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Dissertation

Autor(en): Sascha A. Ahyai
Titel: Transurethrale Holmiumlaser Enukleation der Prostata (HoLEP) versus Transurethrale Elektroresektion der Prostata (TURP) – eine randomisierte Studie an 200 Patienten mit Prostatae kleiner 100 g und urodynamisch nachgewiesener Obstruktion
Gutachter: J. J. Rassweiler; K. Miller; R. M. Kuntz
Erscheinungsdatum: 04.01.2006
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10067507)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10056775)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-10067510)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Prostata, TURP, HoLEP, Laser
Schlagwörter (eng): TURP, HoLEP, Prostate, Laser
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Ahyai, Sascha A.: Transurethrale Holmiumlaser Enukleation der Prostata (HoLEP) versus Transurethrale Elektroresektion der Prostata (TURP) – eine randomisierte Studie an 200 Patienten mit Prostatae kleiner 100 g und urodynamisch nachgewiesener Obstruktion; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 04.01.2006, urn:nbn:de:kobv:11-10067510
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Abstract (ger):
Ziele: Trotz ihrer signifikanten Morbidität stellt die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) den gold standard dar für die instrumentelle Therapie der durch die benigne Prostatahyperplasie (BPH) bedingten Blasenauslassobstruktion. Mit dem Hochleistungs-Holmium: YAG Laser kann endoskopisch, in einer relativ blutungsarmen Weise, Prostatagewebe enukleiert werden. Wir verglichen die Technik der transurethralen Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) mit der Standard-TURP bei der operativen Therapie von Prostataadenomen. Wir präsentieren die perioperativen Daten, die Kurz- und Langzeitergebnisse dieser randomisierten klinischen Studie. Material und Methoden: Insgesamt wurden 200 Patienten mit einer urodynamisch nachgewiesenen benignen Prostataobstruktion bei einem Prostatavolumen kleiner 100g im transrektalen Ultraschall in ein TURP- und HoLEP-Kollektiv randomisiert. Alle Patienten wurden präoperativ und postoperativ nach 1,6, 12, 18, 24 und 36 Monaten durch Erhebung des American Urological Association symptom score und Messung der maximalen Harnflussrate und des Restharns evaluiert. Die perioperativen Daten und die postoperativen Ergebnisse wurden verglichen. Alle Komplikationen wurden vermerkt. Ergebnisse: Bei der HoLEP waren die Katheterzeit, der Krankenhausaufenthalt und der Hämoglobinverlust signifikant geringer, jedoch die Operationszeit signifikant länger als bei der TURP. HoLEP und TURP führten zu signifikanter und anhaltender Verbesserung aller Miktionsparameter, wobei der Restharn bis einschließlich 36 Monate postoperativ in der HoLEP Gruppe signifikant geringer blieb. Auch die perioperative Morbidität war bei der HoLEP kleiner; Kontinenz, Potenz und Spätkomplikation waren in beiden Gruppen ähnlich. Schlussfolgerungen: HoLEP ist mindestens genauso effektiv wie TURP. HoLEP dauert länger, jedoch sind die perioperative Morbidität, Katheter- und Krankenhausdauer geringer. Beide Methoden zeigen befriedigende Langzeitergebnisse mit wenigen Spätkomplikationen. Dies bestätigt die Dauerhaftigkeit des Therapieerfolges dieser 2. Verfahren.
Abstract (eng):
Purpose: Transurethral electrocautery resection (TURP) is generally regarded as the gold standard surgical treatment for bladder outflow obstruction due to benign prostatic hyperplasia (BPH) despite its rather high morbidity. The high powered holmium: YAG laser can be used endoscopically to enucleate prostatic tissue in a relatively bloodless manner. The technique of transurethral holmium laser enucleation of the prostate (HoLEP) was compared to standard TURP for the surgical management of prostate adenomas. We present the perioperative data, short and long-term results of this randomized clinical trial. Materials and Methods: A total of 200 patients with urodynamic obstruction with a prostate less than 100 gm on transrectal ultrasound were randomized into 2 comparable groups and assigned to HoLEP or TURP. All patients were assessed preoperatively and followed prospectively 1, 6, 12, 18, 24, and 36 months postoperatively with an American Urological Association symptom score, peak urinary flow rate and post-void residual measurement. Perioperative data and postoperative outcome were compared. All complications were noted. Results: HoLEP was significantly superior to TURP in terms of catheter time, hospital stay and hemoglobin loss but operative time was significantly longer. HoLEP and TURP resulted in a significant and lasting improvement of all parameters with post-void residual volume still significantly better in the HoLEP group at the 36-month assessment. Perioperative morbidity was less in the HoLEP group; continence, potency and late complications were similar in both groups. Conclusion: HoLEP is at least as effective as TURP. HoLEP takes longer than TURP, but perioperative morbidtity, catheter time and hospital stay is less. Both treatments have satisfactory long term results with a low late complication rate. This confirms the durability of these 2 procedures.
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Generiert am 24.05.2013, 16:05:09