edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Dissertation

Autor(en): Lars Gerhardt
Titel: Suppression von paroxysmalem Vorhofflimmern durch bifokale rechtsatriale Schrittmacherstimulation
Gutachter: D. Andresen; D. Pfeiffer; E. Fleck
Erscheinungsdatum: 19.12.2005
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10066895)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10056861)
Fachgebiet(e): Medizin
Schlagwörter (ger): Vorhofflimmern, Therapie, Herzrhythmusstörung, paroxysmales Vorhofflimmern, Herzschrittmacher, dual-site Stimulation, bifokale rechtsatriale Schrittmacherstimulation, klinische Studie
Schlagwörter (eng): arrhythmia, therapy, atrial fibrillation, paroxysmal atrial fibrillation, pacing, dual-site pacing, dual-site right atrial pacing, clinical trial
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité
Zitationshinweis: Gerhardt, Lars: Suppression von paroxysmalem Vorhofflimmern durch bifokale rechtsatriale Schrittmacherstimulation; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum Charité , publiziert am 19.12.2005, urn:nbn:de:kobv:11-10056861
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.
Diese Seite taggen: Diese Icons führen auf so genannte Social-Bookmark-Systeme, auf denen Sie Lesezeichen anlegen, persönliche Tags vergeben und Lesezeichen anderer Nutzer ansehen können.
  • connotea
  • del.icio.us
  • Furl
  • RawSugar

Abstract (ger):
Vorhofflimmern ist die häufigste behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörung. Die Erhöhung des Schlaganfallrisikos, die Einschränkung der Herzleistung und nicht zuletzt ein Verlust an Lebensqualität sind bedeutsame Folgen dieser Erkrankung. Bisherige pharmakologische Therapieansätze sind insbesondere beim paroxysmalem Vorhofflimmern nur von unzureichender Wirkung, so dass in letzter Zeit nicht-pharmakologische Therapieoptionen untersucht werden. Elektrophysiologische und klinische Untersuchungen legen nahe, dass bifokale rechtsatriale Schrittmacherstimulation die Rezidivhäufigkeit von paroxysmalem Vorhofflimmern senken kann. In der DUSTI-Studie (DUal-site STImulation for prevention of paroxysmal atrial fibrillation) wurde untersucht, ob bifokale atriale Überstimulation die Rezidivhäufigkeit gegenüber unifokaler Überstimulation und lediglich antibradykarder Stimulation senken kann. Hierzu wurden 19 Patienten (61 ± 12 Jahre, 13 männlich) mit paroxysmalem Vorhofflimmern und einer Indikation zur Schrittmacherimplantation in eine prospektive, einfach-blinde, randomisierte Cross-over-Studie eingeschlossen. Ein herkömmlicher Zwei-Kammer-Schrittmacher, eine ventrikuläre Sonde und zwei über einen Y-Konnektor verbundene rechtsatriale Sonden, eine septal, die andere lateral wurden implantiert. Alle Patienten wurden zunächst 12 Wochen durch Programmierung einer Interventionsfrequenz von 50/min möglichst wenig atrial stimuliert. Danach wurden alle Patienten möglichst immer atrial stimuliert (Überstimulation mit 10/min über der Eigenfrequenz), in zufälliger Reihenfolge 12 Wochen bifokal (septal und lateral) und 12 Wochen unifokal (septal oder lateral). Unter bifokaler Stimulation war die Vorhofflimmerlast ebenso groß wie unter unifokaler Stimulation (6,20% ± 9,91% vs. 6,15% ± 11,09%, Intention-to-treat-Analyse) In den Überstimulationsphasen zeigte sich ein Trend zur Abnahme der Vorhofflimmerlast gegenüber der Phase mit geringen atrialen Stimulationsraten (6,15% ± 10,32% vs. 8,84% ± 11,34%, p=0,09, Intention-to-treat-Analyse). Hinsichtlich der Anzahl der Vorhofflimmerepisoden, der Zeit bis zum Vorhofflimmerrezidiv und der Symptomatik fanden sich signifikante Unterschiede weder zwischen uni- und bifokaler Stimulation, noch zwischen Überstimulation und geringer atrialer Stimulation. Die verwendeten Methoden waren gut durchführbar und sicher. Die schrittmacherbasierte Vorhofflimmerdiagnostik erwies sich, vor allem durch die zusätzliche atriale Elektrode, als technisch kompliziert und teilweise fehlerbehaftet. In einem nicht selektierten Patientenkollektiv ist die bifokale rechtsatriale Schrittmacherstimulation zur Rezidivprophylaxe des paroxysmalen Vorhofflimmerns nicht besser geeignet als unifokale Stimulation. Der höhere Aufwand der Implantation einer zweiten atrialen Sonde scheint nicht gerechtfertigt. Andere Studien müssen zeigen, ob bestimmte Patienten-Subgruppen von der bifokalen rechtsatrialen Stimulation profitieren
Abstract (eng):
Atrial fibrillation is the most common sustained cardiac arrhythmia. It substantially increases the risk of stroke, impairs cardiac output and may lower the quality of life. Because pharmacotherapeutic approaches often yield unsatisfactory results - especially with paroxysmal atrial fibrillation, various non-pharmacological therapies have been studied. Electrophysiological and clinical research suggests, that dual-site atrial stimulation may suppress paroxysms of atrial fibrillation. The DUSTI trial was designed to test the hypothesis that dual-site stimulation prevents atrial fibrillation better than single-site stimulation or support pacing. Nineteen patients (61 ± 12 years, 13 male) with paroxysmal atrial fibrillation and a standard indication for pacemaker implantation were included in a prospective, single-blinded, randomized cross-over-trial. A conventional dual-chamber pacemaker with one ventricular and two atrial leads was implanted. Atrial leads were placed at the atrial septum and at the right atrial wall, and connected via a Y-connector to the atrial port. For the first twelve weeks patients only received support pacing (at 50 bpm). Afterwards patients received continuous atrial pacing (at 10 bpm above the intrinsic heart rate), 12 weeks dual-site pacing (septal and lateral) and 12 weeks single-site pacing (septal or lateral) in random order. Atrial fibrillation burden was the same between dual-site pacing and single-site pacing (6.20% ± 9.91% vs. 6.15% ± 11.09%, intention-to-treat-analysis). A trend towards less atrial fibrillation with continuous pacing compared to support pacing was observed (6.15% ± 10.32% vs. 8.84% ± 11.34%, p=0.09, intention-to-treat-analysis). There was no significant difference in number of atrial fibrillation episodes, time to recurrence and symptoms, neither between dual- and single-site pacing, nor between continuous and support pacing. Dual-site pacing proved to be feasible and safe. The detection of atrial fibrillation by the pacemaker''s diagnostic algorithms was, however, troubled by the additional atrial lead. Dual-site pacing offers no further advantage to single-site pacing for prevention of atrial fibrillation recurrences in unselected patients. The implantation of an additional atrial lead in patients with paroxysmal atrial fibrillation, requiring a pacemaker, seems to be not justified. Future trials will investigate whether certain subgroups of patients will benefit from dual-site atrial pacing.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 2 Zugriffe HTML: 34 Zugriffe PDF: 25 Zugriffe HTML: 46 Zugriffe PDF: 83 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 70 Zugriffe PDF: 12 Zugriffe HTML: 32 Zugriffe PDF: 23 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 39 Zugriffe PDF: 23 Zugriffe HTML: 32 Zugriffe PDF: 28 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 50 Zugriffe PDF: 33 Zugriffe Startseite: 11 Zugriffe HTML: 47 Zugriffe PDF: 42 Zugriffe HTML: 52 Zugriffe PDF: 64 Zugriffe HTML: 35 Zugriffe PDF: 54 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 51 Zugriffe PDF: 56 Zugriffe HTML: 45 Zugriffe PDF: 38 Zugriffe HTML: 47 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe HTML: 89 Zugriffe PDF: 43 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe HTML: 55 Zugriffe PDF: 44 Zugriffe HTML: 56 Zugriffe PDF: 30 Zugriffe HTML: 45 Zugriffe PDF: 48 Zugriffe HTML: 30 Zugriffe PDF: 43 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 35 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe HTML: 48 Zugriffe PDF: 47 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 51 Zugriffe PDF: 58 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 63 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe HTML: 58 Zugriffe PDF: 50 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 61 Zugriffe PDF: 57 Zugriffe HTML: 36 Zugriffe PDF: 49 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe HTML: 63 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe HTML: 67 Zugriffe PDF: 57 Zugriffe HTML: 59 Zugriffe PDF: 57 Zugriffe HTML: 76 Zugriffe PDF: 62 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 69 Zugriffe PDF: 66 Zugriffe HTML: 42 Zugriffe PDF: 63 Zugriffe HTML: 39 Zugriffe PDF: 70 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe HTML: 31 Zugriffe PDF: 66 Zugriffe HTML: 35 Zugriffe PDF: 80 Zugriffe HTML: 29 Zugriffe PDF: 88 Zugriffe
Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Monat Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Startseite 2   4   2   3 11     2       4       1   2 1 3 1   2       1     1    
HTML 34 46 70 32 39 32 50 47 52 35 51 45 47 89 55 56 45 30 35 48 51 63 58 61 36 63 67 59 76 69 42 39 31 35 29
PDF 25 83 12 23 23 28 33 42 64 54 56 38 41 43 44 30 48 43 37 47 58 37 50 57 49 41 57 57 62 66 63 70 66 80 88

Gesamtzahl der Zugriffe seit Jul 2011:

  • Startseite – 40 (1.14 pro Monat)
  • HTML – 1717 (49.06 pro Monat)
  • PDF – 1715 (49 pro Monat)
 
 
Generiert am 28.08.2014, 11:07:02