4 Ergebnisse

4.1 Allgemeine Charakteristika der beiden Kohorten

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Für diese Arbeit standen die Daten von 16.630 Frauen aus der Potsdamer Kohorte und von 13.616 Frauen aus der Heidelberger Kohorte zur Verfügung. Die für die gegebene Fragestellung relevanten, allgemeinen Charakteristika sind in Tabelle 1 dargestellt. Das mittlere Alter der Frauen lag in Potsdam bei 48,7 Jahren, in Heidelberg bei 49 Jahren. Auch bei den Faktoren BMI (Kategorien), Familienstand und Berufsbildung weichen die Verteilungen nicht gravierend voneinander ab. Der mittlere BMI liegt in beiden Kohorten knapp über 25 (25,8 in Potsdam, 25,5 in Heidelberg), und der Anteil von Frauen mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss liegt in beiden Gruppen deutlich über 20% (28,4% in Potsdam, 24,2%in Heidelberg). Deutliche Unterschiede zeigen sich dagegen bei der Frage nach der Lebens- bzw. Gesundheitszufriedenheit im Bereich der Angaben „sehr zufrieden“ (Leben: 24,2% in Potsdam und 39,9% in Heidelberg; Gesundheit: 20,8% in Potsdam und 32,7% in Heidelberg). Ebenso unterscheidet sich die Erwerbstätigkeit der Frauen erheblich zwischen Potsdam und Heidelberg. Der Anteil der Vollerwerbstätigen beträgt in Potsdam 55,1%, in Heidelberg dagegen 28,3%.

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Wie aus Tabelle bzw. Diagramm 1.1 deutlich wird, ist auch der Zusammenhang zwischen Erwerbstätigkeit und Lebenszufriedenheit (wiederum Angaben „sehr zufrieden“) in Potsdam ein anderer als in Heidelberg. Während in Heidelberg Teilzeit oder Stundenweise arbeitende Frauen sowie Frauen in Mutterschafts- oder Erziehungsurlaub häufiger angeben, sehr zufrieden mit dem Leben zu sein, als Vollzeit arbeitende, ist in Potsdam die ohnehin deutlich niedrigere Lebenszufriedenheit nahezu unbeeinflußt von der Erwerbstätigkeit. Nur Arbeitslosigkeit mindert die Zufriedenheit in beiden Kohorten gleichermaßen.

Die Tabellen 1.2a und 1.2b zeigen die Verteilung der Ausbildungsstufen innerhalb der einzelnen Alterskategorien.

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4.2 Menstruationsfaktoren

4.2.1 Kohorten insgesamt

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In Tabelle 2.1 sind die Menstruationsfaktoren in Percentilen und Mittelwerten dargestellt.

Im Gegensatz zu den Faktoren „Alter bei Menarche“ und „Dauer bis Zyklus regelmäßig“, die sich zwischen Potsdam und Heidelberg so gut wie nicht unterscheiden, gibt es bei dem mittleren Abstand zwischen Menarche und Geburt des 1.Kindes deutliche Unterschiede (mean: 10 Jahre in Potsdam; 12,5 Jahre in Heidelberg).

Zur Verdeutlichung ist in Fragenschema 2.1.1 der Ablauf der Fragen zum Ende der Regelblutungen dargestellt, wobei die Verteilungen der Antworten in Potsdam und Heidelberg bei allen Fragen keine erheblichen Unterschiede zeigen.

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4.2.2 Alterskategorieabhängige Darstellungen

Der häufig beschriebene, allgemeine Trend zu einem jüngeren Alter bei Menarche läßt sich auch in beiden deutschen EPIC-Kohorten nachweisen (Tabelle bzw. Diagramm 2.2.1). Erwähnenswert ist dabei noch der gegensinnige Verlauf des mittleren Alters bei Menarche in Potsdam zwischen der 1. und 2. Alterskategorie. In Tabelle und Diagramm 2.2.2 wird gezeigt, daß der mittlere Abstand zwischen Menarche und Geburt des 1.Kindes in Potsdam nahezu unbeeinflußt ist vom Geburtsjahr der Frauen, während in Heidelberg der Abstand bei jüngeren Frauen deutlich größer ist als bei älteren (Geburtsjahr 1926-30: 11,3 Jahre, 1956-60: 14,3 Jahre).

4.2.3 Ausbildungsabhängige Darstellung

In beiden Kohorten steigt der mittlere Abstand Menarche-1.Geburt mit höherer Ausbildung an (Tabelle und Diagramm 2.3.1). Diese Beziehung ist in Heidelberg allerdings erheblich stärker ausgeprägt als in Potsdam. Desweiteren ist der Anstieg in Potsdam über alle drei Ausbildungsstufen annähernd konstant, in Heidelberg dagegen ist der Sprung zwischen 1. und 2. Ausbildungsstufe deutlich geringer als zwischen der 2. und 3..

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4.3 Generative Faktoren

4.3.1 Kohorten insgesamt

Bei den generativen Faktoren gibt es, mit Ausnahme des Anteils der Frauen, die ihr erstes Kind gestillt haben, deutliche Unterschiede zwischen Potsdam und Heidelberg (Tabellen 3.1.1-3.1.3). Obwohl die Werte für die mittlere Kinderzahl in beiden Kohorten nicht wesentlich voneinander abweichen (Potsdam: 1,8; Heidelberg: 1.6), liegt der Anteil der Frauen, die keine Kinder haben (Nullipara) in Heidelberg bei 20,3% im Gegensatz zu 10% in Potsdam. Das mittlere Alter bei Geburt sowohl beim ersten wie auch beim zweiten Kind liegt in Heidelberg um zwei Jahre höher (Potsdam: 23,2 bzw. 26,5; Heidelberg: 25,6 bzw. 28,6). Die Dauer des Stillens liegt in Heidelberg ebenfalls im Mittel um drei (1. Kind) bzw. vier (2. Kind) Wochen höher als in Potsdam. Dagegen liegt die Rate der Frauen, die ihr zweites Kind gestillt haben, in Potsdam höher (Potsdam: 81,5; Heidelberg: 75,1).

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4.3.2 Alterskategorieabhängige Darstellungen

Die durchschnittliche Kinderzahl zeigt, wie in Tabelle und Diagramm 3.2.1 zu sehen ist, in beiden Kohorten über alle Alterskategorien betrachtet eine fallende Tendenz, die allerdings in Potsdam wesentlich weniger stark ausgeprägt ist und auch nicht von jeder Alterskategorie zur nächstjügeren zu erkennen ist - was in Heidelberg jedoch der Fall ist (mit Ausnahme der ersten Kategorie, die aber aufgrund des niedrigen Stichprobenumfangs nur eingeschränkt interpretierbar ist). Auch nimmt die Differenz zwischen den beiden Gruppen mit abnehmendem Alter der Frauen zu (Jahrgänge 1931-35: Potsdam und Heidelberg 1,9; Jahrgänge 1961-65: Potsdam 1,6/Heidelberg 1,2).

Der Anteil der Nullipara (Tabelle und Diagramm 3.2.2) zeigt speziell in Heidelberg ganz erhebliche Unterschiede zwischen den Alterskategorien (von 19,3% in der ersten Kategorie, über 13,5% in der dritten, zu 34,6% in der letzten Kategorie). In Potsdam schwankt der Anteil dagegen insgesamt nur zwischen 13,8 und 8%. Nur von der ersten bis zur dritten Kategorie zeigt sich eine in beiden Kohorten gleichermaßen fallende Tendenz, worauf in Heidelberg ein steiler Anstieg bis zur letzten Kategorie folgt, während sich der fallende Trend in Potsdam bis zur fünften Kategorie fortsetzt. Dort ist erst in den beiden jüngsten Altersgruppen eine leichte Zunahme des Anteils der Nullipara zu verzeichnen.

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Sehr ähnlich stellt sich das Bild des mittleren Alters bei der Geburt des ersten Kindes dar (Tabelle und Diagramm 3.2.3). Wieder ist ein Abfall der Werte von der ersten bis zur dritten Kategorie in beiden Kohorten zu sehen. Der darauffolgende, steiler werdende Anstieg in Heidelberg erreicht in der siebten Kategorie 27,1 Jahre (der Wert der letzten Kategorie ist hier nicht aussagekräftig, da die Frauen zum Erhebungszeitpunkt zu jung waren), während die Werte in Potsdam weiter bis zur fünften Kategorie und bis auf 22,9 Jahre sinken und danach nur minimale Schwankungen zeigen.

Der prozentuale Anteil der Frauen, die ihr erstes Kind mit über 30 bekommen haben, zeigt in Heidelberg nahezu den gleichen Verlauf wie der Anteil der Nullipara (wobei der letzte Wert auch hier aus den oben genannten Gründen nicht aussagefähig ist). Er fällt zunächst von 10,7% auf 8,1% in der dritten Kategorie und steigt danach bis auf 16,8% in der siebten Kategorie an.

In Potsdam dagegen ist nur von der ersten zur zweiten Kategorie ein leichter Anstieg zu beobachten (von 4,3 auf 5,7%), worauf die Werte kontinuierlich bis auf 3,2% in der letzten Kategorie sinken.

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4.3.3 Ausbildungsabhängige Darstellungen

Die durchschnittliche Kinderzahl nimmt sowohl in Potsdam als auch in Heidelberg mit steigender Ausbildung ab (Tabelle und Diagramm 3.3.1), wobei die Werte in Potsdam in jeder Ausbildungsstufe gleichbleibend um 0,2 über denen aus Heidelberg liegen (H: 1,7-1,5-1,4; P:1,9-1,7-1,6).

Das mittlere Alter bei der ersten Geburt zeigt ebenfalls in beiden Kohorten die gleiche Tendenz: mit höherer Ausbildung nimmt auch das Alter bei der ersten Geburt zu (Tabelle und Diagramm 3.3.2). Allerdings ist der Verlauf hier nicht parallel: In Heidelberg zeigt sich im Gegensatz zu Potsdam, wo der Anstieg durch alle Stufen nahezu konstant ist (22,4-23,3-24,5), und wie schon bei den ausbildungsabhängigen Menstruationsfaktoren zu sehen war- zwischen der zweiten und dritte Stufe ein wesentlich stärkerer Anstieg als zwischen den ersten beiden Stufen (24,1-25,4-28,9).

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Das gleiche Phänomen läßt sich auch bei dem Anteil der Frauen, die ihr erstes bzw. zweites Kind gestillt haben, zeigen. In beiden Kohorten nimmt die Stillrate mit steigender Ausbildung zu – in Potsdam wieder mit annähernd gleichbleibender Steigerung (77,7%-81%-82,5%) und in Heidelberg mit einem Sprung zwischen zweiter und dritter Stufe (75,2%-76,6%-87,4%), so daß die Stillrate auf der letzten Stufe im Gegensatz zu den anderen Stufen in Heidelberg höher ist als in Potsdam (Tabelle und Diagramm 3.3.3).

Wie Tabelle und Diagramm 3.3.4 zeigen, gibt es auch bei der mittleren Dauer des Stillens, die tendenziell ebenfalls in beiden Gruppen mit der Ausbildung steigt, die mit Abstand deutlichste Veränderung in Heidelberg zwischen der zweiten und dritten Stufe (von 12,6 auf 19,6 Wochen).

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4.3.4 Kalenderjahrabhängige Darstellung

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Da sich bei der Stillpraxis eher die Frage nach dem Kalenderjahr, in dem gestillt bzw. nicht gestillt wurde, als nach dem Geburtsjahr der Frauen stellt, wurde für die entsprechenden Variablen die kalenderjahrabhängige Darstellung gewählt.

Wie in Tabelle und Diagramm 3.4.1 zu sehen ist, zeigt der Anteil gestillter Kinder sowohl in Potsdam als auch in Heidelberg einen Abfall bis zum Zeitraum von 1971-75, wo er mit 65 bzw. 66,6% einen deutlichen Tiefpunkt erreicht, um danach in beiden Kohorten auf über 90% anzusteigen.

Auch die durchschnittliche Dauer des Stillens (Tabelle und Diagramm 3.4.2) liegt in beiden Kohorten im Zeitraum von 1971-75 am niedrigsten (7,9 Wochen in Potsdam; 8,5 Wochen in Heidelberg) und steigt danach - in Potsdam etwas verzögert – auf über 15 Wochen an.

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4.4 Hormoneinnahme

4.4.1 Kohorten insgesamt

Die Unterschiede zwischen den Frauen in Potsdam und Heidelberg hinsichtlich der Einnahme oraler Kontrazeptiva und von Hormonersatzpräparaten sind insgesamt weniger ausgeprägt als bei den generativen Faktoren. Wie Tabelle und Diagramm 4.1.1-4.1.2 zeigen, liegt der Prozentsatz der Frauen, die jemals die Pille genommen haben, in Potsdam bei 81,5%, und in Heidelberg bei 79,2%. Mit 58,9% ist der Anteil der Frauen, die Hormone in den Wechseljahren genommen haben oder noch nehmen, dagegen in Heidelberg etwas höher als in Potsdam mit 55,5%. Das mittlere Alter bei Beginn der Pilleneinnahme bzw. der Hormoneinnahme liegt in beiden Kohorten dicht beieinander (?? und ?? bzw. 49,9 und 49 Jahre). Der einzige deutlichere Unterschied zeigt sich bei der durchschnittlichen Dauer der Pilleneinnahme (auf die Dauer der Hormoneinnahme wird später eingegangen), die mit 10,2 Jahren in Potsdam fast 2 Jahre über der in Heidelberg liegt.

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4.4.2 Alterskategorieabhängige Darstellungen der Daten zur Pilleneinnahme

Der prozentuale Anteil der Frauen, die jemals die Pille eingenommen haben, zeigt wie schon bei den Werten für die Kohorten insgesamt, auch bei der alterskategorieabhängigen Darstellung keine deutlichen Unterschiede zwischen Potsdam und Heidelberg (Tabelle und Diagramm 4.2.1.1). Der Anteil liegt nur in der ersten Kategorie in Heidelberg höher (38,6% zu 28,8%), danach steigt er in beiden Kohorten parallel bis zur sechsten Kategorie an und bleibt dann in etwa konstant bei 95% (in Potsdam) bzw. 90% (in Heidelberg).

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Tabelle und Diaramm 4.2.1.2 zeigen, daß das durchschnittliche Alter bei Beginn der Pilleneinnahme ebenfalls nahezu parallel von 38 bzw. 35,5 auf ca. 18,5 in beiden Kohorten sinkt. Dabei liegen die Werte in Potsdam außer in den letzten beiden Kategorien im Mittel 1,5 Jahre über den entsprechenden Werten in Heidelberg

Dagegen ist die Differenz zwischen Potsdam und Heidelberg bei der mittleren Dauer der Einnahme stärker ausgeprägt. Von der ersten bis zu fünften Kategorie sieht man in Heidelberg einen leichten (von 8 auf 8,9 Jahre), in Potsdam einen stärkeren Anstieg (von 7,6 auf 10,8 Jahre), wonach die Dauer in Heidelberg wieder auf ca. 8 Jahre absinkt und in Potsdam auf ca. 10 Jahre.

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4.4.3 Ausbildungsabhängige Darstellungen der Daten zur Pilleneinnahme

Der Anteil der Frauen mit Pilleneinnahme ist auch in dieser Darstellung (Tabelle und Diagramm 4.2.2.1) in beiden Kohorten vergleichbar: er steigt mit höherer Ausbildung deutlich an (Potsdam: 78,1-80,4-87,9%; Heidelberg: 75,3-79,6-85,2%).

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In Tabelle und Diagramm 4.2.2.2 stellt sich eine fast gegenteilige Beziehung zwischen Ausbildung und Dauer der Pilleneinnahme in Potsdam und Heidelberg dar. Während in Heidelberg die durchschnittliche Dauer mit steigender Ausbildung sinkt, deutet sich dieser Trend in Potsdam allenfalls zwischen dem ersten und zweiten Ausbildungsstand an.

4.4.4 Einnahmedauer der Hormonersatzpräparate

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Zur Verdeutlichung ist im Fragenschema 4.3 der Ablauf der Fragen zur Hormoneinnahme in den Wechseljahren dargestellt.

Auf Grund der Tatsache, daß in beiden Kohorten die Mehrzahl der Frauen, die angeben, Hormone einzunehmen oder eingenommen zu haben, die Einnahme noch nicht beendet hat, ist die mittlere Dauer der Einnahme wenig aussagekräftig. Daher wurde auf entsprechende Darstellungen verzichtet. Aus Tabelle 4.3.1 geht hervor, daß die mittlere Dauer der Einnahme bei den Frauen nach Beendigung der Hormonersatztherapie (auch nach Ausschluß der Frauen, deren Einnahmedauer unter einem Jahr lag) unter der der Frauen liegt, die noch Hormone einnehmen. Aus diesem Grund kann die voraussichtliche Einnahmedauer nicht anhand der Frauen nach Beendigung der Einnahme geschätzt werden.

In allen Untergruppen zeigt sich aber in Heidelberg eine um ca. ein Jahr längere Einnahmedauer als in Potsdam.

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4.4.5 Alterskategorieabhängige Darstellungen der Daten zur Hormoneinnahme

Der Anteil der Frauen, die Hormonersatzpräparate einnehmen, liegt in beiden Kohorten über alle Alterskategorien dicht beieinander (Tabelle und Diagramm 4.3.2.1). Er steigt sowohl in Potsdam als auch in Heidelberg von der ersten bis zur vierten Kategorie um ca. 30% auf 66,8% (in Potsdam) bzw. auf 64,1% (in Heidelberg) an und sinkt dann bis zur sechsten wiederum auf 61,4% in Potsdam bzw. auf 55,6% in Heidelberg ab. Auf Grund des geringen Stichprobenumfangs in den Kategorien sieben und acht, sind die entsprechenden Werte nicht im Diagramm dargestellt.

↓43

Wie in Tabelle und Diagramm 4.3.2.2 zu sehen, ist der Verlauf des durchschnittlichen Alters bei Beginn der Hormoneinnahme in den beiden Kohorten nicht nennenswert unterschiedlich. Nur in den ersten vier Kategorien liegt das mittlere Alter in Potsdam um ein bis zwei Jahre über dem in Heidelberg, danach zeigen sich nur noch minimale Abweichungen und die Werte sinken auf 40 Jahre in den letzten beiden Kategorien. Wegen der vorgegebenen Auswahl an Antworten im Fragebogen war eine Angabe von unter 40 Jahren nicht möglich.

4.4.6 Ausbildungsabhängige Darstellungen der Daten zur Hormoneinnahme

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In Tabelle und Diagramm 4.3.3.1 erkennt man, daß der Anteil der Frauen mit Hormoneinnahme in Potsdam klar mit höherer Ausbildung ansteigt (von 50,4% über 58% auf 63,1%). In Heidelberg dagegen läßt sich nur von der ersten zur zweiten Stufe ein Anstiegt erkennen (von 56,2% auf 61%), während der Anteil von der zweiten zur dritte Stufe so gut wie unverändert bleibt (61% bzw. 61,3%).

Beim mittleren Alter bei Beginn der Hormoneinnahme läßt sich dagegen weder in Potsdam noch in Heidelberg eine klare Tendenz erkennen. Dabei liegt das Alter in allen Ausbildungsstufen in Potsdam um ein Jahr höher als in Heidelberg (Tabelle und Diagramm 4.3.3.2)

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der Humboldt-Universität zu Berlin
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25.05.2005