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| Autor(en): | Elisa Spiess; Katharina Buncke | Titel: | Menschenrechtsbildung vor Ort – am Beispiel der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück |
| Erscheinungsdatum: | 2007 |
| Erschienen in: |
Menschenrechte als strategisches Moment? Eine ethnografische Spurensuche – Empirisches Forschungsprojekt von Studierenden der Europäischen Ethnologie an der Humboldt Universität zu Berlin (Menschenrechte) S. 32-52 |
| Herausgeber: | Reetta Toivanen; Claudia Mahler |
| Volltext: | pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10075301) |
| Fachgebiet(e): | Erziehung, Schul- und Bildungswesen ; Politik ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie |
| Schlagwörter (ger): | Menschenrechte, Menschenrechtsverletzung, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Emotionsdefizit, Empowerment, Erfahrungspädagogik, Gedenkstättenpädagogik, klassische/offene Lernsituation, Kompass, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Menschenrechtsbildung, Unrechtserfahrung, Works Shops, Zeitzeuginnen |
| Einrichtung: | Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, Institut für Europäische Ethnologie |
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| Abstract (ger): | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| In dieser Arbeit von Katharina Buncke und Elisa Spiess wird die Menschenrechtsbildung in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück thematisiert. Im ersten Teil soll dem Bestreben der Gedenkstätte nachgegangen werden, eine Verbindung zu schaffen zwischen den Menschenrechtsverletzungen während des Holocaust und der heutigen Zeit, die die Aktualität und Brisanz der Menschenrechte erfahrbar machen soll. Wegen des zunehmenden Schwindens der ZeitzeugInnen, denen hierbei eine zentrale Rolle zukommt, muss die Gedenkstätte ihr Konzept und ihre Herangehensweise für die Zukunft überdenken und umstellen. Im Fokus des zweiten Teils stehen zwei Workshops zur Menschenrechtsbildung, die im Sommer 2005 im Rahmen von Workcamps vor Ort veranstaltet und durchgeführt wurden. Durch teilnehmende Beobachtung wurde die Bedeutung von Emotionen im diesem Kontext untersucht. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere negative Empfindungen, genauer gesagt Unrecht und Unrechtserfahrungen eine zentrale Stellung einnahmen. Wie laufen Workshops zur Menschenrechtsbildung ab? Welcher Methodik bedient man sich? Wie reagieren die TeilnehmerInnen darauf? Diese und weitere Fragen sollen in dieser Arbeit beantwortet werden. Ebenso viele und wichtige Fragen werden durch sie allerdings auch aufgeworfen: Warum spielt die Unrechtserfahrung solch eine bedeutende Rolle? Gibt es eine Effizienz von Menschenrechtsbildungsworkshops? Wenn ja, wodurch definiert sie sich? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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