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Die Verfasserin bezieht sich auf die im Rahmen der Auswertung zur Erprobung der „Handlungsanleitung zur selbstständigen Fachinformationsgewinnung aus dem Internet unter dem Adresseintrag www.dainet.de“ durch die Lernenden eingebrachten Kritiken und Vorschläge und entwickelt implementär und in Konsequenz des vorausgegangenen Gliederungspunktes „9.1 Zusammenfassung der Ergebnisse, (g)“ eine allgemeine Handlungsanleitung für Gärtner. Diese Handlungsanleitung erfährt eine nicht repräsentative Vorerprobung und bietet Ansatz für kontinuierende Untersuchungen.
Die generelle Forderung nach eindeutigen, aber auch überschaubare Formulierungen bei der Erstellung der Handlungsanleitungen genießt oberste Priorität. Bereits über das Layout des Deckblattes sollte der Inhalt der Handlungsanleitung angezeigt und der Nutzer interessiert werden.
Inhalt des Deckblattes:
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1. |
Allgemeine Handlungsanleitung für >Beruf< |
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2. |
>Name der Handlungsanleitung |
Erweiterter Inhalt des Deckblattes oder Inhalt von Seite 1:
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3. |
Ziel: Entwicklung einer Strategie zur Fachinformationssuche, -selektion und -dokumentation von/m/ aus dem >Informationsquelle< |
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- eventuelle Erläuterung oder Untersetzung des Ziels |
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4. |
Aufgabe: selbstständige Lösung einer fiktiven Aufgabe unter Nutzung >genaue Bezeichnung der Informationsquelle< |
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Teil 1: Allgemeine Handlungsanleitung; Anleitung zur Bedienung der Informationsquelle |
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Teil 2: Kontrolle; Problemsituation und Aufgabenstellung; Arbeitsblatt |
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5. |
Adressatenkreis: >Qualifikationseben, Beruf, eventuell Fachrichtung/-en< |
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6. |
Lerngebiet: Formulierung auf Basis des Rahmenlehrplanes |
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7. |
Themenkomplex: Vorschlag für das Stundenthema |
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8. |
Nutzungsvoraussetzungen: >vorausgesetztes Kenntnisniveau< |
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Inhalt von Teil 1:
Lernenden ansprechen
nachvollziehbare Integration des geplanten Kenntniserwerbes in das Fachgebiet, in den Gesamtprozess der Ausbildung, in den Prozess des lebenslangen Lernens
Interesse beim Lernenden für die selbstständige Fachinformationsgewinnung gerade über die ausgewählte Informationsquelle wecken; Kausalität zwischen Medienkompetenz und perspektivischen Nutzungsmöglichkeiten beschreiben
Lesen der Informationsquelle anleiten; einfache Schrittfolge mit dem Ziel der Algorithmenbildung; genaue Beschreibung der Handlungen; Kontrolle für den Lernenden über anschauliche Beschreibungen oder eingefügte Bildschirmansichten
Differenzierung nach Vorleistung vorsehen (z. B. Teil 1 fakultativ anbieten)
Inhalt von Teil 2:
Nutzung der Informationsquelle in einer Problemsituation
eindeutige Beschreibung des Problems;
Formulierung der Suchaufgaben
Bestimmung des Datenträgers zur Ergebniserfassung und Bestimmung der Modalitäten zur Kontrolle
Abschlussmotivation in Hinblick auf weitere Einsatzmöglichkeiten der Informationsquelle
möglicher Anhang: Fragebogen/Arbeitsblatt zur Kontrolle
(die Handreichung für den Lehrenden sollte an dieser Stelle ein Lösungsblatt vorsehen)
Die Handlungsanleitung ist bewusst auf den Erwerb allgemeiner Befähigungen im Umgang mit der Informationsquelle auszurichten. Dementsprechend sind Produkt- oder Adresseinträge zu vermeiden. Das vom Lernenden geforderte hohe Maß an Selbstständigkeit wird durch praxisrelevante Aufgabenstellungen motiviert. Das Finalprodukt muss unbedingt abrechenbar sein. Dem Lehrenden wird auch hier die Rolle des Informators, Moderators, Organisators und Tutors zugewiesen. In Begleitung des Novellierungsprozesses wird ihm das Management zugewiesen.
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-
Erlernen einer Schrittfolge am Beispiel der Informationssuche zu Leben und Werk von Carl von Linné
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Teil 2: Übung und Kontrolle |
Abwicklung der Informationssuche zum Thema „Karl Förster und sein berühmter Senkgarten“
Verarbeitung der Fachinformationen und des Bildmaterials in einem Fachbericht
Die Arbeit mit der „Allgemeinen Handlungsanleitung für Gärtner zur Fachinformationsgewinnung aus dem Internet“ unter Nutzung von Suchmaschinen bietet eine Strategie zur Entwicklung der Informationsbeschaffungs- und Bewertungskompetenz beim Lernenden. Sie soll Anregung für die Suche nach neuen Informationsquellen zur Lösung beruflicher Aufgaben sein.
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Adressatenkreis: |
in erster Konsequenz Auszubildende, Beruf Gärtner, Fachgebiet Garten- und Landschaftsbau, 3. Ausbildungsjahr (Fachstufe II)* |
*) prinzipiell aber auch für alle anderen Fachrichtungen empfohlen
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Lerngebiet: |
Kultur und Verwendung von Pflanzen- Fachstufe II (VO über die Berufsausbildung im Gartenbau, ZVG, 1996) |
Themenkomplex: Gartengestaltung im 20. Jahrhundert
Teil 1: Allgemeine Handlungsanleitung für die Verwendung von Suchmaschinen
In einer Zeit gravierender Umbrüche in Industrie und Gesellschaft und damit korrespondierender Erkenntnisschübe bieten digitale Netze, wie z. B. das Internet, die Möglichkeit schneller Speicherung, Verfügbarkeit und Nutzung. Allerdings ist die Informationsfülle ungebremst und ungefiltert, so dass der Nutzer zu Suche, Vergleich, Wichtung und Selektion gezwungen wird.
Am Lehrplanbeispiel „Carl von Linné - Leben und Werk“ werden den Auszubildenden exemplarisch die Handhabung des Internet über Suchmaschinen aufgezeigt und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten angeregt. Um differenzierten Zugangsvoraussetzungen und Vorbildungen im Umgang mit dem Internet zu genügen, ist die praktische Realisierung der vorgestellten Schrittfolge fakultativ.
Die Handlungsanleitung eröffnet mit der Leitfrage: Worin bestand die außergewöhnliche Leistung des Botanikers Carl von Linné?
Die Informationssuche über klassische Suchmaschinen wickelt sich im Netz in Nutzung von Katalogen oder Stichworten ab. Beide Möglichkeiten werden dem Lernenden exemplarisch offeriert und visuell unterstrichen. Eine numerisch strukturierte Schrittfolge geleitet von der Einwahl ins Internet, über den Eintrag der Adresse für die Suchmaschine, die Bestimmung von Suchbegriffen hin zu den im Vorfeld über die Aufgabenstellung bestimmten Informationen. Bildschirmansichten erlauben über den kontinuierlichen Vergleich die Kontrolle. Der Lernende wird über die Schrittfolge zum „Blättern“ angeregt und erlangt eine gewisse Routine im Umgang mit Katalog- und Stichwortsuchmaschinen. Eine Übersicht zu Verknüpfungseffekten bei der Stichwortsuche und eine Auswahl deutschsprachiger Suchmaschinen mit Adresseintrag ergänzen und beschließen den allgemeinen Passus der Handlungsanleitung.
Teil 2: Übung und Kontrolle
In Erfüllung des Rahmenlehrplanes wird die selbstständige Fachinformationsgewinnung zu Kultur und Verwendung von Pflanzen gefordert. Das schließt Elemente der Gestaltungslehre und der Stilkunde ein. Der Lernende hat im Internet nach geeigneten Quellen zum Thema „Karl Förster und sein berühmter Senkgarten“ zu suchen und anfallende Fachinformationen zu gegebenen Fragestellungen für die weitere Nutzung in der Textverarbeitung zu erfassen. Der angestrebte hohe Grad an Selbstständigkeit bei der Arbeit des Lernenden im Netz, schaltet den Lehrenden für Kontrollfunktionen frei und läßt ihn bei Bedarf Leistungsdifferenzen ausgleichen.
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Die Handlungsanleitung schließt mit einem Ausblick auf die Nutzungsbreite der neu erschlossenen Informationsquelle „Internet“ und motiviert zum Training der Suchmodi.
Für die Realisierung der Handlungsanleitung sind 60 Minuten vorzusehen. Die Fachinformationsgewinnung ist erst dann abgeschlossen, wenn dem Lehrenden der Fachbericht zur Kontrolle (und eventuellen Bewertung) vorliegt. Es bleibt dem Lehrenden vorbehalten, ob er in Reaktion auf divergierende Klassensituationen die Berichtsabgabe am Ende der Unterrichtseinheit auf bestimmte Zeit aussetzt.
Die Ergebnisse vorliegender empirischer Erhebung im Status einer Nacherprobung sollen ersten Aufschluss darüber gestatten, ob, in Ermangelung aktueller Adresseinträge, die selbstständige Fachinformationsgewinnung aus dem Internet mittels allgemeiner Handlungsanleitungen zur Nutzung von Suchmaschinen für Auszubildende des3. Ausbildungsjahres (Fachstufe II) zu erschließen ist. Die Handlungsanleitungen sollen verschiedene Suchstrategien anbieten. Sie sollen für alle Zugangsvoraussetzungen lesbar sein und Unter- bzw. Überforderungen weitestgehend ausschließen.
Die Nacherprobung wurde im September 2002 in der Stammschule der Verfasserin im Rahmen ihres Fachunterrichtes realisiert.
Stichprobe n G = 25 Auszubildende
Ausbildungsberuf: Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
3. Ausbildungsjahr (Fachstufe II)
Erprobungsschule
Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Hauswirtschaft,
Agrarwirtschaft mit Schulteil Berufliche Förderschule
Turnerstraße 5
09599 Freiberg
Die Umsetzung der Handlungsanleitung wurde ausschließlich über im Umfang eingeschränkte Fragebögen für Lernende rückgekoppelt. Die Befragten wurden gebeten in Wahrung der Anonymität alle Fragen wahrheitsgemäß und eigenständig zu beantworten.
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Ergebnisdarstellung und erste Interpretation zu den Fragebögen für Lernende
Die Modalitäten der unter 7.2 interpretierten Fragebögen replizierend, wurden analog im Wesentlichen Häufigkeiten analysiert, mit denen Personen der Stichprobe nG = 25 Thesen zur nacherprobten Handlungsanleitung werten. Die dabei verwendete Graduierung ist ordinal angelegt und wahrt in der Fragestellung einen sinngemäßen Algorithmus. Zusammenhänge werden über Kreuztabellen ausgewertet und in gruppierten Balkendiagrammen dargestellt. Sie hinterfragen die Bedeutung der Zugangsvoraussetzung für das Verständnis der Handlungsanleitung.
Die Aussagen zu den Fragestellungen werden in Folge einzeln ausgewertet. An die graphische Darstellung der Aussageergebnisse schließt sich eine allgemeine Interpretation an.
Die Auswertung der Nacherprobung erhebt weder im Anliegen noch im Umfang den Anspruch einer Resümierung, sondern soll punktuell Handlungsansätze für weiterführende Untersuchungen anregen.
- abgeschlossene Schulbildung
Tab. 38: Abgeschlossene Schulbildung
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Häufigkeit |
Prozent |
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Hauptschulabschluss |
7 |
28 |
|
Qualifizierter Hauptschulabschluss |
2 |
8 |
|
Realschulabschluss |
15 |
60 |
|
Hochschulreife |
1 |
4 |
|
Gesamt |
25 |
100 |
| Abb. 43: Abgeschlossene Schulbildung | ||
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Legende: | |||
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1 |
Hauptschulabschluss |
2 |
Qualifizierter Hauptschulabschluss |
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3 |
Realschulabschluss |
4 |
Hochschulreife |
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Allgemeine Interpretation
Die Stichprobe reflektiert in ihrer Zusammensetzung und in der Ausprägung einzelner Zugangsvoraussetzungen nach Erfahrung der Autorin realistische Klassensituationen.
Zum Zeitpunkt der Erprobung waren Auszubildende mit dem Bildungsabschluss „Gartenbaufachwerker“ und Umschüler nicht involviert. Der Status der Erprobung rechtfertigt jedoch schon allein durch den Stichprobenumfang Zugeständnisse an das Spektrum der Zugangsvoraussetzungen.
Ausbildungsjahr
Geschlecht
Die Fragen dienten lediglich dazu, die Validität der Fragebögen einzuschätzen und erfahren keine Auswertung.
1. Wie schätzen Sie selbst Ihre Fähigkeiten ein, mit der Handlungsanleitung zum In ternet umzugehen?
| Abb. 44: Selbsteinschätzung des Könnens im Umgang mit der Handlungsanleitung | ||
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Legende: | |||
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1 |
sehr gut |
2 |
durchschnittlich |
|
3 |
gering |
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Allgemeine Interpretation
Die Autorin bemerkte immer dann Unsicherheit bei den Probanden, wenn die Handlungsanleitung Selbstständigkeit voraussetzte. Die Lernenden erfuhren Grenzen im Experimentieren mit Suchbegriffen durch die Limitierung der Zeit und befragten deshalb den Lehrenden in größerem Umfang als geplant (siehe auch Auswertung Frage 6).
In Überarbeitung der Nacherprobung prüft die Autorin, welche Hilfestellungen über die Handlungsanleitung die selbstständige Handlungsfähigkeit der Nutzer erhöhen können.
2. Konnten Sie sich mit Hilfe der Handlungsanleitung im Internet orientieren?
| Abb. 45: Selbsteinschätzung zum Grad der Orientierung mit der Handlungsanleitung | ||
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Legende: | |||
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1 |
unterstützt Orientierung |
2 |
unbedeutend |
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3 |
eher hinderlich |
Allgemeine Interpretation
Die Befragten arbeiten nicht zum ersten Mal mit methodischen Orientierungshilfen und schätzen den Wert von Handlungsanleitungen im Rahmen einer Erstorientierung. Die Autorin konnte jedoch auch beobachten, dass das Lesen von Texten zur Einleitung und zur Bestimmung von Rahmenbedingungen und die disziplinierte Abwicklung von Arbeitsschritten vom Lernenden erst verinnerlicht werden muss, damit Handlungsanleitungen ihrem Auftrag gerecht werden können.
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3. Waren die Anweisungen und Hinweise durch die Lehrkraft verständlich?
Diese Fragestellung wurde zumeist mit „sehr verständlich“ beantwortet und nicht detailliert ausgewertet. Die meisten Lernenden können auch im 3. Ausbildungsjahr nicht auf die einleitende, motivierende und tutorielle Tätigkeit des Lehrenden verzichten.
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4. War die Schrittfolge der Handlungsanleitung für Sie verständlich?
| Abb. 46: Verständlichkeit der Schrittfolge der Handlungsanleitung | ||
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Legende: | |||
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1 |
sehr gut verständlich |
2 |
mäßig verständlich |
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3 |
unverständlich |
Allgemeine Interpretation
96% der Befragten gestehen der Handlungsanleitung zumindest mäßige Verständlichkeit zu. Die Autorin beobachtete vor allem dann Unsicherheiten, wenn mit nicht vorgegebenen Suchbegriffen gearbeitet werden musste. In Ergänzung und Aufarbeitung der Handlungsanleitung sieht sie vor allem in der Befähigung der Lernenden zum effektiven Suchen Reserven.
5. War die im Teil 2 vorgestellte Anwendungs- und Kontrollsituation für Sie eher eine Über- oder eine Unterforderung?
| Abb. 47: Selbsteinschätzung zum Anforderungsniveau der Anwendungs- und Kontrollsituation | ||
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Legende: | |||
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1 |
eher eine Überforderung |
2 |
größtenteils waren die Forderungen im richtigen Maße |
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3 |
eher eine Unterforderung |
| Abb. 48: Auswertung der Kreuztabelle „Anforderungsniveau Kontrollteil -abgeschlossene Schulbildung“ | ||
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Legende: | |||
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1 |
Hauptschulabschluss |
2 |
Qualifizierter Hauptschulabschluss |
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3 |
Realschulabschluss |
4 |
Hochschulreife |
Allgemeine Interpretation
Die durch 36% der Befragten angezeigte Überforderung im Anwendungs- und Kontrollteil korreliert nur bedingt mit deren Zugangsvoraussetzungen, d. h. die Handlungsanleitung ist im Teil 1, Allgemeine Handlungsanleitung für die Verwendung von Suchmaschinen, so aufzuwerten, dass vor allem die im Kontrollteil geforderte Stichwortsuche praktikabel wird.
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Die Autorin bezieht die Interpretation der Fragestellung 4 ein und schlussfolgert: die Handlungsanleitung muss den Lernenden definierte Kriterien zur Realisierung von Suchstrategien anbieten.Sie beschließt den Punkt 9.3„Nacherprobung und Ausblick“ mit einem Vorschlag zur Kriterienbildung.
6. Benötigten Sie bei der Arbeit mit der Handlungsanleitung und der Bearbeitung der Aufgabe Unterstützung durch die Lehrkraft?
| Abb. 49: Selbsteinschätzung zum Grad der Unterstützung durch die Lehrkraft | ||
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Legende: | |||
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1 |
ich benötigte sehr viel Unterstützung |
2 |
ich benötigte durchschnittlich viel Unterstützung |
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3 |
ich benötigte kaum Unterstützung |
Allgemeine Interpretation
60% der Befragten zeigten Unterstützungsbedarf an. Die Autorin verweist auf die Interpretation der vorangegangenen Fragestellungen und sieht Handlungsansätze in der Bildung von Suchkriterien beim Umgang mit Suchmaschinen.
7. War die vorgegebene Zeit zur Lösung der gestellten Aufgabe angemessen?
| Abb. 50: Einschätzung des Zeitlimits | ||
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Legende: | |||
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1 |
Zeit war reichlich bemessen |
2 |
Zeit war ausreichend |
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3 |
Zeit war zu knapp |
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Allgemeine Interpretation
In Beobachtung der Probanden erfasst die Autorin, dass zielloses Suchen in Ermangelung geeigneter Strategien naturgemäß zu Zeitdefiziten führen muss. Da die Aufgabenstellung ergebnisorientiert angelegt war, erbrachte nur die Hilfestellung des Lehrenden das gewünschte Erfolgserlebnis.
8. Bezeichnen Sie Schwierigkeiten, die bei der Bearbeitung der Aufgabe mit der Hand lungsanleitung auftraten!
„Unter dem Thema in Teil 2 findet man wenig um einen Fachbericht zu gestalten. Man muss erst noch viele andere Suchbegriffe eingeben, um zum Ziel zu kommen.“
„Das durcheinander Suchen.“
„Das Suchen nach Bildmaterial.“
„In der Suchmaschine wurden zu viele Untergruppen angeboten, man wusste nicht genau, wo man genaue Informationen erhält.“
Im Konsens zu den Zitaten der Befragten schließt die Autorin auf die Notwendigkeit von Kriterien zur Erstellung und zum Umgang mit Suchbegriffen. Nachfolgende Übersicht versteht sich als ideeller Ansatz zur Kriterienbildung und wurde in Überarbeitung der Handlungsanleitung in den Teil 1 involviert. Eine erneute Erprobung erfolgte nicht.
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Vorschlag zur Kriterienbildung beim Umgang mit Stichwortsuchmaschinen
1. Kriterien bezüglich des Suchbegriffes
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2. Kriterien bezüglich des Adresseintrages
| Abb. 51: Kriterienbildung beim Umgang mit Stichwortsuchmaschinen - Vorschlag | ||
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Da die Überlegungen der Verfasserin keine Verifikation über eine weitere empirischen Erhebung erfahren, tragen sie einen resümierend - hypothetischen Charakter. Eine weiterführende wissenschaftliche Untersuchung könnte hier ihren Ansatz finden.
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| DiML DTD Version 3.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 26.04.2004 |