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Dissertation

Autor(en): Elzbieta Glowicka
Titel: State aid and competition policy – the case of bailouts in the European Union
Gutachter: Lars-Hendrik Röller; Franz Hubert
Erscheinungsdatum: 18.07.2008
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10091289)
Fachgebiet(e): Wirtschaft
Schlagwörter (ger): Sarnierung, Staatliche Beihilfe, Wettbewerbspolitik, Europäischer Union, Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung
Schlagwörter (eng): European Union, Bailout, State aid, Competition policy, Rescue and restructuring aid
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Zitationshinweis: Glowicka, Elzbieta: State aid and competition policy – the case of bailouts in the European Union; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät , publiziert am 18.07.2008, urn:nbn:de:kobv:11-10091289
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Abstract (ger):
Die Regierungen in der Europäischen Union retten Unternehmen in Schwierigkeiten durch staatliche Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfen. Diese Dissertation besteht aus drei Kapiteln, die solche Beihilfen analysieren. Im ersten Kapitel nutze ich Daten von 86 Fällen aus den Jahren 1995-2003 um zu prüfen, wie wirksam die Beihilfen bei der Konkursprävention sind. Es gibt drei Ergebnisse. Erstens steigt die geschätzte diskrete hazard rate in den ersten vier Jahren nach der Subvention und sinkt danach, was nahelegt, dass einige Sanierungen den Konkurs eher verzögern als verhindern. Zweitens, Regierungen favorisieren staatliche Unternehmen bei Beihilfeentscheidungen, obwohl diese keine besseren Überlebenschancen haben. Drittens, die Wahl, ob Rettungs- oder Umstrukturierungsbeihilfe gewärt wird, ist eine endogene Variable in der Analyse. Wenn man sie als exogen betrachtet, unterschätzt man die Auswirkungen auf die Konkurswahrscheinlichkeit. Das zweite Kapitel ist eine Studie über die Auswirkungen von Bailouts auf Marktstruktur und Wohlfahrt in einem internationalen, asymmetrischen Cournot -- Duopol. Es wird gezeigt, dass die optimale Beihilfe positiv ist, auch wenn der Marktaustritt einer Firma nicht verhindert werden kann. Der Grund hierfür ist ein strategischer Effekt, der die effizientere Firma zu einer zusätzlichen kostenreduzierenden Maßnahme veranlasst. Wird der Marktaustritt verhindert, ist Effizienz geringer. Das dritte Kapitel enthält empirische Belege der politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Determinanten der Sanierungsubventionspolitik. Ich nutze einen neuen Datensatz über Entscheidungen über Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfen während der Jahre 1995-2003 zusammen mit Informationen über Wahlergebnisse in den Europäischen Ländern. Das wichtigste Ergebnis ist, dass die Beihilfen in Ländern mit Mehrheitswahlsystem wahrscheinlicher sind, insbesondere während der Jahre vor Wahlen.
Abstract (eng):
Governments in the European Union bail out firms in distress by granting Rescue and Restructuring Subsidies. This thesis consists of three chapters analyzing European bailouts. In the first chapter, I use data from 86 cases during the years 1995-2003 to examine the effectiveness of bailouts in preventing bankruptcy. The results are threefold. First, the estimated discrete-time hazard rate increases during the first four years after the subsidy and drops after that, suggesting that some bailouts only delayed exit instead of preventing it. Second, governments'' bailout decisions favored state-owned firms, even though state-owned firms did not outperform private ones in the survival chances. Third, subsidy choice is an endogenous variable and treating it as exogenous underestimates its impact on the bankruptcy probability. Policy implications are discussed in the chapter. The second chapter is a study of the effects of bailouts on market structure and welfare in an international asymmetric Cournot duopoly. I show that the subsidy is positive also when it fails to prevent the exit. The reason is a strategic effect, which forces the more efficient firm to make additional cost-reducing effort. When the exit is prevented, allocative and productive efficiencies are lower than in case of exit. The third chapter provides evidence of political, institutional and economic determinants of bailout policies. I use a new data set based on rescue and restructuring aid decisions during the years 1995-2003 merged with information about electoral outcomes in European countries. The main finding is that in countries with majoritarian democratic institutions bailouts are more likely, in particular during years preceding elections. Since bailouts are a targeted fiscal policy, the evidence supports the theory of Persson and Tabellini (2000) predicting that electoral systems shape incentives for fiscal policy choices.
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