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Beitrag im NORDEUROPAforum

Aufsatz

Autor(en): Vesa Vares
Titel: Kulturpolitik als Außenpolitik - Berichte deutscher WissenschaftlerInnen über die nordischen Länder an das Auswärtige Amt in den 1930er Jahren
Erschienen in: Heft   2
S.   39 - 75
Herausgeber: Jan Hecker-Stampehl; Bernd Henningsen; Stephan Michael Schröder; Ralph Tuchtenhagen
Erscheinungsdatum: 13.03.2012
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100200046)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-100200054)
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Abstract (ger):
Der Artikel handelt vom Besuch deutscher Akademiker und Akademikerinnen an skandinavischen Universitäten und davon, mit welcher Grundhaltung sie von ihren Gastgebern empfangen wurden. Welchen Ruf besaß das nationalsozialistische Deutschland in Skandinavien, wie groß war der Schaden, den Politisierung und „Ari-sierung“ der Wissenschaft zufügten, welche Maßnahmen wurden ergriffen, um Rück-schläge zu vermeiden? Der Aufsatz untersucht die Berichterstattung deutscher Profes-sorinnen und Dozenten an ihre Vorgesetzten. Die meisten Berichte waren erstaunlich offen, frei von Ideologie wie auch kritisch und pessimistisch. Sie schlossen, dass wis-senschaftliche Kontakte frei von Politik sein sollten. Den Skandinaviern musste man sich daher äußerst behutsam annähern, um den Abkehrprozess zu stoppen. Dabei wur-den die deutschen Forscher von Land zu Land unterschiedlich aufgenommen.
Abstract (eng):
The article deals with the viewpoints which the German academics who visited Scan-dinavian universities entertained about their hosts: what was the reputation of National Socialist Germany in Scandinavia, how much harm had the politicization and “arianization” of science caused, what were the best means to reverse the setbacks. The essay is studied using the reports which the German professors and docents were obliged to send to their superiors. Most reports were surprisingly open-minded, free from ideology, even critical and pessimistic. They concluded that politics must be kept far from scientific contacts. The Scandinavians had to be approached very cautiously, and mainly one could only hope to halt the retreat. It turns out that the reactions on German delegates differed in the Scandinavian countries.
 
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