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Habilitationsschrift

Autor(en): Ulrich Stöckle
Titel: Schräg dorsaler Beckenfixateur – ein neues Konzept zur Beckenstabilisierung ; klinische und biomechanische Grundlagen, Entwicklung, biomechanische Testung
Gutachter: H. Zwipp; Reinhold Ganz
Erscheinungsdatum: 23.01.2002
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10042517)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10023003)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-10042522)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Beckenverletzung, Beckenstabilisierung, Fixateur externe, Experimentelle Studie
Schlagwörter (eng): Pelvic injury, pelvic stabilization, External fixator, Experimental study
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Stöckle, Ulrich: Schräg dorsaler Beckenfixateur – ein neues Konzept zur Beckenstabilisierung ; klinische und biomechanische Grundlagen, Entwicklung, biomechanische Testung; Habilitationsschrift, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 23.01.2002, urn:nbn:de:kobv:11-10042522
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Abstract (ger):
Bei Patienten, die auf Grund einer schweren Beckenverletzung hämodynamisch instabil sind, ist die primäre Stabilisierung des Beckens und damit die Reduktion des intrapelvinen Volumens entscheidend für den Erfolg der weiteren Therapie. Die Beckenzwinge hat sich als Notfallmaßnahme bewährt, erfordert jedoch in den meisten Fällen eine weitere operative Versorgung. Dieser Sekundäreingriff bedingt in vielen Fällen bei traumatisch geschädigten Weichteilen zusätzliche Wundheilungsstörungen. Ein weiteres Verfahren, der ventrale Fixateur externe, zeichnet sich durch einfache und schnelle Montage bei nur geringem Weichteilschaden aus. In vielen Fällen ist jedoch keine für die Mobilisierung ausreichende biomechanische Stabilisierung des vertikal instabilen dorsalen Beckenringes zu erreichen. Anhand biomechanischer Überlegungen wurde ein neuer schräg dorsaler Beckenfixateur für Becken- C-Verletzungen entwickelt, der die Vorteile des supraacetabulären Fixateur externe nutzt und dabei den hinteren Beckenring von ventral mit einer der Beckenzwinge nahe kommenden Effektivität stabilisieren kann. Er ermöglicht bereits initial eine minimal invasive sowie definitive Stabilisierung des dorsalen Beckenrings. Mehrere Variationen mit zwei unterschiedlichen Pin- Applikationsformen dieses asymmetrischen Fixateurs wurden getestet. In einer zweiten Testreihe wurde die in der ersten Testreihe favorisierte Version des neuen schräg dorsalen Fixateurs mit dem Supraacetabulärem Fixateur externe und der Beckenzwinge (ACE) verglichen. Beide Testreihen erfolgten an Kunststoff-Beckenmodellen im Einbeinstand in einer Materialprüfmaschine. Als Instabilitätsmodell dienten Verletzungen vom Typ C1.2 sowie C1.3 entsprechend der AO Klassifikation. In den Testreihen wurde kein signifikanter Unterschied des neuen verspannten schräg dorsalen Fixateurs zur Beckenzwinge gefunden. Er war jedoch deutlich stabiler als das unverspannte Modell oder der supraacetabuläre Fixateur allein.
Abstract (eng):
In haemodynamically unstable patients with an unstable pelvic ring injury the primary stabilisation of the pelvis and thus reduction of pelvic volume is important for the success of the treatment. The pelvic C-clamp is an approved emergency device for these unstable pelvic ring injuries. A secondary procedure though is necessary in most of the cases with a big rate of wound problems in already traumatized soft tissue areas. The ventrally placed external fixator is a simple and quick procedure with little soft tissue damage. Though primary stability is sufficient even for C-type injuries, biomechanic stability of the posterior pelvic ring is often insufficient for mobilization. Based on biomechanic considerations, a new dorsal oblique pelvic external fixator was developed for pelvic C-type injuries. With the advantages of the supraacetabular fixator and two additional Schanz screws the ventral fixator should stabilize the posterior pelvic ring with comparable stability to the pelvic C-clamp. A primary and already definitive minimal invasive stabilization of the posterior pelvic ring was the aim. In the first series several variations of this asymmetric fixator with two different Schanz screw applications were tested biomechanically. In a second series the favourite version was tested versus the supraacetabular fixator and the pelvic C-clamp. Both of the biomechanic test series were performed with artificial pelves in the one leg stance model in the material testing machine. SI disruption and sacral fracture were the posterior instability types in 6 pelves each. There was no statistically significant difference between the dorsal oblique fixator and the pelvic C-clamp. But the new fixator was significantly more stable than the supraacetabular fixator or the new fixator without pretension.
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Generiert am 18.05.2013, 21:05:12