| Autor(en): |
Christian Stoltenberg |
Titel: |
Money talks and matters – three essays on the theory of monetary policy |
| Gutachter: |
Harald Uhlig; Michael Burda |
| Erscheinungsdatum: |
03.11.2009 |
| Volltext: |
pdf
(urn:nbn:de:kobv:11-100103127)
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| Fachgebiet(e): |
Wirtschaft |
| Schlagwörter (ger): |
Sozialer Nutzen von Information, Transparenz, Optimale Geldpolitik, Nominale und reale Determiniertheit |
| Schlagwörter (eng): |
Transparency, Social value of information, Optimal monetary policy, Real and nominal determinacy |
| Einrichtung: |
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät |
| Lizenz: |

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| Zitationshinweis: |
Stoltenberg, Christian:
Money talks and matters – three essays on the theory of monetary policy;
Dissertation,
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät , publiziert am 03.11.2009, urn:nbn:de:kobv:11-100103127
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| Abstract (ger): |
| Wie sollten Zentralbanken Geldpolitik gestalten und der
Öffentlichkeit kommunizieren, um die Ökonomie bestmöglich zu
stabilisieren? Diese Dissertation, bestehend aus drei
selbständigen Essays in dynamischer Makroökonomik, widmet sich in
erster Linie dem normativen Aspekt von Geldpolitik.
Das Hauptresultat im ersten Essay ist, dass bei idiosynkratischen
Risiko die öffentliche Bekanntgabe von Informationen zu
aggregierten Risiko einen negativen Effekt auf die soziale
Wohlfahrt haben kann: durch die Veröffentlichung von Informationen
zu nicht-versicherbaren aggregierten Risiko werden die
Versicherungsanreize der Individuen verzerrt und damit das
individuelle Konsumrisiko erhöht. Als eine Anwendung, analysieren
wir die Situation einer Zentralbank, die die Möglichkeit hat,
Veränderungen in ihren Inflationszielen anzukündigen und
dokumentieren, das der negative Effekt der verzerrten
Versicherungsanreize konventionelle positive Aspekte der
Ankündigung überwiegt.
In zweiten Essay untersuchen wir optimale Geldpolitik in Falle von
nominalen Rigiditäten und einer Transaktionsfriktion. In einem Standardmodell, Money-in-the-Utility function, zeigen wir, dass das
langfristige Optimum durch die Friedmansche Regel gegeben ist.
Daraus folgt für die kurze Frist, dass das Primat von Geldpolitik
auf die Stabilisierung der Zinsen und nicht auf
Inflationsstabilisierung ausgelegt sein sollte.
Im dritten Essay untersuche ich, ob die Existenz und die
Terminierung von Realkasseneffekten eine wichtige Rolle für die
Determiniertheit des allgemeinen Preisniveaus spielen. Als
wichtigstes neues Resultat zeige ich, dass auch bei Zinspolitik
ein eindeutiges Preisniveau bestimmt werden kann, wenn die
Geldmenge zu Beginn der Periode in Transaktionen verwendet wird.
Unter diesen Umständen, hat prädeterminiertes reales Geld die
Funktion einer Zustandsvariable und die Zinspolitik sollte passiv
sein, um eindeutige, stabile und nicht-oszillierende
Gleichgewichtssequenzen zu erreichen. |
| Abstract (eng): |
| How should central banks conduct and
communicate their policies to serve the goal of stabilizing the
macroeconomy? This thesis -- consisting of three self-contained essays on dynamic macroeconomics -- is mainly intended as a progress report on exploring the normative aspect of monetary policy.
The main result of the first essay is, that in the presence of idiosyncratic risk, the public revelation of information about uncertain aggregate outcomes can be detrimental. By announcing informative signals on non-insurable aggregate risk, the policy maker distorts agents'' insurance incentives and increases the
riskiness of the optimal allocation that is feasible in
self-enforceable arrangements. We consider a
monetary authority that may reveal changes in the inflation
target, and document that the negative effect of distorted
insurance incentives can very well dominate conventional effects
in favor for the release of better information.
In the second essay, we study optimal monetary policy with the
nominal interest rate as the single policy instrument. Firms set
prices in a staggered way without indexation and real money
balances contribute separately to households'' utility. The optimal
deterministic steady state under commitment is the Friedman rule for a broad range of parameters. Optimal monetary policy in the short run is then characterized by stabilization of the nominal interest rate instead of inflation stabilization as the predominant principle.
In the third essay, I examine whether the existence and the
timing of real balance effects contribute to the determination of
the absolute price level. As the main novel result, I
show that there exists a unique price level sequence that is
consistent with an equilibrium under interest rate policy, if
beginning-of-period money yields transaction services.
Predetermined real money balances can then serve as a state
variable, implying that interest rate setting should be passive -- a
violation of the Taylor-principle. |
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