edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Dissertation

Autor(en): Wassilios Georgios Meißner
Titel: Vergleich verschiedener Konservierungslösungen in der Langzeitperfusion der Leber anhand klinisch-chemischer Parameter
Gutachter: P. Neuhaus; S. Rosewicz
Erscheinungsdatum: 05.11.1999
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10011473)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10011483)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Lebertransplantation, Organkonservierung, Konservierungslösung, kontinuierliche Perfusion
Schlagwörter (eng): liver transplantation, organ preservation, preservation solution, continuous perfusion
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Meißner, Wassilios Georgios: Vergleich verschiedener Konservierungslösungen in der Langzeitperfusion der Leber anhand klinisch-chemischer Parameter; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 05.11.1999, urn:nbn:de:kobv:11-10011492
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.
Diese Seite taggen: Diese Icons führen auf so genannte Social-Bookmark-Systeme, auf denen Sie Lesezeichen anlegen, persönliche Tags vergeben und Lesezeichen anderer Nutzer ansehen können.
  • connotea
  • del.icio.us
  • Furl
  • RawSugar

Abstract (ger):
Seit der Einführung der University of Wisconsin (UW)-Lösung ist für die humane Lebertransplantation eine sichere Kaltkonservierung von 24 Stunden möglich. Ungeachtet dieser Verbesserung kann es postoperativ weiterhin zu schweren Leberfunktionsstörungen bis hin zum Transplantatversagen kommen. Die Leberfunktionsstörungen stehen in engem Zusammenhang mit der Qualität und der Dauer der Organkonservierung. Eine verbesserte Organkonservierung sollte deshalb eine höhere Funktionsrate nach Implantation und eine Verlängerung der sicheren Konservierungsdauer ermöglichen. Mit der Untersuchung sollte die Frage beantwortet werden, ob eine kontinuierliche Perfusion von Schweinelebern mit der UW-Lösung anstelle einer Standardkaltlagerung in UW-Lösung einen geringeren Konservierungsschaden nach sich zieht. Weiterhin sollte mit dem Ziel der Etablierung eines in-vitro-Modells geklärt werden, ob mit dem modifizierten Modell der extrakorporalen Perfusion nach P. Neuhaus neue Konservierungslösungen unter Einsparung von Versuchstieren getestet werden können. Vor diesem Hintergrund wurde in zwei weiteren Versuchsgruppen die kontinuierliche Kaltperfusion mit der Freie Universität (FU)- bzw. der HTK-Lösung durchgeführt. Der Konservierungsschaden der Leber wurde während der sich an die Kaltkonservierung anschließenden Warmperfusion mit Schweineblut in-vitro quantifiziert. Die Unterschiede zwischen der kontinuierlichen Perfusion und der Kaltlagerung waren signifikant, wobei eine geringere Serumkonzentration der Transaminasen in der UW-Gruppe mit einer höheren Gallesekretion, einem geringeren arteriellen Widerstand und einer geringeren Zunahme des Lebergewichts einherging. Die Ergebnisse der FU-Gruppe lassen im Vergleich mit der kontinuierlichen Perfusion mit UW-Lösung eine ähnliche Konservierungsgüte annehmen, während der Konservierungsschaden in der HTK-Gruppe signifikant stärker ausgeprägt war. Zusammenfassend erwies sich die kontinuierliche Kaltperfusion mit der UW-Lösung als das besser geeignete Konservierungsverfahren, nahelegend, daß ein Einsatz eine sinnvolle Alternative zur Standardkaltlagerung sein könnte. Langjährige Erfahrungen mit der kontinuierlichen Perfusion bei der Nierentransplantation beim Menschen zeigen, daß im klinischen Alltag eine kontinuierliche Organperfusion technisch möglich ist.
Abstract (eng):
COMPARISON OF DIFFERENT PRESERVATION SOLUTIONS FOR LONG-TERM CONTINUOUS PERFUSION OF THE LIVER The introduction of the University of Wisconsin (UW) solution for liver preservation in 1988 allowed for the first time the extension of the safe cold storage time up to 24 hours. Nevertheless, severe organ dysfunction of the liver may still occur postoperatively, depending on the quality and the duration of organ preservation. Therefore, improved organ preservation should make possible a higher rate of immediate organ function after transplantation and the extension of the safe cold storage time avoiding any wastage of organs due to liver dysfunction. Our study aimed to investigate whether continuous perfusion of pig livers in comparison to simple cold storage with the UW solution results in improved preservation. Furthermore, we examined if our extracorporal perfusion system, modified by P. Neuhaus, would be suitable to test new preservation solutions before clinical use allowing the establishment of a new in-vitro model. Thus, livers were perfused continuously using the Free University (FU) solution and the Histidine Tryptophan Ketoglutarate (HTK) solution respectively and preservation was compared to the UW solution. The preservation injury was measured in-vitro during a subsequent warm perfusion of the organ with pig blood. Differences between continuous perfusion and simple cold storage were significant. Lower concentrations of the transaminases in the UW group were associated with a higher bile secretion, a lower arterial pressure and a lower increase of the liver weight. Results obtained for the FU group suggest a comparable quality of preservation compared to livers continuously perfused with UW solution, whereas the extent of the preservation injury was significantly higher in the HTK group. In conclusion, in our experimental design continuous perfusion with UW solution seems to be a better method for organ preservation suggesting that the clinical use of this technique may be beneficial. Large experience with continuous perfusion for human renal procurement has proven its technical feasibility.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 3 Zugriffe HTML: 15 Zugriffe PDF: 10 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 14 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 14 Zugriffe PDF: 14 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 23 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 40 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe HTML: 21 Zugriffe PDF: 21 Zugriffe HTML: 28 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe Startseite: 10 Zugriffe HTML: 21 Zugriffe PDF: 39 Zugriffe HTML: 26 Zugriffe PDF: 33 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 23 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 20 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe HTML: 13 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe HTML: 26 Zugriffe PDF: 40 Zugriffe HTML: 22 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 18 Zugriffe PDF: 52 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 22 Zugriffe PDF: 23 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 28 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 22 Zugriffe PDF: 61 Zugriffe HTML: 18 Zugriffe PDF: 51 Zugriffe HTML: 19 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe HTML: 16 Zugriffe PDF: 44 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 10 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe HTML: 14 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 17 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe HTML: 20 Zugriffe PDF: 18 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe HTML: 19 Zugriffe PDF: 35 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe HTML: 22 Zugriffe PDF: 34 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 22 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 40 Zugriffe PDF: 39 Zugriffe HTML: 28 Zugriffe PDF: 40 Zugriffe HTML: 26 Zugriffe PDF: 52 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 35 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 34 Zugriffe PDF: 46 Zugriffe HTML: 16 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe HTML: 12 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 13 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe
Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Monat Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Startseite 3 2 4 1 3     10   3 2       4 1 1 3       1   1 5 5 6 3 3     1 1     2
HTML 15 14 14 23 40 21 28 21 26 23 20 13 26 22 18 22 28 22 18 19 16 10 14 17 20 19 22 22 40 28 26 35 34 16 12 13
PDF 10 15 14 15 31 21 31 39 33 29 36 32 40 36 52 23 41 61 51 41 44 41 45 29 18 35 34 32 39 40 52 37 46 36 37 17

Gesamtzahl der Zugriffe seit Jul 2011:

  • Startseite – 65 (1.81 pro Monat)
  • HTML – 777 (21.58 pro Monat)
  • PDF – 1233 (34.25 pro Monat)
 
 
Generiert am 20.09.2014, 04:12:10