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Beitrag im NORDEUROPAforum

Aufsatz

Autor(en): Clive Archer; Tobias Etzold
Titel: The EU’s Northern Dimension: – Blurring Frontiers between Russia and the EU North?
Erschienen in: Heft   1
S.   7 - 28
Herausgeber: Bernd Henningsen; Thorsten Nybom; Stephan Michael Schröder; Reinhold Wulff
Erscheinungsdatum: 30.06.2008
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10090064)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-10089245)
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Abstract (ger):
Die Erweiterungen von NATO und Europäischer Union haben die Abgrenzung zwischen Russland und der EU im Allgemeinen verstärkt. Die Nördliche Dimension (ND) der Europäischen Union hingegen hat zu einer Aufweichung der Grenzen zwischen Russland und den nordeuropäischen Staaten der Union und des Gemeinsamen Wirtschaftsraums geführt. Der vorliegende Artikel zeichnet die Geschichte der ND nach, fasst ihre wesentlichsten Charakteristika zusammen und beleuchtet die Rolle regionaler Organisationen und anderer Akteure im Rahmen dieser Politik. Es folgt ein Überblick über die jüngsten Entwicklungen und Treffen, in deren Folge eine neue ND erarbeitet worden ist. Vor diesem Hintergrund werden deren zukünftige Perspektiven, Stärken und Schwachpunkte analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf die Rolle Russlands gelegt wird. Abschließend wird die These aufgestellt, dass der besondere Charakter der ND verloren zu gehen droht, wenn diese den allgemeinen Beziehungen der EU zu Russland untergeordnet wird.
Abstract (eng):
Whereas the dual enlargements of NATO and the EU have tended to sharpen the distinction between Russia and the EU, the EU’s Northern Dimension (ND) has encouraged a blurring of the frontiers between Russia and the northern members of the EU and the wider European Economic Area. This article briefly sets out the history of the ND, summarising its most important specific characteristics and also features the role of regional organisations and other actors in the policy. This is followed by an overview of recent developments and meetings leading to a new ND. A detailed analysis of the ND’s future perspectives, setting out its strengths and weaknesses, is conducted. A special emphasis is placed on Russia’s role within the ND. Finally, the ND and the issue of borders in Northern Europe is considered, with the contention that the special nature of the ND could be lost should it be used as an instrument subservient to the wider EU-Russian relationship.
 
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