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Dissertation

Autor(en): Jochen Hille
Titel: Gute Nation oder Europa? – Euroskeptizismus in Norwegen und in der deutschsprachigen Schweiz
Gutachter: Bernd Henningsen; Klaus Eder
Erscheinungsdatum: 09.12.2005
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10063903)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10055837)
Fachgebiet(e): Politik
Schlagwörter (ger): Norwegen, Schweiz, EU, Nationale Identität, Europäische Identität, Politische Gemeinschaft, Politische Kultur, AUNS, SVP, Nei til EU, Demokratie, Schweizer Neutralität, radikaler Konstruktivismus, Diskursanalyse, Euroskeptizismus, Kleinstaat, Nordeuropa, Norden, Skandinavien, Europäische Integration, Vergleichende Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft
Schlagwörter (eng): Norway, Switzerland, EU, National Identity, European Identity, Political Community, Political Culture, AUNS, SVP, Nei til EU, Democracy, Swiss Neutrality, Radical Constructivism, Discourse Analysis, Euroscepticism, Northern Europe, Nordic, Scandinavia, European Integration, Comparative Political Science, Cultural Studies
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Zitationshinweis: Hille, Jochen: Gute Nation oder Europa? – Euroskeptizismus in Norwegen und in der deutschsprachigen Schweiz; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III , publiziert am 09.12.2005, urn:nbn:de:kobv:11-10055837
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Abstract (ger):
Norwegen und die Schweiz sind keine EU-Mitgliedstaaten, weil die Bevölkerungen die Integration mehrheitlich in Referenden ablehnte. Die enorme Mobilisierung und Emotionalisierung in den nationalen Integrationsdebatten kann weder durch ökonomische noch durch politische Umstände hinreichend erklärt werden, zumal die Eliten beider Länder mehrheitlich die Integration unterstützen. Die Hauptmobilisierungsressource von Euroskeptikern liegt vielmehr darin, tief verwurzelte nationale Selbst- und Fremdbilder zu reaktivieren. Diese Diskursanalyse beschreibt vergleichend, auf welche Art und Weise die größten euroskeptischen Akteure der Schweiz und Norwegens diesen Rückgriff auf das Nationale in Integrationsdebatten herstellen. Gefragt wird, wie die „Aktion für eine Unabhängige und Neutrale Schweiz“ (AUNS) und die eng mit ihr verbundene „Schweizerische Volkspartei“ (SVP) einerseits, und die norwegische Bewegung „Nein zur EU“ (norwegisch: Nei Til EU) andererseits, ihren Integrationswiderstand mittels nationaler Narrationen und Bildersprachen als sinnvoll darstellen. Hierzu werden umfangreiche euroskeptische Bild- und Textquellen referiert und gedeutet. Damit wird ein Beitrag zur Forschung über das Selbstverständnis, die Denkweise, die Rhetorik und das Tugendsystem anti-integratorischer Bewegungen geleistet. Denn Euroskeptiker verstehen sich primär als Verteidiger der guten nationalen Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft und dessen Nationalstaat beschreiben sie als wärmer, natürlicher, näher, gerechter, effizienter, friedlicher und demokratischer als das integrierte Europa, welches als ferner, kalter, bürokratischer Superstaat EU dargestellt wird.
Abstract (eng):
Norway and Switzerland are not member states of the EU, since the majority of the people rejected integration in several referenda. The emotionality and the enormous mobilisation in national debates on integration cannot sufficiently be explained by economic and political reasons, since the majority of the elites are supporting integration. Instead, the main resource of mobilisation for Eurosceptics lies in reactivating deeply rooted descriptions of national self and other. For carving out these collective images, this discourse-analysis compares how the major Eurosceptical actors of Switzerland, the “Action for an Independent and Neutral Switzerland” (AUNS) together with the tightly connected “Swiss People’s Party” (SVP), on one hand, and the Norwegian movement “No To EU” (NEI TIL EU), on the other hand, describe their actions as meaningful in their iconography and narrations. In doing so, the study refers to and interprets extensive material from Eurosceptical actors and contributes to the understanding of Eurosceptical self-perception, ways of thinking, rhetoric and virtue system. Here Eurosceptics perceive themselves mainly as defenders of the national community and its nation-state, which are regarded as warm, natural, close, justified, efficient, peaceful and democratic, while Europe is perceived as the cold, distant, bureaucratic superstate EU.
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Generiert am 25.07.2014, 15:42:22