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Publikationsart: Artikel
Autor(en): Andreas Degkwitz
Titel: Open Access und die Novellierung des deutschen Urheberrechts
Erschienen in: ZfBB 54 (4-5) 2007
ISSN: 0044-2380
Erstveröffentlichung: 24.10.2007
Einreichung: 19.07.2007
Veröffentlichung auf edoc: 24.11.2007
Status: published
not_reviewed
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10081788)
Fachgebiet(e): Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; Recht
Schlagwörter (ger): Urheberrechtsgesetz, Deutsches Urheberrecht, German Copyright Legislation, German Copyright, Copyright, Open Access, Novellierung des Urheberrechts
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin
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Abstract (ger):
Wissenstransfer erweist sich für Hochschulen und Universitäten als Schlüsselfaktor und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Informationsversorgung. Die traditio-nelle (papiergebundene) Publikationspraxis kann die digitale Wissensversorgung erheblich be-einträchtigen, weil sie auf einer Wertschöpfungskette beruht, der Produktionsverfahren für ge-druckte Publikationen zugrunde liegen. Dies hat eine Rollenverteilung in der Wertschöpfungsket-te zur Folge, durch die Autoren ihre Verbreitungs- und Verwertungsrechte (als Bestandteile ihres Urheberrechts) an Verlage abtreten, die den Herstellungs- und Verbreitungsprozess für Mono-graphien und Zeitschriften übernehmen und damit das wirtschaftliche Risiko für den Verkauf dieser Produkte tragen. Mit dieser Rollenverteilung verbinden sich vor allem dann gute Voraus-setzungen für Gewinn- und Umsatzmaximierung durch Preissteigerungen, wenn das Produkt-portfolio einen marktbeherrschenden Monopolcharakter hat. Insbesondere bei Zeitschriften der naturwissenschaftlichen, technologieorientierten und medizinischen Fachgebiete hat sich diese Entwicklung seit langem eingestellt. Die Folge ist ein – aufgrund hoher Abonnementkosten - eingeschränkter Zugang sowie ein fast ausschließlich kommerziell getriebenes Distributions- und Marktverhalten.
Abstract (eng):
Knowledge transfer is obviously a key factor for colleges and universities and is directly associated with the provision of scientific information. The traditional (paper-based) process of publication can significantly impair digital provision of knowledge because it rests upon a chain of added value that is based on the production process for printed publications. It leads, in turn, to a division of roles in the chain of added value through which authors relinquish their rights of distribution and utilization (as elements of copyright) to publishing houses, which undertake the production and distribution of monographs and journals and herewith the economic risks involved with the sale of these products. This allocation of roles is associated with high chances for the maximization of profit and sales volume through price increases in as far as a product portfolio occupies a monopolistic market position. This has long been the case in particular for journals in the fields of science, technology and medicine. The result – due to high subscription costs – is limited access and an almost exclusively commercially-oriented system of distribution and marketing.
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Generiert am 21.11.2009, 04:49:16