edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Habilitationsschrift

Autor(en): Ingolf Türk
Titel: Bedeutung laparoskopischer Operationen in der Urologie unter besonderer Berücksichtigung ihres Stellenwertes in der Therapie onkologischer Erkrankungen
Gutachter: P. Fornara; T. Sulser
Erscheinungsdatum: 05.11.2002
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10023936)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10023945)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Therapie, Onkologie, Urologie, Laparoskopie
Schlagwörter (eng): therapy, oncology, urology, laparoscopy
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Türk, Ingolf: Bedeutung laparoskopischer Operationen in der Urologie unter besonderer Berücksichtigung ihres Stellenwertes in der Therapie onkologischer Erkrankungen; Habilitationsschrift, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 05.11.2002, urn:nbn:de:kobv:11-10023945
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.

Abstract (ger):
Die Laparoskopischen Operationsverfahren haben sich einen festen Platz im operativen Spektrum der Urologie erobert. Unstrittig ist ihr Einsatz im Rahmen der Therapie nicht maligner Erkrankungen, wie Hodensuche, Nephrektomie, Adrenalektomie oder der plevinen Lymphadenektomie. Hier kommen die entscheidenden Vorteile der Laparoskopie, eine deutlich reduzierte intra- und postoperative Morbidität im Vergleich zu den konventionell offenen Operationen mit kürzerer Krankenhausverweildauer und schnellerer Rekonvaleszens zum Tragen. Auch geringere postoperative Schmerzen, ein besseres kosmetisches Ergebnis und schnellere Rückkehr zum Alltagsleben sind Gründe, weshalb Patienten laparoskopische Techniken gegenüber konventionell offenen Operationen bevorzugen. Noch Gegenstand der Diskussion in der Deutschen Urologie ist der Einsatz der Laparoskopie in der Therapie urologischer Tumoren. Akzeptiert ist die laparoskopische radikale Tumornephrektomie, wohingegen Operationen wie die laparoskopische retropertioneale Lymphadenektomie, die laparoskopische Nierenteilresektion, die laparoskopische radikale Prostatektomie oder die Zystektomie mit Harnableitung teilweise als experimetell angesehen werden. Unsere bisherigen Erfahrungen mit diesen Eingriffen zeigen jedoch, dass die onkologischen Ergebnisse durch die Anwendung der Laparoskopie nicht kompromitiert werden. Auch die funktionellen Resultate nach laparoskopischer Prostatektomie oder Zystektomie mit Harnableitung sind überzeugend und mit denen nach konventionell offener Operation vergleichbar. Langzeitergebnisse bleiben jedoch abzuwarten. Die mit der Laparoskopie verbundene geringere Invasivität und das geringere perioperative Trauma führen zu einer weniger ausgeprägten postoperativen Immundepression. Möglicherweise führt das zu besseren Überlebensraten. Sollte sich diese Theorie bestätigen würde das den Stellenwert der Laparoskopie bei der Behandlung maligner Erkrankungen in der Urologie nachhaltig verändern. Nach wie vor sind der überwiegende Teil urologisch laparoskopischer Operationen mit einer steilen Lernkurve verbunden. Das unkritische Ausüben laparoskopischer Operationen führt zu einer unnötig hohen Komplikationsrate. Einem stufenweisen Ausbildungsprogramm mit schrittweiser Annäherung an technisch komplizierte Manöver muß grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mit der technischen Weiterentwicklung und der Integration von Manipulatoren und Robotern wird die Erlernbarkeit und Reproduzierbarkeit von komplexen und komplizierten laparoskopischen Eingriffen erleichtert. Dieser Entwicklung gehört die Zukunft in der minimal invasiven Chirurgie.
Abstract (eng):
In the last 10 years, laparoscopic surgery became an accepted alternative in the treatment of urological diseases. In many situations such as undescended testes, simple nephrectomy, adrenalectomy, and pelvic lymph node dissection, the laparoscopic approach is often the standard of care. Advantages of the laparoscopic approach include reduced peri-operative morbidity, reduced post-operative pain, shorter hospital stay, shorter recovery time after hospital discharge, superior cosmesis, and faster return to work. In the field of urological malignancies, however, laparoscopy is controversial. Laparoscopic radical nephrectomy for renal cell carcinoma is an accepted oncologic procedure. However, laparoscopic approaches to procedures such as retroperitoneal lymph node dissection for testicular cancer, partial nephrectomy, radical prostatectomy and radical cystectomy with urinary diversion are still considered experimental. Our experiences so far with these kinds of procedures have shown that the use of the laparoscopic approach does not compromise the oncological results. Even the functional results after laparoscopic prostatectomy or urinary diversions are comparable with those after conventional open surgery. Long-term follow up, of course, is needed for any final judgements. The minimal invasiveness of the laparoscopic approach together with the reduced trauma of the surgery may translate into reduced postoperative depression of the immune system. This finding might have the potential to benefit the long-term survival of cancer patients. If this theory were confirmed, it would change the role of laparoscopy as a treatment option for urologic malignancies. Unfortunately, most urologic laparoscopic procedures are associated with a steep learning curve, and any haphazard or overzealous use of laparoscopic techniques will cause unnecessarily high complication rates. Therefore, a step-by-step learning program will be crucial for surgeons to become proficient with complicated urologic laparoscopic procedures. With technical advances, we can expect the introduction of manipulators and robots in the field that will improve the learning and execution of complex laparoscopic cases. Surgical robots may, indeed, become the future of minimally invasive surgery.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
HTML: 17 Zugriffe PDF: 25 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 18 Zugriffe PDF: 27 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe HTML: 16 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe HTML: 17 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 8 Zugriffe HTML: 19 Zugriffe PDF: 40 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 15 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 27 Zugriffe PDF: 64 Zugriffe HTML: 29 Zugriffe PDF: 18 Zugriffe HTML: 17 Zugriffe PDF: 34 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 16 Zugriffe PDF: 38 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 8 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 14 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 10 Zugriffe PDF: 24 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 8 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe HTML: 10 Zugriffe PDF: 24 Zugriffe Startseite: 8 Zugriffe HTML: 15 Zugriffe PDF: 28 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 7 Zugriffe PDF: 44 Zugriffe HTML: 8 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe HTML: 12 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 14 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 10 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 30 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 12 Zugriffe PDF: 39 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 9 Zugriffe PDF: 27 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 24 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 25 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 35 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 44 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 7 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 3 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 39 Zugriffe HTML: 4 Zugriffe PDF: 27 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 9 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe HTML: 6 Zugriffe PDF: 40 Zugriffe HTML: 3 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 44 Zugriffe Startseite: 10 Zugriffe HTML: 5 Zugriffe PDF: 46 Zugriffe
Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Jan
12
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Oct
14
Nov
14
Monat Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Jan
12
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Oct
14
Nov
14
Startseite   2 6 6 8 2 2     1 1 3 3 1 5 8 2 1     2 1   3 1   3 3   2 2 1 1 4   2 6   1 10
HTML 17 18 16 17 19 15 27 29 17 16 8 14 10 8 10 15 6 7 8 12 14 10 4 12 9 5 6 5 4 5 6 7 3 6 4 9 6 3 5 5
PDF 25 27 36 41 40 32 64 18 34 38 32 29 24 17 24 28 17 44 45 41 32 37 30 39 27 24 25 29 29 35 44 36 32 39 27 41 40 41 44 46

Gesamtzahl der Zugriffe seit Jul 2011:

  • Startseite – 93 (2.38 pro Monat)
  • HTML – 417 (10.43 pro Monat)
  • PDF – 1353 (33.83 pro Monat)
 
 
Generiert am 22.12.2014, 22:25:23