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Dissertation

Autor(en): Alexandra Wallau
Titel: Deskriptive und komparative Analyse der reproduktiven Daten der Frauen innerhalb der beiden deutschen EPIC-Kohorten Potsdam und Heidelberg
Gutachter: H. Boeing; S. N. Willich; U. Maschewsky-Schneider
Erscheinungsdatum: 10.09.2003
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10042299)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10020369)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Risikofaktoren, Krebs, Frauen, EPIC, reproduktive Faktoren
Schlagwörter (eng): women, cancer, Risk factors, EPIC, reproductive factors
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Wallau, Alexandra: Deskriptive und komparative Analyse der reproduktiven Daten der Frauen innerhalb der beiden deutschen EPIC-Kohorten Potsdam und Heidelberg; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 10.09.2003, urn:nbn:de:kobv:11-10020369
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Abstract (ger):
Den Hintergrund der vorliegenden Arbeit bildet die 1990 initiierte Studie European Investigation into Cancer and Nutrition, kurz EPIC, deren Ziel es ist, die Zusammenhänge zwischen Ernährung und chronischen Erkrankungen, dabei insbesondere Krebserkrankungen, zu untersuchen. Um den Einfluß von Ernährungsfaktoren auf diese Krankheiten feststellen zu können, ist es unabdingbar, die Verteilungen auch anderer bereits bekannter oder vermuteter Risikofaktoren in den Studienkohorten zu kennen und bei den Berechnungen zu berücksichtigen. Im Hinblick auf Frauen spielen bei diesen Nicht-Ernährungsfaktoren die reproduktiven Faktoren eine zentrale Rolle. Dieser Arbeit standen die reproduktiven Daten der Frauen aus den beiden deutschen EPIC-Zentren Potsdam (N=16630) und Heidelberg (N=13616) zur Verfügung. Die Aufgabe bestand in der Beschreibung dieser Daten und in einem diesbezüglichen Vergleich der beiden Kohorten. Wie die vorliegenden Ergebnisse zeigen, unterscheiden sie sich zum Teil erheblich von einander: so liegt der Anteil der Nullipara in Potsdam bei 10% und Heidelberg bei 20,3%, das mittlere Alter bei der ersten Geburt in Potsdam bei 23,2 Jahren und in Heidelberg bei 25,6 Jahren. Diese und weitere Unterschiede zeigen sich besonders bei den vorwiegend sozial und gesellschaftlich beeinflußten Faktoren und werden in den altersabhängigen Darstellungen noch deutlicher. Vorwiegend biologisch determinierte Faktoren wie das Alter bei Menarche zeigen dagegen kaum Unterschiede. Auffallend ist, daß sich die Daten zur Einnahme exogener Hormone in beiden Kohorten sehr ähneln, obwohl diese Faktoren zu den vorwiegend sozial und gesellschaftlichen beeinflußten Faktoren gehören. Im Hinblick auf die im Verlauf der EPIC-Studie stattfindenden Analysen der Zusamenhänge zwischen Ernährung und chronischen Erkrankungen, bei denen für die in dieser Arbeit behandelten Faktoren kontrolliert werden muß, legen die vorliegenden Ergebnisse nahe, daß im Einzelfall geprüft werden muß, ob es zulässig ist, die Analysen für mehrere Zentren gemeinsam durchzuführen, oder ob sie für jedes Zentrum einzeln durchgeführt werden müssen. Insbesondere kann die Verwendung der Surrogat-Variablen "Ausbildung" zu Schwierigkeiten führen, da sie, wie in dieser Arbeit deutlich wird, in Potsdam und Heidelberg nicht dasselbe abbildet.
Abstract (eng):
This paper deals with parts of the baseline data of the study European Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) which has been initiated in 1990, and which aims at examining links between nutrition and chronic diseases in general as well as cancer diseases in particular. In order to be able to identifying the influence of nutritional factors on these diseases it is crucial to take into account the distribution of other known or alleged risk factors existing in the study cohorts. As far as women are concerned, reproductive factors play an essential role among such non-nutritional factors. This paper takes into account the reproductive data of the women in the two German EPIC centers Potsdam (n=16,630) and Heidelberg (n=13,616) and aims at describing and comparing these data. The results show some significant differences between the two study cohorts, such as in regard to the share of nulliparity, which is 10 per cent among the Potsdam cohort, but reaches 20.3 per cent in the Heidelberg group, and in regard to the average age of the women at first birth, which is 23.2 in Potsdam and 25.6 in Heidelberg. Such evident differences and more, which all must be regarded as primarily social factors, become even more significant when one describes the respective cohorts on the basis of the women’s age. By way of contrast, primarily biologically determined factors such as the age of menarche differ hardly between Heidelberg and Potsdam. It is remarkable that the data on the use of HRT and oral contraceptives are very similar in both cohorts, too, even if this factor belongs to the socially and society-influenced factors. As for the analyses of links between nutrition and chronic diseases, which represent the major aim of EPIC, and which have to be controlled in regard to the reproductive factors mentioned in this paper, the results presented in this paper suggest that it any forthcoming study has to verify if it is possible to analyze several centers collectively, or if every center has to be analyzed individually. In particular the use of the surrogate-variable "education" can lead to difficulties or misunderstandings, as it has different implications in Potsdam and Heidelberg respectively.
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Generiert am 19.04.2014, 06:38:08