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Dissertation

Autor(en): Kerstin Hinrichs
Titel: Bernstein, das "Preußische Gold" in Kunst- und Naturalienkammern und Museen des 16. - 20. Jahrhunderts
Gutachter: Horst Bredekamp; Monika Wagner
Erscheinungsdatum: 24.03.2010
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100110080)
Fachgebiet(e): Künste, Bildende Kunst allgemein
Schlagwörter (ger): Bernstein, Raritätenkammer, Kunstkammer, Wunderkammern, Naturalienkabinette, Mineraliensammlungen, Bernsteindreherzünfte, Bernsteinkunsthandwerk, Bernsteininklusen, Falsifikate, Diplomatische Geschenke, der Drechselnder Souverän, Bernsteinforschung
Schlagwörter (eng): Amber, Curiosity cabinets, specimen collections, mineral collections, amber guilds, amber arts and crafts, amber inclusion, forgeries, diplomatic gifts, the master turner, amber research.
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Zitationshinweis: Hinrichs, Kerstin: Bernstein, das "Preußische Gold" in Kunst- und Naturalienkammern und Museen des 16. - 20. Jahrhunderts; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III , publiziert am 24.03.2010, urn:nbn:de:kobv:11-100110080
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Abstract (ger):
Bernstein, in seiner natürlichen Form und auch kunstvoll bearbeitet, gehörte zu den raren und wundersamen Dingen, mit denen Naturgelehrte und Fürsten ihre Mineraliensammlungen, Raritäten-, Kunst- und Wunderkammern und Naturalienkabinetten gerne bestückten. Geschenke aus diesem seltenen Stein waren chwillkommen. Besonders geschätzt wurden Zufallsbilder und Bernsteine mit pflanzlichen und tierischen Einschlüssen (Bernsteininklusen). Einschlüsse von größeren Tieren, wie Fröschen, Eidechsen und Fischen, wurden künstlich hergestellt. Die Echtheit dieser Inklusen wurde zunächst jedoch nicht angezweifelt. Der Platz des Bernsteins in diesen frühen musealen Einrichtungen war, wie der jedes anderen Sammlungsgegenstandes, nicht fest und endgültig. Er war eng an die Entwicklung des Sammlerwesens geknüpft und abhängig vom Wissen ihrer Betreiber über das Universum im Allgemeinen und über den Bernstein im Besonderen. Wobei die persönliche Wertschätzung, die dem Bernstein entgegengebracht wurde, eine wichtige Rolle spielte. Die Sammlungen bildeten und bilden bis heute die Grundlage für die wissenschaftliche Erforschung des Bernsteins und darüber hinaus für die Erforschung der Erdgeschichte.
Abstract (eng):
Carefully worked pieces of naturally occurring amber were seen as rare and wondrous objects by scientists and rulers who avidly collected them to add to their mineral or art collections or their curiosity and specimen cabinets. Gifts of this rare stone were very well received. Amber inclusions containing plants and animals were particularly sought after. Amber pieces containing larger creatures such as frogs, lizards and fish were produced artificially and their authenticity was not, at least initially, doubted. However the place of Amber in these early museum-like settings, was not, as was the case for all other objects in these collections, definitively guaranteed. Its position was closely linked to the development of collectors and dependent on its owner’s knowledge both more generally about the world and about amber in particular; the individual view that collectors took about the worth of amber therefore played an important role. These collections provided and still provide the basis for scholarly research of amber and beyond that of geology.
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