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Dissertation

Autor(en): Ulrike Gurr
Titel: Der Nachweis der Telomeraseaktivierung in Tumorgeweben und dem Tumor benachbarten Geweben von Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich
Gutachter: B. Hoffmeister; J. Bier; W. Wagner
Erscheinungsdatum: 25.09.2003
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10020273)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10020284)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Prognose, Plattenepithelkarzinom, Kopf-Hals-Tumore, chirurgischer Tumorrand, Telomerase, TRAP-Assay, ELISA
Schlagwörter (eng): prognosis, squamous cell carcinoma, Head-and-neck cancer, surgical tumor margin, telomerase, TRAP assay, ELISA
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Gurr, Ulrike: Der Nachweis der Telomeraseaktivierung in Tumorgeweben und dem Tumor benachbarten Geweben von Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 25.09.2003, urn:nbn:de:kobv:11-10020284
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Abstract (ger):
Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region sind durch einen aggressiven Krankheitsverlauf mit häufigem Auftreten von Lokalrezidiven und Zweitkarzinomen gekennzeichnet. Molekulare Veränderungen des Tumorrandes und der Tumor benachbarten Gewebe könnten in Ergänzung zur Histopathologie eine kurative chirurgische Tumorextirpation bestätigen. Wir untersuchten die Telomeraseaktivität in verschiedenen Entfernungen vom Tumorzentrum um ihre Verwendung als molekularen Marker zu prüfen. Wir untersuchten 80 kryokonservierte Gewebeschnitte von 40 Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich, davon 33 karzinomfreie Tumorrandgewebe. 50% der 20 karzinomhaltigen Gewebe, 28 % der karzinomfreien Tumorrandgewebe und 35 % der tumorfernen Proben waren telomerasepositiv. Der Vergleich ergab keinen statistisch signifikanten Unterschied. Es konnte keine sichere Korrelation zwischen der Telomeraseaktivität in den untersuchten Geweben mit dem weiteren Krankheitsverlauf gefunden werden, allerdings zeigte die Telomerasepositivität in karzinomfreien Tumorrändern die Tendenz, mit einer besseren Prognose zu korrespondieren. Unsere Befunde sollten an einer größeren und homogeneren Patientengruppe überprüft werden.
Abstract (eng):
Squamous cell carcinomas of the head-neck region are characterised by an aggressive course of disease and a strong tendency to loco-regional recurrence and second primary tumours. As a complement to histopathology, molecular changes of tumour marginal and tumor distant tissue may confirm curative surgical tumour extirpation. We tested telomerase activity at different distances to the tumour centre of squamous cell carcinomas to consider the use for molecular marker. We examined 80 cryo-conserved tissue samples from 40 patients with a squamous cell carcinoma of the head-neck region, among them 33 carcinoma-free margin tissues. 50 % of the carcinoma centres, 28 % of the carcinoma-free margin tissues and 35% of the tumour distant samples were telomerase-positive. The comparison showed no statistically significant difference. We have found no reliable correlation between telomerase activity in the carcinoma-free margin tissues and the further course of disease, but telomerase positivity in carcinoma-free tumour margins tended to correlate with a better prognosis. Confirmation of the results in a larger and more homogeneous patient group is needed.
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Generiert am 23.05.2013, 02:49:46