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Dissertation

Autor(en): Xuejun You
Titel: Klinische und molekularzytogenetische Charakterisierung von Aesthesioneuroblastomen
Gutachter: A. von Deimling; P. Ambrosch; U. Bockmühl
Erscheinungsdatum: 24.09.2002
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10039310)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10017701)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Molekulargenetik, CGH, Aesthesioneuroblastom, endonasaler mikro-endoskopisch Zugang, Malignome der vorderen Schädelbasis
Schlagwörter (eng): CGH, Esthesioneuroblastoma (olfactory neuroblastoma), micro-endoscopic endonasal approach, anterior skull base tumors, molecular cytogenetic alterations
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: You, Xuejun: Klinische und molekularzytogenetische Charakterisierung von Aesthesioneuroblastomen; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 24.09.2002, urn:nbn:de:kobv:11-10017701
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Abstract (ger):
Das vom endonasalen Neuroepithel der Rima olfactoria entstandenen Aesthesioneuroblastom gehört zu den seltenen malignen Tumoren der Rhinobasis. Eine generelle Therapieempfehlung für die Behandlung dieses Tumors gibt es nicht, da bis heute etablierte, durch umfassende onkologische Studien untermauerte diagnostische und therapeutische Standards fehlen und der klinische Verlauf oft unberechenbar ist. Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit bestand in der Überprüfung des chirurgischen Konzeptes bei der Therapie von Aesthesioneuroblastomen und in der erstmaligen molekularzytogenetischen Charakterisierung von Aesthesioneuroblastomen. Dazu wurden 18 Patienten mit Aesthesioneuroblastomen, die im Zeitraum zwischen 1988 und 2001 in der HNO-Klinik (17 Patienten) sowie in der Neurochirurgischen Klinik des Klinikums Fulda operiert wurden, untersucht. Die daraus resultierenden 22 Aesthesioneuroblastome wurden alle mit Hilfe der Vergleichenden Genomischen Hybridisierung (CGH) analysiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht die optimale Therapie der Aesthesioneuroblastome in der chirurgischen Resektion des Tumors mit nachfolgender stereotaktischer Bestrahlung. Für die operative Sanierung der Aesthesioneuroblastome und auch anderer Malignome der vorderen Schädelbasis ist das nachfolgende neue Fuldaer Konzept empfehlenswert: 1) Endonasale Resektion, wenn keine intrakranielle bzw. orbitale Tumorinfiltration vorliegt; 2) Subfrontaler Zugang, bei Infiltration des Gehirns; 3) Midfacial degloving, bei weit lateraler Tumorausbreitung; 4) Laterale Rhinotomie nur bei der Notwendigkeit der simultanen Exenteratio orbitae (bei orbitaler Tumorinfiltration). Aesthesioneuroblastomen sind durch ein typisches genetisches Muster charakterisiert, das Deletionen im Bereich der chromosomalen Arme 1p, 2q, 3p/q, 4p/q, 5p/q, 6q, 8p/q, 9p, 10p/q, 11p, 12q, 13q, 18q und 21q sowie Amplifikationen der Chromosomen 1p, 7q, 9q, 11q, 14q, 16p/q, 17p/q, 19p/q, 20p/q und 22p/q umfasst. Die beim Aesthesioneuroblastom häufigen DNA-Verluste im Bereich der chromosomalen Banden 1p21-p31 scheinen mit der Prognose dieser Tumoren assoziiert zu sein. Die Tumoren aller in der vorliegenden Studie am Malignom verstorbenen Patienten zeigten eine Kombination aus 1p21-p31-Deletion, dem Vorliegen des klinischen Stadiums C oder D sowie gleichzeitig einer schlechten Differenzierung (Grad III oder IV). Vermittels der CGH ist es möglich, eine klonale Zuordnung von Metastasen bzw. auch Rezidiven zu ihren primären Aesthesioneuroblastomen vorzunehmen. Die vorliegende Arbeit zeigt nicht nur neue Ansätze in der chirurgischen Therapie von Aesthesioneuroblastomen sondern auch die erste umfassende molekularzytogenetische Analyse dieser Tumorentität, auf dem Weg, das biologische Verhalten dieser Malignome genauer charakterisieren zu können.
Abstract (eng):
Esthesioneuroblastoma (ENB) is a very rare malignant neoplasm arising from the olfactory epithelium which is recognized for its propensity for local recurrence and distant dissemination. Therapeutic management approaches for this neoplasm lack uniformity. The present study describes therapeutic management in ENB: Complete surgical resection combined with adjuvant stereotactic radiation therapy. Thereby, a new surgical concept is recommended: 1) Endonasal approach in cases without tumor infiltration of the orbit and/or the brain; 2) Subfrontal approach in cases with extended tumor infiltration of the intradural space or of the brain; 3) Midfacial degloving in cases with far lateral tumor spread, particularly fossa pterygoidea or pterygopalatina; 3) Lateral rhinotomy in all cases where an exenteratio orbitae is needed. Secondarily, the study characterizes the specific chromosomal alterations of ENB analyzed using Comparative Genomic Hybridization (CGH). ENB show frequently deletions of chromosoms 1p, 2q, 3p/q, 4p/q, 5p/q, 6q, 8p/q, 9p, 10p/q, 11p, 12q, 13q, 18q and 21q as well as DNA gains of chromosoms 1p, 7q, 9q, 11q, 14q, 16p/q, 17p/q, 19p/q, 20p/q and 22p/q. Deletions of the chromosomal region 1p21-p31 could be associated with bad prognosis since the tumors of all patients who died were of stage C or D and grade III or IV, and showed 1p21-p31 deletions. The analysis of primary ENB and their corresponding metastases shows clonality by a high concordance of alterations between the tumor pairs. For the first time, this study presents the specific chromosomal alterations of ENB pathogenesis and progression.
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Generiert am 28.07.2014, 08:24:03