edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Post- oder Preprint

Publikationsart: Buchkapitel / Aufsatz in einem Sammelband
Autor(en): Peter Brockmeier
Titel: Der Vergleich in der Literaturwissenschaft
Erschienen in: Vergleich und Transfer. Komparatistik in den Sozial-, Geschichts- und Kulturwissenschaften
S. 351-366
Herausgeber: Hartmut Kaelble; Jürgen Schriewer
Verlag: Campus Verlag GmbH
www.campus.de
Erscheinungsort: Frankfurt/Main
ISBN: 3-593-36884-6
Erstveröffentlichung: 2003
Veröffentlichung auf edoc: 24.01.2006
Status: published
peer_reviewed
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10056541)
Fachgebiet(e): Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft
Schlagwörter (ger): Vergleich in der Literaturwissenschaft, Komparatistik
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II
Verlagsinformation: Das Buch ist kartoniert und kostet € 75,00.
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen. Bestellung als gedruckte und gebundene Version bei epubli.de, Ausführung der Bestellung erst nach Bestätigung auf den epubli.de-Seiten
Diese Seite taggen: Diese Icons führen auf so genannte Social-Bookmark-Systeme, auf denen Sie Lesezeichen anlegen, persönliche Tags vergeben und Lesezeichen anderer Nutzer ansehen können.
  • connotea
  • del.icio.us
  • Furl
  • RawSugar

Abstract (ger):
Nach Roman Jakobson begründet der Vergleich das normale und das wissenschaftliche Verständnis von literarischen Texten. Die Methode ist seit der Rhetorik unter den Stichworten "Nachahmung" und "Wettstreit" geläufig. Der Wunsch zu schreiben wird durch Geschriebenes geweckt; ohne den Vergleich mit dem Hergebrachten kann das Neue nicht beurteilt werden. Das Vergleichen begründet die Geschichte der Literatur, insofern die Schriftsteller einen Wettstreit mit ihren Vorgängern, mit einer oder mehreren Sprachen und Literaturen ausgetragen haben. Horaz hat aus dem Vergleich der lateinischen Literatur und Mentalität mit dem griechischen Vorbild literarästhetische Parameter gewonnen, die bis heute für die vergleichende Bewertung literarischer Texte angewendet werden. Vergleichende Geschmacksurteile können aber nur so lange eine Geschichte der Literatur begründen, als ein ästhetischer "Gemeinsinn" (I. Kant) der die Bildung tragenden sozialen Gruppe vorausgesetzt wird. Nachdem die Schriftsteller verkündet hatten, allein auf ihre jeweilige "Naturgabe" (I. Kant), ihren individuellen Genius als die ihr Werk bestimmende "produktive Kraft" (J. W. v. Goethe) vertrauen zu wollen, verloren auch die Leserinnen und Leser das Vertrauen in die allgemeine Gültigkeit ihrer literarästhetischen Urteile. Seit dem 19. Jahrhundert erheben die Künstler oder Dichter den Anspruch, Inhalt, Form und Wert ihrer Werke sowie die Vorbilder, mit denen sie in Wettstreit treten, selbstständig, ohne Berücksichtigung des "Gemeinsinns" zu bestimmen. Kritiker und Leser haben zunächst versucht, literarische Texte mit dem Nationalgeist oder dem 'Wahren, Schönen und Guten' zu vergleichen, um eine gewisse Übersicht in das Chaos der produktiven Kräfte zu bringen. Es wird dagegen vorgeschlagen, dass jede Autorin oder jeder Autor mit ihren jeweiligen, 'autonom' ausgewählten Vorgängern verglichen werden sollten, um sie oder ihn zu verstehen und zu bewerten.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWSTATS aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 1 Zugriffe PDF: 21 Zugriffe PDF: 9 Zugriffe PDF: 11 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe PDF: 8 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 13 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 11 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 26 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 16 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 36 Zugriffe PDF: 20 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 23 Zugriffe PDF: 18 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 15 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 25 Zugriffe PDF: 25 Zugriffe PDF: 28 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 38 Zugriffe PDF: 32 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 27 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 17 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 27 Zugriffe PDF: 38 Zugriffe PDF: 28 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 42 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe
Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Jan
12
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Monat Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Jan
12
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Startseite 1     1   3 3 2 1 1   1   2 2     2 1   1   1 2 1 2 1     2 2 1
PDF 21 9 11 15 8 13 11 26 16 36 20 23 18 15 25 25 28 45 38 32 45 31 31 27 29 17 27 38 28 41 42 29

Gesamtzahl der Zugriffe seit Jul 2011:

  • Startseite – 33 (1.03 pro Monat)
  • PDF – 820 (25.63 pro Monat)
 
 
Generiert am 17.04.2014, 00:24:58