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Vorwort

An der „Redwing Health Clinic“ in Redwing, MN, USA, hängt ein verblassendes Bild in Scotty Redfords Zimmer. Ein junger, gutaussehender Mann in einer „Football-Montur strahlt in die Kamera. Nun, im Alter von 33, vermisst Scotty diese Tage. Als Jugendlicher ein Football Ereignis, wurde bei ihm vor 15 Jahren im Alter von 18 auf Huntington’s Chorea getestet und das Leiden diagnostiziert. Nachdem er mit angesehen hatte, wie seine Mutter verfiel und letztendlich aufgrund der Erkrankung starb, sieht sich Scotty nun mit seiner eigenen schwindenden Muskelkontrolle konfrontiert. Obwohl er immer noch gut aussieht und lächelt, ist er an den Rollstuhl gefesselt und hat Schwierigkeiten beim Sprechen und Essen. Scotty ist einer von ungefähr 30.000 Amerikanern, die diese Krankheit haben, ein im Erwachsenenalter beginnendes, dominant vererbtes Leiden, welches durch den Tod von Neuronen verursacht wird, die den Bewegungsapparat kontrollieren. Ungewollte Muskelbewegungen, Wahrnehmungsbeeinträchtigungen und Verhaltensabnormalitäten kennzeichnen Huntington’s Chorea. ... (aus [1]).

Der Huntington Patient Scott Redford im Alter von 18 (links) und 33 Jahren (rechts) [1].


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10.03.2005