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Dissertation

Autor(en): Odette Wegwarth
Titel: Deciding the fast & frugal way on the application of pharmacodiagnostic tests in cancer care? – A comparative study of oncologists', pathologists', and cancer patients' decision making in Germany and the USA
Gutachter: Gerd Gigerenzer; Wolfgang Scholl; Ulrich Hoffrage
Erscheinungsdatum: 21.05.2007
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10077928)
Fachgebiet(e): Psychologie
Schlagwörter (ger): Medizinische Entscheidungsfindung, Urteilsanalyse, diagnostische Tests, Auswahlverhalten, Entscheidungsmodellierung, Risikokommunikation
Schlagwörter (eng): Medical Decision Making, Judgment Analysis, Oncology, Diagnostic Tests, Choice Behavior, Decision modelling, Risk Communication
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II
Zitationshinweis: Wegwarth, Odette: Deciding the fast & frugal way on the application of pharmacodiagnostic tests in cancer care? – A comparative study of oncologists', pathologists', and cancer patients' decision making in Germany and the USA; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II , publiziert am 21.05.2007, urn:nbn:de:kobv:11-10077928
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Abstract (ger):
Pharmakodiagnostische Tests eröffnen die Möglichkeit, Krebstherapien individueller auf den Patienten zugeschnitten zu verschreiben. Die vorliegende Dissertation widmet sich deshalb der Frage, wie diese Gruppen in Deutschland sowie den USA in Bezug auf diese Tests Entscheidungen treffen. Alle im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Studien waren unterteilt in eine Vorstudie und eine Hauptsstudie. Die Ergebnisse der Vorstudie wurden im Rahmen der Hauptstudie zur Entwicklung eines Fall-Vignetten Fragebogens benutzt,um die Verwendung von kompensatorischen und nicht-kompensatorischen Entscheidungsstrategien zu untersuchen. Mit Studie I wurde gezeigt, dass sowohl deutsche als auch amerikanische Onkologen eine hohe Bereitschaft haben, solche Tests anzuwenden. Die entsprechenden Entscheidungen wurden am besten durch ein kompensatorisches Modell (Franklin’s Rule)vorhergesagt. Eine Leitlinien-Empfehlung führte nahezu immer zu einer Test-Entscheidung. Verschiedene Bedingungen machten eine Entscheidung für nicht-empfohlene Tests jedoch wahrscheinlicher. Studie II zeigte, dass Pathologen nur zu einem beschränkten Ausmaß bereit waren, von dem etablierten Test-Standard für neuartige Test-Prozeduren abzuweichen. Die Entscheidungsstrategie beider Gruppen wurde gleich gut durch die jeweiligen kompensatorischen Modelle (Franklin’s und Dawes’ Rule) sowie durch das nicht-kompensatorische Modell (Take The Best) vorhergesagt. Für die mit Studie III untersuchten Krebspatienten zeigte sich, dass ein nicht-kompensatorisches Modell (Matching Heuristic) die besten Entscheidungs-Vorhersagen machte.Während die Entscheidungen der US Patienten jedoch maßgeblich von einer Arzt-Empfehlung geleitet waren, fand sich dies nicht für die deutschen Patienten. Die sich aus den Befunden ergebenden Implikationen für die hier untersuchten Gruppen, für die mit der Leitlinien-Entwicklung beauftragten Autoritäten als auch für das Gesundheitssystem im Allgemeinen wurden abschließend diskutiert.
Abstract (eng):
Upcoming pharmacodiagnostic tests offer the opportunity to better tailor cancer treatment decisions to individual patient needs. However, they put oncologists, pathologists, and cancer patients in the position of having to deal with a new technology, which often comes with its own specific risks. Little is known about how these different groups will handle this situation. This thesis is a first effort to examine, within Germany and the USA, how the respective groups would deal with a decision on applying such a test to a cancer treatment decision. All accomplished studies were divided into an explorative pilot study and a main study. Results of the pilot study were used for the main study to develop a case vignette questionnaire in order to investigate compensatory and noncompensatory decision-making strategies.In Study I, it was found that both, German and US oncologists’ decision-making policies were best described by a compensatory model (Franklin’s rule). A recommendation of a test by guidelines triggered nearly always a choice for having the test, although under different conditions also choices for nonrecommended tests were likely. Study II found that pathologists were, to a rather small extent, prepared to opt for more sophisticated test alternatives, compared to standard procedures. For both samples, decision making was equally well-predicted by two compensatory models (Franklin’s rule and Dawes’ rule), as it was by a noncompensatory model (Take The Best.Study III focused on cancer patients. The German as well as the US patients’ decisions were best predicted by a noncompensatory model (Matching Heuristic), while for the US patients, the most impacting cue was the recommendation by an oncologist, what could not be found for the German sample.Several implications of these findings for the respective groups, for authorities in charge of developing guidelines, as well as for the health systems in general, are discussed.
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Generiert am 17.09.2014, 06:57:55