edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Dissertation

Autor(en): Kristina Voigt
Titel: Einfluss der patientenkontrollierten epiduralen Analgesie versus der patientenkontrollierten intravenösen Analgesie auf immunologische Parameter nach großen Wirbelsäulenoperationen
Gutachter: Ch. Lehmann; G. Geldner; T. Volk
Erscheinungsdatum: 04.01.2007
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10076014)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10075558)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Cortisol, Monozyten, Lymphozyten, große Wirbelsäulenoperation, PCEA, PCIA, postoperative Immundepression, Interleukin
Schlagwörter (eng): cortisol, monocytes, lymphocytes, major spine surgery, PCEA, PCIA, postoperative immune depression, interleukin
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Voigt, Kristina: Einfluss der patientenkontrollierten epiduralen Analgesie versus der patientenkontrollierten intravenösen Analgesie auf immunologische Parameter nach großen Wirbelsäulenoperationen; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 04.01.2007, urn:nbn:de:kobv:11-10075558
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.
Diese Seite taggen: Diese Icons führen auf so genannte Social-Bookmark-Systeme, auf denen Sie Lesezeichen anlegen, persönliche Tags vergeben und Lesezeichen anderer Nutzer ansehen können.
  • connotea
  • del.icio.us
  • Furl
  • RawSugar

Abstract (ger):
Operationen mit großem Gewebetrauma können mit starken postoperativen Schmerzen und ausgeprägten perioperativen Homöostasestörungen einhergehen. Dabei werden sowohl hyperinflammatorische als auch immunparalytische Reaktionen beobachtet, die sich negativ auf den postoperativen Verlauf auswirken können. Um eine effektive und sichere Analgesie zu gewähren, werden alternativ zu der intravenösen Therapie mit Opioiden zunehmend epidurale Verfahren eingesetzt. In dieser prospektiven, randomisierten und doppelblinden Studie wurde die patientenkontrollierte epidurale Analgesie mit der patientenkontrollierten intra-venösen Schmerztherapie hinsichtlich der analgetischen Effektivität und der Beeinflussung der postoperativen Immunkompetenz verglichen. 54 Patienten erhielten bis zum Morgen des 4. postoperativen Tages entweder über einen intraoperativ gelegten epiduralen Katheter (PDK) Ropivacain und Sufentanil (PCEA-Gruppe) oder intravenös Morphin (PCIA-Gruppe). Cortisol, Leukozytenpopulationen, lymphozytäre Subpopulationen, monozytäre Oberflächenmarker und die löslichen Mediatoren TNF alpha, MCP-1, MIF, IL-8, IL-6 und IL-10 wurden perioperativ gemessen. Zudem wurde die Schmerzempfindung der Patienten in Ruhe und bei Mobilisation erhoben. Im Vergleich zur PCIA-Gruppe profitierten die Patienten der PCEA-Gruppe von einer deutlich besseren Analgesie. Cortisol wies postoperativ in beiden Studiengruppen einen ähnlich leichten Anstieg auf. Die monozytären Oberflächenmarker (HLA-DR, CD86) fielen im Verlauf deutlich ab mit einem Minimum am 1. postoperativen Tag, erholten sich bis zum 7. postoperativen Tag nahezu vollständig und zeigten keine signifikanten Gruppenunterschiede. Dagegen wurde der postoperative Abfall der CD4+ T-Lymphozyten, CD4/CD8 T-Zellratio, CD3+ Lymphozyten und CD19+ Lymphozyten bei den Patienten, die eine Epiduralanalgesie erhielten, signifikant vermindert. Hinsichtlich der löslichen Mediatoren gab es keine signifikanten Gruppenunterschiede. Somit scheint die epidurale Schmerztherapie die T-Zellkompetenz während der postoperativen Phase besser zu erhalten, während sich bei den monozytären Oberflächenmarkern und dem Stresshormon Cortisol kein Unterschied zwischen den beiden Analgesie-verfahren zeigte.
Abstract (eng):
Surgeries accompanied by an extensive tissue trauma are associated with intense postsurgical pain and major perioperative homeostatic disorders. Both hyper-inflammatory and immuneparalytic reactions can be observed, what can negatively effect the postoperative course. To realise an effective and safe analgesia, epidural procedures are used to an increasing degree as an alternative method to the therapy with intravenous opioids. In this prospective, randomized, double-blinded trial we compared the patient-controlled epidural analgesia and the patient-controlled intravenous analgesia with respect to the analgesic efficiency and the influence on the postoperative immune competence. 54 patients received until the morning of the fourth postoperative day either ropivacaine plus sufentanil through an intraoperatively placed epidural catheter (PCEA-group) or intravenous morphine (PCIA-group). Cortisol, populations of leukocytes and lymphocytes, cell-surface molecules of monocytes and the soluble mediators TNF-alpha, MCP-1, MIF, IL-8, IL-6 and IL-10 were measured perioperatively. Additionally we determined the subjective pain scores of the patients in rest and with mobilisation. Patients of the PCEA-group had a better pain control compared to the patients of the PCIA-group. Cortisol showed a similar slight increase in both study-groups. The monocyte cell-surface molecules (HLA-DR, CD86) decreased in the observed period with a minimum on the first postoperative day and recovered until the seventh postoperative day without a significant difference between both groups. In contrast, the postoperative decrease in CD4+ T-lymphocytes, CD4+/CD8+ T-cell ratio, CD3+ lymphocytes and CD19+ lymphocytes was significantly reduced in patients receiving epidural analgesia. No group differences were found in soluble mediators. This implicates a better postoperative competence of T-cells induced by epidural analgesia, whereas no differences between both analgetic methods were found in cell-surface markers of monocytes and the stress hormone cortisol.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 5 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 7 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 5 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 10 Zugriffe PDF: 7 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe HTML: 9 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 3 Zugriffe PDF: 16 Zugriffe Startseite: 12 Zugriffe HTML: 8 Zugriffe PDF: 10 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 7 Zugriffe PDF: 11 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 7 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 13 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 7 Zugriffe PDF: 4 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 9 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe HTML: 17 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 19 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 9 Zugriffe PDF: 20 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 18 Zugriffe Startseite: 7 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 11 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 20 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 3 Zugriffe PDF: 13 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 18 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 7 Zugriffe PDF: 12 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 9 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 10 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 7 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 9 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe HTML: 3 Zugriffe PDF: 24 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 8 Zugriffe PDF: 20 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 20 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 14 Zugriffe
Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Monat Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Startseite 5 2 6 2 5 4 1 12 3 2 4 2 3 5 6 1 1 3 2 7 3 5 2 4 4 3 1 2 1 2 3 1   1 4 2 2
HTML 5 4 5 10 9 5 3 8 7 7 13 7 9 17 6 4 9 6 4 5 5 5 6 3 4 7 5 4 4 6 6 6 3 4 8 6 6
PDF 7 5 8 7 31 8 16 10 11 8 17 4 15 8 19 17 20 15 18 11 20 8 8 13 18 12 9 15 10 7 9 17 24 17 20 20 14

Gesamtzahl der Zugriffe seit Jul 2011:

  • Startseite – 116 (3.14 pro Monat)
  • HTML – 231 (6.24 pro Monat)
  • PDF – 496 (13.41 pro Monat)
 
 
Generiert am 24.10.2014, 21:04:13