| Autor(en): |
Veronika Schmideder |
Titel: |
Living Belfast – representations of the city in Glenn Patterson’s novels |
| Gutachter: |
Gesa Stedman; Jürgen Schlaeger |
| Erscheinungsdatum: |
19.11.2012 |
| Volltext: |
pdf
(urn:nbn:de:kobv:11-100206202)
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| Fachgebiet(e): |
Englisch |
| Schlagwörter (ger): |
Zeitgenössische Literatur, Städteroman, Nordirland, Belfast |
| Schlagwörter (eng): |
contemporary literature, urban novel, Northern Ireland, Belfast |
| Einrichtung: |
Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II |
| Lizenz: |

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| Zitationshinweis: |
Schmideder, Veronika:
Living Belfast – representations of the city in Glenn Patterson’s novels;
Dissertation,
Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II , publiziert am 19.11.2012, urn:nbn:de:kobv:11-100206202
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| Abstract (ger): |
| Der nordirische Autor Glenn Patterson (geboren 1961) hat sich als Städteschrifsteller und zeitgenössischer Chronist seiner Heimatstadt Belfast einen Namen gemacht. In seinen Texten arbeitet er immer wieder die kaum greifbare Komplexität und unendliche Vielfalt Belfasts heraus. Die Arbeit zeigt auf, wie Patterson in den Romanen „Fat Lad“, „The International“, „Number 5“ und „That Which Was“ die Stadt dreidimensional konstruiert: auf einer räumlichen einer sozialen und einer geschichtlichen Ebene. Diese dreiteilige Ordnung strukturiert auch die Arbeit selbst und bezieht sich auf ein Raumverständnis, das innerhalb des „spatial turn“ theoretisiert wurde. Vornehmlich zitiert werden Edward W. Soja und Doreen Massey. Die beiden Geographen sehen Räumlichkeit, Geschichtlichkeit und Sozialität als eng miteinander verzahnt und gleichberechtigt und plädieren für eine Dekonstruktion binärer Gegensätze. Dieses interdependente Raumverständnis eignet sich sehr gut für eine Analyse von Pattersons Romanen. In ihnen stellt er Belfast in seiner facettenreichen Komplexität dar und betont die Wandelbarkeit der Stadt als ihr wichtigstes Charakteristikum. Dies erreicht er, indem er räumliche, geschichtliche und soziale Ebenen miteinander kombiniert und immer wieder binäre Gegensätze unterwandert. Damit nimmt der Schriftsteller eine besondere Rolle in der nordirischen Literatur ein, in der die sogenannten „Troubles“ immer noch sehr viel Aufmerksamkeit erhalten, und in der Belfast, als einer der Hauptschauplätze der „Troubles“, allzu oft als stagnierend, eindimensional und von zwei exklusiven Gemeinschaften dominiert beschrieben wird. Um Patterson in die literarische Tradition Nordirlands einzuordnen, gibt die Arbeit auch einen Überblick über die Geschichte des nordirischen Städteromans. Ferner analysiert sie drei Romane, die exemplarisch stehen für einige maßgebliche Entwicklungen in der Literatur des Landes und vergleicht ihre Darstellungen Belfasts mit denen in Pattersons Romanen. |
| Abstract (eng): |
| The Northern Irish novelist Glenn Patterson (born 1961) has become known as an urban writer and contemporary chronicler of his hometown Belfast. In his texts he illustrates the intangible complexity and indefinite multiplicity of Belfast. The thesis shows how Patterson in his novels “Fat Lad”, “The International”, “Number 5” and “That Which Was” constructs the city threefold: spatially, socially and historically. This three-dimensional order also structures the thesis itself and refers to an understanding of space as theorized during the so called “spatial turn”. The thesis explicitly utilises concepts of Edward W. Soja and Doreen Massey. The two social geographers see the spatial, the temporal and the social as closely interdependent and argue for the deconstruction of binary oppositions. In the thesis this interdependent understanding of space forms the basis of an analysis of Patterson’s novels, showing how the writer represents Belfast in all its heterogeneous complexity and emphasises the city’s potential for change as its most important characteristic. He achieves this by combining spatial, temporal and social dimensions and by challenging existing binarisms.
In doing so Patterson plays an important role in Northern Irish literature, which has been dominated by the “Troubles” and in which Belfast is often portrayed as stagnating, one-dimensional and inhabited by two exclusive communities. Placing Patterson within a literary tradition in Northern Ireland, the thesis gives an overview of the history of the Northern Irish urban novel. Furthermore, it analyses three novels that represent important developments in the literature of the country, and it compares the representations of Belfast in these novels with those in Patterson’s texts.
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