edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Beitrag in einem Sammelband

Autor(en): Johannes Krause
Titel: Das Sterben an den EU-Außengrenzen – Die Normalität in der Abnormalität
Erscheinungsdatum: 01.02.2012
Erschienen in: Kritische Migrationsforschung? – Da kann ja jeder kommen. (netzwerkmira)

S. 189-200
Herausgeber: Netzwerk MiRA
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100201340)
Fachgebiet(e): Geschichte Europas ; Politik ; Recht ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Schlagwörter (ger): EU, Grenze, Politik, Dekonstruktion, Politics, border, deconstruction
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.
Diese Seite taggen: Diese Icons führen auf so genannte Social-Bookmark-Systeme, auf denen Sie Lesezeichen anlegen, persönliche Tags vergeben und Lesezeichen anderer Nutzer ansehen können.
  • connotea
  • del.icio.us
  • Furl
  • RawSugar

Abstract (ger):
Krause stellt sich in seinem Essay die Frage, wie der Tod von tausenden Menschen beim Versuch nach Europa einzureisen von den EuropäerInnen bedauert, aber doch als legitim hingenommen wird. Seine Argumentation zeigt, dass das EU-Grenzregime in einen Diskurs des Ausnahmezustands gebettet ist und deshalb andere ethische Standards zur Geltung gebracht werden. Die Diskussion geht zurück auf die Entstehung des modernen Territorialstaats, bei welcher der Aufenthalt eines Bürgers/einer Bürgerin in einem anderen als ihrem Staat als anormal konstruiert wurde. Diese Norm liegt bis heute dem migrationspolitischen Diskurs zugrunde und dient als Grundlage der Kriminalisierung der Migration. In einem nächsten diskursiven Schritt werde dann „illegale“ Migration als Sicherheitsproblem für Europa konstruiert und dann gelten andere moralische und ethische Standards und Gewalt kann legitimiert werden. Krause stellt fest, dass dieser diskursive Prozess die Migration in die EU in den Bereich des Ausnahmezustands verschoben habe und somit die menschenrechtlich unerträgliche Ereignisse wieder als normal ins Moralbewusstsein integriert werden können.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 11 ZugriffePDF: 2 ZugriffeStartseite: 1 ZugriffePDF: 10 ZugriffeStartseite: 10 ZugriffePDF: 13 ZugriffeStartseite: 3 ZugriffePDF: 13 ZugriffeStartseite: 3 ZugriffePDF: 8 ZugriffeStartseite: 4 ZugriffePDF: 24 ZugriffeStartseite: 6 ZugriffePDF: 35 ZugriffeStartseite: 5 ZugriffePDF: 20 ZugriffePDF: 14 ZugriffePDF: 32 ZugriffeStartseite: 2 ZugriffePDF: 29 Zugriffe
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Apr
13

MonatApr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Apr
13
Startseite1111033465  2
PDF21013138243520143229

Gesamtzahl der Zugriffe seit Apr 2012:

  • Startseite – 45 (4.09 pro Monat)
  • PDF – 200 (18.18 pro Monat)
  •  
 
Generiert am 22.05.2013, 17:15:19