitung ist zunächst eine Doppelstunde, d. h. 90 Minuten, vorzusehen, da der Lernende im speziellen Fall der Erprobung eine Einschätzung seiner Arbeit nebst eventueller Problemanalyse anschließen soll. Die Fachinformationsgewinnung ist erst dann abgeschlossen, wenn dem Lehrenden das ausgefüllte Arbeitsblatt zur Handlungsanleitung und die Einschätzung des „Fragebogens für den Lernenden“ vorliegen.
Aufgabe:
Gewinnung von Fachinformationen zum Thema „Beregnungsanlagen“ am Beispiel von „Rain Bird„ der Firma
Rain Bird Europe S.A.R.L.
Teil 1: Allgemeine Handlungsanleitung zur Bedienung
der CD-
ROM
- Erlernen von Bedienschritten und Kennenlernen des Inhaltes der CD-ROM
Teil 2: Übung und Kontrolle
Lösung einer fiktiven Problemsituation
Katalog-CD-ROM dienen der Werbung, stellen Sortimente vor und repräsentieren Anwendungen der dargebotenen Artikel. Da renommierte Anbieter häufig eine eigene Homepage in regionalen oder globalen Netzen besitzen, ist bei entsprechender Anbindung der Nutzer eine stetige Aktualisierung der Angebote möglich. Bestellungen können per Email unkompliziert und schnell abgewickelt werden. Neben diesen rein praktischen Effekten für den Anbieter, besitzen Katalog-CD-ROM jedoch auch einen erheblichen Lehrwert.
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Sie stellen in großer Auswahl Maschinen, Geräte, Betriebseinrichtungen, Werkstoffe, Materialien und Pflanzen vor, dokumentieren die Anwendung der angebotenen Produkte und bieten Ansichten von Referenzobjekten, die Vorbildfunktion erfüllen.
Der Rahmenlehrplan für die Berufsausbildung zum Gärtner/zur Gärtnerin für die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau sieht im 2. Ausbildungsjahr die gemeinsame berufliche Fachbildung vor. Innerhalb des Lerngebietes 5 „Betriebsausstattung“ sind bei den Auszubildenden Kenntnisse zu Aufbau, Funktion und Wartung technischer Einrichtungen zur Bewässerung zu entwickeln. Dieses Lernziel unterstützt die Handlungsanleitung zur Arbeit mit der CD-ROM des Anbieters für Bewässerungstechnik: Rain Bird Europe S.A.R.L.
Adressatenkreis:Auszubildende, Beruf Gärtner, Fachgebiet Garten- und Landschaftsbau, 2. Ausbildungsjahr
Lerngebiet:Gemeinsame berufliche FachbildungBetriebsausstattungen– Bewässerungssysteme
Teil 1: Allgemeine Handlungsanleitung zur Bedienung der CD-ROM
Dem Auszubildenden werden schwerpunktmäßig theoretische Inhalte vorgestellt, die für die Bearbeitung des Themas vorausgesetzt werden. Da es sich hier vor allem um wirtschaftliche Belange der Wasserbereitstellung und um technische Akzente zu den Hauptbaugruppen der Beregnungsanlagen sowie um die Beregnungssysteme im Abriss handelt, werden Lernende aus Ausbildungsbetrieben mit einer praktischen Spezialisierung auf den Golf- und Sportplatzbau diese Kenntnisvermittlung als unzureichend empfinden. Hier erfolgt die Motivation zur ergänzenden selbstständigen Fachinformationsgewinnung über die CD-ROM.
Die CD-ROM muss vom Lernenden selbst auf der Festplatte installiert werden.
Installation und Bedienung der CD-ROM werden über eine durch Bildschirmansichten kontrollierbare Schrittfolge angeleitet. Der Auszubildende wird angeregt, sich zunächst einen inhaltlichen Überblick zu verschaffen. Der allgemeine Teil der Handlungsanleitung schließt mit Hinweisen zur Aktualisierung der Produktliste über das Internet. Der Lernende wird aufgefordert, ihrer Aktualisierbarkeit wegen, auch zukünftig digitale Medien zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung zu nutzen, um seinem Betrieb Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.
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Teil 2: Übung und Kontrolle
Hat der Lernende den vermittelnden Teil der Handlungsanleitung sorgfältig absolviert, wird ihm die praktische Umsetzung in der vorgegebenen Arbeitszeit gelingen. Die CD-ROM ist in ihrer Waren- und Informationsfülle nach konkreten Artikeln für vorgegebene Anwendungsbedingungen zu durchsuchen. Nur wenn zuvor eine ausreichende Orientierung erfolgte, ist diese Aufgabe in kürzester Zeit zu lösen. Über ein Arbeitsblatt erfolgt abschließend die inhaltliche und zeitliche Kontrolle durch den Lehrenden. Auszubildende werden auf diesem Wege zu rationeller Arbeitsweise erzogen und lernen den Faktor „Zeit“ zu werten.
Für die Umsetzung der Ziele der Handlungsanleitung ist eine Doppelstunde, d. h. 90 Minuten, vorzusehen, da der Lernende im speziellen Fall der Erprobung eine Einschätzung seiner Arbeit nebst eventueller Problemanalyse anschließen soll. Die Fachinformationsgewinnung ist erst dann abgeschlossen, wenn dem Lehrenden das ausgefüllte Arbeitsblatt zur Handlungsanleitung und die Einschätzung des „Fragebogens für den Lernenden“ vorliegen.
Aufgabe:
Gewinnung von Fachinformationen zu Themen der speziellen Fachkunde in der Fachstufe II mit Hilfeder Internetadresse www.dainet.de
Teil 1:
Allgemeine Handlungsanleitung zur Orientie
rung im Internet am Beispiel des Adress
eintrages
www.dainet.de
Erlernen einer Schrittfolge am Beispiel der Informationssuche zu Maschinen und Geräten im Garten- und Landschaftsbau
Teil 2: Übung und Kontrolle
Abwicklung der Informationssuche zu einem speziell-fachkundlichem Thema des Garten- und Landschaftsbaues unter dem bereits bekannten Adresseintrag
Suche weiterer Adresseinträge zum Kontrollthema
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Regionale und globale Informationsnetze überwinden geographische Grenzen. Sie erlauben den Zugriff auf eine Fülle an Informationen und überzeugen ihrer Aktualität wegen. Aber gerade diese Informationsfülle gepaart mit gegenwärtig noch zum Teil unzureichenden technischen Voraussetzungen schränkt die praktische Nutzung digitaler Medien und Netze ein.
Um die Kommunikationsmöglichkeiten der globalen Netze nutzen zu können, müssen Quellenhinweise erstellt, eine Orientierung zur Auffindung der gewünschten Informationen gewährt und Bewertungskriterien entwickelt werden. Letztendlich ist auch eine Schulung der Sprachkompetenz angeraten.
Die Arbeit mit der Handlungsanleitung zum Internetadresseintrag www.dainet.de bietet eine Strategie zur Entwicklung der Informationsbeschaffungs- und Bewertungskompetenz beim Lernenden. Sie soll Anregung für die Suche nach neuen Informationsquellen zur Lösung beruflicher Aufgaben sein.
Adressatenkreis:Auszubildende, Beruf Gärtner, FachgebietGarten- und Landschaftsbau, 3. Ausbildungs
jahr
Lerngebiet:Betriebsausstattung
Maschinen und Geräte in Betrieben
unterschiedlicher Spezialisierung
Umweltbewusste Bau- und Pflegemaßnahmen
Vegetationstechnische Bauleistungen: Rasen
pflege
Teil 1:
Allgemeine Handlungsanleitung zur Einwahl ins Internet und zur Orientierung im Adresseintrag
Die Handlungsanleitung für einen Lernenden des letzten Berufsausbildungsjahres ist nach kurzer, auf bisher vorhandener Erfahrung in Nutzung von digitalen Datenträgern verweisender Motivation, klar in Ziel und Aufgabe gegliedert. Sie appelliert an den jungen Praktiker, der mit aktuellen Fachinformationen die Wettbewerbsfähigkeit seines Betriebes erhält und sich somit persönlich in das Unternehmen einbringt.
Eine numerisch strukturierte Schrittfolge geleitet von der Einwahl ins Internet, über den Eintrag der Adresse, den Aufruf verschiedener Seiten hin zu den im Vorfeld über die Aufgabenstellung bestimmten Informationen.
Bildschirmansichten erlauben über den kontinuierlichen Vergleich die Kontrolle. Der Lernende wird über die Schrittfolge zum „Blättern“ angeregt und erlangt eine gewisse Routine im Umgang mit dem Adresseintrag.
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Teil 2: Übung und Kontrolle
In Erfüllung des Rahmenlehrplanes wird die selbstständige Fachinformationsgewinnung zu vegetationstechnischen Bauleistungen, speziell zur Rasenpflege, gefordert. Der Lernende hat im bereits bekannten Adresseintrag nach geeigneten Quellen zu suchen und anfallende Fachinformationen zu gegebenen Gliederungspunkten auszudrucken. Der angestrebte hohe Grad an Selbstständigkeit bei der Arbeit des Lernenden im Netz, schaltet den Lehrenden für Kontrollfunktionen frei und lässt ihn bei Bedarf Leistungsdifferenzen ausgleichen. Die Suche nach weiteren Adresseinträgen zum Thema bindet schnelle und leistungsstarke Lernende in ihrem Interesse. Da alle Auszubildenden des Erfolgserlebnisses bedürfen, ist leistungsschwächeren Lernenden gegebenenfalls seitens des Lehrenden Hilfestellung zu gewähren.
Die Handlungsanleitung schließt mit einem Ausblick auf die Nutzungsbreite der neu erschlossenen Informationsquelle „Internet“.
Für die Umsetzung der Ziele der Handlungsanleitung ist eine Doppelstunde, d. h. 90 Minuten, vorzusehen, da der Lernende im speziellen Fall der Erprobung eine Einschätzung seiner Arbeit nebst eventueller Problemanalyse anschließen soll. Die Fachinformationsgewinnung ist erst dann abgeschlossen, wenn dem Lehrenden der Internetausdruck, die Auflistung weiterer themengebundener Internetadresse und die Einschätzung des „Fragebogens für den Lernenden“ vorliegen.
Die Erstkontaktierung mit der zuständigen Stelle (Schulleiter, Fachleiter) ausgewählter Schulen erfolgt telefonisch. Das Anliegen wird kurz vorgestellt, technische Voraussetzungen werden nachgefragt und es wird um Vermittlung zum Fachlehrer gebeten.
Das Erprobungsmaterial wird auf dem Postweg versandt. Die Sendung umfasst folgende Posten:
Anschreiben an den Schulleiter/Fachleiter der für die Erprobung vorgesehenen beruflichen Bildungseinrichtung
Information zum Grundanliegen, Motivation und Hinweise zur weiteren Nutzung des bereitgestellten Erprobungsmaterials
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zeitliche Vorstellung der Verfasserin, bis wann die Erprobungen abzuschließen sind und wie die Rückkopplung erfolgt
A:
Anschreiben an die Kollegin/den Kollegen Fachlehrer,
welche/-r die Erprobung im Auftrag der Verfasserinausführt:
Zielorientierung und Motivation des Fachkollegen
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technische Installationsvoraussetzungen für den Einsatz der CD-ROM „Flower Power“ (Möglichkeit 1: Computerkabinett mit Virtual-CD auf dem Server bringt den Vorteil, dass alle Arbeitsplätze über nur eine CD-ROM „Flower Power“ angesteuert werden; Möglichkeit 2: Computerkabinett mit vernetzten Einzelarbeitsplätzen, die jeweils eine separate CD-ROM „Flower Power“ erfordern)
Systemvoraussetzungen für die Nutzung der CD-ROM „Flower Power“
Umsetzungshinweise, die auf die Vergleichbarkeit der Erprobungsergebnisse orientieren
Ausblick auf die Verwendung der Erprobungsergebnisse
Definition der Rahmenbedingungen
grundlegende Forderungen zur Vergleichbarkeit der Erprobungsergebnisse
30 Handlungsanleitungen für Gärtner zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung mit der Datenbank-CD-ROM „Flower Power“ (bestehend aus Teil 1 und Teil 2)
„Unterrichtsbeurteilung durch den Lehrenden“
30 „Unterrichtsbeurteilungen durch den Lernenden“
eine CD-ROM „Flower Power“, mit dem Hinweis, dass im Bedarfsfall für die Einzelarbeitsplätze weitere Datenträger angefordert werden können
B:
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1. |
Anschreiben an die Kollegin/den Kollegen Fachlehrer, welche/-r die Erprobung im Auftrag der Verfasserin ausführt: |
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- |
Zielorientierung und Motivation des Fachkollegen |
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- |
technische Installationsvoraussetzungen für den Einsatz der CD-ROM „Rain Bird“ |
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(Möglichkeit 1: Computerkabinett mit Virtual-CD auf dem Server bringt den Vorteil, dass alle Arbeitsplätze über nur eine CD-ROM „Rain Bird“ angesteuert werden; Möglichkeit 2: Computerkabinett mit vernetzten Einzelarbeitsplätzen, die jeweils eine separate CD-ROM „Rain Bird“ erfordern) |
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- |
Systemvoraussetzungen für die Nutzung der CD-ROM „Rain Bird“ |
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- |
Umsetzungshinweise, die auf die Vergleichbarkeit der Erprobungsergebnisse orientieren |
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- |
Ausblick auf die Verwendung der Erprobungsergebnisse |
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2. |
Definition der Rahmenbedingungen |
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- |
grundlegende Forderungen zur Vergleichbarkeit der Erprobungsergebnisse |
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3. |
30 Handlungsanleitungen für Gärtner zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung mit der Katalog- CD-ROM „Rain Bird“ (bestehend aus Teil 1 und Teil 2) |
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4. |
„Unterrichtsbeurteilung durch den Lehrenden“ |
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5. |
30 „Unterrichtsbeurteilungen durch den Lernenden“ |
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6. |
eine CD-ROM „Rain Bird“, mit dem Hinweis, dass im Bedarfsfall für die Einzelarbeitsplätze weitere Datenträger angefordert werden können |
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C:
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1. |
Anschreiben an die Kollegin/den Kollegen Fachlehrer, welche/-r die Erprobung im Auftrag der Verfasserin ausführt: |
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- |
Zielorientierung und Motivation des Fachkollegen |
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- |
Systemvoraussetzungen für die Nutzung der Internetadresse www.dainet.de |
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- |
Umsetzungshinweise, die auf die Vergleichbarkeit der Erprobungsergebnisse orientieren |
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- |
Ausblick auf die Verwendung der Erprobungsergebnisse |
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2. |
Definition der Rahmenbedingungen |
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- |
grundlegende Forderungen zur Vergleichbarkeit der Erprobungsergebnisse |
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3. |
30 Handlungsanleitungen für Gärtner zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung aus dem Internet(bestehend aus Teil 1 und Teil 2) |
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4. |
Zur Kontrolle- die Hilfe für den Fachlehrer |
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5. |
„Unterrichtsbeurteilung durch den Lehrenden“ |
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6. |
30 „Unterrichtsbeurteilungen durch den Lernenden“ |
Individuelle Absprachen zur Umsetzung der Erprobungen treffen Verfasserin und Fachlehrer telefonisch oder per E-Mail.
Die Erprobungen sind bis Juli 2002 abzuschließen.
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Im Ergebnis der Erprobung der Handlungsanleitungen stehen für die Auswertung folgende Materialien zur Verfügung:
a - Fragebögen zur Erfassung der Meinungen der Lernenden zum Einsatz der jeweiligen Handlungsanleitung (Anlagen 5, 12, 19)
Inhalt:
Persönliche Angabe (= sozio-kulturelle Voraussetzungen)
Ausbildungsberuf
abgeschlossene Schulbildung
Geschlecht
Vorbildung im Umgang mit Computern (= Stand der allgemeinen Befähigung zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung mittels digitaler Medien)
Erfassung der Herkunft der Vorkenntnisse
verbale Erfassung des Grades der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Lernenden im Umgang mit Computern
Umsetzung der Handlungsanleitungen durch die Lernenden (= Stand der Befähigung der Lernenden zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung bei Nutzung der angegebenen Informationsquellen und unter Zuhilfenahme der Handlungsanleitungen)
Selbsteinschätzung der Fähigkeit zum Umgang mit der jeweiligen Handlungsanleitung zur Informationsquelle
Selbsteinschätzung zur Orientierung im Programm mittels der jeweiligen Handlungsanleitung
Einschätzung der Anleitung durch den Fachlehrer
Selbsteinschätzung zur Verständlichkeit der Schrittfolge der jeweiligen Handlungsanleitung
Selbsteinschätzung zum Anforderungsniveau der Kontrollen in der jeweiligen Handlungsanleitung
Grad der Hilfestellung durch den Lehrenden bei der Umsetzung der jeweiligen Handlungsanleitungen
Beurteilung zum Zeitrahmen
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Hinweise (= verbale Aussagen zu Bearbeitungsschwierigkeiten im Umgang mit der Handlungsanleitung; Verbesserungsvorschläge zur Gestaltung der Handlungsanleitungen und zum methodischen Vorgehen im Unterricht in Nutzung der Handlungsanleitungen)
b - Fragebögen zur Erfassung der Erprobungsergebnisse zu jeder Handlungsanleitung, erstellt durch die in die Erprobung einbezogenen Fachlehrer (Anlagen 7, 14, 21)
Inhalt:
Angaben zum Lehrenden
Qualifikation
Aufgabenbereich/Unterrichtsfächer
Arbeitsjahre im Berufsschuldienst
Sozio-
kulturelle Voraussetzungen zum Zeitpunkt des Einsatzes der Handlungsanleitungen
Ausbildungsberuf/Fachrichtung
Ausbildungsjahr
Klassen-/Gruppenstärke
Vorbildung
Angaben zur beobachtenden Person
Qualifikation
Beobachtungsdatum
Einschätzung der allgemeinen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Probanden im Umgang mit dem Computer
Umsetzung der Handlungsanleitungen durch die Probanden
(= Stand der Befähigung der Lernenden zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung bei Nutzung der angegebenen Informationsquellen und unter Zuhilfenahme der Handlungsanleitungen)
Einschätzung der Fähigkeit der Klassen-/Gruppenmitglieder
zum Umgang mit der Handlungsanleitung zur jeweiligen Informationsquelle
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Wertung der Gewichtung der Handlungsanleitung bei der
selbstständigen Fachinformationsgewinnung der Lernenden über die jeweilige Informationsquelle
Einschätzung der Verständlichkeit der Arbeitsanweisungen für
den Lernenden
pauschale Registrierung von Unsicherheiten der Lernenden im
Umgang mit der Handlungsanleitung zur jeweiligen Informationsquelle
Einschätzung der Abstimmung von Anforderungsniveau der
Handlungsanleitung zur jeweiligen Informationsquelle mit dem Qualifikationsniveau der Lernenden
Lernklima: Beurteilung von Motivation und Interesse der
Klasse
Beurteilung des Grades der Selbstständigkeit der Lernenden in Realisierung der jeweiligen Handlungsanleitung- Teil 1
(allgemeiner Teil zum Kennen lernen der Informationsquelle)
Beurteilung des Grades der Selbstständigkeit der Lernenden
in Realisierung der jeweiligen Handlungsanleitung- Teil 2
(Übung und Kontrolle)
Wertung des Zeitrahmens für die Realisierung der jeweiligen
Handlungsanleitung
Hinweise (= verbale Aussagen zu häufig aufgeworfenen Problemen und Fragen in Realisierung der Handlungsanleitungen zu den jeweiligen Informationsquellen; Vorschläge zur Verbesserung der jeweiligen Handlungsanleitung in Inhalt und Gestaltung)
c - Beobachtungsprotokolle von Fachlehrern, die empfohlener Weise der Erprobung beiwohnen
d - telefonische Hinweise der Fachlehrer, die von der Verfasserin als Interview festgehalten werden
Die Auswertung der Materialien soll Aufschluss darüber geben, ob die Lernenden die prinzipiellen Handlungsschritte zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung über die unterschiedlichen digitalen Informationsquellen verstanden haben und ihnen die Logik und die Prinzipien der Informationsgewinnung bewusst geworden sind. Darüber hinaus soll beurteilt werden, wie die Lösung einer beruflichen Aufgabe mittels Handlungsanleitung die Vorgehensstrategien der Lernenden bei der selbstständigen Beschaffung, Bewertung, Auswahl und Anwendung von Informationen entwickelt.
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Die Untersuchung ist auf die Erprobung des Einsatzes digitaler Medien zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung in der Berufsausbildung zum Gärtner/zur Gärtnerin ausgerichtet.
Sie orientiert auf drei Kategorien digitaler Informationsträger:
Datenbank-CD-ROM
Katalog-CD-ROM
regionale und globale Netze.
Die Erprobungsergebnisse sollen Aufschluss zu folgenden Fragen geben:
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1. |
Ist für dieZugangsvoraussetzungHauptsch u le/ Realschule/ Hochschulreife/ Facharbei ter oder Fachwerker der Einsatz digitaler Informationsquellen zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung |
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sehr gut geeignet |
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bedingt geeignet |
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ungeeignet ? |
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2. |
Besitzen Lernende mit derZugangsvoraussetzungHauptsch u le/ Realschule/ Hochschul reife/ Facharbeiter oder Fachwerker eine ausreichende Vorbildung im Umgang mit Da tenbank-CD-ROM, mit Katalog-CD-ROM, mit dem Internet? |
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im wesentlichen ist die Vorbildung ausreichend |
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die Vorbildung ist unzureichend |
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3. |
Beurteilung der Motivation der Lernenden zum Umgang mit digitalen Informationsträgern in Abhängigkeit von derZugangsvoraussetzung und von der Kategorie des Informationsträgers: |
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Bewertung der Motivation |
Bildungsabschlu ss |
Kategorie des Informationsträgers |
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Hauptschule |
Datenbank-CD-ROM |
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sehr hoch | ||
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ausreichend | ||
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zu gering | ||
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Katalog- CD-ROM |
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sehr hoch | ||
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ausreichend | ||
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zu gering | ||
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Internet |
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|
sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering |
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Bewertung der Motivation |
Bildungsabschluss |
Kategorie des Informationsträgers |
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Realschule |
Datenbank-CD-ROM |
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sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering | ||
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Katalog-CD-ROM |
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sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering | ||
|
Internet |
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|
sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering |
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Bewertung der Motivation |
Bildungsabschluss |
Kategorie des Informationsträgers |
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Facharbeiter/ Fachwerker |
Datenbank-CD-ROM |
|
sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering | ||
|
Katalog-CD-ROM |
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|
sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering | ||
|
Internet |
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|
sehr hoch | ||
|
ausreichend | ||
|
zu gering |
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3. |
Ist die fachliche Qualifikation bei der ZugangsvoraussetzungHauptschulab schluss/ Realschulabschluss/ Hochschul reife/ Facharbeiter oder Fachwerker ausreichend, um Aufgabenstellungen der Praxis über digitale Informationsträger Datenträger CD-ROM, Katalog- CD-ROM, Internet zu lösen? |
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4. |
Sind Handlungsanleitungen geeignet zum Erlernen einer allgemeinen Schrittfolge in Nutzung digitaler Informationsträger (Datenbank- CD-ROM, Katalog- CD-ROM, regionale und globale Netze)? |
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5. |
Welchen Anforderungen muss der Lehrende genügen, der die selbstständige Fachinformationsgewinnung über digitale Informationsträger als Unterrichtsmethode im Fachunterricht wählt? |
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6. |
Welche technischen Voraussetzungen (Systemvoraussetzungen) und Organisationsstrukturen des Fachunterrichtes (Klasse/Gruppe) erlauben die selbstständige Fachinformationsgewinnung der Lernenden durch digitale Medien? |
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