| Autor(en): |
Mathias Trabandt |
Titel: |
Essays in macroeconomics |
| Gutachter: |
Harald Uhlig; Michael C. Burda |
| Erscheinungsdatum: |
03.08.2007 |
| Volltext: |
pdf
(urn:nbn:de:kobv:11-10079708)
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| Fachgebiet(e): |
Wirtschaft |
| Schlagwörter (ger): |
USA, Wohlfahrt, Klebrige Information, klebrige Preise, Inflationsindexierung, DSGE, Laffer Kurve, Anreize, EU-15, vorangekündigte optimale Steuerreform, öffentliche, Güter, öffentliches Kapital, Konfiszierung, Subvention |
| Schlagwörter (eng): |
welfare, Sticky information, sticky prices, inflation indexation, DSGE, Laffer curve, incentives, USA, EU-15, pre-announced optimal tax reform, public goods, public, capital, confiscation, subsidy |
| Einrichtung: |
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät |
| Zitationshinweis: |
Trabandt, Mathias:
Essays in macroeconomics;
Dissertation,
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät , publiziert am 03.08.2007, urn:nbn:de:kobv:11-10079708
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| Abstract (ger): |
| Diese Dissertation besteht aus drei Aufsätzen, welche die Effekte
von Geld- und Fiskalpolitiken für die Makroökonomie untersuchen.
Der erste Aufsatz analysiert, wie das Verhalten der Inflation nach z.B. geldpolitischen
Veränderungen erklärt werden kann. Mankiw und Reis (2002) propagieren klebrige
Information als eine Alternative zu Calvo klebrigen Preisen, um drei konventionelle
Sichtweisen über die Inflation zu modellieren. Ich
verwende ein DSGE Modell mit klebriger Information und vergleiche
es mit Calvo klebrigen Preisen mit dynamischer Inflationsindexierung wie
in Christiano et al. (2005). Ich zeige, dass beide Modelle in meinem DSGE Rahmen gleich gut geeignet sind, die konventionellen Sichtweisen zu
erklären. Der zweite Aufsatz untersucht, wie sich das Verhalten von Haushalten und Firmen in den USA und EU-15 infolge von Steuerveränderungen anpasst. Mittels eines neoklassischen Wachstumsmodells zeigt sich, dass die USA und
EU-15 auf der linken Seite der Lohn- und Kapitalsteuer Laffer Kurve
liegen. Die EU-15 befindet sich jedoch viel näher an der rutschigen
Steigung als die USA. Eine dynamische Scoring-Analyse zeigt, dass Steuersenkungen in der EU-15 stärker selbstfinanzierend sind als in den USA. Es folgt,
dass es in der EU-15 grössere Anreize durch Steuersenkungen
als in den USA gibt. Der dritte Aufsatz analysiert, ob die Fiskalpolitik Steuerreformen vor deren Implementierung vorankündigen soll, um die Wohlfahrt zu maximieren. Domeij und Klein (2005) zeigen, dass Vorankündigung einer optimalen Steuerreform mit Wohlfahrtskosten verbunden ist. Ich prüfe diese Behauptung unter zusätzlicher Berücksichtigung von öffentlichen Gütern und Kapital nach. Ich zeige, dass nutzenbringende und produktive Staatsausgaben die Wohlfahrtskosten durch Vorankündigungen
höchstwahrscheinlich reduzieren. Es zeigt sich weiter, dass kurzfristige Konfiszierung und/oder Subvention von Kapital und Löhnen nicht wichtig für die Wohlfahrsgewinne einer hinreichend vorangekündigten Steuerreform sind.
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| Abstract (eng): |
| This dissertation consists of three essays which investigate the economic implications
of monetary and fiscal policies on the macroeconomy. The first essay
focuses on the question: how can we explain the behavior of inflation in response to e.g. monetary policy changes? Mankiw and Reis (2002) propose sticky information as an alternative to Calvo sticky prices to model three conventional views about inflation. We use a fully-fledged DSGE model with sticky information and compare it to Calvo sticky prices, allowing also for dynamic inflation indexation as in Christiano et al. (2005). We find that both models do equally well in our DSGE framework in delivering the conventional views. The second essay analyzes the question: how does the behavior of households and firms in the US compared to the EU-15 adjust if fiscal policy changes taxes? Using a calibrated neoclassical growth model we show that the US and the EU-15 are located on the left side of their labor and capital tax Laffer curves, but the EU-15 being much closer to the slippery slopes than the US. A dynamic scoring analysis shows that tax cuts in the EU-15 are much more self-financing than in the US. We conclude that there are higher incentive effects in the EU-15 compared to the US in response to tax cuts. Finally, the third essay focuses on the question: should fiscal policy pre-announce tax reforms before their implementation
from a welfare point of view? Domeij and Klein (2005) show that
pre-announcement of an optimal tax reform is costly in terms of welfare. We
reexamine their claim by taking two additional features of government spending
into account: public goods and public capital. We show that valuable and
productive government spending is likely to reduce the welfare costs of preannouncement. As a further contribution, we show that short-run confiscation
and/or subsidy of capital and labor income is not important for the welfare
gains of pre-announced reforms with sufficiently long pre-announcement duration.
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