| Autor(en): |
Anja Schoettner |
Titel: |
Essays on incentive contracts under moral hazard and non-verifiable performance |
| Gutachter: |
Dominique Demougin; Oliver Fabel |
| Erscheinungsdatum: |
04.07.2005 |
| Volltext: |
pdf
(urn:nbn:de:kobv:11-10044448)
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| Fachgebiet(e): |
Wirtschaft |
| Schlagwörter (ger): |
Relative Leistungsturniere, Relationale Verträge, Mehraktionen-Modell, Innovationswettbewerbe, Ungleichheitsaversion |
| Schlagwörter (eng): |
Tournaments, Relational Contracts, Multi-Tasking, Innovation Contests, Inequity Aversion |
| Einrichtung: |
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät |
| Zitationshinweis: |
Schoettner, Anja:
Essays on incentive contracts under moral hazard and non-verifiable performance;
Dissertation,
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät , publiziert am 04.07.2005, urn:nbn:de:kobv:11-10044448
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| Abstract (ger): |
| Diese Dissertation enthält vier Aufsätze zur Theorie der
Anreizsetzung bei nicht-verifizierbaren Leistungsmaßen. Es werden
positive Dominanzanalysen für Anreizmechanismen durchgeführt, die
in realen wirtschaftlichen Situationen Anwendung finden.
Der erste Aufsatz analysiert zwei Bonus-Wettbewerbe in
Unternehmen. Der Prinzipal kann entweder einen Bonuspool
festlegen, dessen Aufteilung von der Leistung der Agenten abhängt,
oder bereits ex ante die Höhe der Boni fixieren. Eine höhere
Präzision der Leistungsmessung führt nur im zweiten Fall zu
stärkeren Anreizen. Die optimale Wahl des Wettbewerbs hängt von
den Präferenzen der Agenten, ihren Liquiditätsbeschränkungen und
den Kosten der Leistungsmessung ab.
Der zweite Aufsatz untersucht die optimale Zuordnung von Aufgaben
auf Stellen wenn relationale Verträge basierend auf subjektiven
Leistungsmaßen explizite Anreizverträge ergänzen können. Die
Spaltung von Aufgaben ist optimal, wenn die glaubhafte Bindung an
relationale Verträge nicht möglich ist. Dagegen sollten Aufgaben
immer dann gebündelt werden, wenn relationale Verträge bereits
bestehen.
Im dritten Aufsatz möchte ein Käufer eine Innovation erwerben. Um
qualitätssteigernde Investitionen bei potentiellen Anbietern zu
induzieren, kann der Käufer entweder einen fixen Preis
ausschreiben oder einen Auktionsmechanismus nutzen. Obwohl
Investitionen unter der Auktion immer höher sind, bevorzugt der
Käufer einen fixen Preis wenn die Grenzkosten der Qualitätsmessung
hoch sind oder die Produktionstechnologie starken
Zufallseinflüssen unterliegt.
Im letzten Aufsatz möchte ein Prinzipal das Produktionsergebnis
zweier Agenten maximieren, die vor der Produktion in eine
kostenreduzierende Innovation investieren können. Dabei kommt es
zu Spillover-Effekten. Bei einer allgemeinen Preissubvention sind
Investitionen stets zu gering, während ein Innovationswettbewerb
zu Unter- und Überinvestitionen führen kann. Der Prinzipal
bevorzugt eine Preissubvention bei starken Spillover-Effekten.
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| Abstract (eng): |
| This thesis consists of four self-contained essays that compare
real-world incentive schemes used to mitigate moral hazard
problems under non-verifiable performance.
The first essay contrasts the impact of the precision of
performance measurement on wage costs in U- and J-type
tournaments. In U-type tournaments prizes are fixed. In J-type
tournaments only an overall wage sum is specified. The principal
prefers a U-type tournament if workers receive a rent under
limited liability and the costs of increasing precision are low.
However, if workers are inequity-averse and have unlimited
liability, the J-type tournament leads to lower wage costs.
The second essay analyzes optimal job design when there is only
one contractible and imperfect performance measure for all tasks
whose contribution to firm value is non-verifiable. Task splitting
is optimal when relational contracts based on firm value are not
feasible. By contrast, if an agent who performs a given set of
tasks receives an implicit bonus, the principal always benefits
from assigning an additional task to this agent.
The third essay compares an auction and a tournament in a
procurement setting with non-contractible quality signals. Signals
are affected by firms' non-observable investments in R&D and the
procurer's precision of quality measurement. Although investments
are always higher with the auction, the procurer may prefer the
tournament if marginal costs of quality measurement are high or
the production technology for quality is highly random.
In the last essay, a principal wants to induce two agents to
produce an output. Agents can undertake non-contractible
investments to reduce production cost of the output. Part of this
"innovation" spills over and also reduces production cost of the
other agent. Agents always underinvest with a general output price
subsidy, while they may or may not do so with an innovation
tournament. Strong spillovers tend to favor a general output price
subsidy.
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