3 Material und Methoden

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Die EPIC-Studie wurde ursprünglich im Rahmen des EU-Programms „Europa gegen den Krebs“ initiiert, um Assoziationen zwischen Ernährungsfaktoren und Krebserkrankungen zu untersuchen Boeing et al. (1999). Dieses Ziel wurde im Folgenden auf chronische Erkrankungen im Allgemeinen ausgeweitet. Unter den chronischen Erkrankungen stehen diejenigen im Vordergrund, die auch in der europäischen bzw. deutschen Bevölkerung von größter Relevanz sind. Dies sind hinsichtlich der Inzidenz in Deutschland Diabetes und Hypertonus, hinsichtlich der Mortalität dagegen kardiovaskuläre Erkrankungen und Karzinome. Unter Koordination der International Agency for Research on Cancer in Lyon, Frankreich, beteiligten sich mehr als 20 Arbeitsgruppen aus neun verschiedenen europäischen Ländern an der EPIC-Studie. Sie ist mit ca. 475.000 Studienteilnehmern und eines geplanten Follow-Up-Zeitraumes von 10-15 Jahren zur Zeit eine der größten prospektiven Kohortenstudien.

1990 wurde von allen an der EPIC-Studie teilnehmenden Arbeitsgruppen ein internationales Studienprotokoll festgelegt, welches folgende Punkte einschloß: Altersspanne für männliche Studienteilnehmer von 40 bis 64 Jahren und für weibliche von 35 bis 64 Jahren; grundlegende Fragen zu den nicht ernährungsbezogenen Lebensstilaspekten; standardisierte anthropometrische Messungen, Sammlung und Lagerung biologischer Materialien und die Anwendung eines Food Frequency Questionaire (FFQ) zur Erhebung der ernährungsbezogenen Daten. Alle Gruppen wurden aufgefordert, dieses Design innerhalb ihrer nationalen Situationen anzuwenden und einen lokalen FFQ zu entwickeln und zu validieren. Mit dieser Strategie war eine optimale Anpassung der FFQ’s an die jeweiligen lokalen Erfordernisse möglich, aber gleichzeitig konnte so eine standardisierte Durchführung der EPIC-Studie in allen Zentren garantiert werden. Zusätzlich zum Kern-Protokoll stand es jedem Zentrum frei, das Studienprotokoll durch Einschluß weiterer Fragen zu erweitern Boeing et al. (1999).

↓15

Die im internationalen Studienprotokoll festgelegten Verfahrensweisen wurden während der Rekrutierungsphase (1992-1998) bei über 475.000 Teilnehmern angewendet. Auf nationaler Ebene schlossen die jeweiligen Kohorten zwischen 30.000 und 80.000 Personen ein. Die beiden deutschen Kohorten bestehen zusammen aus ca. 53.000 Teilnehmern. Tabelle A zeigt die genaue Anzahl der Teilnehmer in den einzelnen Ländern.

Tabelle A: Rekrutierungszeitraum und Anzahl der Teilnehmer der EPIC-Studien innerhalb der einzelnen Länder

Land

Beginn der

Rekrutierung

Ende der Rekrutierung

Anzahl der Studienteilnehmer

Spanien

1992

1996

41.550

Frankreich

1992

1993

72.000

Italien

1993

1998

43.800

Niederlande

1993

1998

40.660

Großbritannien

1993

1998

76.000

Deutschland

1994

1998

53.000

Griechenland

1994

1998

32.500

Schweden

1991

1996

57.900

Dänemark

1994

1997

57.200

Gesamt

  

474.610

3.1 EPIC-Deutschland

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Da das Potential prospektiver Studien nicht auf einzelne Krankheitsendpunkte beschränkt ist, entschied man sich in Deutschland, nicht ausschließlich die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs zu untersuchen, sondern die Forschungsziele auf Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und chronischen Erkrankungen im Allgemeinen zu erweitern. Die deutschen Studienzentren sind die Abteilung Epidemiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und die Abteilung Epidemiologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam.

3.1.1 Rekrutierung

Die Grundgesamtheit, aus der die beiden deutschen Kohorten rekrutiert wurden, waren in beiden Fällen die allgemeine Bevölkerung der geographischen Region, in der die Institute liegen.

Da das Rekrutierungsziel bei 30.000 Personen lag und sowohl Heidelberg als auch Potsdam nur etwa 140.000 Einwohner haben, wurde die Rekrutierung von Anfang an auch in den die beiden Städte umgebenden Gemeinden durchgeführt Boeing et al. (1999).

↓17

In beiden Studienzentren wurden in regelmäßigen Abständen Zufallsstichproben von Personen, die den Alterskriterien entsprachen, von den entsprechenden Einwohnermeldeämtern gezogen.

Diesen Personen wurde ein persönlicher Brief zugeschickt, der neben einem Anschreiben, in dem ein Untersuchungstermin vorgeschlagen wurde, ein Informationsblatt zur Studie, ein Antwortformular, einen Freiumschlag und in Potsdam zusätzlich Kopien von Zeitungsartikeln über die Studien enthielt. Die Briefe wurden in Potsdam fünf Wochen und in Heidelberg 30 Tage vor dem vorgeschlagenen Untersuchungstermin verschickt. Im weiteren Verlauf wurde in Potsdam allen Personen, die nicht innerhalb von zwei Wochen auf den ersten Brief geantwortet hatten, ein zweiter Brief zugesandt. In Heidelberg wurden diese Personen telephonisch erinnert. Das Antwortformular bot die Möglichkeit, sich mit dem vorgeschlagenen Termin einverstanden zu erklären oder ihn zu ändern. Personen, die sich zu einer Untersuchung bereit erklärten, wurden zehn Tage vor dem entsprechenden Termin der FFQ und der Fragebogen zu Lebensstilaspekten zugeschickt, außerdem ein Schreiben, daß als Fahrschein für öffentliche Verkehrsmittel gültig war.

Die beiden Fragebögen wurden von den Teilnehmern zu Hause ausgefüllt und ins Studienzentrum mitgebracht, wo sie mit Hilfe eines Computerprogramms auf Vollständigkeit hin überprüft wurden. In den Studienzentren wurden die Personen einem computergestützten Interview und anthropometrischen Messungen unterzogen.

↓18

Die Teilnehmerraten, angegeben als prozentualer Anteil der eingeladenen Personen, unterschieden sich in den beiden Zentren deutlich. In Potsdam lag die Rate bei durchschnittlich 22,7% mit geschlechts- und gemeindespezifische Schwankungen zwischen 11 und 28%. In Heidelberg dagegen war die Rate mit einem Durchschnitt von 38,3% und Schwankungen zwischen 29 und 44% abhängig vom Geschlecht bzw. der Gemeinde deutlich über der in Potsdam beobachteten Beteiligung Boeing et al. (1999).

Im Verlauf der Studie, der auf 15 Jahre angelegt ist, soll jeder Teilnehmer alle zwei Jahre einen neuen Fragebogen erhalten, mit dem Änderungen im Ernährungsverhalten und neu aufgetretene Erkrankungen erhoben werden sollen.

3.1.2 Selektionsfaktoren

Um feststellen zu können, welche Selektionsfaktoren für die Rekrutierung der beiden deutschen EPIC-Kohorten von Bedeutung waren, wurden die in den beiden Kohorten erhobenen Daten mit repräsentativen Daten aus dem nationalen Gesundheitssurvey verglichen Boeing et al. (1999). Dabei wurden die Heidelberger Daten mit den Daten für Baden-Württemberg und die Potsdamer Daten mit den entsprechenden Daten aus den fünf neuen Bundesländern verglichen. Entnommen wurden diese Informationen dem Bundes-Gesundheitssurvey 1990/1991, der eine repräsentative Querschnittsstudie darstellt.

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Bei diesem Vergleich zeigten sich einige klare Unterschiede zwischen den EPIC-Kohorten und den Vergleichspopulationen. So finden sich zum Beispiel unter den Frauen in beiden Kohorten deutlich weniger Adipöse (BMI>30) (Potsdam: 14,1 zu 22,9 und Heidelberg: 11,2 zu 16,4), während auf der anderen Seite der Anteil der Frauen mit Hochschulreife unter den Studienteilnehmerinnen erheblich größer ist als in der Referenzbevölkerung (Potsdam: 24,7 zu 10,2 und Heidelberg: 27,2 zu 3,7). Zusammenfassend läßt sich sagen, daß weder die Potsdamer noch die Heidelberger Kohorte repräsentativ für ihre Region sind, auch wenn sich viele Unterschiede zwischen den beiden Regionen, die im Bundes-Gesundheitssurvey beobachtet wurden, auch zwischen den beiden Studienkohorten zeigen lassen. Die Frage nach der Repräsentativität der Studienpopulation ist bei prospektiven Kohrtenstudien allerdings auch von nachrangiger Bedeutung. Da die Risikoanalyse durch interne Vergleiche zwischen Expositionsgruppen das relative Risiko bestimmt, spielt es keine Rolle, ob sich das absolute Risiko der Studienpopulation von dem der zugrundeliegenden Gesamtbevölkerung unterscheidet. Eine der bekanntesten prospektiven Kohortenstudien, die Nurses Health Study, benutztnur eine einzelne Berufsgruppe als Studienpopulation. Das Wichtige bei einer solche Studie ist vielmehr, von möglichst vielen Teilnehmern über die gesamte Dauer der Studie vollständige Daten über aufgetretene Krankheiten und Änderungen der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu bekommen. In dieser Hinsicht kann eine selektive Studienpopulation für eine prospektive Studie sogar von Vorteil sein, wenn man davon ausgeht, daß es sich bei den Teilnehmern um besonders motivierte Personen handelt, die mit größerer Wahrscheinlichkeit über den gesamten Untersuchungszeitraum an der Studie teilnehmen werden.

3.1.3 Erhebung der reproduktiven Faktoren

Die reproduktiven Daten wurden mit Hilfe zweier Studieninstrumente erhoben. Der Fragebogen zu Lebensstilaspekten, der den Studienteilnehmern vor der Untersuchung im Studienzentrum zugeschickt wurde, enthielt einen frauenspezifischen Teil, in dem von den Frauen Fragen zu Regelblutung, Schwangerschaften, Kontrazeption und Hormonbehandlung während der Wechseljahre beantwortet wurden. Diesen Fragebogen brachten die Frauen ausgefüllt mit ins Studienzentrum, wo er auf Vollständigkeit und logische Konsistenz hin überprüft wurde. Durch dieses Verfahren konnte die Zahl der „missing values“ aufein Minimum reduziert werden.Im computergestützten Interview im Studienzentrum wurden den Teilnehmerinnen unter anderem Fragen zu nicht vollendeten Schwangerschaften, Unfruchtbarkeit und zur Einnahme von Medikamenten gestellt.

In Tabelle B sind die genauen Formulierungen der Fragen zu den Variablen, die in die vorliegende Arbeit eingegangen sind, mit den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten dargestellt.

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Alle diese Variablen wurden mit Hilfe des Fragebogens erhoben.

Tabelle B: Wortlaut der Fragen und Antwortmöglichkeiten zu den einzelnen Variablen

  
 

Frage

Antwortmöglichkeiten

Fragen zu Regelblutung und Schwangerschaft:

  

Haben oder hatten Sie jemals Regelblutungen?

j/n

 
   

Wie alt waren Sie, als Sie Ihre erste Regelblutung bekamen?

8, 9,....., 20

(8 = 8 Jahre oder jünger

20 = 20 Jahre oder älter)

 
   

Wie lange dauerte es, bis Ihre Regelblutungen in regelmäßigen Abständen auftraten?

1 Monat bis zu 1 Jahr / 1 bis zu 2 Jahren /

2 bis zu 3 Jahre / 3 bis zu 4 Jahre /

4 bis zu 5 Jahre / 5 bis zu 10 Jahre /

10 Jahre oder länger

 
   

Haben Sie zur Zeit noch Regelblutungen? (Folgefragen siehe Fragenschema 2.1.1, S. )

j/n

 
   

Wie viele Kinder haben Sie geboren?

kein Kind; 1; 2;....; 10 oder mehr Kinder

 
   

Wie alt waren Sie bei der Geburt Ihres 1. Kindes?

15; 16,....;49

(15 = 15 Jahre oder jünger

49 = 49 Jahre oder älter)

 
   

Haben Sie Ihr 1. Kind gestillt?

j/n

 
   

Wie lange haben Sie Ihr 1. Kind gestillt?

1 Woche oder kürzer / 2-3 Wochen /

4-5 Wochen / 6-7 Wochen / 2 Monate /

3 Monate / 4-5 Monate / 6-7 Monate /

8-9 Monate / 10-11 Monate /

12 Monate oder länger

 
   

Wie alt waren Sie bei der Geburt Ihres 2. Kindes?

(Antwortmöglichkeiten wie bei Frage zum 1. Kind)

 
   

Haben Sie Ihr 2. Kind gestillt?

j/n

 
   

Wie lange haben Sie Ihr 2. Kind gestillt?

(Antwortmöglichkeiten wie bei Frage zum 1. Kind)

 
   
   

Fragen zur Empfängnisverhütung und zur Hormoneinnahme während der Wechseljahre:

  

Haben Sie jemals die „Pille“ eingenommen?

j/n

 
   

Wie alt waren Sie, als Sie mit der Einnahme begannen?

14 Jahre oder jünger / 15-16 Jahre /

17-18 Jahre /....../29-30 Jahre /

31-35 Jahre / 36-40 Jahre /

41 Jahre oder älter

 
   

Wie viele Jahre nehmen oder nahmen Sie insgesamt die „Pille“ ein? (Einnahmezeiträume addieren)

1;...;15

(1 = 1 Jahr oder kürzer

15 = 15 Jahre oder länger)

 
   

Sind oder waren Sie schon in den Wechseljahren?

j/n

 
   

Nehmen oder nahmen Sie jemals Hormone während der Wechseljahre ein?

j/n

 
   

Nehmen Sie diese Hormone heute noch ein?

j/n

 
   

Wie alt waren Sie, als Sie mit der Einnahme der Hormone begannen?

40 /.../ 55

(40 = 40 Jahre oder jünger

55 = 55 Jahre oder älter)

 
   

Wie lange nehmen oder nahmen Sie diese Hormone ein? (Einnahmezeiträume addieren)

weniger als 0,5 Jahre / 0,5 bis 1 Jahr /

1 bis zu 2 Jahre / 2 bis zu 3 Jahre /....../

13 bis zu 14 Jahre / 14 Jahre oder länger

 
   
   

Nicht-frauenspezifische Fragen

  

Bitte geben Sie Ihren gegenwärtigen Familienstand an:

ledig / verheiratet / geschieden / verwitwet

 
   

Welchen beruflichen Ausbildungsabschluß haben Sie? (mehrere Angaben möglich)

betriebliche Berufsausbildung (Facharbeiterausbildung; Lehre) / Berufsfach-,Handels-,Fachschulabschluß / Fachhochschulabschluß /

Universitäts-, Hochschulabschluß / keinen beruflichen Abschluß / noch in beruflicher Ausbildung (Auszubildende(r)/Student(in)) / Teilfacharbeiteranerkennung

 
   

Sind Sie zur Zeit erwerbstätig? (mehrere Angaben möglich)

vollzeit (35 Stunden/Woche oder mehr) / teilzeit (15 bis weniger als 35 Stunden/Woche) / stundenweise (weniger als 15 Stunden/Woche) /

Mutterschafts-/Erziehungsurlaub / Auszubildende(r)/Lehrling / Hausfrau / arbeitslos / (Früh)rentner(in) / Student(in)/Schüler(in) / Wehrpflichtiger/ZDL / Vorruheständler(in)

 
   

Einige der im Fragebogen erhobenen Daten wurden in Zeitspannen abgefragt. Soweit solche Variablen in diese Arbeit einbezogen waren, wurde ein eindeutiger Wert festgelegt, um den Umgang mit diesen Daten und das Lesen der Tabellen zu erleichtern. Die statistischen Analysen wurden mit diesen festen, eindeutigen Werten durchgeführt. Im einzelnen war das bei den Variablen Dauer bis zum Einsetzen regelmäßiger Blutungen, Dauer des Stillens, Alter bei Beginn der Pilleneinnahme und Dauer der Einnahme von HRT der Fall. Die ursprünglich abgefragten Zeitspannen und die für diese Arbeit festgelegten Werte sind in den Tabellen C bis F dargestellt.

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Tabelle C: Dauer bis zum Einsetzen regelmäßiger Blutungen

 

abgefragte Zeitspanne

eingesetzter Wert

1 Monat bis zu 1 Jahr

6 Monate

1 bis zu 2 Jahre

1,5 Jahre

2 bis zu 3 Jahre

2,5 Jahre

3 bis zu 4 Jahre

3,5 Jahre

4 bis zu 5 Jahre

4,5 Jahre

5 bis zu 10 Jahre

7,5 Jahre

10 Jahre oder länger

10 Jahre

Tabelle D: Dauer des Stillens

 

abgefragte Zeitspanne

eingesetzter Wert

1 Woche oder kürzer

1 Woche

2 bis 3 Wochen

2,5 Wochen

4 bis 5 Wochen

4,5 Wochen

6 bis 7 Wochen

6,5 Wochen

2 Monate

8 Wochen

3 Monate

12 Wochen

4 bis 5 Monate

18 Wochen

6 bis 7 Monate

26 Wochen

8 bis 9 Monate

34 Wochen

10 bis 11 Monate

42 Wochen

12 Monate oder länger

48 Wochen

Tabelle E: Alter bei Beginn der Pilleneinnahme

 

abgefragte Zeitspanne

eingesetzter Wert

14 Jahre oder jünger

14 Jahre

15 bis 16 Jahre

15,5 Jahre

17 bis 18 Jahre

17,5 Jahre

19 bis 20 Jahre

19,5 Jahre

21 bis 22 Jahre

21,5 Jahre

23 bis 24 Jahre

23,5 Jahre

25 bis 26 Jahre

25,5 Jahre

27 bis 28 Jahre

27,5 Jahre

29 bis 30 Jahre

29,5 Jahre

31 bis 35 Jahre

33 Jahre

36 bis 40 Jahre

38 Jahre

41 Jahre oder älter

41 Jahre

↓22

Tabelle F: Dauer der HRT-Einnahme

 

abgefragte Zeitspanne

eingesetzter Wert

weniger als 6 Monate

0,25 Jahre

6 Monate bis 1 Jahr

0,75 Jahre

1 bis 2 Jahre

1,5 Jahre

2 bis 3 Jahre

2,5 Jahre

3 bis 4 Jahre

3,5 Jahre

4 bis 5 Jahre

4,5 Jahre

5 bis 6 Jahre

5,5 Jahre

6 bis 7 Jahre

6,5 Jahre

7 bis 8 Jahre

7,5 Jahre

8 bis 9 Jahre

8,5 Jahre

9 bis 10 Jahre

9,5 Jahre

10 bis 11 Jahre

10,5 Jahre

11 bis 12 Jahre

11,5 Jahre

12 bis 13 Jahre

12,5 Jahre

13 bis 14 Jahre

13,5 Jahre

14 Jahre oder länger

14 Jahre

Um die reproduktiven Daten und ihre Verteilung zu beschreiben, wurden in dieser Arbeit Perzentilen gewählt. Da die meisten Verteilungen reproduktiver Daten asymmetrisch sind und nicht normalverteilt Morabia et al. (1996), eignen sich Perzentilen besser dazu, einen Überblick über die Verteilungen innerhalb der beiden Kohorten zu geben, als Mittelwert und Standardabweichung alleine.

3.1.4 Sonstige Variablen

In die vorliegende Arbeit wurden aus dem computergestützten Interview nur die Informationen zur subjektiven Lebens- und Gesundheitszufriedenheit einbezogen. Die Teilnehmer konnten auf beide Fragen mit „sehr zufrieden“, „zufrieden“; „unzufrieden“, oder „sehr unzufrieden“ antworten.

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Der Body Mass Index (BMI) wurde für alle Teilnehmerinnen aus den Daten der anthropometrischen Messungen, die ebenfalls im Studienzentrum durchgeführt wurden, als Körpergewicht/Größe in Metern zum Quadrat berechnet.

Die mit Hilfe des Fragebogens erhobenen Angaben zur Berufsausbildung wurden bei der Codierung der Daten in Kategorien eingeteilt. In der vorliegenden Arbeit wurde eine dreistufige Ausbildungsvariable verwendet, wobei Stufe eins die Angaben „noch in beruflicher Ausbildung“, „betriebliche Berufsausbildung“, „Teilfacharbeiteranerkennung“ und „keinen beruflichen Abschluß“, Stufe zwei die Angabe „Berufsfach-, Handels-, Fachschulabschluß“ und Stufe drei die Angaben „Fachhochschulabschluß“ und „Universitäts-, Hochschulabschluß“ umfaßt.


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25.05.2005