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Habilitationsschrift

Autor(en): Ariane Gerber Popp
Titel: Management of irreparable subscapularis tendon tears
Gutachter: A. Imhoff; P. Hoffmeyer
Erscheinungsdatum: 19.01.2005
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10051434)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10035519)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-10051442)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Schulter, Rotatorenmanschette, Subscapularisrupturen, Sehnenverlagerungsoperationen, Sehnentransfer
Schlagwörter (eng): Shoulder, rotator cuff, subscapularis tendon tear, tendon transfer
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Gerber Popp, Ariane: Management of irreparable subscapularis tendon tears; Habilitationsschrift, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 19.01.2005, urn:nbn:de:kobv:11-10051442
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Abstract (ger):
Zur Zeit gibt es keinen optimalen Sehnentransfer zur Behandlung von irreparablen Ruptur der Subscapularissehne. Obwohl der Pectoralis major Transfer als Therapie der Wahl gilt, bleibt der Kraftvektor der verlagerten Sehne-Muskeleinheit sehr unterschiedlich zum Kraftvektor des Subscapularismuskels. Das Ziel dieser Arbeit war, ein neues Konzept zur Behandlung von irreparablen Subscapularisrupturen zu definieren, bei dem die Subscapulariseinheit selektiv mittels Teres major(TM) und Pectoralis major (PM) wiederhergestellt wird. In den Kadaverstudien dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass sich der M. Teres major anatomisch-chirurgisch als Sehnentransfer zur Rekonstruktion der unteren Hälfte des M. Subscapularis eignet. Darüberhinaus wurde in einer dreidimensionalen Vektoranalyse gezeigt, dass der Kraftvektoren vom verlagerten Teres major sich nicht signifikant vom Kraftvektoir des unteren Anteils des Musculus subscapularis unterscheidet. Es wurde weiterhin gezeigt, dass Modifikationen des Pectoralis major transfer durch Reroutingmassnahmen zu einer deutlichen Verbesserung seines Kraftvektors im Vergleich zum oberen Amteil des Musculussubscapularis führt. Basierend auf den neuen anatomischen und biomechanischen Erkenntnissen wurde im letzten Teil dieser Schrift das neue Konzept klinisch angewandt. Dabei wurde bei 7 Patienten mit einer irreparablen Subscapularisruptur nach multiplen Voreingriffen eine selektive Rekonstruktion mittels kombinierten TM-PM Transfer durchgeführt. Es traten keine Komplikationen auf und alle Patienten hatten eine deutliche Linderung Ihrer Schmerzen und eine Verbesserung der Funktion. Somit erscheint diese neue Transferoperation eine sichere und effiziente Option zur Behandlung irreparabler Subscapularisrupturen darzustellen.
Abstract (eng):
Currently there is no optimal tendon transfer procedure for the management of irreparable subscapularis lesions. Although the pectoralis major transfer is considered as the gold standard in the treatment of irreparable subscapularis tears, the force vector orientation of this transfer may not be optimal in comparision to the situation at the subscapularis muscle. Objective of this monograph was to establish the anatomical and biomechanical basis for a new concept of selective subscapularis reconstruction combining a teres major transfer to the pectoralis major transfer. In the cadaveric part of this work, it could be demonstrated that the teres major is a safe and biomechanically logical transfer for reconstruction of the lower part of the subscapularis. The analysis was carried on to define the optimal transfer for reconstruction of the upper part of the subscapularis. It was possible to determine the biomechanical effect of rerouting procedures of the pectoralis major transfer. Passing the tendon underneath the conjoined tendon appeared to be the most effective way to improve the direction of the pectoralis major transfer for subscapularis reconstruction. However this technique is demanding when the plane underneath the conjoined tendon is scarred and the pectoralis major is bulky. In such cases there is a risk to injure the musculocutaneous nerve. Therefore, rerouting the sternal part of the pectoralis major underneath its clavicular part (sPM tansfer) may be a safer option. Finally, based on the acquired anatomical and biomechanical data, early clinical experience in a series of 7 patients was reported. Although the clinical series was small, the combined TM-sPM transfer appeared to be a valuable and a safe alternative to treat irreparable subscapularis tears. An interesting observation in this study was that the transfer was able to recenter the statically subluxed humeral head in two cases. This could be attributed to the dynamic hammock built by the transferred teres major. The early promising subjective and objective results presented here encourage for further investigation.
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Generiert am 24.05.2013, 23:04:07