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Dissertation

Autor(en): Jan Moritz Laturnus
Titel: Zur Bedeutung des Sehrtschen Magentodes beim Ertrinken
Gutachter: D. Patzelt; G. Geserick; M. A. Rothschild
Erscheinungsdatum: 28.07.2004
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10033105)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10032866)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Ertrinken, Mageninhalt in den Luftwegen, Sehrtscher Magentod, Aspiration
Schlagwörter (eng): Drowning, Gastric content in the air passages, Sehrtscher Magentod, Aspiration
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Laturnus, Jan Moritz: Zur Bedeutung des Sehrtschen Magentodes beim Ertrinken; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 28.07.2004, urn:nbn:de:kobv:11-10032866
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Abstract (ger):
METHODE: Aus den Protokollen von Ertrunkenen des Sektionsgutes der Jahre 1991-2000 der Rechtsmedizinischen Institute der Humboldt-Universität zu Berlin (n=129) und der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald (n=209) wurde versucht die Häufigkeit und Bedeutung von Mageninhalt in den Luftwegen zu beurteilen. In diesem Zusammenhang sollte auch die Herkunft und Verwendung des Begriffs des "Sehrtschen Magentodes" durch eine Literaturrecherche ergründet werden. Der "Sehrtsche Magentod" ist per definitionem ein Erstickungstod durch Aspirieren von erbrochenem Mageninhalt beim Ertrinken. RESULTS: Von den 129 Ertrunkenen in Berlin fanden sich 8, unter den 209 Ertrunkenen in Greifswald fanden sich 12 mit Mageninhalt in Kehlkopf, Trachea oder Bronchien. Es konnte ein Hinweis auf ein mögliches häufigeres Auftreten von Mageninhalt in den Luftwegen bei Ertrunkenen mit einer Mageninhaltsmenge > 500ml gefunden werden. Es fanden sich keine Hinweise dafür, daß es häufiger zum Auffinden von Mageninhalt in den Luftwegen bei Ertrinken in kaltem Wasser, in Salzwasser oder bei starker Alkoholisierung kommt. Des weiteren wurden bei den Fällen mit Mageninhalt in den Luftwegen der Lungenbefund auf die Frage einer vitalen Aspiration kasuistisch-deskriptiv untersucht und diskutiert. Unterschiede zwischen Berlin und Greifswald hinsichtlich der statistischen Verteilung von Alter, Geschlecht, Art, Ort und Zeitpunkt des Ertrinkens, Liegezeit im Wasser, toxikologischen Befunden, Lungenbefund und Magenbefund wurden herausgearbeitet.
Abstract (eng):
The coronial files of drownings from the period 1991-2000 in Berlin (n=129) and Greifswald (n=209) were analysed to assess the frequency and significance of the occurrence of gastric content in the air passages of the deceased. In this context the origin and use of the term "Sehrtscher Magentod" was also clarified by means of a literature review. The "Sehrtscher Magentod" per definition occurs through asphyxiation as vomited stomach content is aspirated during the drowning. RESULTS: From 129 drownings in Berlin, 8 showed signs of gastric content in the air passages (larynx, trachea, bronchis), whilst in Greifswald this figure amounted to 12 out of 209. The study revealed a possible higher occurrence of gastric content in air passages where the deceased were found to have a gastric content quantity exceeding 500ml. Drownings in cold or salt water, or with a high blood alcohol concentration, did not show signs of a possible higher occurrence of gastric content in the air passages. Furthermore, the lung content of those cases showing gastric content in the air passages was examined and discussed regarding the question of a vital aspiration talking in a casuistic descriptual approach. Differences between the two cities with regards to the statistical distribution of age, gender, nature, location and time of drowning, toxicological findings, and lung and gastric features are also included in the study.
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Generiert am 18.04.2014, 02:40:22