| Autor(en): |
Dirk Gebhardt |
Titel: |
Feine und große Unterschiede – Lebensstile und Handlungslogiken der Wohnmobilität in Berlin |
| Gutachter: |
Franz-Josef Kemper; Marlies Schulz; Hans-Joachim Bürkner |
| Erscheinungsdatum: |
25.06.2009 |
| Volltext: |
pdf
(urn:nbn:de:kobv:11-10099950)
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| Fachgebiet(e): |
Geowissenschaften |
| Schlagwörter (ger): |
Berlin, Ungleichheit, Lebensstile, Wohnmobilität, Sozialgeographie |
| Schlagwörter (eng): |
Berlin, life styles, inequality, residential mobility, social geography |
| Einrichtung: |
Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II |
| Zitationshinweis: |
Gebhardt, Dirk:
Feine und große Unterschiede – Lebensstile und Handlungslogiken der Wohnmobilität in Berlin;
Dissertation,
Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II , publiziert am 25.06.2009, urn:nbn:de:kobv:11-10099950
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| Abstract (ger): |
| Diese Arbeit betrachtet den Einfluss von Lebensstilen auf Wohnmobilitätshandlungen in zehn Berliner Untersuchungsgebieten. Aus einer handlungstheoretischen Perspektive steht die soziale Differenzierung von Place-utility-Definitionen und Handlungslogiken der Wohnmobilität im Mittelpunkt der Analyse. Damit nimmt diese Arbeit auch kritisch Bezug auf die deutsche Lebensstildiskussion, die seit zwei Jahrzehnten konzeptionelle und empirische Wege zur Entdeckung einer neuen sozialen Einfachstruktur sucht, und setzt sich mit der Übertragung des Lebensstilbegriffs auf raumbezogene Analysen auseinander.
In der empirischen Analyse qualitativer und quantitativer Daten wird das Ungleichheitsmerkmal Lebensstil in in seiner altersspezifischen und in seiner vertikalen Strukturierung entlang des Ausstattungsniveaus betrachtet. Die identifizierten lebensstilspezifischen Differenzen im Wohnen sind in Wirklichkeitsmodelle über die soziale Welt und die Position des Individuums darin eingebettet, aus der sie ihren sozialen Sinn beziehen. Diese untereinander zum Teil fundamental gegensätzlichen Modelle haben eine begrenzte soziale Reichweite und sind nur in wenigen Fällen über weite Teile der Gesellschaft anerkannt.
Das Ungleichheitsmerkmal Lebensstil erweist sich in den Analysen als signifikant für die Beurteilung unterschiedlicher Standort- und Wohnmobilitätsmuster. Insbesondere die Ergänzung quantitativer Typisierungen durch qualitativ-rekonstruktive Analysen eignet sich dafür, den sozialen Sinn unterschiedlicher Handlungsweisen zu ergründen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sprechen aber nicht dafür, dass Lebensstile für die Analyse sozialräumlicher Zusammenhänge allgemein als besser geeignet anzusehen wären als traditionelle Dimensionen sozialer Ungleichheit. Statt dessen sollten Lebensstilanalysen selektiver zur Untersuchung von Quartiersdynamiken oder für die Rekonstruktion von Milieus und Szenen eingesetzt werden.
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| Abstract (eng): |
| In this study, the impact of lifestyles on residential mobility is analysed by drawing on qualitative and quantitative data from ten study areas in Berlin. From an action-theory-perspective, the analysis is centred on the social differentiation of place-utility definitions and residential mobility. The relationship between residential mobility and lifestyles is scrutinised in two directions: on the one hand, how far lifestyles can help to understand residential mobility; and on the other, what residential patterns and mobility actions reveal with regard to the social significance of lifestyles as a dimension of social inequality. Following these questions, the study takes a critical perspective in an ongoing debate in German sociology ad urban geography on a new paradigm of social stratification based on lifestyles.
For the empirical analysis of this study, lifestyles are conceived as structured alongside the horizontal dimension modernity/biographical perspective and the vertical dimension of resources. The results show a differentiation of place utility expressed by preferences for housing types and neighbourhoods. Lifestyle specific differences gain their social significance by being embedded in models of reality that represent the individual''s position in the social world. The different individual models may be fundamentally opposed to each other and have only a limited social scope.
In the analyses conducted in this study, lifestyles prove to be a significant dimension of inequality for different patterns of residential mobility, in particular when qualitative methodology is used to reconstruct their social significance. Nevertheless, the results do not advocate a conception of lifestyles as a more suitable dimension of inequality regarding socio-spatial issues in comparison to traditional dimensions, such as class and ethnicity. Instead I argue for a more selective use of the concept, for instance, in research on neighbourhood dynamics or milieus and scenes.
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