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Publikationsart: Artikel
Autor(en): Olaf L. Müller
Titel: Autodetermination in Microeconomics – A Methodological Case Study on the Theory of Demand
Erschienen in: Analyse und Kritik. Zeitschrift für Sozialtheorie 26 (2) 2004
S. 319-345
http://www.analyse-und-kritik.net/
ISSN: 0171-5860
Erstveröffentlichung: 20.04.2005
Einreichung: 13.12.2004
Veröffentlichung auf edoc: 17.07.2006
Anmerkung: This electronic version of the paper is published here with kind permission of the publishing house Lucius & Lucius, Stuttgart. It differs from the most official version typographically and with respect to layout.
Status: published
peer_reviewed
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10066395)
Fachgebiet(e): Philosophie ; Wirtschaft
Schlagwörter (ger): Nachfrage, Theorie der Nachfrage, neues Gesetz der Nachfrage, Güterbündel, Giffen-Gut, Präferenz-Ordnung, enthüllte Präferenz, Rationalität, Prinzip des Wohlwollens, positive Ökonomik, normative Ökonomik, Wertfreiheit, empirischer Gehalt, Holismus, Methodologie, Autodetermination, Strukturalismus, Milton FRIEDMAN, David KREPS, Iris MURDOCH, Hilary PUTNAM, Paul SAMUELSON, Wolfgang STEGMÜLLER, Oliver TIMMER, Hal VARIAN
Schlagwörter (eng): Demand, theory of demand, new law of demand, commodities, Giffen good, preference order, revealed preferences, rationality, principle of charity, positive economics, normative economics, fact/value dichotomy, empirical content, holism, methodology, autodetermination, structuralism, Milton FRIEDMAN, David KREPS, Iris MURDOCH, Hilary PUTNAM, Paul SAMUELSON, Wolfgang STEGMÜLLER, Oliver TIMMER, Hal VARIAN
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin
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Abstract (ger):
Dies ist eine methodologische Fallstudie, in der Lehrbuch-Darstellungen der Theorie der Nachfrage durchleuchtet werden. Umfasst diese Theorie mehr als eine Sammlung nichtssagender Tautologien? Definiert sie einfach nur den Begriff des rationalen Akteurs, ohne sich darum zu scheren, ob es rationale Akteure wirklich gibt? Um den empirischen Gehalt der Theorie dingfest zu machen, sollten wir sie holistisch betrachten, in ihrer Gesamtheit. Dann zeigt sich, dass die Theorie empirisch falsche Voraussagen macht; das gefeierte "Neue Gesetz der Nachfrage" lässt sich empirisch widerlegen. Dies unwillkommene Ergebnis lässt sich umgehen, wenn man die Theorie normativ interpretiert. Was das heissen kann, beleuchte ich durch Ausweitung des Autodeterminations-Prinzips, das kürzlich von Oliver Timmer in die Wissenschaftstheorie der Physik eingeführt worden ist: Laut Timmer bestimmen physikalische Theorien selber, von welchen Objekten sie handeln; sie geben sogar Anweisungen, wie der Gegenstandsbereich einer Theorie allererst herzustellen ist. Wenn wir diesen kühnen Gedanken auf die Mikroökonomik übertragen, dann sucht sich z.B. deren Nachfragetheorie selber aus, wessen Verhalten sie beschreibt: nämlich das Verhalten rationaler Akteure. Wenn es sie noch nicht geben sollte, so werden sie mithilfe der Nachfragetheorie hergestellt, denn diese Theorie dient der Kritik irrationaler Akteure. Ob diese Kritik stets moralisch berechtigt ist, bleibt jedoch fraglich.
Abstract (eng):
My philosophical case study concerns textbook presentations of the theory of demand. Does this theory contain anything more than just a collection of tautologies? In order to determine its empirical content, it must be viewed holistically. But then, the theory implies false factual claims. We can avoid this result by embracing the theory’s normative character. The resulting consequences will be illuminated with the new autodetermination thesis recently proposed in the philosophy of physics by Oliver Timmer. Applying his ideas to the theory of demand reveals that the statements of this discipline simultaneously concern both values and facts.
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Generiert am 23.10.2014, 19:15:52