edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Dissertation

Autor(en): Malte Cornelius Daniels
Titel: Utilitarismus als Methode der Ethik
Gutachter: Olaf Müller; Thomas Schmidt
Erscheinungsdatum: 14.09.2011
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100193324)
Fachgebiet(e): Philosophie
Schlagwörter (ger): Ethik, Philosophie, Utilitarismus, Rawls, Moralphilosophie, Moraltheorie, Nutzentheorie, Nutzenfunktion, Normalform, Egalitarismus, Alltagsmoral, Sen
Schlagwörter (eng): ethics, utilitarianism, Rawls, philosophy, moral philosophy, moral theory, utility theory, utility function, normal form, egalitarianism, everyday morality, Sen
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
Lizenz: Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung (CC BY NC ND)
Zitationshinweis: Daniels, Malte Cornelius: Utilitarismus als Methode der Ethik; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I , publiziert am 14.09.2011, urn:nbn:de:kobv:11-100193324
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.

Abstract (ger):
In diesem Buch schlage ich eine radikal neuartige Sicht auf den Utilitarismus vor. Meine Hauptthese ist, dass der Utilitarismus selbst keine vollständige normative Theorie ist, aus der sich per se Handlungsbewertungen ableiten ließen, sondern normativ untersättigt und neutral ist. Sein normativer Gehalt ist vollständig abhängig von angenommenen Nutzenfunktionen. Jede konsistente Menge von moralischen Regeln (Moralsystem) kann, wie ich im Anhang beweise, als ein Spezialfall des Utilitarismus interpretiert werden. Um dies zu explizieren, stelle ich utilitaristische Interpretationen verschiedener Moralpositionen vor: Zwei alltagsmoralische Regeln (das Gebot, Versprechen zu halten und das Tötungsverbot), egalitäre Positionen zu Verteilungsfragen sowie die Rawls’sche Theorie der Gerechtigkeit. Hierbei gebe ich stets korrespondierende Nutzenfunktionen an, deren Vorliegen Utilitaristen auf die interpretierten moralischen Positionen verpflichtet. Die Frage nach dem normativen Gehalt des Utilitarismus schlechthin ist somit falsch gestellt. Ein Großteil der Kritik des Utilitarismus als moralische Theorie läuft ins Leere, denn sie kritisiert einen solchen nur scheinbar eigenständigen normativen Gehalt des Utilitarismus, den sie selbst durch unterstellte Nutzenfunktionen erst erzeugt. Die Verteidigung des Utilitarismus verfehlt ebenso oft das Ziel, wenn sie zur Rettung des Utilitarismus an sich konkurrierende Nutzenfunktionen ins Feld führt, ohne die normative Neutralität des Utilitarismus generell zu thematisieren. Diese normative Neutralität macht den Utilitarismus gleichsam zur Normalform der Ethik, denn jeder moralische Disput lässt sich in einen Disput über korrespondierende Nutzenfunktionen überführen. Der Utilitarismus ist also nicht moralische Theorie, sondern vielmehr die Methode der Ethik.
Abstract (eng):
In this book I suggest to look at utilitarianism in a radical new way. My key starting point is that utilitarianism in itself is not a complete normative theory from which judgements of actions could be drawn but instead that utilitarianism is normatively undersaturated and neutral. Its normative content is entirely dependent on assumed utility functions. Every consistent set of moral rules (moral system) can, as I prove in the appendix, be interpreted as a special case of utilitarianism. To explicate this, I give utilitarian interpretations of a number of different moral positions: two everyday moral rules (the rule to keep promises and the prohibition of killing), egalitarian positions on distribution, and the Rawlsian theory of justice. In each case I propose corresponding utility functions that commit utilitarians to the interpreted moral position. Thus, asking about the normative content of utilitarianism in itself is meaningless. Much of the critique of utilitarianism as a moral theory misses the point as it criticizes such an assumed normative content of utilitarianism in itself while imputing the existence of certain utility functions. Many defendants of utilitarianism fall for the same mistake, as they propose rival utility functions to rescue their assumed normative content of utilitarianism without addressing the general normative neutrality of utilitarianism. For this normative neutrality, utilitarianism can be viewed as the normal form of ethics, because every moral dispute can be translated into a dispute over corresponding utility functions. Therefore, Utilitarianism is not a moral theory, but rather the method of ethics.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 8 Zugriffe PDF: 22 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 28 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 40 Zugriffe PDF: 35 Zugriffe PDF: 53 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 28 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe PDF: 35 Zugriffe PDF: 18 Zugriffe PDF: 57 Zugriffe PDF: 59 Zugriffe Startseite: 7 Zugriffe PDF: 56 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 69 Zugriffe Startseite: 7 Zugriffe PDF: 62 Zugriffe Startseite: 7 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe PDF: 51 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 55 Zugriffe Startseite: 8 Zugriffe PDF: 49 Zugriffe Startseite: 12 Zugriffe PDF: 52 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe PDF: 64 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe PDF: 22 Zugriffe Startseite: 7 Zugriffe PDF: 57 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 47 Zugriffe Startseite: 12 Zugriffe PDF: 68 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 51 Zugriffe Startseite: 8 Zugriffe PDF: 68 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe PDF: 42 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe PDF: 69 Zugriffe Startseite: 7 Zugriffe PDF: 63 Zugriffe Startseite: 11 Zugriffe PDF: 57 Zugriffe Startseite: 11 Zugriffe PDF: 63 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe PDF: 53 Zugriffe Startseite: 9 Zugriffe PDF: 94 Zugriffe
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Oct
14
Monat Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Oct
14
Startseite 8 3 2 3     3 2 2         7 3 7 7 5 2 8 12 6 6 7 2 12 2 8 5 4 7 11 11 4 9
PDF 22 29 28 40 35 53 28 31 36 35 18 57 59 56 69 62 45 51 55 49 52 64 22 57 47 68 51 68 42 69 63 57 63 53 94

Gesamtzahl der Zugriffe seit Oct 2011:

  • Startseite – 168 (4.8 pro Monat)
  • PDF – 1728 (49.37 pro Monat)
 
 
Generiert am 23.11.2014, 16:56:04