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Dissertation

Autor(en): Christian Nicolaus Heine
Titel: Dreidimensionale Darstellung der Hirnnerven V-VII mittels virtueller Zisternoskopie
Gutachter: M. Bollow; R. Klingebiel; S. Mutze
Erscheinungsdatum: 15.10.2004
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10033846)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10033837)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-10037770)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): MRT, Hirnnerven, virtuelle Zisternoskopie, 3D Darstellung, basale Zisternen, neurovaskuläre Konflikte, Standardprotokoll
Schlagwörter (eng): MRI, cranial nerves, virtual cisternoscopy, 3D imaging, basal cisterns, neurovascular conflict, standardized protocol
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Heine, Christian Nicolaus: Dreidimensionale Darstellung der Hirnnerven V-VII mittels virtueller Zisternoskopie; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 15.10.2004, urn:nbn:de:kobv:11-10037770
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Abstract (ger):
Ein bezüglich Datenakquisition und Nachverarbeitung optimiertes Visualisie-rungsprotokoll zur dreidimensionalen Darstellung der Hirnnerven V-VIII im Be-reich der basalen Zisternen wird vorgestellt. Auf der Basis von hochauflösen-den MRT Daten und unter Verwendung der Volume-Rendering-Technik entstanden insgesamt 10 Standardansichten der genannten Hirnnerven, die deren vollständige und zeiteffektive intrazisternale Abbildung mit besonderer Beachtung pathophysiologisch relevanter Zonen ermöglichen. Das Protokoll zeigte in der Evaluation an Patienten mit neurovaskulären Konflikten und an-deren neuralen Kompressionssyndromen im Bereich des Kleinhirnbrücken-winkels seine Eignung bezüglich Bildqualität und diagnostischer Wertigkeit. Probleme traten vor allem aufgrund von Pulsations- und Bewegungsartefakten im akquirierten MRT-Datensatz, sowie zu enger Zisternen auf der Höhe der virtuellen Kameraposition auf. Diese ließen sich in den meisten Fällen jedoch durch leichte Parametervariationen beheben. Zur genauen Identifikation der Gefäße und zur Vermeidung der Weitergabe von Fehlzuordnungen war zu-sätzlich zu den Rekonstruktionen die Betrachtung des Originaldatensatzes er-forderlich. Die Nachverfolgung der mit dem beschriebenen Protokoll virtuell zisternoskopisch untersuchten Patienten ergab bei der weit überwiegenden Zahl der verfolgbaren Patienten Konsequenzen hinsichtlich Diagnose und/oder Therapie. Die Korrelation mit intraoperativen Befunden konnte nur bei zwei Patienten mit Akustikusneurinomen erfolgen, wobei hier eine Über-einstimmung festgestellt werden konnte. Ursache für die nur geringe Zahl der zur Verfügung stehenden intraoperativen Befunde ist die lange Latenz zwi-schen Bildgebung und neurochirurgischer Intervention bei neurovaskulären Konflikten. Zusammenfassend lässt sich feststellen dass die virtuelle Zister-noskopie nach dem vorgestellten Protokoll eine komplementäre Bildgebungs-technik ist, die wichtige räumliche Informationen zu neurovaskulären Interakti-onen in den basalen Zisternen liefert. Weitere Untersuchungen, insbesondere die intraoperative Befundkorrelation, sind jedoch erforderlich.
Abstract (eng):
The following thesis presents a protocol for the three-dimensional visualization of the cranial nerves V-VIII within the basal cisterns, being optimized with regard to data acquisition and postprocessing. Based on high resolution MRI datasets and using the volume rendering technique, 10 standardized views of the aforementioned cranial nerves were developed. Thus, the complete and time effective intracisternal depiction was intended to be made possible, focussing on pathophysiological important areas of the nerves. The protocol showed its suitability concerning image quality and diagnostic value in evaluation of patients with neurovascular conflicts or other neural compression syndromes in the cerebello-pontine angle. Problems mainly occurred as a result of pulsation and motion artefacts in the MR dataset and narrow cisterns in the level of the virtual camera position. In most cases they could be solved by slight variations of the postprocessing parameters. To guaranty the correct identification of the vessels and to avoid the risk of giving incorrectly assigned anatomic information to subsequent readers, the additional inspection of original dataset is necessary. In the follow up of the examined patients consequences in diagnosis and/or therapy were found in the most cases. The correlation of the virtual cisternoscopic images with the intraoperative results could only be performed in two patients with acoustic neuromas and was successful. The reason for the small amount of available intraoperative results is the latency between imaging and neurosurgical intervention in neurovascular conflicts. Concluding the virtual cisternoscopy following the introduced protocol is a complementary imaging technique that provides important spatial information about neurovascular interactions within the basal cisterns. Yet further investigations, especially the intraoperative correlation of the results, are necessary.
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Generiert am 19.06.2013, 10:58:45