edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Konferenzbeitrag

Autor(en): Konrad Eckart
Titel: Die Einführung einer „Integrierten Verwaltungssoftware“ (IVS) in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – – ein Erfahrungsbericht –
Erscheinungsdatum: 08.12.2006
Erschienen in: 20. DFN-Jahrestagung (DFN2006)
06.06.2006 - 09.06.2006
Heilbronn

S. 76-92
Herausgeber: Paul Müller
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10075655)
Fachgebiet(e): Hauswirtschaft und Familienleben ; Informatik
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin
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Abstract (ger):
Im Rahmen des mehrere Teilprojekte umfassenden NSM-Projektes (Neues Steuerungsmodell) der Universität Mainz wurde das „IVS“ („Integrierte Verwaltungssoftware“) genannten Einführungsprojekt initiiert. Es wurde eine komplexe EDV-Lösung implementiert, die neben der kaufmännischen Standardsoftware MACH auch ein Facility Management von PLANON und ein Data Warehouse von COGNOS umfasst. Begleitet wurde diese Einführung von organisatorischen und prozessualen Maßnahmen. Das kaufmännische Rechnungswesen wurde ab Produktivsetzung am 1.1.2004 zunächst noch parallel mit dem kameralen Rechnungswesen geführt. Seit 2006 wird nun vollständig kaufmännisch im Rahmen eines „Globalhaushalts“ gebucht. Wichtiges Ziel der Einführung der IVS für die Universität Mainz war und ist die Bereitstellung einer EDV-Infrastruktur, die möglichst integriert die zentralen und dezentralen ressourcenrelevanten Geschäftsprozesse der Universität unterstützt. Neben einer kaufmännischen Standardsoftware, die kaufmännisches Rechnungswesen, Haushalt und Kameralistik, Drittmittelverwaltung, Materialwirtschaft, Anlagenwirtschaft und Controlling/KLR unterstützt, wurde ein umfassendes Facility Management eingeführt. Die „Integration“ beider Systeme erfolgt über eine bidirektionale Schnittstelle. Ebenfalls eine bidirektionale Schnittstelle schafft die Verbindung zwischen der Universität und dem Kassenverfahren des Landes. Über sog. Standardschnittstellen könne auch Daten anderer Quellen in das System eingebracht werden. Wichtige dezentrale Funktionalitäten stehen auch web-basiert zur Verfügung (Information und Beschaffung). Aktuell wird in einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt der Universität Mainz und MACH das MACH Web Personalmanagement an die komplexen Bedarfe einer großen Universität angepasst. Voraussichtlich bis Ende des Jahres soll das Personalverwaltungsmodul von MACH als weiterer integrierter Bestandteil der IVS zum Einsatz kommen. Die IVS sollte unter anderem das Ziel der Dezentralisierung und der Zusammenführung von Fach- und Ressourcenverantwortung unterstützen. Verschiedene z. T. webbasierte dezentrale Komponenten erlauben die Bearbeitung kombinierter dezentral-zentraler Geschäftsprozesse, z. B. im Bereich der Beschaffung. Internet und Web-Funktionalitäten erleichtern und beschleunigen die Meldung und Bearbeitung technischer Störungen im Rahmen des Facility Managements. Die Ausstattung mit EDV/Technik ist kein Selbstzweck. Grundlegende Verbesserungen erfordern die Anpassung der Geschäftsprozesse an die neuen Anforderungen und Gegebenheiten. Daher fanden und finden begleitend Geschäftsprozessoptimierungen statt, die als dauerhafte Aufgabe in der Universität eingerichtet wurde.
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