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Dissertation

Autor(en): Christoph Tribowski
Titel: RFID-enabled cooperation in the supply chain – organizational and technical aspects
Gutachter: Oliver Günther; Frank Straube
Erscheinungsdatum: 15.10.2009
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100102927)
Fachgebiet(e): Wirtschaft
Schlagwörter (ger): RFID, Unternehmensübergreifende Informationssysteme, Wertschöpfungskettenmanagement, Internet der Dinge
Schlagwörter (eng): RFID, Interorganizational Information Systems, Supply Chain Management, Internet of Things
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Zitationshinweis: Tribowski, Christoph: RFID-enabled cooperation in the supply chain – organizational and technical aspects; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät , publiziert am 15.10.2009, urn:nbn:de:kobv:11-100102927
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Abstract (ger):
Radiofrequenz-Identifikation (RFID) ermöglicht eine automatische Erfassung von verschiedenen Objekten ohne Sichtkontakt und verspricht durch diese Eigenschaften eine maßgebliche Verbesserung der Effizienz in Wertschöpfungsketten. Die Verbreitung der RFID-Technologie hat in den letzten Jahren verstärkt zugenommen. Doch obwohl das größte Potenzial von RFID in unternehmensübergreifenden Anwendungen gesehen wird, konzentriert sich der heutige Einsatz meist auf innerbetriebliche Anwendungen oder Pilotprojekte. Als Gründe für dieses Phänomen werden hohe Investitions- und Betriebskosten sowie eine fehlende Standardisierung angeführt. Während unternehmensübergreifende Anwendungen die Notwendigkeit an Standards noch vergrößern, liegt in ihnen eine Chance zur Überwindung des Kostenproblems. Die Nutzung einer kollaborativen RFID-Anwendung und die Wiederverwendung eines RFID-Transponders auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, die Kosten für jeden einzelnen Teilnehmer durch eine Kostenaufteilung zwischen allen anderen zu reduzieren. Aus diesem Grund wird ein Modell zur Kosten-Nutzen-Aufteilung entwickelt, welches eine Kategorisierung von Kompensationsformen sowie zeitliche Abhängigkeiten in dem Lebenszyklus der Anwendung umfasst. Neben diesen organisatorischen Dimensionen bilden technische Dimensionen einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit, da fehlende Standardisierung nach wie vor als ein Hindernis für eine größere Verbreitung betrachtet wird. Die vorliegende Arbeit löst diesbezüglich drei Probleme: (1) Die Generierung von RFID-Ereignissen benötigt nicht nur die Daten von RFID-Lesegeräten, sondern zusätzliche Kontextdaten; (2) das EPCglobal-Netzwerk stellt die technische Grundlage für das Internet der Dinge, aber beschreibt nicht die Anwendungen, die auf dessen Basis realisiert werden können; (3) und es besteht bislang kein standardisierter Ansatz um neben dem EPC weitere Daten auf dem RFID-Transponder zu speichern.
Abstract (eng):
Radio Frequency Identification (RFID), which allows for the simultaneous identification of several objects without line of sight or human interaction, promises to significantly improve supply chain efficiency. The attention researchers and practitioners are giving it, as well as the spread of RFID technology, has increased substantially in the last few years. Although the highest potential to take advantage of this spread is expected to be realized in cross-company applications, the status quo in the RFID project landscape is dominated by local solutions within companies or pilot projects. Reasons for this phenomenon include high investment and operational costs as well as missing standards. While cross-company applications exacerbate the need for standards, they make it possible to overcome the cost problems. In the course of using a collaborative RFID application, it is possible to reduce the costs for the individual player by distributing them between a larger number of participants and repeatedly using the same tag across multiple supply chain steps. For this reason, a model for cost-benefit sharing – including different categories of compensation as well as temporal dependencies during the life cycle of an application – is developed. Apart from these organizational dimensions of cross-company RFID applications, the technical dimension has to be investigated because missing technical standards are still an obstacle for the wider adoption of RFID. Three remaining problems are solved in this thesis: (1) generating RFID events does not only require the data that is provided by the RFID readers, but also corresponding context data; (2) the EPCglobal network provides the technical basis for the Internet of Things, but not the applications that might profit from using this architecture; and (3) there is no standardized approach for storing user generated content besides the EPC on the RFID tags.
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Generiert am 24.10.2014, 13:24:17