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Dissertation

Autor(en): Arne Winkelmann
Titel: Kulturfabriken – Zeichenwandel der Fabrik in der freien Kulturarbeit
Gutachter: Hartmut Böhme; Gerhard Schweppenhäuser; Hartmut Häußermann
Erscheinungsdatum: 17.09.2007
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-10091154)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10081094)
Fachgebiet(e): Theater, Tanz
Schlagwörter (ger): Kultur, Soziokulturelle Zentren, Kulturfabrik, Kulturzentrum, Kommunikationszentrum, Leerstand, Umnutzung, kulturelle Nutzung, Industriegebaeude, Fabrik, Soziokultur
Schlagwörter (eng): culture factory, culture, social culture, industrial buildings, reuse, revitalisation
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Zitationshinweis: Winkelmann, Arne: Kulturfabriken – Zeichenwandel der Fabrik in der freien Kulturarbeit; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III , publiziert am 17.09.2007, urn:nbn:de:kobv:11-10081094
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Abstract (ger):
Soziokulturelle Zentren, Kultur- und Kommunikationszentren in früheren Industriegebäuden, sogenannte „Kulturfabriken“ haben seit Ende der sechziger Jahre die Kulturlandschaft und -politik der Bundesrepublik anhaltend beeinflußt und verändert. Aus anfänglichen Nischenprojekten entwickelten sie sich in größeren Städten innerhalb weniger Jahre zu etablierten Kulturinstitutionen, die neben den bereits bestehenden Theatern, Konzerthäusern, Kunsthallen und Museen zum festen Bestandteil des kulturellen Angebots der Kommunen geworden sind. Die Motivation, leerstehende Fabrikgebäude für kulturelle Arbeit nutzbar zu machen, gründet sich jedoch nicht auf deren vermeintliche Praktikabilität und Eignung, sondern auf die Zeichenfunktion der Gebäude. Die Umnutzung eines Fabrikgebäudes zu kulturellen Zwecken, und das ist die zentrale These, ist ein symbolischer Akt. Der Arbeit wurde daher ein semiologischer Ansatz zugrunde gelegt. Am Zeichenwandel der Fabrik in der Kulturarbeit lassen sich die unterschiedlichen Definitionen eines Kulturbegriffs in der Bundesrepublik ablesen. Die Kulturfabriken fungierten als eine Art Projektionsfläche und Medium für die verschiedenen Konzeptionen von Kultur. Insgesamt wurden sechs unterschiedliche Konzeptionstendenzen von Kulturfabriken herausgearbeitet, die sich in einem Symbol, einem Symbolsystem manifestieren: 1. Die Kulturfabrik als gesellschaftspolitischer Gegenentwurf, 2. Die Kulturfabrik als Modell für Stadterneuerung, 3. Die Kulturfabrik als Ort individueller Re-Produktion, 4. Die Kulturfabrik als Gegenstand der Geschichtskultur, 5. Die Kulturfabrik als Vermittler im kulturellen Umbruch und 6. Die Kulturfabrik als Wirtschaftsfaktor.
Abstract (eng):
Centres of culture and communication founded in former industrial buildings, the so-called culture factories have continuously influenced culture and culture politics in Germany ever since the late nineteen-sixties. Within a few years small experimental projects developed into fully established cultural institutions thus becoming an integral part within communities’ cultural facilities – as theatre houses, concert halls, galleries and museums. The idea of using abandoned industrial buildings as cultural institutions is founded on symbolic rather than practical or functional principles: the conversion of industrial buildings to cultural institutions is, in essence, a symbolic act. Consequently the concept follows a semiological approach. The changing symbolic significance of the industrial building within the framework of cultural work has accorded changes in the various concepts of culture seen within Germany. In this, culture factories act as both a projection surface and medium for various concepts of culture and cultural activities. Six concepts of the role of culture factories as symbols and symbolic systems are: 1. Culture factories as socio-political counterstrike, 2. Culture factories as models of urban revitalization, 3. Culture factories as places of individual reproduction, 4. Culture factories as historical objects, 5. Culture factories as mediators of the cultural upheaval in the former GDR, and 6. Culture factories as economic factors.
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Generiert am 30.08.2014, 02:09:56