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1  Problemstellung

Bei der Verdachtsdiagnose " Hörsturz " werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, um eine plötzliche Ertaubung anderer Genese auszuschließen. Weiterhin werden orthopädische, internistische und neurologische Konsile zur Früherkennung von Krankheiten in diesen Fachgebieten angefordert. Man geht von der Annahme aus, dass Störungen im Innenohr durch Veränderungen der Halswirbelsäule oder des Kardiovaskulären- und Zentralnervensystems hervorgerufen werden können.

Diese müssen einen anatomischen oder physiologischen Zusammenhang zum Ohr haben. Eine sekundäre Prävention wird betrieben.

Die sekundäre Prävention, Krankheitsfrüherkennung, geht davon aus, dass Frühsymptome erkennbar sind und dass durch eine Intervention das Krankheitsgeschehen positiv beeinflußt werden kann. Sie geht von der Existenz von Risikofaktoren und der Erkennbarkeit von Frühformen von Erkrankungen aus.

Fragestellung :

Welche Aussagekraft hat die Umfelddiagnostik bezüglich der sekundären Prävention beim Hörsturz?


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02.06.2005