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Dissertation

Autor(en): Bettina Seifried
Titel: Talkshow als Subjekt-Diskurs – sprachliche und interaktive Verfahren und Strategien einer diskursspezifischen Konstruktion von Subjektpositionen in US-Amerikanischen Talk-Service Shows
Gutachter: Birgit Scharlau; Gerda Lauerbach
Erscheinungsdatum: 11.02.2004
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10041298)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10020917)
Fachgebiet(e): Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Schlagwörter (ger): Mediendiskursanalyse, diskursive Subjektkonstitution, Talkshows, Teilnehmerrollen, social semiotics, Machttechnologien, Oprah Winfrey Show
Schlagwörter (eng): media discourse analysis, subject positions in discourse, talk shows, participant roles, social semiotics, technologies of power, Oprah Winfrey Show
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin
Zitationshinweis: Seifried, Bettina: Talkshow als Subjekt-Diskurs – sprachliche und interaktive Verfahren und Strategien einer diskursspezifischen Konstruktion von Subjektpositionen in US-Amerikanischen Talk-Service Shows; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin , publiziert am 11.02.2004, urn:nbn:de:kobv:11-10020917
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Abstract (ger):
Nach einem Überblick über die theoretischen Erklärungsmodelle der diskursiven Subjektkonstitution von Émile Benveniste über Louis Althusser und Michel Foucault zu linguistischen Ansätzen in der Gesprächsanalyse und social semiotics angelsächsischer Provenienz, werden zwei erfolgreiche US-amerikanische "Ratgeber"-Talkshowreihen der neunziger Jahre ("Oprah Winfrey" und "Rolonda") einer umfassenden pragma-linguistisch orientierten Gesprächsanalyse unterzogen. Dazu war es nötig, je drei Sendungen dieser Shows zuerst vollständig zu transkribieren, sie dann in Phasen einzuteilen und Vergleichskriterien zu bestimmen. Die Ausgangshypothese ist, dass trotz großer Ähnlichkeiten im Format, beide Shows erhebliche Unterschiede in der öffentlichen Darstellungsform bzw. Repräsentanz ihrer Teilnehmerrollen (Talkmaster, Gäste und Publikum) und deren Verhältnis zueinander aufweisen, und dass diese erheblichen Abweichungen dem Mikrobereich der lexiko-grammatisch systematisch erfaß- und beschreibbaren Redeweisen und Gesprächsstrukturen implizit eingeschrieben ist. Kernstück der Arbeit ist die Herausarbeitung von Ebenen, auf denen sich diskursiv show-spezifische Teilnehmer-Identitäten konstituieren: Dialogsequenzierung und -organisation, Gebrauch von Personalpronomen und Anredeformen, Fragetypen, narrative Strategien, lexikalische (Selbst-) Kategorisierungen, sämtliche Bereiche der Modalität. Auf dieser Ebene der interpersonellen Funktion von Sprache werden innerhalb der Show-Sendungen und zwischen den beiden Show-Reihen sehr unterschiedliche Gesprächsstrategien deutlich, die sich erstaunlich plausibel mit Foucaults diskursiven Subjektivierungs- vs. Objektivierungsstrategien korrelieren ließen, und also als unterschiedliche Machttechnologien zur Hervorbringung und Reproduktion spezifischer "öffentlicher Subjekte" darstellen, wie sie in medialen Formaten als Abbilder des "Durchschnittsmenschen" in Erscheinung treten. Sie signifizieren Varianten eines "Alltags"-Subjekts (repräsentiert durch die in der Show zu Alltagsproblemen befragten Gäste in ihrem Verhältnis zu Talkmaster und Studiopublikum), das einmal - neoliberal-protestantisch - als rational-einsichtsfähig sich selbst disziplinierend im Diskursfeld des Neoliberalismus-Protestantismus konstituiert und gezeichnet wird, im anderen Falle als irrational-verantwortungslos fremden Regulierungsinstanzen und außengelenkten sprachlichen Disziplinierungs- und Abbitteritualen unterworfen wird und somit eine Teilnehmerrolle innerhalb autoritär-feudalistischen Diskurse charakterisiert.
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Generiert am 22.08.2014, 15:56:13